A video from our German-Slovak-Ukarainian Youth Meeting 2023

This year, we were once again able to organize a youth exchange with Erasmus+ funding. This time, a Slovakian partner was on board alongside our Ukrainian partner. The topic was youth participation. We were there with a video camera during the German part of the meeting to give you a little impression. Take a look!

Transcript (text and audio):

0:01 – 0:04: Youth meeting 2023 – Dresden

0:05 – 0:08: “Who, if not us?”, topic youth participation

0:19 – 0:20: Off to the Bundestag!

0:25 – 0:29: In conversation with Natalie Pawlik, SPD member of the Bundestag and Commissioner for Ethnic German Resettlers and National Minorities

0:25 (spoken): “I work together with three specialist departments […] When I started getting politically involved, I cared most about equal educational opportunities for all children of the German minority.”

0:38 – 0:40: Thank you!

0:40 – 0:43: On the roof of the Bundestag

0:59 – 1:01: Now there is free time

1:03 – 1:07: The train was due to arrive at 7… but not with Deutsche Bahn

1:12 – 1:15: The next day we went to Riesa Efau

1:22 – 1:26: Before we start … a warmup!

1:36 – 1:38: Now it’s time to work

1:40 (spoken): “Project management”

1:56: Working…

2:12 – 2:18: and presenting

2:21 – 2:24: And then we went to the office for Children and Youth Affairs

2:29 – 2:33: Where we made a new friend

2:35 – 2:36: On our way to Alaunpark

3:09: Of course, we also cook together

3:18 – 3:21: Youth exchange in fall 2023 in Dresden

3:22: Thank you!

Politik mit Musik

Politik mit Musik

Hallo liebe PJR-Blog Leser

Ich bin Benny, der neue FSJler und freue mich sehr auf das kommende Jahr beim PJR.

Ich komme aus Dresden und wohne hier schon mein ganzes Leben. Ich interessiere mich sehr für Musik und spiele auch selbst in einer Band. Gleichzeitig gehe ich sehr häufig auf Konzerte.

Mein Abitur habe ich diesen Sommer abgeschlossen, jetzt mache ich mein FSJ-Politik.

Auch wenn ich mein ganzes Leben bereits in Dresden lebe, lerne ich trotzdem die Stadt momentan komplett neu kennen.

In meinem ersten Monat beim PJR habe ich bereits viele Erfahrungen gesammelt und viel Neues in Dresden gesehen und erlebt.

Besonders spannend war natürlich, die Jugendbegegnung, welche ich bei der Reise nach Berlin begleiten durfte. Diese internationale Begegnung hat in mir ein besonderes Interesse an fremden Kulturen geweckt, welches die Zeit, in der ich die Begegnung begleitet habe, für mich stark geprägt hat. Doch nicht nur internationale Begegnungen waren für mich in diesem Monat spannend…

Auch die schulischen Veranstaltungen waren sehr neu für mich. Ich freue mich sehr darauf weiterhin Teile von Dresden kennenzulernen, die ich nie zuvor gesehen habe.

Bereits bei den wenigen schulischen Veranstaltungen, bei denen ich bisher Teamer war, habe ich gelernt, wie unterschiedlich die Menschen dieser Stadt sind. Ich hatte mit Schülern Kontakt, die ich sonst niemals kennengelernt hätte. Für mich ist das etwas ganz Neues und Faszinierendes.

Ebenfalls bin ich gespannt auf das kommende Planspiel, sowie die Gedenkstättenfahrten und all die anderen Projekte, bei welchen ich beteiligt sein werde. Dieses Jahr bietet viele Möglichkeiten und Herausforderungen für mich, den ich mich gerne stellen werde.

Bald beginnt für mich auch die erste Fahrt mit den anderen FSJlern im FSJ-P. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Viele Grüße,

Benny aus dem PJR Büro

Erfahrungen, Erkenntnisse, Erinnerungen: Ein Jahr Freiwilligendienst

Erfahrungen, Erkenntnisse, Erinnerungen: Ein Jahr Freiwilligendienst

Mein Freiwilliges Soziales Jahr ist nun vorbei und so wird es Zeit für einen Rückblick:

Die Entscheidung, ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik (FSJ-P) beim Politischen Jugendring (PJR) zu absolvieren, war für mich geprägt von meiner Leidenschaft für Politik und Geschichte und dem Wunsch, meine Zeit sinnvoll zu nutzen, bevor ich mit meinem Studium beginnen würde. Ich wollte nicht nur meine politischen Interessen ausleben, sondern auch einen Einblick in die Arbeit von Organisationen mit politischem Bezug erhalten.

Während meiner Zeit beim PJR habe ich an einer Vielzahl von Aufgaben und Projekten im Bereich der politischen und historischen Bildung mitgewirkt, doch einige Projekte haben sich besonders in meine Erinnerung eingeprägt:

Der Israelaustausch:

Gleich zu Beginn meines FSJ-P hatte ich die Chance, mit einer internationalen Gruppe zu arbeiten. Diese Erfahrung war äußerst spannend und ein vielversprechender Einstieg. Im Rahmen dieses Projekt hatte ich auch gleich meine erste große Aufgabe bekommen, nämlich einen Guide für den Aufenthalt in Israel der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu entwerfen. Damit war ich gleich von Anfang an gut beschäftigt und konnte auch meine Freude am digitalen Design einbringen.

Gedenkstättenfahrten:

Die Vorbereitung und Durchführung von Workshops im Zusammenhang mit historischen Themen wie dem Nationalsozialismus und der DDR waren für mich besonders bedeutungsvoll. Für Geschichte habe ich mich schon immer sehr interessiert. Nun die Möglichkeit zu haben, dieses Interesse auszuleben und an andere zu vermitteln, hat mir viel Freude bereitet. Außerdem konnte ich neue Orte des Gedenkens entdecken, was immer wieder eine eindrucksvolle Erfahrung ist.

Filmabend „la Haine“:

Gemeinsam mit unserer französischen Freiwilligen habe ich einen Filmabend zum Thema „Segregation in der Stadtentwicklung“ geplant. Wir hatten die Gelegenheit, auch einen Sozialarbeiter und einen Anwohner aus Gorbitz einzuladen, die ihre realen Perspektiven mit einbrachten und den Abend so ungemein bereicherten.

Street-Art-Rallye:

Ein weiteres Projekt, das meine Neugier geweckt hat, war die Entwicklung eines Angebots für das Jugendweiheprogramm. Als jemand, der sich für Street Art interessiert, konnte ich einen Workshop zum Thema Graffiti & Street Art in der Dresdener Neustadt gestalten und so erneut persönliche Interessen mit meiner FSJ-Tätigkeit verknüpfen.

Insgesamt war mein Jahr beim PJR eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse. Die Möglichkeit, in einem engagierten Team zu arbeiten und Projekte zu gestalten, die junge Menschen für politische und historische Themen sensibilisieren, hat mein Verständnis für diese Themen vertieft und mich persönlich weiterentwickeln lassen. Dieses Jahr hat mir nicht nur geholfen, meine Studienwahl zu bestätigen, sondern auch wertvolle Fähigkeiten für meine zukünftige berufliche Laufbahn zu entwickeln. Ich bin sehr dankbar für die tollen Menschen, die ich im Rahmen meines FSJ-P beim hier PJR und der Sächsischen Jugendstiftung kennlernen durfte : )

Projekttage zum Nationalsozialismus mit der Christlichen Schule

Projekttage zum Nationalsozialismus mit der Christlichen Schule

Vergangene Woche haben wir drei Tage hintereinander mit zwei 9. Klassen der Christlichen Schule gearbeitet, denn diese hatten eine ganze Woche lang die Möglichkeit sich mit dem Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang hatten wir eine Gedenkstättenfahrt zum Ehrenhain Zeithain bei Riesa organisiert.

 

Am Tag vor der Fahrt nach Zeithain waren wir zu Gast an der Christlichen Schule um den Schüler*innen einen Überblick auf die Geschichte des Nationalsozialismus und die verschiedenen Opfergruppen zu geben.

 

Inhaltlich vorbereitet ging es dann am Mittwoch früh zum Ehrenhain Zeithain. Die Gedenkstätte erinnert an die (hauptsächlich sowjetischen) Opfer des Kriegsgefangenenlagers der Wehrmacht in Zeithain. Von den Aktivitäten, welche die Gedenkstätte für uns vorbereitet hatte, fand vor allem eine Tablettour über das ehemalige Lagergelände und das selbstständige Auswerten archäologischer Fundstücke durch die Schüler*innen großen Anklang.

Am Donnerstag ging es dann nacheinander mit beiden Klassen in die Altstadt. Zusammen mit dem Dresdener Geschichtsverein hatten wir eine Tablettour zu den Spuren jüdischen Lebens in Dresden entwickelt, die wir mit den Schüler*innen durchgeführt haben.

Es hat uns viel Spaß gemacht, über einen längeren Zeitraum mit derselben Gruppe zusammenzuarbeiten. Besonders bereichernd war es, während unserer Projektwoche eine für uns bisher unbekannte Gedenkstätte zu entdecken und in Vorbereitung eine neue Tablettour zu entwickeln. Beides können wir jetzt in unser Angebotsportfolio aufnehmen. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Zusammenarbeit mit der Christlichen Schule Dresden.

Der PJR beim MDR…

Der PJR beim MDR…

Wir hatten vorgestern die aufregende Möglichkeit, als Gäste im Publikum der MDR-Sendung "Fakt ist!" dabei zu sein. Mit sieben Mitgliedern unseres Vereins, haben wir spannende Diskussionen rund um das Thema Linksextremismus und Polizeipräsenz am Beispiel des Falls Lina E. und der Eskalationen in Leipzig miterleben können.

Vor allem Armin Schuster (sächs. Innenminister) und Marco Böhme (Die Linke) sind über ihre gänzlich verschiedenen Wahrnehmungen der Geschehnisse in Leipzig aneinandergeraten. Außerdem eingeladen waren eine Leipziger Journalistin, die ebenfalls vor Ort war, sowie ein Extremismusforscher. Zusätzlich beteiligte sich auch ein Connewitzer (Leipzig) Anwohner und die Bundesvorsitzende der Piratenpartei an der Diskussion.

Es war eine sehr lebendige Debatte. Schaut sie euch gerne in der Mediathek an:

Vielen Dank an das Team von "Fakt ist!" für die Einladung!