von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 14.08.2018 | Blog
Am 8. August fand unser EFD Ausreiseseminar in Kooperation mit der LJBW (Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V.) statt. Die Veranstaltung war ein Workshop in lockerer Atmosphäre für die zukünftigen Freiwilligen, die ab September im Rahmen des Erasmus+ Programms EFD in verschiedene Länder fahren werden, um dort einen Freiwilligendienst zu machen. Sieben junge Erwachsene mit viel zu sagen, zu lernen, zu erzählen und zu teilen.

Die Sonne schien, das Wetter war richtig sommerlich und leckere Obstsalate und erfrischende Säfte warteten auf die kommenden Freiwilligen. Etwa um 10 Uhr waren sie schon da und der Tag konnte mit einigen Spielen beginnen, angefangen, damit die Teilnehmer*innen sich kennenlernen konnten. Die ersten Fragen, die ersten Kontakte, das erste Lachen. Es wurde viel über Länder, Sprachen, Hintergründen und Erwartungen gesprochen. Außerdem wurden Grundlage des EFD-Programms erklärt und ein Theorie-Input angeboten: wie man sich versichern lassen kann, wie man mit Youth Pass umgeht, welche bestimmte Rechte und Pflichten künftige EDFler*innen und deren Organisationen haben. Nach einer kleinen Pause wurden die Teilnehmenden zu einem interkulturellem „Mau-Mau“ eingeladen: Das interkulturelle „Mau-Mau“ ist ein Kartespiel, wo man einfach und deutlich erleben kann, wie man sich mit unerwarteten und unbekannten interkulturellen Regeln beschäftigt. Eine lustige Verwirrung, ein glückliches Gelächter und neue Erkenntnisse: das Ergebnis eines schnellen Vormittags.

Die Mittagspause war ein entspannender Moment. Man durfte sich einfach und spontan mit anderen unterhalten und es wurde auch viel über den EFD gesprochen, für den sich sowohl Teilnehmer*innen als auch Organisator*innen sehr begeistern. Nach der Mittagspause kam der ruhige Teil des Seminars mit vielen interessanten Inputs und Konversationen. Tipps gegen Heimweh sowie Lösungen für alltägliche Probleme, oder auch Erwartungen sowie Befürchtungen: alles wurde thematisiert und darüber diskutiert. Besonders interessant war das Spiel „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“, ein sehr unterhaltsamer Weg mit praktische Aufgaben umzugehen.

Später am Tag teilten die künftigen Freiwilligen untereinander ihre Fragen und Zweifel. Es wurde an alle ein Reader ausgeteilt, der die nötigen Infos und die wichtigsten Dokumente versammelt hat. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen viel Spaß in ihren Zielorten und wir hoffen, das EFD Programm ist eine große Lernmöglichkteit für alle, die diese Projekte mitmachen.
Wir werden sicherlich auch in den nächsten Monaten den einen oder anderen Blogeintrag unserer Freiwilligen hier zu lesen bekommen. Also bleibt dran!
Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 03.08.2018 | Blog
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Eine Nachricht von dem neuen EFDler Martin!
Zwei Tage sind schon vorbei! Dienstag bin ich in Dresden angekommen und nun finde ich die Zeit, einen kleinen Beitrag für den Blog zu schreiben, mich vorzustellen. Ich heiße Martin, bin 24 Jahre alt und komme aus Spanien, eigentlich aus Galicien, dieser wundervollen Region, die an der Nordküste des Landes liegt.

Ein Blick von der Nordküste
Bevor ich nach Deutschland gekommen bin habe ich ein Bachelorstudium in Übersetzung und Dolmetschen absolviert. Der Schwerpunkt war die Englische Sprache und die Kultur der Englischsprachigenen Länder, aber trotzdem habe ich auch Deutsch als meine zweite Sprache ausgewählt. Aufgrund meines Interesses für Menschenrechte und gesellschaftliche Gerechtigkeit habe ich dieses Studium durchgeführt. Nach meiner Beobachtung funktionieren die Sprachen wie Brücken, die eine Verbindung zwischen Personen und Kulturen bauen oder zerstören können. Infolgedessen werden Sprachen für mich immer Ausdruck strahlender Lebensfreude sein! Französisch habe ich auch gelernt und Japanisch ist eine große Leidenschaft geworden.
Außerdem habe ich mich die letzten Jahre mit sozialen und politischen Themen beschäftigt und als Freiwilliger, Praktikant und Organisator bei verschieden Nichtregierungsorganisationen mitgemacht. Ich interessiere mich besonders für menschliche Vielfalt, Menschenrechte und die LGBT Bevölkerung. Dazu habe ich Vorträge gehalten, Diskussionen moderiert, Workshops geplant, an Straßenaktionen teilgenommen: alles mit dem Ziel, Bewusstsein und Sensibilität für diese Themen zu schaffen. Mir wurden auch viele Möglichkeiten angeboten, andere Arten der Freiwilligenarbeit auszuprobieren. Es folgt ein Beispiel dazu: Vor sechs Jahren war ich als Lehrer tätig und habe mit älteren Frauen gearbeitet, die während und aufgrund der Franco-Diktatur in Spanien nicht in die Schule gegangen waren.

Bei einem Vortrag in Rahmen der Woche der Sexualität, Gesundheit und Geschlecht
Ich würde mich als einen aktiven und unkomplizierten Menschen beschreiben. Neugier und Motivation sind beide mein metaphorischer Brennstoff und mein Ziel! Nach Deutschland habe ich alle meine Fähigkeiten und Energie mitgebracht. Ich freue mich schon über die ersten kleinen Aufgaben, die ich diese ersten Tage bei meiner neuen Organisation erfüllt habe und auch auf alle die zukünftigen Veranstaltungen und Aktivitäten freue ich mich. Es freut mich wirklich sehr, jetzt bei dem PJR als Freiwilliger zu arbeiten und ich bin mir sicher, dass ich die nächste zwölf Monate viel lernen werde und auch viel hier schrieben werde. Wie wir auf Spanisch sagen: No me callo ni debajo del agua. Die Bedeutung kann man kurz zusammenfassen, „auch wenn ich unter dem Wasser bin, spreche ich noch“ (gibt’s einen entsprechenden Ausspruch auf Deutsch?).

Bei einem Workshop und Diskussion in einer Organisation, die sich mit Kinder und Jugendlichen beschäftigt

Bei der Vorstellung eines Projekts über Menschenrechte und LGBT. Es ging um Kreativität, DIY, Kultur und Kunst
Danke für eure Zeit und bis zum nächsten Beitrag! Als kleines Abschiedsgeschenk, eine Musikempfehlung auf Spanisch, um diese sonnige Sommerstimmung zu genießen.
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Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 25.07.2018 | Nicht kategorisiert
И в последний раз привет!
Сейчас идёт последняя неделя моего волонтёрства и мне хотелось бы с вами поделиться остатками моих впечатлений. 
В июне мы провели несколько семинаров по теме „Экстремизм & популизм“ в гимназиях Дрезден-Котта и Нексо. На них я отвечала за проведение упражнений-энерджайзеров, один из которых имел политическую тематику и был разработан нами самими. Кроме того, я провела групповую игру, во время которой школьники должны были разработать план по установлению диктатуры или защите демократии. Некоторые из предложенных идей были очень оригинальными и дали нам почву для плодотворной дискуссии. 
В июле мы в основном занимались подготовкой второй части немецко-украинского молодёжного обмена в августе и немецко-израильского молодёжного обмена в сентябре. Некоторые пункты программы ещё нужно было разработать, обсудить и организовать.
В моё свободное время я предприняла две абсолютно разные поездки: на маленький датский отсров Эро и в Барселону. Во время первой из них я могла насладиться подлной безмятежностью маленького острова, а во время второй – окунуться в беспокойную жизнь каталанской метрополии и впечатлиться шедеврами Гауди, такими как Саграда-Фамилия.
Я также попробовала несколько интересных вещей в Дрездене, например кинотеатр на берегу Эльбы и велосипедный маршрут вдоль этой реки.
Хотелось бы подытожить, что во время моей Европейской волонтёрской службы я многому научилась и получила много удовольствия. Благодаря этому оправдались все мои ожидания. Я благодарю дружелюбную и отзывчивую команду PJR и желаю им приятной работы с новыми волонтёрами!
Пока!
Марина
Европейская добровольная служба финансируется средствами ERASMUS+ из Европейского Союза.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 25.07.2018 | Nicht kategorisiert
And for the last time „hello“,
Now is the last week of my volunteer service and I would like to share the rest of my experiences with you. 
In June, we held several seminars on „extremism & populism“ in the high schools Dresden-Cotta and Nexö. In doing so I was responsible for the energizer games, one of which we developed ourselves with a political theme. In addition, I conducted a group game in which the students should develop and present a plan to save or to overthrow democracy. Some ideas they came up with were very creative and gave us good opportunities for discussion. 
In July, we were mainly busy preparing the second part of the German-Ukrainian Youth Exchange in August and the first part of the German-Israeli Youth Exchange in September. Some program points had to be developed, discussed and organized.
In my free time I made two very different trips to the small Danish island of Ærø and to Barcelona. On the first trip, I was able to enjoy the utter serenity of the little island and on the second I dived into the hecktic life of the metropolis and let myself be impressed by Gaudi’s masterpieces (like the Sagrada Familia).
And then I also tried a few fun things in Dresden, such as cinema on the bank of Elbe and the Elbe Cycle Route.
Likewise, I wanted to outline that during my EVS I learned a lot and had a lot of fun. Thus, all my expectations were fulfilled. I would like to thank the sympathetic and nice PJR office team and wish them a pleasant working with the new volunteers!
Bye-bye!
Marina
European Voluntary Service is fostered by ERASMUS+ with funds from the European Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 01.06.2018 | Nicht kategorisiert
Hello my dears,
my EVS project is slowly coming to an end, spring is over and there are only 2 months left of my voluntary service, but I have already gained so much experience and impressions that I will surely have something to remember in the coming years. 
Class councils, a trip to Lidice and Actionbound tours
In March we organised a new serie of class councils, this time in the grammar school Bürgerwiese with pupils of the 5th grade. For this I was able to try a few games with children, e.g. kicking chairs and building up a rope net. They were excited about both of them.
The class councils followed the first educational trip, which I co-organized and supervised. Together with our member Nelly, I was the supervisor of this trip to Lidice, a Czech village that was razed to the ground during the Second World War by the National Socialists and then rebuilt. Despite my worries it went well, left all participants deeply touched and gave me more certainty in the seminar planning.
In April, I spent a week at home with my family and friends, so I could relax, present souvenirs and buy some useful things. After returning to Germany, I worked on interactive Actionbound tours.
These were new tours on „national socialism“ in the Pieschen district. In the implementation, I had an opportunity not only to practice my guiding skills, but also to get some new knowledge about this district. I’ve seen some places, like the children’s memorial at St. Pauli Cemetery, for the first time in my life, and that was an interesting discovery in the city that I thought I already knew quite well.
Movie night, youth exchange in the Ukraine and further trips
In addition, I was busy preparing my movie night, which I performed at the beginning of May in the Filmgalerie Dresden. The movie we watched was the British drama „Suffragette“ and dealt with the struggle for women’s voting rights in Britain at the beginning of the 20th century. For this I´ve selected the most expressive film scenes and created a small presentation with background information about the historical persons and events.
Since the participants themselves were mostly women, the subject fascinated them and caused an one-hour discussion about the film and women’s life in general.
But my strongest impression is of the event that lasted the whole last week – the first part of the German-Ukrainian youth meeting „Time to act“, which took place in the Ukrainian city Lviv. There I went with two other supervisors, Nelly and our new intern Franz, and eight German participants.
There we met with eight Ukrainian participants. Together, we explored the subject of „Civic engagement“ by attending several workshops, meeting representatives of various NGOs and, of course, exploring the city with its rich history and culture. All this we have organized in close cooperation with Diana of the German Youth in Ukraine, which was very productive and went well.
In my free time I went on with travelling. I also visited Vienna, Rome and Amsterdam and saw a lot of sights ranging from ancient constructions such as the Colosseum or the Pantheon, historic buildings such as the Vienna State Opera, to exotic districts such as the Red Light District.
In addition, I have also visited various places in Saxony, including the noble Semperoper, where I have viewed the Italian opera piece „L’elisir d’amore“, and the fun Dinosaur park near Bautzen, where dinosaur figures in the original size are available for climbing and observing.
I hope the rest of my project will be just as fruitful and as much fun as it has always been.
All the best,
Marina
European Voluntary Service is fostered by ERASMUS+ with funds from the European Union.