Die ersten drei Monate ESC in Polen: Plattenbau, Pierogi und persönliche Grenzen

Die ersten drei Monate ESC in Polen: Plattenbau, Pierogi und persönliche Grenzen

Svenja absolviert einen einjährigen Freiwilligendienst mit dem Europäischen Solidaritätskorps in Polen, hier kommen die Eindrücke ihrer ersten Monate.

Fremdes Land.

Fremde Stadt.

Fremde Wohnung.

Vier fremde Menschen im winzigen Flur im vierten Stock eines Plattenbaus in Krakau.

Ungefähr so liefen die ersten Stunden meines Freiwilligendienstes im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) hier in Polen ab. Eine Frau meiner Organisation IB Polska  gibt uns die Schlüssel, erklärt uns alles und lässt uns dann in der Wohnung zurück. Nicht unbedingt der sanfteste Start in diese Erfahrung, doch im Laufe der nächsten Tage lernen wir sie und auch die anderen Freiwilligen kennen, erkunden gemeinsam die Stadt, knüpfen erste Kontakte und werden nach und nach an unseren Arbeitsorten vorgestellt. Für mich führte dieser Start schließlich zu meinem Einsatzort: einem Kindergarten in Podgórze .

Meine Arbeit hier beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine 30h Woche im Kindergarten, in der ich die Kinder auf Exkursionen begleite und regelmäßig eigene Unterrichtseinheiten plane. Neben dem Polnischunterricht vor Ort und den regelmäßigen Workshops mit anderen Freiwilligen, gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten neue Leute zu treffen und sich zu engagieren. Im multikulturellen Zentrum der Stadt finden regelmäßig Tanz-, Yoga- und Sprachkurse statt. Außerdem können wir eigene Workshops planen oder gemeinsam für Bedürftige kochen.

Mehrere Monate in einem neuen Land mit einer fremden Sprache und unbekannten Traditionen wirken im ersten Moment vielleicht einschüchternd und das war es auch. In den Monaten vor meiner Abreise habe ich die Frage „Warum ausgerechnet Polen?“ mehr als nur ein paar Mal gehört und ich habe sie mir auch selbst oft genug gestellt, ohne die Antwort zu kennen. Wieso sollte man seine Zeit in einem Nachbarland gerade mal ein paar hundert Kilometer von Dresden entfernt verbringen, wenn einem die Tür zu ganz Europa offensteht?

Polen ist trotz seiner Nähe, ein faszinierendes Land, welches anderen Einsatzorten des ESK in nichts nachsteht. Die Winter hier sind kalt und dunkel, doch die Menschen herzlich und gastfreundlich, auch wenn sie im ersten Moment etwas verschlossen wirken. Mehrmals wurden wir von unseren Vorgesetzten auf einen Kaffee oder sogar nach Hause eingeladen oder bekamen von unserem Vermieter während der Waschmaschinenreparatur Restaurantempfehlungen.

Außerdem ermöglicht mir meine Arbeit im Kindergarten viele Traditionen und Feiertage aus erster Hand mitzuerleben und zu feiern. Zum Beispiel wird hier jedes Jahr am 29. November Andrzejki gefeiert. Hierbei geht es darum sich gegenseitig die Zukunft vorherzusagen, um vor allem jungen Frauen Auskunft über ihr Liebesleben, aber auch den Job oder Gesundheit zu geben. Im Kindergarten tanzten und sangen die Kindergärtnerinnen als Hexen mit den ebenfalls verkleideten Kindern und sagten ihnen ihre Zukunft voraus.

Eine weitere Sache, die mich insbesondere an der Stadt Krakau fasziniert ist die Geschichte, die sich hier so lebendig anfühlt. Für die meisten Freiwilligen gehört bei der geringen Entfernung mit dem Zug auch ein Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau dazu. Wer den „Film Schindlers Liste“ gesehen hat wird jedoch auch hier in Krakau viele Szenen wieder erkennen. Mein Arbeitsweg führt mich beispielsweise fast täglich durch die ehemaligen jüdischen Ghettos, vorbei an Kulissen, die ich bisher nur in schwarz-weiß kannte. Jetzt ziehen sie in Farbe am Fenster der Straßenbahn vorbei, bis ich meine Haltestelle erreiche, ganz in der Nähe des Platzes auf dem vor gerade mal etwas mehr als 80 Jahren mehrere Tausend Juden deportiert wurden. Vieles kannte ich bereits aus Büchern und Filmen, aber es hier täglich zu sehen ist etwas völlig anderes.

Auch wenn ich am Anfang definitiv berechtigte Angst  davor hatte, was mich hier erwarten würde und die letzten drei Monate nicht nur Höhepunkte hatte, überwiegt das positive schon jetzt eindeutig. In solchen Situationen ist man dazu gezwungen sich mit sich selbst zu beschäftigen, nicht immer angenehm, aber notwendig. Das Gefühl selbst in einem fremden Land trotz Sprachbarriere Freundschaften zu schließen und den eigenen Alltag das erste Mal völlig selbst zu gestalten, hat mich eine neue Art von Selbstvertrauen und Sicherheit fühlen lassen. Jetzt weiß ich: Wenn ich das geschafft habe, werde ich auch kommende Hürden überwinden. Es ist in Ordnung nicht immer alles bereits geplant zu haben und zu wissen, man muss nur mutig genug sein sich darauf einzulassen.

Jetzt drei Monate später ist vieles nicht mehr fremd.

Nicht das Land.

Nicht die Stadt.

Nicht die Wohnung.

Nicht einmal die Sprache.

Und auch nicht die vier Fremden aus dem Hausflur.

Svenja absolviert einen einjährigen Freiwilligendienst mit dem Europäischen Solidaritätskorps in Polen, hier kommen die Eindrücke ihrer ersten Monate.

Fremdes Land.

Fremde Stadt.

Fremde Wohnung.

Vier fremde Menschen im winzigen Flur im vierten Stock eines Plattenbaus in Krakau.

Ungefähr so liefen die ersten Stunden meines Freiwilligendienstes im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) hier in Polen ab. Eine Frau meiner Organisation IB Polska  gibt uns die Schlüssel, erklärt uns alles und lässt uns dann in der Wohnung zurück. Nicht unbedingt der sanfteste Start in diese Erfahrung, doch im Laufe der nächsten Tage lernen wir sie und auch die anderen Freiwilligen kennen, erkunden gemeinsam die Stadt, knüpfen erste Kontakte und werden nach und nach an unseren Arbeitsorten vorgestellt. Für mich führte dieser Start schließlich zu meinem Einsatzort: einem Kindergarten in Podgórze .

Meine Arbeit hier beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine 30h Woche im Kindergarten, in der ich die Kinder auf Exkursionen begleite und regelmäßig eigene Unterrichtseinheiten plane. Neben dem Polnischunterricht vor Ort und den regelmäßigen Workshops mit anderen Freiwilligen, gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten neue Leute zu treffen und sich zu engagieren. Im multikulturellen Zentrum der Stadt finden regelmäßig Tanz-, Yoga- und Sprachkurse statt. Außerdem können wir eigene Workshops planen oder gemeinsam für Bedürftige kochen.

Mehrere Monate in einem neuen Land mit einer fremden Sprache und unbekannten Traditionen wirken im ersten Moment vielleicht einschüchternd und das war es auch. In den Monaten vor meiner Abreise habe ich die Frage „Warum ausgerechnet Polen?“ mehr als nur ein paar Mal gehört und ich habe sie mir auch selbst oft genug gestellt, ohne die Antwort zu kennen. Wieso sollte man seine Zeit in einem Nachbarland gerade mal ein paar hundert Kilometer von Dresden entfernt verbringen, wenn einem die Tür zu ganz Europa offensteht?

Polen ist trotz seiner Nähe, ein faszinierendes Land, welches anderen Einsatzorten des ESK in nichts nachsteht. Die Winter hier sind kalt und dunkel, doch die Menschen herzlich und gastfreundlich, auch wenn sie im ersten Moment etwas verschlossen wirken. Mehrmals wurden wir von unseren Vorgesetzten auf einen Kaffee oder sogar nach Hause eingeladen oder bekamen von unserem Vermieter während der Waschmaschinenreparatur Restaurantempfehlungen.

Außerdem ermöglicht mir meine Arbeit im Kindergarten viele Traditionen und Feiertage aus erster Hand mitzuerleben und zu feiern. Zum Beispiel wird hier jedes Jahr am 29. November Andrzejki gefeiert. Hierbei geht es darum sich gegenseitig die Zukunft vorherzusagen, um vor allem jungen Frauen Auskunft über ihr Liebesleben, aber auch den Job oder Gesundheit zu geben. Im Kindergarten tanzten und sangen die Kindergärtnerinnen als Hexen mit den ebenfalls verkleideten Kindern und sagten ihnen ihre Zukunft voraus.

Eine weitere Sache, die mich insbesondere an der Stadt Krakau fasziniert ist die Geschichte, die sich hier so lebendig anfühlt. Für die meisten Freiwilligen gehört bei der geringen Entfernung mit dem Zug auch ein Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau dazu. Wer den „Film Schindlers Liste“ gesehen hat wird jedoch auch hier in Krakau viele Szenen wieder erkennen. Mein Arbeitsweg führt mich beispielsweise fast täglich durch die ehemaligen jüdischen Ghettos, vorbei an Kulissen, die ich bisher nur in schwarz-weiß kannte. Jetzt ziehen sie in Farbe am Fenster der Straßenbahn vorbei, bis ich meine Haltestelle erreiche, ganz in der Nähe des Platzes auf dem vor gerade mal etwas mehr als 80 Jahren mehrere Tausend Juden deportiert wurden. Vieles kannte ich bereits aus Büchern und Filmen, aber es hier täglich zu sehen ist etwas völlig anderes.

Auch wenn ich am Anfang definitiv berechtigte Angst  davor hatte, was mich hier erwarten würde und die letzten drei Monate nicht nur Höhepunkte hatte, überwiegt das positive schon jetzt eindeutig. In solchen Situationen ist man dazu gezwungen sich mit sich selbst zu beschäftigen, nicht immer angenehm, aber notwendig. Das Gefühl selbst in einem fremden Land trotz Sprachbarriere Freundschaften zu schließen und den eigenen Alltag das erste Mal völlig selbst zu gestalten, hat mich eine neue Art von Selbstvertrauen und Sicherheit fühlen lassen. Jetzt weiß ich: Wenn ich das geschafft habe, werde ich auch kommende Hürden überwinden. Es ist in Ordnung nicht immer alles bereits geplant zu haben und zu wissen, man muss nur mutig genug sein sich darauf einzulassen.

Jetzt drei Monate später ist vieles nicht mehr fremd.

Nicht das Land.

Nicht die Stadt.

Nicht die Wohnung.

Nicht einmal die Sprache.

Und auch nicht die vier Fremden aus dem Hausflur.

Extremismus, Social Media und Ukrainische Tänze

Extremismus, Social Media und Ukrainische Tänze

[cmsms_row data_padding_bottom=“50″ data_padding_top=“0″ data_overlay_opacity=“50″ data_color_overlay=“#000000″ data_bg_parallax_ratio=“0.5″ data_bg_size=“cover“ data_bg_attachment=“scroll“ data_bg_repeat=“no-repeat“ data_bg_position=“top center“ data_bg_color=“#ffffff“ data_color=“default“ data_padding_right=“3″ data_padding_left=“3″ data_width=“boxed“][cmsms_column data_width=“1/1″][cmsms_text animation_delay=“0″]

Ich heiße Lukas, bin 22 Jahre alt und habe innerhalb der letzten zwei Monate im Rahmen meines Politikwissenschaftsstudiums ein Praktikum beim pjr absolviert.

Ich habe in meiner Zeit beim pjr viele verschiedene Aufgaben übernommen. In meiner ersten Woche, die vor allem der Einführung in die Arbeitsweise des pjr gedient hat, habe ich kleinere Aufgaben wie die Aktualisierung der Homepage „sachsen-wählt.de“ oder der Erstellung von Quizzen für einen Wahlworkshop übernommen. Auch habe ich an einem Workshop zum Thema Hassrede im Internet im Rahmen des Safer Internet Day 2019 mitgearbeitet und diesen direkt in meiner zweiten Praktikumswoche mitgehalten – der erfolgreiche Stoß ins kalte Wasser. Mehrere Male durfte ich auch beim Videoprojekt der 55. Oberschule zum Stolperstein von Arthur Anton Zinn dabei sein.

Viel Zeit nahm auch meine Mitarbeit am Workshop zum Thema Extremismus/ Populismus und den kommenden Wahlen im September 2019 in Anspruch. Hierbei habe ich neben Recherchearbeiten auch Methoden erarbeitet und einen Videoclip geschnitten.

Im Zuge der Vorbereitung des Wahlworkshops kam dann die Idee auf, ein Erklärvideo für die Landtagswahl in Sachsen zu erstellen, weil es das bisher noch nirgends gibt. Leider mussten wir die Pläne bald wieder auf Eis legen, da die Zeit hierfür fehlte.

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Außerdem habe ich bei unserem Filmabend zum Thema Antiziganismus mitgewirkt und viel von unserem Gast, der aus persönlichen Erfahrungen berichten konnte, lernen dürfen.

In der späteren Phase des Praktikums habe ich dann bei der Einführung des Klassenrats in den fünften Klassen des Gymnasiums Bürgerwiese mitgearbeitet und die Herausforderung, denen man sich mit vergleichsweise jungen Kindern gegenüber sieht kennen und irgendwann später auch schätzen gelernt ;). Hierbei lernen die Kinder schon früh, sich im demokratischen Diskurs einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Auch aktivere Veranstaltungen gehörten zu meinen Aufgaben. So habe ich zwei Actionboundtouren, also Stadttouren mit Tablets zum Thema Nationalsozialismus mit durchgeführt und mit den Jugendlichen gemeinsam die Spuren des Nationalsozialismus in Dresden-Plauen gesucht. Dabei konnten sie etwas über einzelne Schicksale anhand von Stolpersteinen, aber auch über damalige Strukturen im Stadtteil erfahren.

Der momentan stattfindenden Jugendbegegnung „where do I belong“ wohnte ich ebenfalls bei, indem ich an einem Workshop der ukrainischen Teilnehmenden zu ihrem Land (inklusive Tanzkurs) und einem Ausflug nach Bautzen, der sich mit der sorbischen Bevölkerung befasste, teilnahm.

Schlussendlich möchte ich mich noch bei allen Mitwirkenden des pjr, die ich kennenlernen durfte für die schöne, lehrreiche Zeit und die immer freundliche Arbeitsatmosphäre bedanken.

Ich habe einiges gelernt, mehr Spaß an der Arbeit mit Kindern gehabt, als ich zuvor angenommen hätte und nette Leute kennengelernt, die eine – in meinen Augen – sehr wichtige Arbeit machen.

Ich befürchte aber, dass dies nicht mein letztes Lebenszeichen ist. Ich stehe in Zukunft gerne für das ein oder andere Projekt zur Verfügung und freue mich, wenn ich weiterhin Sinnvolles zur Arbeit des pjr beitragen kann.

Nun verabschiede ich mich aber erstmal wieder ins Studium und freue mich auf die kommenden Aufgaben.

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Democracy Slam goes Buchmesse

Democracy Slam goes Buchmesse

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Nachdem unser „Democracy-Slam“ Workshop Anfang des Monats sehr erfolgreich verlief, hatte eine Teilnehmerin nun vergangenes Wochenende die Chance, auf der Leipziger Buchmesse aufzutreten. Hier trug sie im Rahmen des von der Bundeszentrale für politische Bildung initiierten Democracy-Slams ihren Text mit dem Kernmotiv „Solidarität“ vor. In ihrem sehr gelungenen Text thematisierte sie spielerisch Fragen wie Geschlechterrollen und Solidarität anhand von Pinguinmännchen, die, während die Weibchen nach Nahrung suchen, dafür zuständig sind, die Eier auszubrüten. Dabei wärmen sie sich gegenseitig, indem sie dicht zusammenstehen und abwechselnd im Inneren der Gruppe Wärme tanken können.

Die vorgetragenen Texte zeigten den Blick der Slammer*innen auf die Gesellschaft und handelten von Fremdenfeindlichkeit, Gerechtigkeit, Ausgrenzung und Diversität, aber auch von ganz privaten Themen, wie familiären Problemen.

[/cmsms_text][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_padding_bottom=“50″ data_padding_top=“0″ data_overlay_opacity=“50″ data_color_overlay=“#000000″ data_bg_parallax_ratio=“0.5″ data_bg_size=“cover“ data_bg_attachment=“scroll“ data_bg_repeat=“no-repeat“ data_bg_position=“top center“ data_bg_color=“#ffffff“ data_color=“default“ data_padding_right=“3″ data_padding_left=“3″ data_width=“boxed“][cmsms_column data_width=“1/1″][cmsms_image align=“left“ caption=“Urheber: Je-str“ link=“https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Leipziger_Buchmesse_2017.jpg“ target=“true“ animation_delay=“0″]8215|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2019/03/Leipziger_Buchmesse_2017-1024×685.jpg|large[/cmsms_image][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_padding_bottom=“50″ data_padding_top=“0″ data_overlay_opacity=“50″ data_color_overlay=“#000000″ data_bg_parallax_ratio=“0.5″ data_bg_size=“cover“ data_bg_attachment=“scroll“ data_bg_repeat=“no-repeat“ data_bg_position=“top center“ data_bg_color=“#ffffff“ data_color=“default“ data_padding_right=“3″ data_padding_left=“3″ data_width=“boxed“][cmsms_column data_width=“1/1″][cmsms_text animation_delay=“0″]

Zudem gab der Auftritt uns die Gelegenheit, einmal über die Leipziger Buchmesse zu schlendern und die Vielzahl an Verlagsständen und Büchern zu durchstöbern. Das diesjährige Gastland war Tschechien, für dessen Auftritt sich vor allem das tschechische Kulturministerium sowie die Mährische Landesbibliothek Brünn verantwortlich zeichneten. Es waren viele tschechische Autor*innen anwesend, die ihre Werke vorstellten. Ziel war es, die Kulturbeziehungen der beiden Länder zu stärken.

Neben dem Fachprogramm für den Buchhandel und die verschiedenen Verlage gab es viele verschiedene Lesungen, in denen die Leser*innen den Autor*innen direkt begegnen konnten, um so noch mehr über die Hintergründe ihrer Lieblingsbücher zu erfahren.

Alles in Allem war es ein sehr schöner und spannender Tag auf der Leipziger Buchmesse und vielleicht gibt es diese Gelegenheit nächstes Jahr wieder.

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Viel erreicht – Noch viel zu tun!

Viel erreicht – Noch viel zu tun!

Vor 100 Jahren sprach die erste Frau im deutschen Parlament. Nachdem die Novemberrevolution 1918 die Einführung des Frauenwahlrechts mit sich brachte, zogen im Folgejahr 37 Frauen in die Weimarer Nationalversammlung ein.

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Das Frauenstadtarchiv Dresden nahm sich dies in Kooperation mit der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden zum Anlass, eine Wanderausstellung zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht in Sachsen“ auszuarbeiten und vom 15. Januar bis zum 21. Februar im Bürgerfoyer des Landtages zu zeigen. Unser FSJ-Pler Carl und unser Praktikant Lukas haben am Montag noch die Gelegenheit eines Besuchs genutzt.

Die Ausstellung arbeitet vor allem mit Texttafeln, die geschichtlich einordnen, einzelne Biografien wichtiger Parlamentarierinnen erzählen oder Themen wie Bildungspolitik aufgreifen. Sie besinnt sich auf 100 Jahre Frauenwahlrecht und einzelne besonders wichtige Frauen, die in Sachsen unterschiedlich politisch gewirkt haben und so die Rolle der Frau im Parlament etabliert haben. Aufgebaut ist die Ausstellung U-förmig und arbeitet sich chronologisch von der Weimarer Republik bis ans Ende der DDR vor. Behandelt werden Persönlichkeiten, wie Olga Körner, die 1917 zunächst in der SPD Teil der proletarischen Frauenbewegung in Sachsen war, später mit Umweg über die USPD in die KPD eintrat und 1930 in den Reichstag gewählt wurde. Hier war sie in der Kommission Sozial- und Gesundheitswesen. Später war sie im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, wurde zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt und war später im KZ Ravensbrück, was sie überlebte. In der DDR war sie Abgeordnete der SED für Sozialpolitik.

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Das Thema der Ausstellung empfanden die beiden als sehr wichtig, da Frauen heute im Parlament noch immer unterrepräsentiert sind, was in der letzten Zeit auch einige politische Debatten bestimmt hat. Die letzte Station der Ausstellung ist eine Fläche, auf der die Besucher*innen auf kleinen Zetteln notieren können, für was sich Frauen heutzutage einsetzen können, wo es noch heute 100 Jahre nach der Einführung des Wahlrechts für Frauen an Gleichberechtigung fehlt.

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Neuland betreten, aber sicher – SID 2019

Neuland betreten, aber sicher – SID 2019

Am 05. Februar 2019 fand der von der Europäischen Union initiierte Safer Internet Day (SID) statt. Dieser jährliche Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz stand dieses Jahr unter dem Motto „Together for a better internet“ (zusammen für ein besseres Internet). Ziel der Veranstaltungen ist es, die Aufmerksamkeit auf das Thema „sicheres Internet“ zu richten und die Sensibilität für das Thema zu fördern. Dieses Jahr hatte die Veranstaltung sich zum Ziel gesetzt, unter dem Hashtag #lauteralshass gegen Hassrede im Internet zu wirken.

Der diesjährige Dresdner SID fand im Romain-Rolland-Gymnasium in der Dresdner Neustadt statt. Es nahmen rund tausend Schüler*innen und 200 Erwachsene an den Veranstaltungen teil. Wir, als Politischer Jugendring haben uns mit einem Workshop zu „Fake News“ und einer Stationsarbeit zum Thema „Hate Speech“ am Aktionstag beteiligt.

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Für das Thema „Fake News“ haben wir mit aktivierenden Übungen versucht, die teilnehmenden Schüler*innen für einen kritischen Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren und ihnen die Fähigkeit, Falschmeldungen zu erkennen zu vermitteln.

[/cmsms_text][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_padding_bottom="50" data_padding_top="0" data_overlay_opacity="50" data_color_overlay="#000000" data_bg_parallax_ratio="0.5" data_bg_size="cover" data_bg_attachment="scroll" data_bg_repeat="no-repeat" data_bg_position="top center" data_bg_color="#ffffff" data_color="default" data_padding_right="3" data_padding_left="3" data_width="boxed"][cmsms_column data_width="1/1"][cmsms_image align="left" animation_delay="0"]7882|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_0007.jpg|full[/cmsms_image][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_padding_bottom="50" data_padding_top="0" data_overlay_opacity="50" data_color_overlay="#000000" data_bg_parallax_ratio="0.5" data_bg_size="cover" data_bg_attachment="scroll" data_bg_repeat="no-repeat" data_bg_position="top center" data_bg_color="#ffffff" data_color="default" data_padding_right="3" data_padding_left="3" data_width="boxed"][cmsms_column data_width="1/1"][cmsms_text animation_delay="0"]

Bei der Stationsarbeit zum Thema „Hate Speech“ ging es darum, dass die Schüler*innen selbst über Ursachen und persönliche sowie gesellschaftliche Auswirkungen von Hassrede im Internet nachdenken. Danach haben wir gemeinsam mit den Teilnehmenden über Strategien im Umgang mit Hassrede im Internet beraten.

 

[/cmsms_text][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_padding_bottom="50" data_padding_top="0" data_overlay_opacity="50" data_color_overlay="#000000" data_bg_parallax_ratio="0.5" data_bg_size="cover" data_bg_attachment="scroll" data_bg_repeat="no-repeat" data_bg_position="top center" data_bg_color="#ffffff" data_color="default" data_padding_right="3" data_padding_left="3" data_width="boxed"][cmsms_column data_width="1/1"][cmsms_image align="none" animation_delay="0"]7886|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2019/02/DSC04269-e1549448229641.jpg|full[/cmsms_image][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_padding_bottom="50" data_padding_top="0" data_overlay_opacity="50" data_color_overlay="#000000" data_bg_parallax_ratio="0.5" data_bg_size="cover" data_bg_attachment="scroll" data_bg_repeat="no-repeat" data_bg_position="top center" data_bg_color="#ffffff" data_color="default" data_padding_right="3" data_padding_left="3" data_width="boxed"][cmsms_column data_width="1/1"][cmsms_text animation_delay="0"]

Die Workshops sorgten für spannende Diskussionen, in denen die Schüler*innen mit Interesse dabei waren und teils mit erheblichem Vorwissen und guten Ideen glänzen konnten. Das zeigt, dass die beim SID behandelten Themen von großer Aktualität sind und das Leben der Jugendlichen direkt betreffen.

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