von Tobias | 09.04.2025
Für ehrenamtlich Engagierte des Paritätischen bieten wir am Montag 5.5. um 16 Uhr eine digitale Tablettour mit App Actionbound an. Start ist an der Russisch-Orthodoxen Kirche an der Fritz-Löffler-Straße 19.
Wer dabei sein mag, der / die gebe Bescheid!
von Tobias | 28.10.2024 | Blog
Letzte Woche hatten wir ein Begegnungsprojekt mit Dresdner Jugendlichen und ehemaligen Dresdner Jüd*innen bzw. deren Nachfahren, die wegen den Nationalsozialisten aus Deutschland geflohen waren. Das Projekt fand in Kooperation mit der @landeshauptstadt_dresden statt, die dies alle zwei Jahre durchführt. Wir waren nun schon zum dritten Mal mit an Bord.
Zur Vorbereitung des intergenerationellen Treffens haben wir verschiedene Aktivitäten gemacht, bspw. interaktive Gruppenarbeiten und Spiele oder Erklärungen anhand von Power-Points. Dabei wurde viel über die Geschichte der Juden in Deutschland, aber auch über aktuelles jüdisches Leben heute erfahren. Ebenso wurde der Nahost-Konflikt thematisiert.
Zum Abschluss konnten wir dann die fantastischen Geschichten der Besucher*innen kennenlernen. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit und beteiligten sich mit spannenden Fragen am Gespräch. Es war sehr interessant und wunderbar, die Generationen im Austausch zu sehen.
Unser nächstes Ziel ist nun ein digitaler Austausch mit Jugendlichen aus Israel Ende November. Darauf freuen wir uns schon sehr! Vielen Dank an alle!! 🥰🥰
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 15.06.2023 | Blog
Vergangene Woche haben wir drei Tage hintereinander mit zwei 9. Klassen der Christlichen Schule gearbeitet, denn diese hatten eine ganze Woche lang die Möglichkeit sich mit dem Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang hatten wir eine Gedenkstättenfahrt zum Ehrenhain Zeithain bei Riesa organisiert.
Am Tag vor der Fahrt nach Zeithain waren wir zu Gast an der Christlichen Schule um den Schüler*innen einen Überblick auf die Geschichte des Nationalsozialismus und die verschiedenen Opfergruppen zu geben.
Inhaltlich vorbereitet ging es dann am Mittwoch früh zum Ehrenhain Zeithain. Die Gedenkstätte erinnert an die (hauptsächlich sowjetischen) Opfer des Kriegsgefangenenlagers der Wehrmacht in Zeithain. Von den Aktivitäten, welche die Gedenkstätte für uns vorbereitet hatte, fand vor allem eine Tablettour über das ehemalige Lagergelände und das selbstständige Auswerten archäologischer Fundstücke durch die Schüler*innen großen Anklang.


Am Donnerstag ging es dann nacheinander mit beiden Klassen in die Altstadt. Zusammen mit dem Dresdener Geschichtsverein hatten wir eine Tablettour zu den Spuren jüdischen Lebens in Dresden entwickelt, die wir mit den Schüler*innen durchgeführt haben.


Es hat uns viel Spaß gemacht, über einen längeren Zeitraum mit derselben Gruppe zusammenzuarbeiten. Besonders bereichernd war es, während unserer Projektwoche eine für uns bisher unbekannte Gedenkstätte zu entdecken und in Vorbereitung eine neue Tablettour zu entwickeln. Beides können wir jetzt in unser Angebotsportfolio aufnehmen. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Zusammenarbeit mit der Christlichen Schule Dresden.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 26.03.2018 | Blog
Am Samstag, den 24. März, haben wir im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Gedenkstättenfahrt nach Lidice organisiert. Das ist der Ort, der im Juni 1942 als Racheakt für das Attentat auf den Leiter des Reichssicherheitshauptamts Reinhard Heydrich den Erdboden gleichgemacht wurde. Dabei wurde auch mehr als die Hälfte der 500 damaligen Einwohner des Dorfes umgebracht. Nach dem Krieg wurde das Dorf in 300 m Entfernung neu aufgebaut. 
Wir wollten bei dieser Fahrt erfahren, wie sich das Leben heute vor diesem historischen Hintergrund gestaltet. Dazu haben wir in Lidice insgesamt 6 Stunden verbracht. Unser Kennenlernen des Ortes hat mit einer Tour im Pietätsgebiet angefangen, das ist der Bereich, wo früher das Dorf stand. Dort haben wir uns mit Begleitung eines Reiseführers die Fundamente der alten Kirche, der Schule, das Grab der Lidicer Männer, das Denkmal der Kinderkriegsopfer und den Rosengarten angeschaut. 
Mit den ersten Eindrücken von der Tragödie, die hier geschehen ist, sind wir danach ins Museum gegangen und haben die Dauerausstellung, sowie einen Film mit Zeitzeugeninterviews angesehen. Später, nach der Mittagspause, haben wir die Ausstellung „Wir bauen ein neues Lidice“ im Familienhaus №116 angesehen. Das Familienhaus №116 ist eines der ursprünglichen Häuser, die als Teil der Entwicklung des neuen Lidice nach 1945 gebaut wurden. Die authentischen Möbel dieser Zeit sorgten für eine sehr gemütliche Atmosphäre. 
Die letzte Station unserer Besichtigung war die Lidicer Gallerie, wo wir uns die moderne Kunstausstellung „Remember Lidice“ angeschaut haben. Diese besteht aus Geschenken an Lidice von Künstlern aus aller Welt und dem fotografischen Projekt „Mein Zuhause – Zeugnis des Portraits“. Dabei haben wir uns auch mit einer kleiner Doku über den Ausbruch des Krieges, das Attentat auf Heydrich, das Niederbrennen von Lidice, das Ende des 2. Weltkriegs und die darauf folgende Rückkehr der Frauen nach Lidice aus dem KZ beschäftigt.
Am Ende haben die Teilnehmer mit uns ihre Eindrücke von der Besichtigung geteilt, kleine Geschenke von uns gekriegt und wir haben uns auf den Rückweg gemacht.
von Tobias | 31.10.2016 | Audio & Video
Ein Video zur Erinnerung an Max Hermann Dietze und Ernst Fritz Gottschling, die das Glockenspiel aus Meißner Porzellan im Dresdner Zwinger schufen. Entstanden im Rahmen eines Videoprojektes mit Dresdner Jugendlichen im Oktober 2016, einer Kooperation der Politischen Jugendrings, des Vereins Stolpersteine für Dresden e.V. und des Kulturvereins riesa efau.