von ESK-Freiwillige | 09.05.2025
Am 8. Oktober laden wir in Kooperation mit dem Ausländerrat und der Filmgalerie Dresden im Rahmen der Interkulturellen Tage zu einen Filmabend in die Filmgalerie Dresden. Diesmal zeigen wir einen saudi-arabischen Coming-of-Age-Film mit starken gesellschaftskritischen Elementen: „Das Mädchen Wadjda“. Es erzählt die Geschichte von Wadjda, einem zehnjährigen Mädchen, das davon träumt, ein grünes Fahrrad zu besitzen, um mit einem Freund fahren zu können. In einem Umfeld, in dem Mädchen nicht mit dem Fahrrad fahren dürfen, trotzt Wadjda den Regeln der Gesellschaft mit Mut und Entschlossenheit. Der Film ist eine Hymne an die Freiheit, die Rechte der Frauen und die Kraft der Träume.
Beginn ist um 19:00 in der Filmgalerie Dresden. Im Anschluss an den Film wollen wir noch ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf euch!

von Tobias | 07.10.2024 | Blog
Warm angezogen gingen wir mit dem @auslaenderrat_dresden auf unsere rassismuskritische Fahrradtour im Rahmen der @ikt_dd . Die Stationen erzählten von dunklen Seiten der Stadtgeschichte, denen oft zuwenig Aufmerksamkeit zuteil wird. Die kritischen und interessierten Fragen der Teilnehmenden sorgte für einen spannenden Austausch. Dank an alle Beteiligten!
Wir wären eigentlich mit zwei Redebeiträgen dabei gewesen, mussten aber leider beide krankheitsbedingt absagen. Daher wollen wir diese nun hier online posten:
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 29.08.2024
Drei junge mutige Menschen erzählen in „don’t stop motion“ die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht.
Jede*r auf ganz eigene Art, geben Zahra, Muntazar und Ahmad einem Einblicke in ihre Lebenswirklichkeiten – ihre Erinnerungen an Heimat und die teils jahrelange Flucht. Neben den intimen Interviews, ermöglichen es die teils szenischen, teils abstrakten Stop-Motion Szenen tiefer in die Innenwelt der Protagonist:innen einzutauchen und eröffnen neue Perspektiven.
Hier angekommen sind die drei mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Wir sind vom Krieg geflüchtet und dann kommt hier dieses Sch***problem… mit Hautfarbe.“ In der Hybridform aus klassischen Dokumentarfilm und Stop-Motion wollen sie das oft verzerrte Bild von ihnen und anderen Geflüchteten verändern. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen entstand unter der medienpädagogischen Leitung von Niels Bauder und Franziska Bausch-Moser eine interkulturelle Filmcrew. In ihren Schaffensprozess wird man am Ende mitgenommen und spürt die positive Energie, die gemeinsame Kreativität auslösen kann, sowie die Hoffnung, mit dem Film etwas zu bewegen.
Nach der Aufführung gibt es die Möglichkeit zum Filmgespräch mit Menschen der Filmcrew.
Die Filmvorführung findet im Rahmen der Interkulturellen Tage statt und wird durch die Landeshauptstadt Dresden gefördert. Sie ist ein Kooperationsprojekt mit dem Ausländerrat Dresden.