Mal wieder was vom EFD-Freiwilligen

Mal wieder was vom EFD-Freiwilligen

Hallo zusammen,

die Zeit vergeht sehr schnell und schon die Hälfte meiner EFD Zeit beim PJR Dresden ist vorbei. Ich würde gerne euch mitteilen wie es mir geht und womit ich mich in meinem Projekt beschäftige.

Letztes Mal habe ich geschrieben, als es noch Winter war. Jetzt ist schon Frühling und es ist angenehm warm.

Vor zwei Wochen war ich beim Halbzeit-EFD Seminar bei der Brücke/Most Stiftung. Alle EFD Freiwilligen haben zwei Seminare im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes und persönlich fand ich das zweite noch interessanter als das erste.

Jeder der Teilnehmer verbrachte bereits ein halbes Jahr in Deutschland und konnte daher schon viel Erlebnisse aus der eigenen Erfahrung erzählen. Beim Seminar hat mir besonders gefallen, dass es Teilnehmer aus vielen Ländern gab. Insgesamt gab es 20 Teilnehmer aus 12 Ländern aus allen Ecken Europas.

Kurz vor meinem Seminar habe ich bei uns im Büro einen Stammtisch zum Thema: “Die Ukraine. Die Ereignisse der letzten Jahre” gehalten, wobei ich eine Präsentation über die letzten Jahre bis heute vorgestellt habe und wir haben auch zu diesem Thema
eine Diskussion gemacht.

Am 23. März kam noch eine Abendveranstaltung, die meine Organisation organisiert hat und wo ich auch tätig war. Unser Thema war “Rechte Gewalt in Osteuropa” zu der Herr Vaclav Walach von der Organisation In IUSTITA in Prag einen Vortrag gehalten hat und anschließend in einer Diskussion Rede und Antwort stand. Die Abendveranstaltung wurde im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus organisiert, die das Ziel haben, Solidarität mit Gegnern und Opfern von Rassismus zu zeigen.

Morgen organisieren wir noch eine Abendveranstaltung zum Thema “Populism as a cycle”, die zu unserer Vortragsreihe im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus gehört und wir würden gerne alle Interessenten einladen.

Auf mich warten noch viele Ereignisse in meinem Projekt, über welche ich das nächste Mal schreiben werde. Vor allem ist es unser internationales Projekt mit Polen und der Ukraine, das schon am nächsten Monat beginnt.

Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.

Mal wieder was vom EFD-Freiwilligen

Новини від нашого ЄВС волонтера

Всім привіт!

Вже збігла половина мого ЄВС волонтерства у PJR Dresden  і я хочу поділитись звами, як у мене справи і чим я займаюсь на моєму проекті. Останнього разу я писав ще взимку, коли ще було досить холодно. Зараз уже весна і погода просто чудова.

З 6 по 10 березня я брав участь у другому по рахунку семінарі для ЄВС волонтерів, який проходив  у фонді Брюке/Мост. Загалом усі волонтери Європейської волонтерської служби мають два таких семінари і особисто мені другий семінар сподобався ще більше, ніж перший.

Кожен з учасників вже провів пів року у Німеччині і міг вже багато що розказати про життя у цій країні та про власний досвід. На семінарі мені особливо сподобалось те, що учасниками були молоді люди з багатьох країн. Зазалом 20 учасників з 12 країн з усіх куточків Європи.

Незадовго до семінару я також організував у нас в бюро круглий стіл на тему: “Україна. Події останніх років”, де я мав можливість представити свою презентацію про події в Україні від 2013 року до сьогодні, а також на цю тему ми провели дискусію.

23 березня відбувся захід, який організувала моя організація і де я також був задіяний. Нашою темою був “Правий екстримізм у Східній Європі”, де пан Вацлав Валах з організації In IUSTITA (м. Прага) підготував виступ і презентацію, а також на прикінці ми мали можливість ставити питання та вести дискусію. Захід було організовано в рамках Міжнародних тижнів проти расизму, які мають на меті показати солідарність з противниками та жертвами расизму.

28 березня ми організовували ще один захід на тему : “Популізм як цикл”, який також пройшов у рамках Міжнародних тижнів проти расизму.

Наш практикант Себастян Франко із США підготував презентацію на вище згадану тему, та розповів нам про феномен популізму, його історичні приклади та представив власну теорію цього феномену.

На мене чекають ще багато подій на моєму проекті,  якими я неодмінно поділюсь з вами наступного разу. Передусім це міжнародних обмін з Польщею та Україною, який розпочинається уже в кінці цього місяця.

Святослав

 

Wer hat an der Uhr gedreht? Die FSJlerin blickt zurück

Wer hat an der Uhr gedreht? Die FSJlerin blickt zurück

Wie auch schon die ersten drei Monate, vergingen die folgenden drei rasend schnell. Auf das Datum schauend stellte ich überrascht und mit Bedauern fest, dass bereits über die Hälfte meines Freiwilligen Sozialen Jahres hinter mir liegt.

Neben einigen konstanten Aufgaben, die sich vor allem auf  Büroorganisation, Ablage und das Verfassen von Texten belaufen, variiert mein Tages- und Wochenablauf.

Das, seit Anbeginn des Schuljahres laufende, Sozialtraining an der 9. Oberschule schlossen wir mit einem Videoprojekt zum Halbjahr ab. Erfreulicher Weise kann das Projekt „ Junge Elbtalforscher“ bis zum Ende des Schuljahres durchgeführt werden. Die Arbeit mit der Gruppe, das Erstellen der Tablettouren und die Planung dessen bereitet mir weiterhin große Freude. Ergebnisse unserer kleinen Entdeckungstouren veröffentliche ich auf verschiedenen Plattformen.

Mein eigenes Projekt, die Erstellung einer Multimedia Stadtführung durch die Dresdner Geschichte,  entwickelt sich gut. Nach einem prüfenden Blick des Vorstands haben wir uns entschieden, die Zeitspanne etwas zu verkürzen. Daher steh ich nun noch vor ein paar inhaltlichen Problemen, welche ich bis zur Testphase des Ganzen im April  behoben haben will. Diese Zeitreise mit Tablet, wie sie im Ferienpass Dresdens  genannt wird, findet unter freier Anmeldung in den Sommerferien statt.

In den letzten Monaten tauchten zwei neue Gesichter im Büro auf. Zum einen wollte sich Sebastian, ein amerikanischer Austauschstudent, gern politisch betätigen und zum anderen arbeitete Praktikant Elias für zwei Wochen bei uns. Begeistert nahmen zahlreiche Englischlehrer Sebastians Angebot eine Schulstunde zum Thema USA und Trump zu gestalten an. Daher begleitete ich ihn einige Male und genoss (ebenso, wie die SchülerInnen) diesen Insiderbeitrag des Muttersprachlers.

Unser Praktikant Elias recherchierte nicht nur zu einem Projekttag, sondern berichtete im Rahmen eines Stammtisches über seine Flucht aus Afghanistan. Der, damals 16 jährige, macht sich alleine auf die lange und ausgesprochen gefährliche Reise nach Deutschland. Sein Bericht über Schmuggler, Zwischenmenschlichkeit und Innere Konflikte bewegte. Obwohl er durch ein Theaterprojekt das Glück hatte eine Pflegefamilie zu finden, ist sein Antrag auf Asyl noch nicht bewilligt.  Wir stehen weiterhin mit Elias in Kontakt und planen mit ihm bereits den nächsten spannenden Abend. Dieses Mal sollen die politischen Begebenheiten Afghanistans im Fokus stehen.

Ein Highlight der letzten Wochen stellte die Teilnahme an der Verleihung des „Dresden Preis(es)“ dar. Bereits das achte Mal in Folge vergab der Friends of  Dresden Deutschland e.V. diesen Preis an besonders engagierte Personen. Am 12. Februar erhielt Domenico Lucano, der Bürgermeister des italienischen Ortes Riace, diese Auszeichnung in der Semperoper. Diese Veranstaltung bewegte und löste Gedanken der Hoffnung und Bestürzung gleichermaßen aus.

In den nächsten Tagen und Wochen stehen unter anderem ein Projekttag zum Thema Populismus/ Extremismus, Actionboundtouren zur Friedlichen Revolution bzw. NS- Vergangenheit an. Ich freu mich sehr über die Möglichkeit an all diesen Projekten mitwirken zu können und so einen sehr abwechslungsriechen und spannenden Wochenablauf zu haben.

Nach Ende meiner Kernarbeitszeit ziehen mich oftmals Podiumsdiskussionen oder etwaige interessante Veranstaltung an. Von einer Debatte über den Geheimheitsgrad der Geheimdienste, Pöbelnde Populisten oder einer Lesung aus der kritischen Edition von „Mein Kampf“  bis zu Putins Russland reicht das Themenspektrum. Über einige dieser Veranstaltungen, wie beispielsweise über den Kinodokumentarfilm „ Wir sind Juden aus Breslau“, berichte ich im Jugendblog oder auf unser Homepage.

Workshop „Leben im Netz“

Workshop „Leben im Netz“

Am 7. Februar haben wir im Rahmen des Jugendweihe-Programms wieder einen Workshop zum Thema: “Leben im Netz” durchgeführt. Die Jugendlichen hatten eine gute Möglichkeit, mehr über das Internet zu erfahren, welche Gefahren es beherbergt und welchen Möglichkeiten es den Jugendlichen beim Lernen gibt.

Die Jugendlichen waren beim Workshop sehr engagiert und begeistert dabei. Es kamen auch die Themen Cyberbobbing und Hatespeech vor.

Der Workshop zeichnete sich durch große Methodenvielfalt aus. Er bestand aus einem Positionierungsspiel, einem Quiz, einer Präsentation und mehreren Videobeispielen, um den Kindern die Information maximal zu veranschaulichen.

Mein Weg nach Deutschland

Mein Weg nach Deutschland

Am 9. Februar hat beim Politischen Jugendring ein Stammtisch zum Thema: “Mein Weg nach Deutschland” stattgefunden. Unser Praktikant Elias Rashidi, der zum oben genannten Thema einen Vortrag gehalten hat, kommt ursprünglich aus Afghanistan und ist daher 2015 nach Deutschland geflüchtet.
Elias hat den Weg von über sieben Tausend Kilometer überwunden, um hierher zu kommen. Viel davon war zu Fuß. Er teilte uns auch mit, wie es ihm jetzt geht und wie schwer dieser Weg für ihn war. Insgesamt war er ca. 3 Monate unterwegs.

Elias erzählte uns auch, wie das Leben in Afghanistan ist, wo seine ganze

Familie bis heute bleibt. Ständige militärische Konflikte haben das Land in die Armut und Unruhe gebracht. Und viele haben keine Chancen zu fliehen.