Gerne stellen wir euch hier den Abschlussbericht von Lottas Freiwilligendienst im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps zur Verfügung. Mit einem Augenzwinkern und ganz viel Gefühl schildert sie ihre Eindrücke im Solbjerg Plejehjem.
Am 9. August ging der erste Teil unserer deutsch-, georgisch- und ukrainischen Jugendbegegnung zum Thema Minderheiten „In der Fremde zu Hause?“ los. Am ersten Tag trudelten alle Teilnehmer*innen zu unterschiedlichen Zeiten in der Jugendherberge an. Sie reisten aus verschiedenen Ländern und Städten an, weshalb wir mit unserem Programm erst am Abend starteten. Im Zwingerpark lernten wir uns alle etwas näher kennen und aßen gemeinsam zu Abend.
Den zweiten Tag verbrachten wir damit, uns gegenseitig näher kennenzulernen. Unsere zwei Partnerorganisationen, die Deutsche Jugend in der Ukraine, sowie die Einigung(Georgien) haben sich und ihre Projekte vorgestellt. Anschließend ging es weiter mit einem Workshop zum Thema Minderheiten in Deutschland: rechtliche Stellung und Probleme. Den ersten Tag schlossen wir dann mit einem gemeinsamen Picknick im Zwingergarten ab.
Am dritten Tag ging es für uns nach Bautzen. Dort besuchten wir den Dachverband der sorbischen Minderheit „Domowina“ und sorbische Buchhandlung „Smolerjec kniharnja“. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, die erste Gruppe besuchte ein sorbisches Museum während die zweite Gruppe hinter die Kulissen des sorbischen Radios blicken durfte.
Am vierten Tag hielt unsere Partnerorganisation, die Deutsche Jugend in der Ukraine einen Workshop. Sie stellten sich als Verein vor und gingen auf ihre Aufgaben und Projekte ein. Anschließend hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihren Nachmittag selbst zu gestalten.
Der fünfte Tag begann für uns mit einem gemeinsamen Gespräch mit der ukrainischen Organisation Plattform Dresden e.V., bei dem wir mehr über ihre Tätigkeit zur Unterstützung der ukrainischen Geflüchteten in Dresden gehört haben. Anschließend hielt unsere Partnerorganisationen die DJU einen Workshop zum Krieg in der Ukraine.
Den vorletzten Tag verbrachten die Teilnehmer*innen damit, an ihren Arbeitsaufträgen zu arbeiten. In insgesamt fünf Gruppen wurden Wandzeitungen zu verschiedenen Minderheiten entwickelt, welche dann am letzten Tag vorgestellt werden sollten.
Unseren letzten gemeinsamen Tag starteten wir mit der Auswertung der Arbeitsaufträge unserer Gruppen. Danach reflektierten wir noch einmal über die Woche zusammen. Anschließend war geplant, unseren Abschied an einem See zu feiern, aber leider zog uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so wichen wir auf den Kulturpalast aus. Dort verbrachten wir Zeit in der Bibliothek der Dinge und gingen anschließend zum Abschied gemeinsam essen.
Am 1.9. geht es dann für den zweiten Teil des Projekts nach Georgien. Wir werden davon berichten!
Diese Maßnahme wird mitfinanziert aus Mitteln von Erasmus+ – Jugend in Aktion sowie durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Nun ist es schon zwei Monate her, dass ich das erste Mal an meinen Bürotisch beim PJR als neue Praktikantin saß. Ich wurde sofort herzlich begrüßt und allen vorgestellt, so dass ich mich direkt willkommen gefühlt habe. Auch die lockere Atmosphäre im Team, die abwechslungsreichen Aufgaben und natürlich die leckeren Käsestangen im Büro, haben mich motiviert ins Praktikum starten lassen.
Das Praktikum habe ich im Rahmen meines Studiums der Politikwissenschaften absolviert. Dass ich dieses im Bereich der politischen Bildung machen möchte, war mir von Anfang an klar. Über mehrere Ecken hatte ich erfahren, dass der PJR gute und wichtige Arbeit in dem Bereich leistet.
Mein Praktikum fing direkt mit viel Recherchearbeit für den Extremismusworkshop und die Berlinfahrt an. So habe ich den neuen Verfassungsschutzbericht einmal genau unter die Lupe genommen und neue extremistische Bewegungen, wie die Freien Sachsen, untersucht.
Das erste Highlight meiner Zeit beim PJR war die Exkursion zum Bundestag in Berlin mit Schüler*innen aus Dresden. Ständig auf der Suche nach berühmten Politiker*innen wurden wir durch die Gebäude des Bundestages geführt. Zudem durften wir an einer Plenardebatte teilnehmen und Politiker*innen der SPD, CDU und der Grünen interviewen.
Meine ersten richtigen Workshops habe ich zusammen mit Tobias in dem Gymnasium Cotta gehalten. 3 Tage hintereinander klärten wir mal mehr, mal weniger aufmerksame Schüler*innen über Extremismus auf. Das war ganz schön anstrengend, aber auch eine wertvolle Erfahrung.
Neben dem Basteln von Workshops, habe ich auch immer bei der Social Media Arbeit mitgewirkt. Durch unser Hauptqualifikationsmerkmal: jung und mit Social Media aufgewachsen, haben Justine, Yulia und ich fleißig Posts für Instagram und Co erstellt.
Zum Abschluss kann ich sagen, dass mir die Arbeit hier sehr Spaß gemacht und ich viel rund um das Konzipieren und Leiten von Workshops und Exkursionen, sowie der Social Media Arbeit dazu gelernt habe. Besonders habe ich das Team lieb gewonnen, so dass ich auch immer gerne wieder zum PJR zurückkehren werde.
Hey, ich bin Mattis vom Gymnasium Bürgerwiese. Ich befinde mich seit fast zwei Wochen im Schülerpraktikum der 9. Klasse und möchte euch nun meine Eindrücke schildern.
Am Montag startete mein erster Praktikums-Tag mit einer kleinen Einführung im Büro. Da zurzeit so viel politisch Wichtiges passiert, konnte ich direkt an einem Instagram Beitrag zu den OB Wahlen arbeiten. Nach einem recherchereichen Dienstag bereisten wir am Mittwoch das Christliche Gymnasium Dresden. Dort bereiteten wir zwei Klassen auf einen Besuch in der Gedenkstätte Terezin vor. Es war sehr interessant mal einen Workshop aus Sicht der Veranstalter zu erleben. Der Workshop behandelte die Themen Rechtsextremismus und die Verfolgung der Juden im Zusammenhang des 2. Weltkrieges. In den kommenden Tagen nahm ich die 255 Seiten des sächsischen Verfassungsschutzberichts unter die Lupe. Ich recherchierte zu den Entwicklungen in Sachsen und einzelnen extremistischen Parteien. Außerdem gestaltete ich meinen Instagram Beitrag zur OB Wahl.
Ich kann jedem ein Praktikum beim Politischen Jugendring empfehlen, der politisch bzw. geschichtlich interessiert ist und gerne mit Menschen arbeitet. In den zwei Wochen Schülerpraktikum habe ich nicht nur vieles Neues gelernt, sondern auch interessante Eindrücke gesammelt. Im Büro sind alle freundlich und ich freue mich auf meine letzten Tage bevor es wieder zurück in die Schule geht.
Am 30. Mai fand unser Wahlpodium statt, das wir in Kooperation mit dem Stadtjugendring und dem Roten Baum veranstaltet haben. Sechs der Kandidaten bzw. ihre Vertretung (Eva Jähnigen war krank) fanden sich auf dem Podium in der Aula des Bertolt-Brecht-Gymnasiums ein und etwa 100 Gäste lauschten gespannt dem Geschehen. Eine Zahl, über die wir uns sehr freuten. Die Diskussion drehte sich um Mobilität, Bildung und die Rolle der AFD, die wir nach einigen internen Diskussionen in Form von Maximilian Krah doch eingeladen hatten.
Wir waren mit der Veranstaltung sehr zufrieden und wollen versuchen künftig auch zwischen den großen Wahlterminen häufiger direkte Gespräche zwischen Politiker*innen und jungen Menschen zu ermöglichen. Auf Instagram haben wir hier https://www.instagram.com/p/CeOXS8vIImX/ und hier https://www.instagram.com/p/CeTP8MgoJUv/ bereits visuelle Rückblicke gepostet.