Update aus meinem FSJ

Update aus meinem FSJ

Es ist schon eine kleine Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe. Ich bin nun schon mehr als ein halbes Jahr beim PJR und habe sehr sehr viel zu berichten 🙂

Letzte Woche war ich mit meiner FSJ-Gruppe auf Bildungsfahrt in Berlin. Ich dachte, ich nehme euch mal ein bisschen mit:

Der erste Tag verging relativ schnell. Wir sind alle gemeinsam mit dem Zug nach Berlin gefahren und mussten anschließend noch circa 30 Minuten zu Fuß zu unserer Jugendherberge gehen. Nachdem wir angekommen waren, gab es eine kleine Einführung und eine Methodik, danach gab es schon Abendessen mit anschließendem Lagerfeuer.

Am zweiten Tag ging es gleich etwas stressig los, da wir in unserer Jugendherberge nur vier Badezimmer hatten und es etwas gedauert hat, bis sich alle 30 Menschen fertig machen konnten. Nach dem Frühstück sind wir circa eineinhalb Stunden in die Innenstadt gelaufen. Dort haben wir eine Bootstour auf der Spree gemacht und sind durch das Regierungsviertel gefahren. Es war super spannend, ein Moderator hat uns nämlich durch die Tour geführt und konnte uns zu fast jedem Gebäude an der Spree etwas erzählen.

Anschließend hatten wir Museumszeit. Diese konnten wir uns frei gestalten. Wir sind in einer kleineren Gruppe erst einmal zur Europäischen Kommission gefahren. Dort war unter anderem ein Sitzungsraum des EU-Parlaments nachgestellt.

Dann sind wir in die Parlamentsbuchhandlung gefahren, unter anderem in der Hoffnung, dass uns bekannte Politiker*innen über den Weg laufen. Leider haben wir niemanden gesehen 🙁

Es war so schönes Wetter, dass wir anschließend noch in der Innenstadt herumspaziert sind und uns Berlin angeschaut haben.

In der Jugendherberge angekommen, gab es wieder Abendessen (sehr leckeres veganes Chili) und danach sind wir in einer kleineren Runde noch ein bisschen an der Spree spazieren gegangen.

Nach dem Frühstück sind wir am dritten Tag in die Innenstadt Berlins gefahren, um parallel in zwei Gruppen alternative Stadtführung durch verschiedene Stadtteile Berlins durchzuführen. Wir haben viel Berlins Geschichte gelernt. Nach unserer Stadtführung hatten wir Freizeit. Wir haben die Zeit genutzt und sind in einige Museen auf der Museumsinsel gegangen. Der Tag war so du

Der vierte Tag war meiner Meinung nach der spannendste von allen. Gleich früh am Morgen haben wir uns auf den Weg zum Bundestag gemacht. Dort wurden wir von zwei Mitarbeiter*innen in Empfang genommen und wurden dann schon wenige Minuten später zu u unseren Abgeordnetengesprächen geführt. Insgesamt hatten wir eine Stunde Zeit, uns mit zwei Abgeordneten der SPD zu unterhalten. Nach unserem Gespräch wurden wir ins Jakob Kaiser Haus geführt und konnten uns dort die Büros der beiden Abgeordneten anschauen. Zudem hatten wir die Möglichkeit, ihren Mitarbeiter*innen Fragen zu stellen. Anschließend hatten wir wieder Freizeit und haben dann abends nur noch zusammen gekocht. Am fünften Tag sind wir dann gegen Mittag wieder zurück nach Dresden gefahren.

Unabhängig von meiner Bildungsfahrt nach Berlin waren die letzten Monate super spannend hier im PJR. Wir waren lange nur zu zweit im Büro, weshalb es auch an manchen Tagen relativ anstrengend wurde, aber umso schöner war unsere Zeit zu zweit. Wir waren die letzten Wochen viel an Schulen unterwegs, haben Actionboundtouren zu Themen wie Kommunalpolitik oder Friedliche Revolution durchgeführt oder haben Workshops oder anderweitige Veranstaltungen organisiert.

Abschließend kann ich nur sagen, dass meine Zeit hier sehr erlebnisreich ist.

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue hier in den PJR zu kommen!

Genießt die Sonne 🙂

Justine

Übergabe des Staffelstabs beim PJR

Übergabe des Staffelstabs beim PJR

Hallo!

Mit dem 31. August ging die „Amtszeit“ meiner Vorgängerin Charlott zu Ende und sie übergab mir sozusagen den Staffelstab. Seit dem 1. September bin ich nun der neue FSJ‘ler beim PJR Dresden e.V.

Ich bin 19 Jahre alt und ich habe im Juni dieses Jahres mein Abitur absolviert. Mein politisches Interesse wurde bei mir schon früh geweckt. Zuhause kam man immer auf politische Themen zu sprechen und oft bestimmten die Moderatoren politischer TV-Formate wie Maybrit Illner, Sandra Maischberger und Frank Plasberg das abendliche Programm und lieferten Stoff für spannende, familieninterne Diskussionen. Um nach der Schule Erfahrungen zu sammeln und sich zu orientieren, strebte ich ein FSJ an. Umso erfreuter war ich vom Freiwilligen Sozialen Jahr in der Politik zu lesen, da ich hier meine Interessen untergebracht sah. Insbesondere in einer Zeit, in der Menschen das Vertrauen in die Demokratie verloren haben, sehe ich einen Anlass Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu leisten. Der PJR Dresden e.V. fördert dies speziell mit der Bildung von Kindern und Jugendlichen, die die Gestalter der Demokratie von morgen sind. Ich freue mich dabei mitzuhelfen und mein Wissen im Laufe des Jahres zu erweitern.

Schon in meiner ersten Woche ging es richtig los. Durch die Bundestagswahl stand demzufolge auch die bundesweite U18-Wahl für Kinder und Jugendliche an, welche gut vorbereitet und angekündigt werden musste. Dafür übernahm ich Teile der Öffentlichkeitsarbeit, erstellte Flyer und rief Schulen an. In meiner ersten Woche stand ich sogar für Dresden Fernsehen in der Reihe „Jugend mischt mit“ vor der Kamera.

Schließlich fand auch das erste Seminar der sächsischen Jugendstiftung auf dem Marienthaler Klostergelände statt. Zusammen mit 32 anderen Politischen FSJ´lern aus anderen Einsatzstellen behandelten wir Themen wie z.B. Projektmanagement, Rhetorik und führten ein Planspiel durch. Natürlich blieb auch genügend Zeit sich über die Wahl und andere spannenden Themen zu unterhalten

Ich freue mich auf die kommende Zeit beim Politischen Jugendring, voller Herausforderungen und spannenden Erfahrungen, in einer lockeren und freundlichen Atmosphäre.

Viele Grüße,

Clemens

Nun schon mehr als sechs Monate!

Nun schon mehr als sechs Monate!

Seit Beginn meines Freiwilligendienstes sind nun schon mehr als sechs
Monate vergangen. Die alljährliche Seminarfahrt nach Brüssel,
die ich als FSJ-Pler des PJR traditionell
organisieren sollte und wollte, liegt auch schon hinter uns. Kaum zu glauben!
Das ganze halbe Jahr über hat mich
die Seminarfahrt – mensch könnte
sagen – begleitet und siehe an, jetzt bleibt mir nicht mehr als die
Nachbereitung und Erinnerung…
Na gut, die Brüsselerepoche neigt sich dem Ende
zu und wir kommen endgültig in der Stammtischepoche meines sozialen Jahres an.
„Eigentlich“ hätten sich die Epochen nicht überschnitten, sondern
wären parallel verlaufen. Jedoch haben sich die Stammtische und damit die
Stammtischepoche um zwei, drei Monate verspätet (aus was für Gründen auch
immer…). Nunja, heute sind es keine zwei Wochen mehr bis die
Veranstaltungsserie „Fokus auf Afrika“ startet (am 8. und 9.5.14
im Umweltzentrum Dresden – für weitere Infos –)! Nach langer Referentensuche und ein, zwei Änderungen des Programms, steht vorerst alles. Die Knie
sind trotzdem noch ein bisschen weich, doch zum Glück bin ich nur Moderator und
nicht Referent, das heißt ich habe nur zu begrüßen, zu danken und gewitzte Fragen zu
stellen! Soweit erstmal zu den Stammtischen.
Ansonsten hab ich nicht so viel zu erzählen. Ich bin und war immer mal
wieder in mittlerweile unzähligen Weiterbildungen oder Fachtagungen, wie ich es
immer wieder in diesen Blog schreibe. Ansonsten sitze ich im Büro oder steh vor ’ner Tafel, um es mal auf den Punkt zu bringen. Ich genieße mein FSJ, unsere
entspannte und freudige Arbeitsatmosphäre im Büro und blick mit guten Gefühlen
auf die
vergangenen Monate. Das sind doch
schöne abschließende Worte!
In diesem Sinne wünsche ich sonnige Tage und verbleibe
mit einem freundlichem Gruß,

Felix

Politischer Stammtisch „Asyl in Sachsen“

Politischer Stammtisch „Asyl in Sachsen“

Am Montag, den 14.10.2013, fand im Hörsaalzentrum der TU Dresden der Politische Stammtisch statt. Als Gäste waren Benjamin Karabinski, FDP-Landtagsabgeordneter und Stefan Kollasch vom Netzwerk Asyl, Migration, Flucht anwesend. Sie diskutierten mit knapp 30 Gästen zu Beginn die Aufnahme von 5000 syrischen Flüchtlingen in der BRD, wovon 257 auch in Sachsen unterkommen werden. Gegenstand der Debatte waren vor allem Probleme, die den Aufenthalt der Flüchtlinge erschweren. So diskutierte die Runde über die Notwenigkeit eines Erlasses zur Erleichterung von Familiennachzügen, die Möglichkeit der Aufhebung der Residenzpflicht und die Vorzüge einer dezentralen Unterbringung. Ausführlich wurde auch über die notwendige Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge diskutiert. Dabei war sich die Runde einig, dass eine Sensibilisierung für die Thematik in der Öffentlichkeit notwendig sei und dass der Staat weiterhin Gelder zur Förderung von Demokratie und Toleranz in Sachsen zur Verfügung stellen muss. Den Abschluss bildete der gemeinsame Appell, sich zu engagieren und gemeinsam für eine Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen einzusetzen.