Mein Einstieg beim Politischen Jugendring Dresden

Mein Einstieg beim Politischen Jugendring Dresden

Ich bin links im Bild 😀 Mit dabei sind auch: Franzi, Alex und Marcus
Hallo!
Ich bin Robert, der
neue FSJ-Pler beim PJR. Nachdem Julia ihr Studium begonnen hat, habe
ich die Chance wahrgenommen und bin beim PJR eingestiegen. In der
ersten Woche gab es gleich die erste Seminarfahrt der Freiwilligen
vom FSJ-Politik, was ein großartiger Einstieg war. Untergebracht
waren wir in Schmochtitz, einem kleinen Dorf bei Bautzen. Teil des
Seminars waren Workshops und offene Diskussionen. Zudem konnten wir
vor allem abends unsere Freizeit selbst gestalten und uns besser
kennenlernen. Die aktuelle FSJ-P Gruppe ist mir sehr sympathisch.
Letzten Montag
begann dann meine erste richtige Arbeitswoche.
Mit den Kollegen
verstehe ich mich gut und die Arbeit macht mir Spaß. Die erste Woche
habe ich viel zum Thema „Flucht und Migration“ recherchiert,
Beiträge auf der Website gepostet und bin gerade dabei eine
Buchenwaldfahrt für eine Schulklasse zu organisieren. Am Donnerstag
war ich dann erstmals unterwegs im Gymnasium Bürgerwiese zum
Klassenratsprojekt. Begleitet habe ich hier Tobias und Alex. Es war
eine interessante Abwechslung und zudem wurde ich daran erinnert wie
temperamentvoll die 5. Klasse war.
Typische FSJler
Aufgaben wie Kaffee kochen musste ich mir quasi erst erkämpfen. 😀
Ich freue mich schon
auf die nächsten Wochen und darauf schrittweise mehr Verantwortung
zu übernehmen.
Bis bald und eine
schöne Zeit wünscht
Robert

Meine vier Wochen beim Politischen Jugendring Dresden e.V.…

Durch die Sächsische
Jugendstiftung, Erzählungen von Freunden und Bekannten wurde ich auf das
politische FSJ aufmerksam gemacht. Ich war bereits ab der 10. Klasse in der
Schülervertretung aktiv und habe mich schon immer sehr für Politik interessiert.
Ich war sehr froh als ich erfuhr, dass ich dem Politischen Jugendring Dresden
zugeteilt wurde, da sie nach dem ersten Kennenlernen auch meine favorisierte Einsatzstelle
waren.
Ich habe
jetzt 4 Wochen beim PJR verbracht und möchte euch einen kleinen Einblick in die
Arbeit bei diesem Verein geben, da ich überraschend einen Studienplatz bekommen
habe und der PJR nun nach einem neuen FSJ-lerIn sucht.
Büroarbeit
Julia bei der Verlegung von Stolpersteinen
für Opfer des Nationalsozialismus durch Gunther Demmlung
Natürlich
beinhaltet die Arbeit auch einige Stunden im Büro, die aber dank der
liebevollen und ständigen Versorgung mit Kaffee durchaus erträglich sind.
Aufgaben sind u.a.: Flyer gestalten, Mails beantworten, Projekte planen und
abrechnen, Workshops vorbereiten, usw. Es wurde also nie langweilig und jeden
Tag fielen andere Aufgaben an, wodurch ich die Arbeit als sehr vielfältig und
interessant beschreiben würde. Ich habe beispielsweise den Rechenschaftsbericht
des Verfassungsschutzes von 2015 durchgearbeitet und aus diesem neue Zahlen und
Fakten für eine Präsentation über Rechtsextremismus entnommen. Da mich diese
Thematik selber sehr interessiert, habe ich einiges dazugelernt. Wusstest du
z.B. dass 2014 statistisch gesehen 2 Gewalttaten mit politisch rechtem
Hintergrund pro Tag (!) erfasst wurden?
Projekte
Das gesamte
Team des PJR war von Anfang an sehr offen und freundlich und hat mich sehr
schnell in alle möglichen Aufgaben integriert. Ich betreute beispielsweise mit
den Stand des Vereins auf der Future &Fun Messe am Dresdner Flughafen und
fuhr mit zum Nachbereitungsseminar der Buchenwaldfahrt am Hörförderzentrum.
Weiterhin
war die Vorbereitung der Buchenwaldfahrt für Schüler des Vitzthum Gymnasiums
ein Teil meines Aufgabenbereiches, was mich sehr freute, da ich ja selbst diese
Schule besucht hatte und nun meine alten Lehrer mit im Zimmer saßen und dem Workshop
lauschten. Ich klärte die Kinder über die Rassentheorie und die damit
verbundenen rassistischen Ideologien des NS-Regimes auf und diskutierte mit
ihnen über aktuelle Problematiken wie z.B. die Flüchtlingsthematik. Ich
besuchte dann auch mit den beiden neunten Klassen die Gedenkstätte des
ehemaligen Konzentrationslagers in Buchenwald und beaufsichtigte eine Gruppe während
der Führung über das Gelände.
Ich habe
jetzt bereit einige Beispiele genannt, die verdeutlichen sollen, dass der PJR
Dresden e.V. vielseitige Möglichkeiten bietet. Sie sind sehr offen und
ermöglichen ihren Mitarbeitern und Freiwilligen auch ihre eigenen Projektideen
zu verwirklichen. Während meiner FSJ- Zeit sind z.B. Ideen zur Unterstützung
von Flüchtlingen herangewachsen, die ich auch als Studentin weiter mit
unterstützen und betreuen werde. Einerseits freue ich mich natürlich auf mein
Studium, aber andererseits bin ich auch etwas traurig, dass ich nicht ein Jahr
sondern nur vier Wochen beim PJR verbringen konnte, da ich mir sicher bin, dass
ich eine sehr schönes und informatives Jahr gehabt hätte.

 

Julia Dathe
Gekommen um zu le(h)r(n)en

Gekommen um zu le(h)r(n)en

Hallo meine Lieben! :))
Ich bin Alexandra. Ich komme aus einem ziemlich weit
entferntem Land, Kasachstan, und bin aber inzwischen schon 4,5 Jahre in  Deutschland. Ich bin erst in Regensburg
gelandet, wo ich als Stipendiatin des DAAD mein Masterstudium mit dem
Schwerpunkt Osteuropa (Politik, Geschichte, kultureller Raum) absolviert habe.
Um einen tollen Job nach seinem Studium zu kriegen, muss man auch tolle
Erfahrungen gesammelt haben. Deswegen habe ich mich entschieden erst ein
Praktikum zu finden, wo ich meine Kenntnisse anwenden kann. Bei der Suche bin
ich schnell auf ein Praktikum bei dem Politischen Jugendring Dresden e. V.
gestoßen, wo ich nun seit einem Monat dabei bin. Hier macht man echt sehr
schöne Sachen und ich kann hierbei auch meine eigenen „kleinen“ Wünsche
erfüllen.
An Tätigkeiten helfe ich so beispielsweise bei den
Sozialtrainings in der Schule mit. Ich bin wirklich manchmal überrascht wie
kleine Kinder sich ihre eigene Welt vorstellen und wie dies nach außen wirken
kann. Bei den Trainings geht es über Gefühle und Friedliches Miteinander. Wir
versuchten damit  die sozialen Kompetenzen
der Kinder aufzuwecken und ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern.
In der ersten Woche meines Praktikums haben wir eine sehr
spannende Jugendbegegnung mit Kaliningrader Gäste gehabt. Dabei habe ich meine
Dolmetscherfähigkeiten trainiert und viele neue Kontakte geknüpft. Ich finde es
echt toll, solche interkulturellen Jugendbegegnungen zu organisieren und ein
Interesse an verschiedenen Kulturen in den Jugendlichen zu wecken. Deswegen will
ich nun auch einen Austausch mit ukrainischen Jugendlichen zu organisieren, ja,
Ukraine ist ein sehr  aktuelles und
kontroverses Thema heute. Ich möchte gerne deutsche Jugendliche ein bisschen
näher an das Identitätsproblem der Ukraine heranbringen und mit ihnen über die Zusammenarbeit
Ukraine-Deutschland, Ukraine-Europa diskutieren. Naja, das sind noch keine
große Pläne, aber wir haben schon den Partner in Lemberg. Darüber freue ich
mich sehr.
Außerdem macht der Verein
sehr tolle Projekte hier in Dresden, z. B ein Videoprojekt zu den Stolpersteinen
oder den Social Media Tag mit
Jugendlichen. Ich persönlich finde an dem Verein besonders attraktiv, dass man
hier soziales Engagement, Toleranz und Interesse an den politischen Prozessen
bei den Jugendlichen  zu fördern
versucht.
Ich mag sehr die Atmosphäre und das Team des PJR Dresden.
Sehr freundlich, angenehm, freundschaftlich und was auch wichtig ist, man lernt
hier sehr viel über die Methoden der politischen Bildung, die Geschichte
Deutschlands, Dresdens und über Projektmanagement.
Ich freue mich sehr, dass ich so eine Möglichkeit habe bei
PJR ein Teilchen des Vereins zu sein und meinen kleinen Beitrag in diesem ganz
wichtigem Bereich einzubringen. Ich würde mich gerne weiter in der politischen
internationalen Bildung engagieren und meine Erfahrungen beim PJR für meinen
zukünftigen Berufsweg nutzen.
Viele Grüße
eure Alexandra