Schülerpraktikum in der politischen Bildung

Schülerpraktikum in der politischen Bildung

Hallo, ich heiße Rebekka und bin 15 Jahre alt. Ich gehe in die 10. Klasse des HOGA Gymnasiums Dresden. Mein zweiwöchiges Schülerpraktikum beim Politischen Jugendring habe ich deswegen gemacht, da ich mich für politische Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus interessiere.

An meinem ersten Tag habe ich angefangen mich über das lokale Handlungsprogramm in Dresden zu informieren, um Informationen für ein Planspiel zum Thema Kommunalpolitik zu sammeln. An meinem zweiten Tag stand dann bereits der Workshop „Extremismus und Populismus“ im Marie-Curie-Gymnasium an, bei welchem ich hospitierte. Die Folgetage habe ich mich dann weiter zu dem lokalen Handlungsprogramm informiert. Diese Einblicke in die Politik in Dresden fand ich sehr spannend, da ich davor noch nichts darüber wusste.

In meiner zweiten Woche habe ich mich dann zu Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa informiert. Interessant fand ich daran die verschiedenen Einblicke über andere Länder in Europa zu bekommen und deren politische Lage. Am Dienstag in meiner zweiten Woche habe ich dann einen kleinen Anteil am Workshop „Leben im Web“ gehabt, ich habe das Thema Cybermobbing vorgestellt. 

Mein Praktikum fand ich sehr abwechslungsreich und interessant. Mir hat es sehr gefallen mich im Büro über verschiedene Themen zu informieren sowie bei den Workshops mir die Arbeit mit Jugendlichen anzugucken.

Schülerpraktikum beim PJR

Schülerpraktikum beim PJR

Hallo, ich heiße Elias und bin 17 Jahre alt. Ich komme aus Afghanistan. Seit 14 Monaten bin ich in Deutschland. Ich bin in der 9. Klasse der 101. Oberschule Dresden. Ich habe großes Interesse an Politik und darum habe
ich mich für ein Praktikum beim Politischen Jugendring entschieden.

Die erste Woche ist nun vorbei.

Montag habe ich ein bisschen über das Parteiensystem in Deutschland recherchiert. Dienstag haben wir mit Jugendlichen einen Workshop zum Thema „Leben im Netz“ durchgeführt. Dabei habe ich Fotos gemacht. Mittwoch hatten wir eine vierstündige Klassenratseinführung bei einer 5. Klasse in der Hoga Schule. Das war ganz gut und ich habe wieder Fotos gemacht. Donnerstag habe ich weiter über das
Parteiensystem recherchiert. Nächste Woche am Donnerstag werde ich zusammen mit Charlott, der FSJ-Plerin des Vereins, eine kleine interne Infoveranstaltung über mein Heimatland durchführen.

Mir gefällt es sehr gut.

Ein Schülerpraktikum beim PJR

Ein Schülerpraktikum beim PJR

Nachdem das Schülerpraktikum in Klasse neun wegen eines
Schüleraustausches ausgefallen war, hieß es für mich und meine Klasse Anfang
Klasse zehn ab an den Arbeitsplatz. Nach einiger Recherche stieß ich im
Internet auf die Seite des PJR und bewarb mich dort für mein einwöchiges
Schülerpraktikum. Einige Eindrücke aus dieser Woche werde ich jetzt schildern.
Neben vielen Aufgaben im Büro, darunter Flugtickets buchen,
Flyer gestalten, Rechnungen sortieren, Versicherungen abschließen und Pakete sendebereit
machen, gab es auch einige praktische Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel bei
einem Workshop im Hörförderzentrum oder auf Exkursion mit einer deutsch-russischen
Austauschgruppe.

 

Workshop im
Hörförderzentum Dresden
Nicht nur die Vorbereitung des Workshops war für mich sehr
interessant, auch durch den Workshop an sich habe ich viel gelernt. Er war eine
Vorbereitung auf die Fahrt in die Gedenkstätte Buchenwald,  die zwei zehnte Klassen am nächsten Tag
geplant hatten, und behandelte das Thema Rechtextremismus und Opfergruppen des
Nationalsozialismus. Es war eine neue Erfahrung an einem Workshop für Hörgeschädigte
teilzunehmen, denn es gibt einige Dinge die man beachten muss. Man muss zum
Beispiel langsamer und deutlicher sprechen als sonst und vieles genauer
erklären, meistens weil einige Wörter unbekannt sind. Es war zwar neu für mich
aber auf keinen Fall negativ, denn das spannende Thema und die interessierten
Schüler machten es zu einer wertvollen Erfahrung.
Exkursion mit einer Deutsch
Russischen Austauschguppe
Treffen um zehn Uhr am Hostel, genug Zeit also für ein
großes Frühstück. Nachdem sich alle im Konferenzraum des Hostels eingefunden haben,
geht es direkt los mit dem Workshop zu Thema Helden und Heldentum. Die
Jugendlichen aus Kaliningrad, dem ehemals preußischen Königsberg, und ganz
Sachsen brauchen einige Zeit um wirklich ins Diskutieren zu kommen. Es ist aber
auch schwierig wenn nach jedem Satz erstmal übersetzt werden muss. Einige
sprechen die jeweils andere Sprache, viele jedoch verstehen kein Wort.
Irgendwann sind wir fertig zum Aufbruch und fahren mit der Bahn in die Neustadt.
Wir besuchen die Kunsthofpassage und einige andere Sehenswürdigkeiten des Viertels,
laufen aber immer in Richtung unseres nächsten Programmpunktes. Als wir den
Garnisonsfriedhof für Sowjetische Soldaten endlich erreichen, haben wir nur
noch fünfzehn Minuten Zeit um ihn zu erkunden. Wir hören einen Vortrag darüber
und dann geht es auch schon weiter zum Mittagessen in die Kantine des
Militärhistorischen Museums. Den Rest des Tages verbringen wir in den
Dauerausstellungen des Museums, wo wir vor allem zum Thema Helden herumgeführt
werden. Es war ein interessanter aber auch anstrengender Tag an dem alle
Teilnehmer viel Neues lernen konnten und dies trotz einiger sprachlicher
Probleme auch getan haben.
Die Woche beim PJR war eine spannende und interessante
Erfahrung. Ich habe viel gelernt, nicht nur bei den Exkursionen und Workshops
sondern vor allem auch während meiner Zeit im Büro. Ich kann ein Praktikum beim
PJR auf jeden Fall allen empfehlen die sich gerne engagieren wollen und Spaß an
der Arbeit mit jungen Menschen haben.
Liebe Grüße, Marie

 

Gekommen um zu le(h)r(n)en

Gekommen um zu le(h)r(n)en

Hallo meine Lieben! :))
Ich bin Alexandra. Ich komme aus einem ziemlich weit
entferntem Land, Kasachstan, und bin aber inzwischen schon 4,5 Jahre in  Deutschland. Ich bin erst in Regensburg
gelandet, wo ich als Stipendiatin des DAAD mein Masterstudium mit dem
Schwerpunkt Osteuropa (Politik, Geschichte, kultureller Raum) absolviert habe.
Um einen tollen Job nach seinem Studium zu kriegen, muss man auch tolle
Erfahrungen gesammelt haben. Deswegen habe ich mich entschieden erst ein
Praktikum zu finden, wo ich meine Kenntnisse anwenden kann. Bei der Suche bin
ich schnell auf ein Praktikum bei dem Politischen Jugendring Dresden e. V.
gestoßen, wo ich nun seit einem Monat dabei bin. Hier macht man echt sehr
schöne Sachen und ich kann hierbei auch meine eigenen „kleinen“ Wünsche
erfüllen.
An Tätigkeiten helfe ich so beispielsweise bei den
Sozialtrainings in der Schule mit. Ich bin wirklich manchmal überrascht wie
kleine Kinder sich ihre eigene Welt vorstellen und wie dies nach außen wirken
kann. Bei den Trainings geht es über Gefühle und Friedliches Miteinander. Wir
versuchten damit  die sozialen Kompetenzen
der Kinder aufzuwecken und ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern.
In der ersten Woche meines Praktikums haben wir eine sehr
spannende Jugendbegegnung mit Kaliningrader Gäste gehabt. Dabei habe ich meine
Dolmetscherfähigkeiten trainiert und viele neue Kontakte geknüpft. Ich finde es
echt toll, solche interkulturellen Jugendbegegnungen zu organisieren und ein
Interesse an verschiedenen Kulturen in den Jugendlichen zu wecken. Deswegen will
ich nun auch einen Austausch mit ukrainischen Jugendlichen zu organisieren, ja,
Ukraine ist ein sehr  aktuelles und
kontroverses Thema heute. Ich möchte gerne deutsche Jugendliche ein bisschen
näher an das Identitätsproblem der Ukraine heranbringen und mit ihnen über die Zusammenarbeit
Ukraine-Deutschland, Ukraine-Europa diskutieren. Naja, das sind noch keine
große Pläne, aber wir haben schon den Partner in Lemberg. Darüber freue ich
mich sehr.
Außerdem macht der Verein
sehr tolle Projekte hier in Dresden, z. B ein Videoprojekt zu den Stolpersteinen
oder den Social Media Tag mit
Jugendlichen. Ich persönlich finde an dem Verein besonders attraktiv, dass man
hier soziales Engagement, Toleranz und Interesse an den politischen Prozessen
bei den Jugendlichen  zu fördern
versucht.
Ich mag sehr die Atmosphäre und das Team des PJR Dresden.
Sehr freundlich, angenehm, freundschaftlich und was auch wichtig ist, man lernt
hier sehr viel über die Methoden der politischen Bildung, die Geschichte
Deutschlands, Dresdens und über Projektmanagement.
Ich freue mich sehr, dass ich so eine Möglichkeit habe bei
PJR ein Teilchen des Vereins zu sein und meinen kleinen Beitrag in diesem ganz
wichtigem Bereich einzubringen. Ich würde mich gerne weiter in der politischen
internationalen Bildung engagieren und meine Erfahrungen beim PJR für meinen
zukünftigen Berufsweg nutzen.
Viele Grüße
eure Alexandra