Jugendbegegnung „Movies on Human Rights“ – Eindrücke und Erinnerungen

Jugendbegegnung „Movies on Human Rights“ – Eindrücke und Erinnerungen

Hallo zusammen, ich bin Sofia. Seit einem halben Jahr arbeite ich jetzt als Ehrenamtliche beim PJR, und diesen Sommer hatte ich die wunderbare Gelegenheit, an einem besonderen Jugendaustausch „Movies on Human Rights“ teilzunehmen, das von Erasmus+, dem Land Sachsen und der Stiftung West-Östliche-Begegnungen gefördert wird. Das Medienprojekt hat junge Menschen aus drei Ländern – Deutschland, Montenegro und Georgien – zusammengebracht, und es hat nicht lange gedauert, bis wir uns angefreundet haben.

3.000 km von zuhause

Die erste Hälfte des Projekts habe ich 3.000 km von dem Ort entfernt verbracht, den ich mittlerweile mein Zuhause nenne. Das nächtliche Batumi in Georgien, wo unser Flugzeug gelandet ist, empfing uns mit salziger Meeresluft. Kobuleti – eine kleine Touristenstadt an der Schwarzmeerküste, in der der größte Teil des Programms stattfand – erwartete uns mit einem selbstgekochten Abendessen und frisch gebackenem Gebäck und am nächsten Morgen mit einem Blick auf die Bergketten vom Balkon aus.

Unsere Tage begannen meistens im Konferenzraum, in den ich jedes Mal eine Tasse Kaffee hinein schmuggelte. Und ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich am ersten Tag des theoretischen Teils in der Pause ins Meer schwimmen gegangen bin. Der Strand war nur 10 Minuten von unserem Hotel entfernt, und wir haben uns zwischen den Sessions oft dort getroffen – beim Sonnenuntergang und später natürlich vor oder hinter den Kameras.

Menschenrechte und Filmemachen

Wir lauschten Vorträge über die theoretischen Grundlagen der Menschenrechte, tauschten uns über die aktuelle Situation in Bezug auf Menschenrechte in unseren Ländern aus, nahmen an Quizzen und Gruppenaufgaben teil und diskutierten viel über aktuelle globale Themen. Als Generation, die noch lange in dieser Welt leben wird, finde ich es wichtig, darüber nachzudenken, was auf uns zukommt.

Wir schauten uns außerdem gemeinsam Kurzfilme an, besuchten Workshops zu Storytelling und den technischen Aspekten des Filmemachens, lernten, mit Kameras zu arbeiten, und schließlich schrieben wir Drehbücher, machten Pitches, arbeiteten in Teams und produzierten unsere eigenen Kurzfilme. All das mit Menschen zu machen, die wissen, was sie tun, und gleichzeitig bereit sind, einen anzuleiten und zu unterstützen, war eine unvergessliche Erfahrung.

Ich selbst war am Ende eine „Schauspielerin“ (also die Hauptfigur in einer autobiografischen Geschichte) und gleichzeitig Drehbuchautorin für ein Projekt über die Schwierigkeiten, sich in einem neuen Land zu integrieren und einzuleben, die Herausforderungen von erzwungener Migration und das „neue Leben“ von Geflüchteten. Klingt ein bisschen kompliziert, aber im Grunde ist es eine filmische Beichte darüber, wie es sich anfühlt, seine Heimat zu vermissen.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr ich nach den Dreharbeiten zur letzten Szene gezittert habe, in der ich bei Sonnenuntergang durch die kalten Wellen treibe. Und jetzt kann ich den zweiten Teil des Projekts kaum erwarten – dieses Mal in Dresden, wo wir unsere Filme fertigstellen und uns gegenseitig unsere Arbeiten zeigen können!

Erinnerungen an Georgien

Und natürlich darf ich meine Eindrücke von Georgien selbst nicht vergessen. Der herzliche Empfang unserer georgischen Freunde, das fantastische traditionelle Essen (ich vermisse Khachapuri und Khinkali gerade wirklich sehr), der Kulturabend mit traditionellen Tänzen zu georgischer Musik (kurz darauf dann auch Montenegro, Deutschland und sogar ein bisschen Ukraine) und natürlich der weltberühmte georgische Wein …

Ich erinnere mich an all das mit einem Lächeln.

Und dann war da noch unser Ausflug ins sonnige Batumi, wo wir einen ganzen Tag hatten, um jeden Winkel der Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Der Muskelkater in meinen Beinen nach dem Laufen von morgens bis abends war nicht einmal unangenehm – es hat sich absolut gelohnt. Auch Kobuleti haben wir in unserer Freizeit und während der Arbeit an unseren Filmen immer wieder selbst erkundet. Eines Tages landete unser Team während der Dreharbeiten auf einem Lebensmittelmarkt, von dem ich ganz aus Versehen 1,2 Kilo Gewürze mit nach Hause gebracht habe (Haha).

Und natürlich werde ich auch die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Menschen dieses wunderbaren Landes nicht vergessen.

Alles in allem haben Georgien und die Teilnahme an diesem Projekt bei mir nur die wärmsten Erinnerungen hinterlassen – etwas, das mir noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.

***

Ich freue mich jetzt schon sehr auf den deutschen Teil des Jugendaustauschs: alle wiederzusehen, die mir in dieser kurzen Zeit so sehr ans Herz gewachsen sind, an einem Film weiterzuarbeiten, der für mich persönlich sehr bedeutend geworden ist, und Neues über Menschenrechte und das Filmemachen zu lernen.

Bis bald!

51 Workshops später…

51 Workshops später…

Nun ist es also tatsächlich schon so weit, mein FSJ ist fast zu Ende. Natürlich weiß man schon vorher, wie kurz ein Jahr ist, aber dass es dann doch so schnell vorübergeht, hätte ich nicht erwartet. Viel ist in diesem Jahr passiert, und ich möchte mir noch einmal Zeit für einen kleinen Rückblick nehmen. Zu oft stellt man sich die Frage „Wo stehe ich in fünf Jahren?“. Viel wichtiger finde ich eine andere: „Wie werde ich mich in fünf Jahren an die Zeit heute erinnern?“

Woran ich in fünf Jahren wahrscheinlich als erstes denke, wenn ich das Wort „FSJ“ höre, sind die vielen und vielseitigen Bildungsprojekte. Ich war bei ziemlich genau 51 Workshops in Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen dabei (ja, das habe ich wirklich nachgezählt) und dabei schätzungsweise 1.000–1.500 unterschiedlichen Menschen ins Gesicht geschaut (ja, das habe ich wirklich ausgerechnet). Thematisch war von Kommunalpolitik über Social Media bis hin zu Nationalsozialismus alles dabei. Hinzu kamen mindestens fünf Tablet-Touren, zwei Filmabende und eine Gedenkstättenfahrt. Das ist eine erlebnisreiche Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Besonders spannend fand ich dabei abseits vom eigentlichen Inhalt der Workshops die Schulen, die wir besucht haben. Was diese ausmacht und wie sie sich unterscheiden, sei es von den Gebäuden, den Lehrern, oder der Einstellung der Schüler, fand ich schon sehr interessant. So einen breit gefächerten Einblick erhält man wohl kaum irgendwo anders und er würde sicherlich auch dem ein oder anderen Politiker guttun. Ansonsten hat es mir – als Kleinstädter – auch generell gefallen, so viel in Dresden unterwegs zu sein, die Stadt etwas besser kennenzulernen und nicht jeden Tag denselben Arbeitsweg zu haben.

Aber ich werde mich in fünf Jahren sicherlich auch an die vielen Tage im Büro zwischen den Workshops erinnern. Falls ich später wieder mal in einem Büro lande, wird mein FSJ die Zeit gewesen sein, in der ich das erste Mal erfahren konnte, wie es ist, einen festen Arbeitsort mit eigenem Schreibtisch und Computer außerhalb der eigenen vier Wände zu haben. Von Arbeitszeiterfassung bis Pausenraum wird mir bestimmt einiges im späteren Beruf wieder über den Weg laufen – was ich nicht gehabt hätte, wenn ich direkt nach der Schule studiert hätte. Hier habe ich auch dazugelernt, wie man gerade an Tagen ohne festes Programm die vielfältigen Aufgaben geordnet und selbstständig bearbeitet. Und auch Tage mit wenig Arbeit musste ich hin und wieder meistern. Das hätte ich mir anders gewünscht, jedoch ist das teils auch selbst verschuldet, weil ich mich bewusst gegen ein eigenes Projekt entschieden habe. Das würde ich inzwischen anders machen. Genau dieselbe Situation wird es zwar wahrscheinlich nicht mehr geben, aber ich denke, ich lerne daraus trotzdem viel für die Zukunft.

Apropos Studium: In fünf Jahren werde ich, wenn alles glatt läuft, wohl am Ende meiner Uni-Zeit stehen. Dann werde ich mich bestimmt an jetzt erinnern, an die Zeit, in der ich mir so viele Gedanken über diese Entscheidung gemacht habe. Das Thema „Was kommt danach?“ schwebte natürlich wie kaum ein anderes über dem gesamten Jahr. Und das FSJ war die richtige Entscheidung, denn ich konnte hier so viel über mich selbst lernen, dass es an dieser Stelle vollständig aufzuführen kaum möglich ist. Ich weiß jetzt besser, was ich kann, was ich will und was mich motiviert. Insbesondere der letzte Punkt ist entscheidend für meinen Entschluss, nach diesem Jahr nun doch in die eher technische Richtung zu gehen. Ich habe in diesem Jahr gelernt, wie wichtig Geistes-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften sind, aber auch, dass Ergebnisse in dieser Arbeit immer eher abstrakt bleiben. Dafür muss man wahrscheinlich der Typ sein. Und ich denke, dass ich eher rein psychologisch glücklicher werde mit einer Arbeit, die ein festeres, direkteres Ergebnis liefert. Das ist eine Beobachtung, die maßgeblich zu dieser Entscheidung beigetragen hat. Und, man kann es kaum glauben, aber über ein Jahr nach meinem Abitur vermisse ich tatsächlich ein wenig Mathe. 😉

Ansonsten erinnere ich mich in fünf Jahren wohl am meisten an die vielen coolen Bekannt- und Freundschaften während meines FSJs, mit denen ich dann hoffentlich noch Kontakt habe. Eliseo als ESKler hat den Alltag in meiner Einsatzstelle bereichert und auch all die anderen FSJler*innen, die ich auf den Bildungstagen und -fahrten kennenlernen durfte, waren mit einer der größten Gründe, weshalb ich dieses FSJ weiterempfehlen würde.

Ich glaube, Fragen wie „Was hat dir dieses Jahr gebracht?“ kann man so ganz endgültig erst in fünf Jahren beantworten. Aber ich bin mir sicher, dass ich dann auf ein ganz besonderes Jahr zurückblicken werde. Ein Jahr des Umbruchs und des Übergangs, ein Jahr des Ausprobierens. Ein Jahr, in dem ich so viele Menschen kennengelernt habe wie vielleicht nie wieder, in dem ich in einem völlig neuen Bereich arbeiten durfte, in dem ich so vielfältige Tagesabläufe hatte wie noch nie zuvor. Ein Jahr, in dem ich mich im FSJ, aber auch außerhalb, weiterentwickelt habe, und viel für die Zukunft lernen konnte. Und ein Jahr voller schöner Erinnerungen, die mich auch in fünf Jahren noch prägen werden.

Vielen Dank für dieses tolle Jahr!
Florian

Ein sportliches ESK

Ein sportliches ESK

Olá,

Ich mache jetzt schon seit fast 9 Monaten meinen ESK Freiwilligendienst in Figueira da Foz in Portugal. Figueira ist eine kleine Küstenstadt etwa mittig in Portugal gelegen und ist durch Fernbusse und Züge sehr gut an quasi alle großen Städte in Portugal angebunden. Ich arbeite hier bei einem Ruder- und Kajakverein. Meine Aufgaben bestehen hauptsächlich darin die Trainer beim Training mit den Kindern im Alter von 7 bis 17 Jahren zu unterstützen und bei Wettkämpfen zu helfen. Zusätzlich dazu gibt es zweimal in der Woche ein Projekt mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, die gemeinsam mit uns Freiwilligen und einem Coach ebenfalls Rudern und Kajakfahren lernen und andere sportliche und Gruppenaktivitäten machen. Besonders gut gefällt mir das unser Club sehr international sind, sowohl Coaches als auch Athleten kommen nicht nur aus Portugal sondern auch aus Brasilien, Kuba, Belarus, Ukraine, Russland, der Niederlande, Südafrika oder Argentinien, sodass man ständig im Austausch mit ganz vielen Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt ist. Das gilt natürlich auch für meine Mitfreiwilligen aus Frankreich und Spanien mit denen ich mich super verstehe. Zudem herrscht allgemein eine sehr offene Atmosphäre, sowohl bei den Eltern als auch bei Trainern und Athleten. Auch habe ich hier die Chance einen Einblick in das Leben von Leistungssportlern zu bekommen und auch Europameister und Olympioniken kennenzulernen.

Für die Arbeit mit Kindern ist natürlich auch die Sprache sehr wichtig, dadurch ist man jedoch auch gezwungen zu sprechen und verbessert sich schnell. Zusätzlich besuche ich auch mit anderen Freiwilligen aus Deutschland, die hier im Kindergarten arbeiten, einen Sprachkurs, in dem ich mein doch recht spezielles Vokabular von Arbeit alltagstauglich erweitern kann (außer auf Arbeit muss ich doch recht selten die Kajaktechnik von jemandem korrigieren:))

Im Winter haben wir auch deutlich gemerkt das es selbst im Süden nicht immer warm ist, besonders da die Häuser quasi nicht isoliert sind und es auch keine Heizungen gibt. Zudem wurde Portugal im Januar und Februar ziemlich hart von Stürmen und Überschwemmungen getroffen, bei uns in der Stadt sind sogar ein Riesenrad und ein Kran umgefallen.

Jetzt ist aber quasi schon Sommer und ich freue mich auf die verbleibenden 3 Monate in Figueira.

Bejiinhos aus Portugal.

Dieses Projekt wird durch das Europäische Solidaritätskorps der Europäischen Union gefördert.

ESK in Dresden

ESK in Dresden

Mein Jahr in Deutschland:

Anfang September begann ich hier in Dresden zu arbeiten und fühlte mich im Büro sofort wohl. Was die Arbeit mit den Jugendlichen in den Klassen betrifft, dauerte es jedoch eine Weile, bis ich mich zu 100 % bereit fühlte.

In diesem Zusammenhang hat mir das Büro einen Deutschkurs organisiert, der von Anfang an sehr hilfreich war, auch weil ich im März im Rahmen des Workshops zum Thema Rassismus eine Recherche über den Kolonialismus präsentieren musste, die wir anschließend in verschiedenen Schulen vorgestellt haben.

Während dieses Jahres nahm ich an zwei Seminaren teil: das erste in Weimar und das zweite in Bremen. Beide waren wunderschöne Erfahrungen, an die ich mich auch in Zukunft erinnern werde, vor allem weil ich viele neue Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen konnte und dadurch auch mein Englischniveau auf einem guten Stand halten konnte.

Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen herzlich dafür, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, hier in Dresden zu arbeiten.

Dieses Projekt wird durch das Europäische Solidaritätskorps der Europäischen Union gefördert.

Selmas ESK in Polen

Selmas ESK in Polen

Mein Freiwilligenjahr in Polen

Hey, mein Name ist Selma. Ich bin 21 Jahre alt und mache Gerade mit dem Europäischen Solidaritätskorps einen 9-monatigen Freiwilligendienst in Opole, Polen. Ich komme aus Berlin und habe im Sommer 2025 die Schule dort abgeschlossen. Danach war für mich klar, ich möchte nicht direkt studieren, sondern ein Jahr Pause von dem ganzen Lernen haben. Dabei bot sich ein Freiwilligendienst gut an. Ich habe die Möglichkeit in ein fremdes Land zu reisen, neue Menschen kennenzulernen sowie Neues zu lernen und gleichzeitig bereichert mein Einsatz die Communities hier in der Umgebung.

Meine Hauptaufgabe hier ist die Schüler verschiedener Schulen näher an die englische Sprache zu führen. Dies machen wir in der Form von interaktiven Workshops, welche von mir auf Englisch geleitet werden. Falls es Kommunikationsprobleme geben sollte, ist meine Koordinatorin vor Ort, welche dann auf Polnisch mit den Schülern spricht. Diese Arbeit ist sehr abwechslungsreich, da zum einen das Alter der Schüler stark variiert (7-20 Jahre), das Englischlevel der Schüler immer unterschiedlich ist und auch ihr Engagement am Unterricht sich stark unterscheidet. 90% der Zeit macht mir diese Arbeit sehr viel Spaß. Es ist sehr interessant sich mit den Schülern über unsere unterschiedlichen Kulturen auszutauschen und ich lerne immer etwas Neues dazu. Das viele Sprechen vor großen Gruppen hat mir auch dabei geholfen freier und unbeschwerter zu sprechen sowie mir die Angst davor genommen auf fremde Menschen zuzugehen. Obwohl diese Workshops meine Hauptaufgabe sind, gibt es bei meinem Freiwilligendienst keinen typischen Tag. Jede Woche ist neu strukturiert und wir helfen bei vielen verschiedenen Aktivitäten mit. Andere Aktivitäten sind z.B. Workshops in unserem lokalen Jugendclub, Büroarbeiten oder Unterstützung bei großen Events der Universität Opole oder unserer NGO, sowie die Unterstützung des Bundes deutscher Minderheiten welcher hier im Opole ein Büro hat.

Mir gefällt es extrem gut, dass meine Arbeit so divers ist und nicht jeder Tag exakt gleich aussieht. Ich brauche diese Abwechslung bezüglich meiner Aufgaben aber auch bezüglich meiner Arbeitsstunden, ein fester 9 to 5 würde mir persönlich weniger gut gefallen. Als ich im November in Polen angekommen bin, wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Ich wurde mit vielen Dingen auf einmal konfrontiert. Neue Sprache, neue Menschen und ein komplett anderer Alltag. Jetzt 6 Monate später fühlt sich das meiste schon sehr vertraut an. Ich habe Freunde gefunden, gehe zum Polnischunterricht, habe mich an meinen Job gewöhnt, finde umher in Opole und bin viel innerhalb Polens gereist.

Dieses FSJ hat mich persönlich mehr geprägt als ich erwartet hätte. Ich habe gelernt mit mir alleine umzugehen, meine Unsicherheiten zu bewältigen und offener auf neue Menschen und Situationen zuzugehen. Ich bin gespannt was ich in den letzten 3 Monaten noch erleben werde. Wenn ich allerdings gerade auf die letzten Monate zurückblicke, bin ich vor allem dankbar. Für die Erfahrung, meine neuen Freunde, die Achterbahn der Gefühle, welche ich in meinem ersten Monat erlebt habe und auch die Herausforderungen. Ein ESK ist definitiv nicht immer einfach und es gibt Zeiten, in welchen das Fremde und Neue sehr überfordernd wirken kann, aber genau das macht es auch so wertvoll.

Dieses Projekt wird durch das Europäische Solidaritätskorps der Europäischen Union gefördert.