von Franziska | 04.11.2022 | Blog
Vom 11.-18. Oktober fand unser zweiter Deutsch-Israelischer Jugendaustausch in Dresden statt. Nachdem eine kleine Abordnung deutscher Schüler*innen die Israelische Delegation in der Nacht zum Mittwoch in Berlin abgeholt hat, konnte es am nächsten Morgen gleich losgehen. In der Cityherberge Dresden wurde das Projekt eröffnet und nachdem man sich kennengelernt hatte, ging es bei besten Wetter noch auf eine Stadtrundfahrt in der Kinderstraßenbahn.
Am Donnerstag waren die israelischen Gäste zunächst an den Schulen ihrer Austauschpartner unterwegs, wo sie ihr Land vorstellen und Fragen beantworten konnten. Außerdem führte jede der vier Schulgruppen ein Erinnerungsprojekt durch. Dabei ging jede Gruppe in einen anderen Stadtteil und erzählte die Geschichte einer jüdischen Person, die vor dem Naziterror in Dresden gelebt hat. Getreu dem Motto "giving victims a face" wurde abschließend das Gesicht der Person mit Kreidespray gesprüht.
Am Freitag stand ein kleiner Höhepunkt an: Nach einem spannenden Workshop zum Thema "jüdisches Leben in Dresden" mit der @djo_sachsen konnten die Jugendlichen am Besuchsprogramm der @stadtdresden teilnehmen: Nachkommen von Juden & Jüdinnen, die vor dem Terror des Nationalsozialismus geflüchtet waren, erzählten ihre Geschichten. Es kam zu sehr spannenden Gesprächen.
Am Wochenende waren die Jugendlichen und Betreuer*innen gemeinsam in der Sächsischen Schweiz unterwegs. Am Sonntag war Zeit für die Familien für weitere Ausflüge beispielsweise nach Prag und nach Moritzburg.
Am Montag waren wir in den tollen Räumen der Jugendkirche Dresden. Dort fand vormittags ein Workshop zu Klima und Ernährung durch den Verein anders handeln e.V. statt. Danach war Zeit für gemeinsames Kochen, Spiel und Auswertung.
Am Dienstag bildete die gemeinsame Fahrt nach Prag den Abschluss des Austausches.Nach einer Stadtrundfahrt waren wir im Jüdischen Museum. Danach ging es zurück zum Flughafen, wo wir die israelische Delegantion verabschiedeten.
Das Projekt wurde ermöglicht durch Förderung der Stadt Dresden, des Koordinierungszentrums für Deutsch-Israelischen Jugendaustausch Conact sowie der Axel-Springer-Stiftung.
von Franziska | 07.04.2022 | Blog
Am 5. April waren wir mit 18 Jugendlichen und zwei begleitenden Lehrern der Christlichen Schule Dresden unterwegs in der Dresdner Altstadt. Die Schule hatte uns eingeladen, an ihrem Toleranztag eine Bildungsveranstaltung anzubieten. Die Tablettour zu Kommunalpolitik und politischer Partizipation in der Kommune erschien uns da am passendsten. Und so starteten wir bei nieseligem Wetter am und im Rathaus. An dieser Station waren die Themen Stadtrat und Oberbürgermeister dran, bevor wir zum Büro der Kinder- und Jugendbeauftragten weitergingen. Dort empfing uns der FSJler Tami und berichtete über die Aufgaben und Themen der KiJUBe Anke Lietzmann.
Weiter ging es zum Altmarkt, wo wir uns mit zivilgesellschaftlichen Kräften und Organisationen befassten. Da kam sowohl Unicef als auch Pegida und #Haltungzeigen zur Sprache.
Das nächste Thema sollte der künstlerische Protest sein. Schon oft wurden auf dem Neumarkt politische Forderungen künstlerisch umgesetzt. So hatten auch wir vor, die Jugendlichen ihre politischen Ideen künstlerisch auf das Pflaster malen zu lassen. Da das Wetter aber dafür zu ungemütlich war, verlagerten wir das Ganze in den Kulturpalast. Dort sind fünf Plakate der Jugendlichen entstanden, die sich gegen Rassismus, für erneuerbare Energien, für ein Rauchverbot und eine gleichberechtigte Gesellschaft einsetzen.

An unserer nächsten Station, dem Theaterplatz, sprachen wir über FridaysForFuture. Die Jugendlichen gaben ihr Statement zu dieser Jugendinitiative in einem Video wieder.
Unsere letzte Station war vor dem Landtag. Dort behandelten wir die Themen Föderalismus und Bürgerbegehren.
Danach waren die Jugendlichen ziemlich platt. Immerhin waren wir zwei Stunden unterwegs und sie haben viel Neues gelernt und gesehen. Sowohl die Jugendlichen als auch wir fanden die Tablettour aber ziemlich cool. Und so freuen wir uns schon jetzt auf zwei neue Gruppen Ende April, mit denen wir die Tour wiederholen können.
von Franziska | 29.03.2022 | Blog
Auch dieses Jahr waren wir wieder mit zwei Gruppen von Jugendlichen zur Vorbereitung auf die Jugendweihe im Stadtteil Dresden Plauen unterwegs, um Spuren des Nationalsozialismus zu entdecken und Themen wie Opfergruppen des NS, Stolpersteine, Judenhäuser, Bombenangriff auf Dresden 1945 zu besprechen und uns mit Einzelschicksalen auseinanderzusetzen. Bewappnet mit Tablets zogen wir an zwei Nachmittagen bei schönstem Frühlingswetter los. Die Jugendlichen waren interessiert und aufmerksam. Gern bieten wir diese Touren auch nächstes Jahr im Programm des Jugendweiheverbandes Dresden wieder an.
von Franziska | 07.01.2022 | Blog
Im November und Dezember letzten Jahres waren wir an der IBB Schule und haben wieder einmal bei einer 5. Klasse den Klassenrat betreut. Wir merkten schnell, dass sich die Kids schon ganz gut mit der Struktur des Klassenrates auskannten. So konnten wir sie bei der Durchführung des Klassenrates begleiten. Fünf Mal waren wir dabei und es waren spannende Klassenratssitzungen zu den Themen Nutzung des Ballspielfeldes gemeinsam mit großeren Schülerinnen und Schülern der Schule, Sauberkeit des Klassenzimmers, Ausführung der Klassendienste, Beschimpfungen und Beleidigungen und Sitzordnung.
Ab 10. Januar sind wir am Martin Andersen Nexö Gymnasium eingeladen, den Klassenrat bei einer 7. Klasse einzuführen. wir sind schon sehr gespannt auf die Kids.
von Franziska | 22.06.2021 | Blog
Am 7. Juni war es endlich wieder soweit und wir konnten 9 Kids aus der Montessorischule am Rathaus begrüßen. Gemeinsam erkundeten wir das Gebäude mit Lichthof, prachtvollem Treppenhaus, Plenar- und Festsaal. Wir entdeckten den Breslauer Zwerg, den trunkenen Esel und Bacchus, die Wappen Dresdner Partnerstädte und den Rathausmann. Und zum Schluss konnten wir den Rathausschlüssel und Einträge im Goldenen Buch der Stadt bestaunen.
Am 14. Juni waren wieder Kids der Schule zugegen und wir hatten eine zweite tolle Runde.
Vielen Dank dem Gebäudemanagement für den Zugang zu den Räumen und der Abteilung Protokoll für die Besichtigung der Amtskette, des Rathausschlüssels und des Goldenen Buches. Und natürlich Danke an Matthias Stresow, der sein umfangreiches Wissen zu Dresden, dem Rathaus und der Stadtverwaltung mit uns geteilt hat.