So schnell kann es gehen! Die Hälfte meines Freiwilligendienstes ist bereits vorbei und es wird Zeit für ein paar Highlights.
Erst vor kurzem fand unser lange geplanter Filmabend in der Filmgalerie statt. Gezeigt haben wir "La Haine – Der Hass", ein Film über drei Jugendliche, die in einem Problemviertel der Pariser Vorstädte leben. Im Anschluss haben wir mit den Teilnehmerinnen noch ein Gespräch zur Thematik Segregation in der Stadtentwicklung geführt. Dafür waren ein Sozialarbeiter und ein Anwohner aus Dresden Gorbitz eingeladen, die den Abend mit sehr interessanten Einblicken in die Situation vor Ort bereichert haben.
Ebenfalls interessante Einblicke bieten für mich die Dinge, die wir zusammen mit der Universitätsschule machen. Vor ein paar Jahren durfte ich an einem Schülerinnenkongress teilnehmen, wo verschiedene Ideen zur Zukunft der Schule ausgetauscht wurden. Daher finde ich es spannend, einige dieser Ideen in der experimentellen Praxis zu sehen. Sicher wäre es auch interessant, dort mal einen Workshop durchzuführen, denn ich finde es recht aufschlussreich, wie diese bei den verschiedenen Zielgruppen funktionieren. Für mich persönlich sind die Workshops mit anderen Freiwilligendienstleistenden sehr erfreulich, aber die Abwechslung ist letztendlich entscheidend.
Über einen Mangel an Abwechslung kann ich mich freilich nicht beklagen und ich bin zuversichtlich, dass die zweite Hälfte meiner Zeit hier ebenso angenehm wird. Auf ein paar Dinge kann ich mich jetzt schon freuen und dazu zählen auch die Fahrt nach Berlin im Mai mit den FSJ-Plern der anderen Einsatzstellen sowie verschiedenste anstehende Gedenkstättenfahrten.
nach genau einem Jahr ist meine Zeit hier beim PJR vorbei. Zum Abschluss möchte ich euch, mithilfe von einigen Fotos, durch einige Highlights der letzten Monate führen:
Eines meiner Highlights waren auf jeden Fall alle Projekte rund um die OB-Wahlen, wie beispielsweise unsere Podiumsdiskussion am Bertolt Brecht Gymnasium. Gemeinsam mit dem Stadtschülerrat Dresden, dem Roten Baum und dem Stadtjugendring Dresden organisierten wir einen Austausch mit SchülerInnen aus Dresden und OB-Wahl KandidatInnen. Die Diskussion wurde in verschiedene Abschnitte eingeteilt und war für uns alle sehr aufschlussreich.
Um auf die Podiumsdiskussion aufmerksam zu machen, haben unsere ESK-lerin Yuliia und ich einen Dialog fürs Radio aufnehmen dürfen. Die ersten Versuche, den Dialog vorzusprechen, waren total holprig und ungewohnt, aber nach ein paar Versuchen hatten wir super viel Spaß dabei!
Eine Veranstaltung, an die ich mich immer wieder gerne erinnere, war unsere Bildungsfahrt nach Berlin. Im Rahmen meines FSJ Projekts sind wir mit insgesamt 20 Dresdner Schüler*innen nach Berlin in den Bundestag gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns mit insgesamt drei verschiedenen Abgeordneten zu unterhalten. Anschließend haben wir den Plenarsaal und die Kuppel besucht.
Ein weiteres Highlight in meinem FSJ war die internationale Begegnung mit Georgien und der Ukraine. Zusammen mit Jugendlichen aus Deutschland, Georgien und der Ukraine haben wir uns zum ersten Teil in Dresden und zum zweiten Teil in Tbilisi getroffen. Unser Programm bot von kulturellen Erlebnissen bis politischen Workshops verschiedenes an und zusammen hatten wir eine schöne und lehrreiche Zeit in Dresden und Tbilisi.
Im Rahmen unseres Programms mussten wir in Kleingruppen als kulturelle Übung Songs performen, die typisch für unser Herkunftsland waren. Viele aus unserer Gruppe haben Instrumente gespielt und konnten uns so auch rhythmisch unterstützen. Auf dem Bild performt die ukrainische Gruppe ein traditionelles Lied.
Gemeinsam haben wir uns viel von Tbilisi angeschaut und die Stadtführungen immer zusammen als große Gruppe unternommen. Wir sind viel durch die Altstadt gelaufen. Tbilisi liegt in einem Tal, weshalb wir während unserer Stadtführung auch auf einige Aussichtsplattformen gegangen sind und so die Aussicht auf Tbilisi von oben genießen konnten.
Ein weiteres Highlight waren für mich die Bildungsfahrten mit meiner FSJ Gruppe. Zusammen sind wir unter anderem nach Berlin gefahren. Dort haben wir eine ganze Woche in einer Jugendherberge an der Spree verbracht.
Leider waren für uns die Hinfahrt, sowie die Rückfahrt mit mega viel Stress verbunden, da wir in der ersten Woche des 9 Euro Tickets unterwegs waren. Die Züge waren so voll, dass wir uns zu dreißig mit unserem Gepäck in die engen Gänge zwängen mussten. Wir haben trotzdem das Beste daraus gemacht und hatten rückblickend viel Spaß.
In Berlin haben wir viel unternommen und sind unter anderem auch in den Bundestag gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit Gespräche mit Abgeordneten, sowie wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen zu führen. Dadurch haben wir einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Bundestags bekommen und konnten viele Fragen bezüglich der Arbeit im Bundestag stellen.
Ich habe mich während meines FSJs hier beim PJR in vielen Hinsichten weiterentwickeln können und bin sehr froh, beim PJR gelandet zu sein. Das Arbeitsklima hier ist sehr familiär und ich habe mich sofort wohlgefühlt. Es herrscht Raum für Fehler und die Arbeit, die man hier leistet, wird sehr wertgeschätzt. Ich würde den PJR auf jeden Fall an alle zukünftigen FSJ-ler*innen weiterempfehlen und werde neben vielem mehr, besonders unsere gemeinsamen Mittagessen vermissen.
Es ist schon eine kleine Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe. Ich bin nun schon mehr als ein halbes Jahr beim PJR und habe sehr sehr viel zu berichten 🙂
Letzte Woche war ich mit meiner FSJ-Gruppe auf Bildungsfahrt in Berlin. Ich dachte, ich nehme euch mal ein bisschen mit:
Der erste Tag verging relativ schnell. Wir sind alle gemeinsam mit dem Zug nach Berlin gefahren und mussten anschließend noch circa 30 Minuten zu Fuß zu unserer Jugendherberge gehen. Nachdem wir angekommen waren, gab es eine kleine Einführung und eine Methodik, danach gab es schon Abendessen mit anschließendem Lagerfeuer.
Am zweiten Tag ging es gleich etwas stressig los, da wir in unserer Jugendherberge nur vier Badezimmer hatten und es etwas gedauert hat, bis sich alle 30 Menschen fertig machen konnten. Nach dem Frühstück sind wir circa eineinhalb Stunden in die Innenstadt gelaufen. Dort haben wir eine Bootstour auf der Spree gemacht und sind durch das Regierungsviertel gefahren. Es war super spannend, ein Moderator hat uns nämlich durch die Tour geführt und konnte uns zu fast jedem Gebäude an der Spree etwas erzählen.
Anschließend hatten wir Museumszeit. Diese konnten wir uns frei gestalten. Wir sind in einer kleineren Gruppe erst einmal zur Europäischen Kommission gefahren. Dort war unter anderem ein Sitzungsraum des EU-Parlaments nachgestellt.
Dann sind wir in die Parlamentsbuchhandlung gefahren, unter anderem in der Hoffnung, dass uns bekannte Politiker*innen über den Weg laufen. Leider haben wir niemanden gesehen 🙁
Es war so schönes Wetter, dass wir anschließend noch in der Innenstadt herumspaziert sind und uns Berlin angeschaut haben.
In der Jugendherberge angekommen, gab es wieder Abendessen (sehr leckeres veganes Chili) und danach sind wir in einer kleineren Runde noch ein bisschen an der Spree spazieren gegangen.
Nach dem Frühstück sind wir am dritten Tag in die Innenstadt Berlins gefahren, um parallel in zwei Gruppen alternative Stadtführung durch verschiedene Stadtteile Berlins durchzuführen. Wir haben viel Berlins Geschichte gelernt. Nach unserer Stadtführung hatten wir Freizeit. Wir haben die Zeit genutzt und sind in einige Museen auf der Museumsinsel gegangen. Der Tag war so du
Der vierte Tag war meiner Meinung nach der spannendste von allen. Gleich früh am Morgen haben wir uns auf den Weg zum Bundestag gemacht. Dort wurden wir von zwei Mitarbeiter*innen in Empfang genommen und wurden dann schon wenige Minuten später zu u unseren Abgeordnetengesprächen geführt. Insgesamt hatten wir eine Stunde Zeit, uns mit zwei Abgeordneten der SPD zu unterhalten. Nach unserem Gespräch wurden wir ins Jakob Kaiser Haus geführt und konnten uns dort die Büros der beiden Abgeordneten anschauen. Zudem hatten wir die Möglichkeit, ihren Mitarbeiter*innen Fragen zu stellen. Anschließend hatten wir wieder Freizeit und haben dann abends nur noch zusammen gekocht. Am fünften Tag sind wir dann gegen Mittag wieder zurück nach Dresden gefahren.
Unabhängig von meiner Bildungsfahrt nach Berlin waren die letzten Monate super spannend hier im PJR. Wir waren lange nur zu zweit im Büro, weshalb es auch an manchen Tagen relativ anstrengend wurde, aber umso schöner war unsere Zeit zu zweit. Wir waren die letzten Wochen viel an Schulen unterwegs, haben Actionboundtouren zu Themen wie Kommunalpolitik oder Friedliche Revolution durchgeführt oder haben Workshops oder anderweitige Veranstaltungen organisiert.
Abschließend kann ich nur sagen, dass meine Zeit hier sehr erlebnisreich ist.
Ich freue mich jeden Tag aufs Neue hier in den PJR zu kommen!
ich bin Florian, der neue Freiwillige im Verein, und ich möchte mich euch kurz vorstellen.
Im Rahmen des FSJ Politik der Sächsischen Jugendstiftung verbringe ich ein ganzes Jahr im PJR und helfe dem Team bei Büro- und Recherchearbeiten, unterstütze es aber auch bei außerschulischen Projekten und Workshops. Aber ich möchte in Zukunft auch eigene Projekte kreieren, planen und durchführen, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen demokratische Werte näherzubringen.
Geboren bin ich zwar in Braunschweig, wohne allerdings seit meinem 3. Lebensjahr in Dresden. Nach 12 Jahren Schule habe ich dieses Jahr am Vitzthum-Gymnasium mein Abitur bestanden und danach nicht das Bedürfnis gehabt, an einer Uni gleich wieder die Schulbank zu drücken. Daher entschloss ich mich, ein Freiwilligenjahr zu absolvieren. Dann bot sich mir die perfekte Möglichkeit, dieses mit politischen Engagement zu kombinieren. Und da mir Demokratie und Freiheit sehr am Herzen liegen, nutzte ich diese Möglichkeit. Also bin ich nun beim PJR und helfe mit, Kindern und Jugendlichen in diesen Themen zu bilden.
Neben Politik interessiere ich mich außerdem besonders für Sport, obwohl selbst keinen aktiv ausübe, besonders für Fußball und Football.
In meiner bisherigen Zeit beim PJR habe ich schon eine Menge erlebt, besonderes Highlight war der fächerverbindende Unterricht am Gymnasium Dresden-Bühlau zum Thema „13. Februar“, den ich inhaltlich mit vorbereiten und dann auch gemeinsam mit den Schülern der 9. Klasse durchführen durfte.
Desweiteren habe ich auch schon Mitte Oktober auf der ersten Seminarfahrt die anderen FSJ-P´ler näher kennenlernen können und freue mich nun auf eine aufregende und schöne Zeit mit neuen Erfahrungen und Bekanntschaften.
seit dem dritten September 2018 bin ich Teil des Büroteams im PJR Dresen e.V. und werde hier im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahrs Politik das nächste Jahr verbringen. Ich wurde hier sehr lieb empfangen. Sogar Martín, der in der vergangenen Woche gar nicht da war, hat mir einen kleinen Willkommensgruß hinterlassen!
Ich bin 18 Jahre alt und habe im vergangenen Sommer mein Abitur am St.-Benno-Gymnasium absolviert mit den Leistungskursen Mathematik und Musik. Ich wohne seit
meiner Geburt in Dresden-Bühlau, sodass ich mit meinem neuen Arbeitsplatz jeden Tag ein ganzes Stück Weg habe, aber dafür lohnt es sich ja auch! In meiner Freizeit beschäftige ich mich vor allem mit Musik. Ich leite seit drei Jahren einen Chor in der Bühlauer Kirche, was mir nach wie vor viel Freude bereitet. Ich singe sehr gerne, spiele aber auch gern Klavier oder Geige. Gleichzeitig ist für mich aber natürlich auch das Thema Politik wichtig. Ich denke, dass zum Beispiel der Klimawandel und anti- oder undemokratische Tendenzen in der Gesellschaft eine große Herausforderung darstellen. Da ist es gerade wichtig, dass sich junge Menschen engagieren, weil es um ihre Zukunft geht.
Die erste Woche war für mich relativ entspannt. Ich hatte einige kleinere Aufgaben zu erledigen, zum Beispiel in Vorbereitung für die deutsch-israelische Begegnung in eineinhalb Wochen. Außerdem waren wir zu einer Klassenratseinführung in einer Schule, was sehr schön für mich war, weil ich damit auch mal vom Schreibtisch wegkam. So kann ich jetzt sagen, dass mir mein Anfang, entgegen dem Sprichwort, doch gar nicht so schwer fiel. Am Freitag war dann schließlich der FSJ-P-Auftakttag, sodass ich nicht im Büro, sondern im Johannstädter Kulturtreff in Dresden war und die anderen FSJ-Pler*innen aus ganz Sachsen kennenlernen konnte. Ich freue mich auch schon auf die nächste Woche, wenn die FSJ-P-Gruppe zusammen nach Colditz fährt, um dort die erste Seminarwoche durchzuführen, die sicher voller neuer Erkenntnisse sein wird. Auch freue ich mich darauf, die Anderen besser kennenzulernen.
Ich bin schon gespannt, was das Jahr bringen wird und bin auf jeden Fall voll positiver Erwartung auf spannende Erfahrungen!