von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 27.11.2017 | Nicht kategorisiert
Hello again!
The first three months of my EVS project are almost over and so much has happened to me that I really want to share it with you. 
First of all, I´d like to say that I work with unbelievably friendly people, who I can consult for all my questions. Thanks to them, I quickly became accustomed to my life abroad: decorated my room, found an opportunity to continue doing sports, made new friends and also discovered some leisure activities. 
Already in September after 2 weeks in Germany, I had my on-arrival training, which lasted 7 days and took place in Weimar. I took part in various activities with 19 other EVS volunteers and also learned a lot about the European Voluntary Service and the city itself. One day was excursion day and I visited the Buchenwald concentration camp, which is located near Weimar. This week I had a lot of fun and I also visited one volunteer after that in October in Leipzig.
There was also a lot to do in our office. In October our Town hall rally for elementary school children took place, then a Stumbling stones tour for eighth graders and then my Russian evening for PJR volunteers and staff. The rally was prepared and carried out in cooperation of Franzi from the office and Matthias from the Jugendamt der Stadt Dresden. I was only supposed to take pictures and had the perfect opportunity to learn some new facts about the history of Dresden. 
For the Stumbling stones tour, Tobias, our FSJ volunteer Clemens and I have selected 7 stumbling stones and told the young people the sad biographies of persecuted Jews. I was a little bit scared of the event, when I had to act as a kind of tour guide, but everything went well and I was very happy.
The most complicated thing for me so far was the Russian evening. For this I´ve made a presentation about my city and selected a video to show all these to the team of the PJR. I made an effort during the preparation and all the spectators were satisfied afterwards. 
In November, I took part in the Actionbound tour of the former FSJ volunteer Charlotte with the topic „The history of Dresden„. With tablets we went through the city center, got lots of new information and were also supposed to answer questions. It was very interesting for me, I am also considering making an interactive tour with the app.
And last but not least, with Tobias we went to the sixth grade of a high school almost every Thursday for two months to do social training and introduce the class council. At the same time some of my ideas of social games could be carried out and in the end I learned what the class council is all about. I’ve never heard of anything like this in my city, so that was particularly educational for me.
Best wishes,
Marina
European Voluntary Service is fostered by ERASMUS+ with funds from the European Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 03.11.2017 | Blog
Hallo!

Mit dem 31. August ging die „Amtszeit“ meiner Vorgängerin Charlott zu Ende und sie übergab mir sozusagen den Staffelstab. Seit dem 1. September bin ich nun der neue FSJ‘ler beim PJR Dresden e.V.
Ich bin 19 Jahre alt und ich habe im Juni dieses Jahres mein Abitur absolviert. Mein politisches Interesse wurde bei mir schon früh geweckt. Zuhause kam man immer auf politische Themen zu sprechen und oft bestimmten die Moderatoren politischer TV-Formate wie Maybrit Illner, Sandra Maischberger und Frank Plasberg das abendliche Programm und lieferten Stoff für spannende, familieninterne Diskussionen. Um nach der Schule Erfahrungen zu sammeln und sich zu orientieren, strebte ich ein FSJ an. Umso erfreuter war ich vom Freiwilligen Sozialen Jahr in der Politik zu lesen, da ich hier meine Interessen untergebracht sah. Insbesondere in einer Zeit, in der Menschen das Vertrauen in die Demokratie verloren haben, sehe ich einen Anlass Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu leisten. Der PJR Dresden e.V. fördert dies speziell mit der Bildung von Kindern und Jugendlichen, die die Gestalter der Demokratie von morgen sind. Ich freue mich dabei mitzuhelfen und mein Wissen im Laufe des Jahres zu erweitern.
Schon in meiner ersten Woche ging es richtig los. Durch die Bundestagswahl stand demzufolge auch die bundesweite U18-Wahl für Kinder und Jugendliche an, welche gut vorbereitet und angekündigt werden musste. Dafür übernahm ich Teile der Öffentlichkeitsarbeit, erstellte Flyer und rief Schulen an. In meiner ersten Woche stand ich sogar für Dresden Fernsehen in der Reihe „Jugend mischt mit“ vor der Kamera.
Schließlich fand auch das erste Seminar der sächsischen Jugendstiftung auf dem Marienthaler Klostergelände statt. Zusammen mit 32 anderen Politischen FSJ´lern aus anderen Einsatzstellen behandelten wir Themen wie z.B. Projektmanagement, Rhetorik und führten ein Planspiel durch. Natürlich blieb auch genügend Zeit sich über die Wahl und andere spannenden Themen zu unterhalten
Ich freue mich auf die kommende Zeit beim Politischen Jugendring, voller Herausforderungen und spannenden Erfahrungen, in einer lockeren und freundlichen Atmosphäre.
Viele Grüße,
Clemens
von Tobias | 18.09.2017 | Blog
Schon seit über 20 Jahren wird im Vorfeld der Bundestagswahlen Kindern und Jugendlichen die Chance gegeben, ihre Stimme einer Partei zu geben. Die „U18-Wahlen“ zeichnen so stets ein etwas anderes politisches Stimmungsbild im Land. Und auch wenn dieses nur symbolische Bedeutung hat, so wird das Ergebnis doch gehört und die jugendlichen Wählenden werden zu einer Auseinandersetzung mit den Parteien und der Wahl an sich eingeladen.
Am 15.9. fand die diesjährige Wahl statt. In ganz Dresden hatten über 30 Wahllokale geöffnet, meist in Jugendhäusern oder Schulen. Wir haben den KJFH Plauener Bahnhof nachmittags als Wahllokal unterstützt: Zuerst hatten die Kids dort die Möglichkeit, sich mithilfe verschiedener Wahl-o-Maten wie den Wahl-O-Flex oder den Wahlswiper über die Positionen der Parteien zu informieren. Anschließend hatten wir eine kleine Galerie mit Kernforderungen der Spitzenpolitiker/innen zusammengestellt. Und zuletzt wartete dann der Gang in die Wahlkabine, wo die Wählenden dann ganz alleine und ungestört ihre Stimme abgeben konnten. Süßigkeiten und Applaus hießen die Erstwähler/innen dann nach Abgabe ihrer Stimme wieder willkommen.
Meet & Greet mit Spitzenkandidat/innen
Schon ab 15.45 Uhr fuhr die „Wahlbahn“ durch die Stadt. Voll besetzt mit Kindern und Jugendlichen, Trommlern der Sambaband Universo und plakatiert mit den Forderungen der Kinder und Jugendlichen dieser Stadt fuhr die Kinderstraßenbahn Lottchen durch Dresden. So machte sie auf die U18-Wahl aufmerksam. Gegen 18.00 Uhr endete die Fahrt an der Webergasse. Alle Kinder und Jugendlichen zogen dann begleitet von Sambagetrommel zum Postplatz. Dort warteten schon die Spitzenkandidaten von SPD, LINKE, Grüne, FDP, und Vertreter der Piraten und der Jungen Union. Der Stadtjugendring hatte hier gemeinsam mit uns ein „Meet & Greet“ organisiert. Moderiert von Julia vom Kinder- und Jugendbüro stellten sich die Politiker den Dresdner Kindern und Jugendlichen vor, gingen auf die Forderungen ein und standen im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Auch der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert war zugegen und begrüßte die zahlreichen Zuschauer im Namen der Stadt.
Bildungsfahrt nach Berlin
Am 24.11.2017 laden wir außerdem im Nachklang der U18- und der Bundestagswahl herzlich dazu ein, in Berlin die gewählten Vertreter verschiedener Parteien zu treffen. Diese wollen wir zu den Forderungen der Kinder und Jugendlichen befragen. 50 Schüler/innen aus Dresden der Klassenstufe 8-11 können mitfahren. Los geht es um 7.30 Uhr. In Berlin besuchen wir den Bundestag, treffen Politiker/innen zu einem Abgeordnetengespräch, besteigen die Reichstagskuppel und nehmen in der Kantine des Bundespresseamtes einen Mittagsimbiss ein. Zurück in Dresden sind wir gegen 17.00 Uhr. Anmelden kann man sich über den Stadtschülerrat. Anmeldeschluss ist der 30. September.
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von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 11.09.2017 | Nicht kategorisiert
Hello, I’m Marina from Russia! I am 21 years old and I come from Nizhny Novgorod, which is a big city near Moscow. It is the fifth largest city in the country. There I had been studying linguistics at university for four years and at the same time working as a language teacher in different language centers for two years. I taught English and German to Russian youngsters (10-15 year olds). 
To be honest, I’m a big fan of Germany, I’ve lived here for three months in Berlin and Hamburg. Once I took part in a short volunteer project (ijgd Workcamp 2016 Berlin-Reinickendorf II), I liked it, and that’s why I came to Dresden last week to do my EVS by PJR Dresden e.V. This will be my first experience of living abroad for so long (almost a year).
As I have already worked with young people in Russia, as mentioned above, I hope that I would be able to apply my acquired skills here and also learn something new in this field of work. I’m not sure yet what this project will bring me, but I’m pretty sure it will change me!
European Voluntary Service is fostered by ERASMUS+ with funds from the European Union.
von admin | 17.04.2015 | Blog
Match it!
Is apolitical adolescence in a democracy possible?
Ende letzten Monats wurde in Dresden ein internationaler
Workshop für deutsche und tschechische NGOs, ein Austauschprogramm für
Fachkräfte der außerschulischen Jugendbildung, durchgeführt. Natürlich waren wir vom PJR Dresden
auch mit dabei. Der Workshop fokussierte auf die außerschulische und schulische politische Bildung und
Demokratieerziehung, und stellte sich wichtige Fragen: Was bedeutet Politik bei
den Jugendlichen und wie kann man die Jugendlichen für Demokratieentwicklung und Beteiligung an sozial-politischen
Prozessen begeistern.
Die Veranstaltung war im schönen und sehr gemütlichen Haus
der Brücke – Most – Stiftung in Dresden
Blasewitz, die zusammen mit der AdB und MKC Praha (Multicultural Center) für
die Maßnahme organisatorisch und inhaltlich verantwortlich war. Der Workshop
war theoretisch sowie praktisch sehr gut ausgestattet, und bot eine super
Möglichkeit, Kontakte mit tschechischen Organisationen aufzubauen.

Am ersten Tag haben wir uns kennengelernt, danach unsere Vorstellungen,
Wünsche geäußert und aktuelle Standpunkte in der Jugendbildung deutlich
gemacht. Frau Dr. Brigitte Fuhrmann von der Technischen Universität Dresden
hielt ihren Vortrag zum Thema „What is political / apolitical to youngsters
today?“. Es ging um eine Umfrage unter Jugendlichen, bei der sie auswählen
sollten was politisch und was nicht politisch in ihrem Leben heißt. Weiter stellte
Frau Dr. Fuhrmann einige Konzepte und Theorien zur politischen Bildung, neue
Wege der Politikvermittlung, vor.

Am Dienstag, unserem zweiten Workshoptag, besuchten wir Organisationen in Dresden, die
sich mit der politischen non-formalen Jugendbildung beschäftigen. So waren wir beispielsweise beim Fanprojekt von Dynamo Dresden. Das Fanprojekt strebt die
Entwicklung und Verstetigung einer sportlich fairen, toleranten Fankultur und
die Eindämmung von Gewalt an. Als ein interessantes Projekt stellte die Organisation ihr Lernzentrum „Denkanstoß“ vor, bei dem viele verschiedene
Bildungsmodule angeboten werden.
Als nächsten Punkt haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Jede
Gruppe sollte zwei weitere Organisationen besuchen und ihre praktischen
Erfahrungen aufnehmen. Unser Verein hatte auch die Ehre, sich vorzustellen und
unsere Projektarbeit zu präsentieren. Tobias und ich haben eine Präsentation
gemacht und, so glauben wir, einen guten Eindruck bei den Besuchern
hinterlassen.
Später am Abend haben die TN ihre eigene Organisationen in
der Form eines NGO-Marktes präsentiert. Für mich persönlich war es eine tolle
Methode, um uns besser kennenzulernen und unsere Bildungsfelder zu vergleichen.
Natürlich war das wichtigste Ziel, einen Partner für spätere gemeinsame
Projekte mit Tschechien zu finden. Es hat super geklappt. Wir haben nun echt
viele Kontakte und einige neue Ideen für einen Austausch mit Tschechien
aufgebaut.
Am nächsten Tag sprachen wir über einen gemeinsamen europäischen
Raum und was für uns Europa ist. Da versuchten wir aus einer Menge Begriffe ein
funktionierendes und attraktives Europa zu basteln. Als ein praxisorientierter
Teil des Austauschs lud die Brücke-Most-Stiftung die Berliner Organisation
„Gesicht zeigen!“ mit ihrem spannenden Projekt „7 x Jung“ ein. Die Ausstellung knüpft an
Erlebnisse der Jugendlichen in der NS-Zeit in 7 Lebensbereichen (Beruf,
Wohnung, Familie …) an, und transformiert ihre Erlebnisse künstlerisch in die
Gegenwart. Dazu gab es noch viele Bildungsangebote für Schüler, Jugendgruppen
aus Berlin, Deutschland und dem Ausland. Ja, eine riesige Arbeit und ganz beeindruckende
und außergewöhnliche Ideen.

Innerhalb dieser Tage sind mehrere Ideen für
deutsch-tschechische Kooperation und einen positiven Dialog entstanden. Die
tschechischen und die deutschen Organisationen möchten gern weiter
in Kontakt blebien und die demokratischen Prinzipien bei den Jugendlichen verbreiten. Der Workshop war ein sehr erfolgreiche Basis für den zweiten Teil des
Austauschprogramms in Tschechien: viele neue Begriffe, spezielles Lexikon, neue
Methoden, praktische Beispiele, Diskussionen und kultureller Austausch – das
alles haben wir in dem Workshop miterlebt und erfahren. Besonders wichtig waren
natürlich die freundliche Atmosphäre und neue zündende Ideen und Initiativen
der TN und Organisatoren.
Ich bin nun gespannt, was uns bei dem 2. Teil erwartet. Ich
hoffe es wird wieder sehr wertvoll und
brisant sein. Ich bedanke mich sehr bei allen Organisatoren der Veranstaltung
und allen TN, die ihren Beitrag und ihre Erfahrungen beigetragen haben.
Liebe Grüße
Eure Alex ;))
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