von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 30.08.2019

Interessiert an politischer Bildung? Und auch noch Lust, sich zu engagieren? Dann komm doch zu unserem Aktiventreff vorbei! Neben gegenseitigem Kennenlernen werden wir miteinander ins Gespräch kommen, welche Wünsche ihr für die Ehrenamtlichenarbeit habt und was wir euch anbieten können. Für Essen & Trinken wird gesorgt sein!
Wenn du vorbeikommen willst, sag uns gern vorher Bescheid – du kannst aber auch einfach spontan vorbeikommen!
Kontakt: mail@pjr-dresden.de oder per Telefon (s.u.)
von Tobias | 10.12.2018 | Audio & Video
Vincent Drews ist Mitglied im Dresdner Stadtrat. Valentin von der Video-AG der 55. OS in Dresden-Plauen hat mit ihm ein Interview über sein politisches Engagement geführt.
von Tobias | 14.08.2018 | Audio & Video
Hier der Testlauf aus unserer Kooperation mit der Video-AG der 55. Oberschule. Ein Interview mit unserer Ehrenamtlichen Nelly und ihrer Motivation politisch aktiv zu sein!
von admin | 30.09.2015 | Blog
Durch die Sächsische
Jugendstiftung, Erzählungen von Freunden und Bekannten wurde ich auf das
politische FSJ aufmerksam gemacht. Ich war bereits ab der 10. Klasse in der
Schülervertretung aktiv und habe mich schon immer sehr für Politik interessiert.
Ich war sehr froh als ich erfuhr, dass ich dem Politischen Jugendring Dresden
zugeteilt wurde, da sie nach dem ersten Kennenlernen auch meine favorisierte Einsatzstelle
waren.
Ich habe
jetzt 4 Wochen beim PJR verbracht und möchte euch einen kleinen Einblick in die
Arbeit bei diesem Verein geben, da ich überraschend einen Studienplatz bekommen
habe und der PJR nun nach einem neuen FSJ-lerIn sucht.
Büroarbeit
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Julia bei der Verlegung von Stolpersteinen
für Opfer des Nationalsozialismus durch Gunther Demmlung |
Natürlich
beinhaltet die Arbeit auch einige Stunden im Büro, die aber dank der
liebevollen und ständigen Versorgung mit Kaffee durchaus erträglich sind.
Aufgaben sind u.a.: Flyer gestalten, Mails beantworten, Projekte planen und
abrechnen, Workshops vorbereiten, usw. Es wurde also nie langweilig und jeden
Tag fielen andere Aufgaben an, wodurch ich die Arbeit als sehr vielfältig und
interessant beschreiben würde. Ich habe beispielsweise den Rechenschaftsbericht
des Verfassungsschutzes von 2015 durchgearbeitet und aus diesem neue Zahlen und
Fakten für eine Präsentation über Rechtsextremismus entnommen. Da mich diese
Thematik selber sehr interessiert, habe ich einiges dazugelernt. Wusstest du
z.B. dass 2014 statistisch gesehen 2 Gewalttaten mit politisch rechtem
Hintergrund pro Tag (!) erfasst wurden?
Projekte
Das gesamte
Team des PJR war von Anfang an sehr offen und freundlich und hat mich sehr
schnell in alle möglichen Aufgaben integriert. Ich betreute beispielsweise mit
den Stand des Vereins auf der Future &Fun Messe am Dresdner Flughafen und
fuhr mit zum Nachbereitungsseminar der Buchenwaldfahrt am Hörförderzentrum.
Weiterhin
war die Vorbereitung der Buchenwaldfahrt für Schüler des Vitzthum Gymnasiums
ein Teil meines Aufgabenbereiches, was mich sehr freute, da ich ja selbst diese
Schule besucht hatte und nun meine alten Lehrer mit im Zimmer saßen und dem Workshop
lauschten. Ich klärte die Kinder über die Rassentheorie und die damit
verbundenen rassistischen Ideologien des NS-Regimes auf und diskutierte mit
ihnen über aktuelle Problematiken wie z.B. die Flüchtlingsthematik. Ich
besuchte dann auch mit den beiden neunten Klassen die Gedenkstätte des
ehemaligen Konzentrationslagers in Buchenwald und beaufsichtigte eine Gruppe während
der Führung über das Gelände.
Ich habe
jetzt bereit einige Beispiele genannt, die verdeutlichen sollen, dass der PJR
Dresden e.V. vielseitige Möglichkeiten bietet. Sie sind sehr offen und
ermöglichen ihren Mitarbeitern und Freiwilligen auch ihre eigenen Projektideen
zu verwirklichen. Während meiner FSJ- Zeit sind z.B. Ideen zur Unterstützung
von Flüchtlingen herangewachsen, die ich auch als Studentin weiter mit
unterstützen und betreuen werde. Einerseits freue ich mich natürlich auf mein
Studium, aber andererseits bin ich auch etwas traurig, dass ich nicht ein Jahr
sondern nur vier Wochen beim PJR verbringen konnte, da ich mir sicher bin, dass
ich eine sehr schönes und informatives Jahr gehabt hätte.
Julia Dathe
von admin | 31.08.2015 | Blog
Nachdem das Schülerpraktikum in Klasse neun wegen eines
Schüleraustausches ausgefallen war, hieß es für mich und meine Klasse Anfang
Klasse zehn ab an den Arbeitsplatz. Nach einiger Recherche stieß ich im
Internet auf die Seite des PJR und bewarb mich dort für mein einwöchiges
Schülerpraktikum. Einige Eindrücke aus dieser Woche werde ich jetzt schildern.

Neben vielen Aufgaben im Büro, darunter Flugtickets buchen,
Flyer gestalten, Rechnungen sortieren, Versicherungen abschließen und Pakete sendebereit
machen, gab es auch einige praktische Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel bei
einem Workshop im Hörförderzentrum oder auf Exkursion mit einer deutsch-russischen
Austauschgruppe.
Workshop im
Hörförderzentum Dresden
Nicht nur die Vorbereitung des Workshops war für mich sehr
interessant, auch durch den Workshop an sich habe ich viel gelernt. Er war eine
Vorbereitung auf die Fahrt in die Gedenkstätte Buchenwald, die zwei zehnte Klassen am nächsten Tag
geplant hatten, und behandelte das Thema Rechtextremismus und Opfergruppen des
Nationalsozialismus. Es war eine neue Erfahrung an einem Workshop für Hörgeschädigte
teilzunehmen, denn es gibt einige Dinge die man beachten muss. Man muss zum
Beispiel langsamer und deutlicher sprechen als sonst und vieles genauer
erklären, meistens weil einige Wörter unbekannt sind. Es war zwar neu für mich
aber auf keinen Fall negativ, denn das spannende Thema und die interessierten
Schüler machten es zu einer wertvollen Erfahrung.
Exkursion mit einer Deutsch
Russischen Austauschguppe
Treffen um zehn Uhr am Hostel, genug Zeit also für ein
großes Frühstück. Nachdem sich alle im Konferenzraum des Hostels eingefunden haben,
geht es direkt los mit dem Workshop zu Thema Helden und Heldentum. Die
Jugendlichen aus Kaliningrad, dem ehemals preußischen Königsberg, und ganz
Sachsen brauchen einige Zeit um wirklich ins Diskutieren zu kommen. Es ist aber
auch schwierig wenn nach jedem Satz erstmal übersetzt werden muss. Einige
sprechen die jeweils andere Sprache, viele jedoch verstehen kein Wort.
Irgendwann sind wir fertig zum Aufbruch und fahren mit der Bahn in die Neustadt.
Wir besuchen die Kunsthofpassage und einige andere Sehenswürdigkeiten des Viertels,
laufen aber immer in Richtung unseres nächsten Programmpunktes. Als wir den
Garnisonsfriedhof für Sowjetische Soldaten endlich erreichen, haben wir nur
noch fünfzehn Minuten Zeit um ihn zu erkunden. Wir hören einen Vortrag darüber
und dann geht es auch schon weiter zum Mittagessen in die Kantine des
Militärhistorischen Museums. Den Rest des Tages verbringen wir in den
Dauerausstellungen des Museums, wo wir vor allem zum Thema Helden herumgeführt
werden. Es war ein interessanter aber auch anstrengender Tag an dem alle
Teilnehmer viel Neues lernen konnten und dies trotz einiger sprachlicher
Probleme auch getan haben.
Die Woche beim PJR war eine spannende und interessante
Erfahrung. Ich habe viel gelernt, nicht nur bei den Exkursionen und Workshops
sondern vor allem auch während meiner Zeit im Büro. Ich kann ein Praktikum beim
PJR auf jeden Fall allen empfehlen die sich gerne engagieren wollen und Spaß an
der Arbeit mit jungen Menschen haben.
Liebe Grüße, Marie