von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 27.04.2020 | Blog
Spielrezension „New Shores“
Nachdem wir euch letztens das EDU-Game „Keep Cool“ vorgestellt haben, haben wir nun wieder ein Spiel getestet und möchten euch unsere Erfahrungen mitteilen. Diesmal handelt es sich um „New Shores – A Game for Democracy“.
Was es ist:
„New Shores“ ist ein Online-Spiel für mehrere Spieler*innen. Alle starten gemeinsam auf einer kleinen Insel, auf der sie verschiedene Rohstoffe finden. Jeder startet mit einem kleinen Haus, das zufällig auf der Insel platziert wird. Das Spiel ist rundenbasiert, d. h., ein/e Spieler*in hat eine bestimmte Anzahl an Aktionen pro Runde, und wenn alle Spieler*innen mit ihren Zügen fertig sind, gibt es eine kurze Auswertung der Runde und es startet die nächste. Ein vorgegebenes Spielziel gibt es nicht wirklich, es soll jedoch versucht werden, einen möglichst hohen Lebensstandard zu erreichen.
Wie es funktioniert:
Es gibt verschiedene Aktionen, die den Spieler*innen möglich sind. Sie können Bäume pflanzen, Früchte von Bäumen ernten, was ein wenig Geld gibt, sie können Bäume fällen, was schon mehr Geld bringt, oder sie können Kohle abbauen, was am meisten Geld einbringt, sich allerdings auch negativ auf die Umwelt auswirkt und dadurch das Risiko für Naturkatastrophen steigt. Mit dem Geld können dann Gebäude gebaut werden, entweder öffentliche, welche den Lebensstandard der gesamten Insel heben, oder private, welchen nur die eigene Lebensqualität steigern und einem mehr Aktionen für die nächste Runde bringen. Nach jeder Runde gibt es eine Auswertung, bei der man sehen kann, wie viel Geld die Spieler*innen für was ausgegeben haben, welche Naturkatastrophen die Insel heimgesucht haben und wie es um den Zustand der Wälder und des Klimas steht. Die Spieler*innen haben dann Zeit zu reflektieren und sich abzusprechen, bevor die nächste Runde startet.
Was wird vermittelt:
Das Spiel versucht nicht direkt etwas zu vermitteln. Vielmehr geht es darum, wie die Spieler*innen miteinander zusammenspielen. Am Anfang werden alle ihr eigenes Ding machen, viel abbauen, vielleicht mal ein wenig zum Gemeinschaftsprojekt beitragen. Nach ein paar Runden wird aber klar, dass man nicht dauernd nur abholzen und abbauen kann, sondern dass auch auf die Umwelt geachtet werden muss. Und wenn eine Naturkatastrophe das Krankenhaus zerstört, muss es wieder aufgebaut werden, also können nicht alle ihr Geld für Privates ausgeben. Es geht dann darum, untereinander zu kommunizieren (am besten per Headset bzw. im Gespräch) und Strategien und/oder Regeln auszumachen. Wie das allerdings geschieht, ist vom Spiel nicht vorgegeben. Dass müssen die Spieler*innen unter sich ausmachen.
Was unser Fazit ist:
Das Spiel zu starten ist sehr einfach. Der Administrator erstellt ein neues Spiel und schickt den Einladungslink und die Anmeldedaten per E-Mail an die Spieler*innen. Das Spiel ist ab einer Anzahl von 8 Spieler*innen empfohlen, allerdings hat es bei uns auch mit 4 Spieler*innen gut funktioniert. Der Administrator behält die Kontrolle über das Spiel, kann es pausieren und Runden vorzeitig beenden. Daher kann das Spiel gut von einer pädagogischen Fachkraft begleitet werden. Das würden wir auch empfehlen, da das Spiel von sich aus keine Hilfestellung gibt und der Lerneffekt sonst verloren gehen könnte. Doch mit der richtigen Begleitung kann eine ganze Menge über demokratisches Zusammenleben, Solidarität und Nachhaltigkeit vermittelt werden. Die Spieler*innen werden mit der Zeit mitbekommen, dass man miteinander kommunizieren muss, aber sie selbst entscheiden wie. Entscheiden alle gemeinsam, wird eine*r gewählt der bestimmen darf? Alles ist möglich. Es können auch Spieler*innen bestraft werden, die sich nicht an die Regeln halten, in dem man demjenigen/derjenigen Aktionspunkte wegnimmt. Somit ist die Gestaltung der Insel den Spieler*innen überlassen, aber es gilt auf die Umwelt zu achten, ansonsten werden Rohstoffe und damit Geld knapp. Daher ist es wichtig, die Auswertungen nach jeder Runde intensiv zu nutzen und sich abzusprechen.
Das Spiel ist allerdings durchaus zeitaufwändig und kann gerne mal zwei oder mehr Stunden dauern, vor allem, wenn man einen ersten Durchlauf durchführt, diesen dann reflektiert und danach noch einen zweiten durchzuführen möchte, um den Lerneffekt zu verstärken. Sollte der zeitliche Rahmen allerdings vorhanden sein, lohnt sich dieses Spiel auf jeden Fall zur Vermittlung basisdemokratischer Kompetenzen.
Hier geht es zum Spiel:
https://newshores.socialsimulations.org
Erscheinungsjahr: 2017
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 30.03.2020 | Blog
Wir starten eine neue Serie: Wir wollen verschiedene Bildungsspiele für euch testen und ausprobieren. Als erstes haben wir uns das Onlinespiel „Keep Cool“ vorgenommen.
Was es ist:
„Keep Cool“ ist ein Onlinespiel für mehrere Spieler*innen. Jede:r wird Bürgermeister*in in einer von 50 großen Städten der Welt und muss einerseits die Wirtschaft ankurbeln, um Geld zu bekommen, gleichzeitig aber auch die Klimafreundlichkeit seiner Stadt im Auge haben und Bürger*innenanliegen wahrnehmen, um Siegpunkte zu erhalten, mit denen man am Ende gewinnt.
Wie es funktioniert:
Der/Die Bürgermeister*in hat nun die Wahl, ob er klimaschädliche oder klimafreundliche Fabriken baut. Die klimaschädlichen sind zwar deutlich profitabler, allerdings belasten diese auch das Weltklima und beeinflussen somit alle. Somit müssen die Bürgermeister*innen auf der einen Seite die Bürger*innen der eigenen Stadt zufriedenstellen, aber auch mit den anderen Spieler*innen zusammenarbeiten, um den Klimawandel zu stoppen. Dafür werden Klimakonferenzen einberufen, auf denen für ein Klimaschutzvorhaben abgestimmt werden kann. Alle müssen also kooperieren, denn sonst suchen immer häufiger Umweltkatastrophen die Städte der Welt heim und sorgen für riesigen wirtschaftlichen Schaden, was das verfügbare Spielgeld minimiert.
Was wird vermittelt:
Die Spieler*innen begreifen schnell, dass sich ein Spannungsfeld zwischen dem wirtschaftlichen Erfolg und dem Klimaschutz auftut. Klar wollen alle am Anfang klimafreundliche Fabriken bauen, allerdings merken sie auch schnell, dass diese sehr teuer sind und weniger Geld geben als die klimaschädlichen. Auch spielen die Spieler*innen zuerst meist auf den eigenen Sieg, ehe sie verstehen, dass sie nur zusammen weiterkommen. Sie werden also einerseits für die Probleme beim Klimaschutz sensibilisiert, gleichzeitig merken sie aber auch, dass alle zusammenarbeiten müssen, da sonst alle gemeinsam gegen den Klimawandel verlieren.
Was unser Fazit ist:
Das Spiel wird über den Browser gespielt und braucht somit keinen extra Download und bis auf den Admin, welcher das Spiel konfiguriert, benötigt auch keiner eine Anmeldung. Es muss einfach nur der Spielcode verteilt werden, welcher sich auf der Seite von „Keep Cool“ eingeben lässt.
Die Bedienung im Spiel ist auch ziemlich einfach und es gibt zum Spielstart auch eine kleine Einführung. Allerdings liegt das zum großen Teil daran, das sehr wenige Möglichkeiten für die Spieler*innen gibt, auf das Spielgeschehen Einfluss zu nehmen. Sie können lediglich schwarze (klimaschädliche) oder grüne (klimafreundliche) Fabriken bauen, Schutzmaßnahmen kaufen oder in Forschungen investieren, um schwarze oder grüne Fabriken billiger zu machen.
Die meiste Zeit sitzt man doch nur da und wartet darauf, bis man genug Geld hat, um eine neue Fabrik zu bauen. Dabei kann es auch passieren, dass man ab einer bestimmten Zeit komplett handlungsunfähig wird, weil die zufälligen Umweltkatastrophen zu große finanzielle Schäden anrichten. Das dämpft den Spielspaß dann doch erheblich.
Außerdem ist es bei kleinerer Spieler*innenzahl unmöglich, aktiv Klimaschutz zu betreiben und somit schlussendlich zu gewinnen, da die anderen Städte vom Computer verwalten werden und sich bspw. nicht an den Forschungsprojekten beteiligen. Wahrscheinlich ist dieses Spiel erst ab einer Spieler*innenzahl von 10 bis vielleicht sogar 20 sinnvoll, aber dann kann mit dem Spiel einiges über den Widerspruch zwischen wirtschaftlichen Wachstum und Klimaschutz sowie globale Kooperation vermittelt werden.
Hier geht es zum Spiel:
http://keep-cool-mobil.de
Erscheinungsjahr: 2017
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 12.03.2020 | Blog
Noch immer werden Jugendliche zu wenig in Entscheidungen mit einbezogen, die sie selbst betreffen. Daher gibt es seit Herbst letzten Jahres eine Initiativgruppe bestehend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche sich für ein Jugendparlament in Dresden einsetzen. Ich, Florian, der aktuelle FSJler des PJR, bin Teil dieser Gruppe und möchte euch ein wenig von unserer Arbeit berichten.
Wie alles begann
Als ich im November zur Initiativgruppe hinzugestoßen bin, steckte die Idee noch in den Kinderschuhen. Fest stand nur, dass wir durch ein Jugendparlament die jungen Menschen der Stadt wirklich in politische Entscheidungen miteinbinden wollten. Unterstützt wurden wir dabei vom Kinder- und Jugendbüro, in dem wir unsere regelmäßigen Treffen stattfinden lassen konnten und welches uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Um unser Anliegen umsetzen zu können, müsste der Stadtrat einem solchen Projekt zustimmen. Damit es dazu kommt, ist es unser Ziel, ein Jugendforum nach Bürgerbeteiligungssatzung einzuberufen, welches eine Empfehlung an den Stadtrat ausspricht. Dazu benötigt es eine Vielzahl an Unterschriften junger Menschen im Alter von 14-17 Jahren. Daher brauchte es erstmal einen groben Fahrplan, wie wir zu diesen Unterschriften kommen wollen und wie wir gleichzeitig schon etwas Lobbyarbeit für unser Anliegen bei den Parteien machen können. Außerdem brauchte es ja noch ein genaues Konzept, wie so ein Jugendparlament in Dresden aussehen soll.
Ideen sammeln
Aus diesem Grund war einer unserer ersten Punkte die Veranstaltung eines Austauschtreffens mit Jugendparlamenten aus anderen Städten. Damit wollten wir einerseits Ideen und Anregungen für unsere Konzeption sammeln, andererseits waren wir auch auf die Erfahrungen der Anderen gespannt, welche Hürden sich ihnen gestellt haben und worauf wir achten müssen. Dieses Austauschtreffen fand dann gemeinsam mit dem Jugendbeirat Heidenau, dem Schülerparlament Erfurt und dem Jugendparlament Leipzig vom 17. Auf den 18. Januar im Jugendhaus „LOUISE“ statt. In diesen 24 Stunden sprachen wir viel über die unterschiedlichen Konzeptionen, die Kooperationen mit den jeweiligen Kommunalräten und eventuelle Stolpersteine und Verbesserungsmöglichkeiten, so dass nicht nur unsere Initiativgruppe von diesem Austausch profitierte, sondern auch die anderen Jugendparlamente. Das Austauschtreffen war ein großer Erfolg und wir konnten uns viel mitnehmen, um nun mit der Konzeption unseres Jugendparlamentes zu starten.
Konzept zu Papier bringen
Wir planten zwei Konzeptionstreffen für Ende Februar, um unsere Erkenntnisse und eigene Ideen zu sammeln und in ein Konzept zu bringen. Dabei ging es vor allem um die Rahmenbedingungen des Wahlprozesses, die Anbindung an den Stadtrat, damit das Jugendparlament auch ein Antragsrecht bekommt, und Detailfragen wie Anzahl der Mitglieder und Themen, mit dem sich das Jugendparlament beschäftigten soll. Es gab viel zu diskutieren, aber am Ende stand ein erstes Konzept, mit dem wir erstmal arbeiten können. Wichtig ist natürlich, dass wir uns Rückmeldungen zu diesem Konzept holen, um es weiter zu verbessern und so zu gestalten, dass es am Ende eine Chance im Stadtrat hat.

Unterstützung suchen
Aus diesem Grund luden wir Anfang März Vertreter:innen der Jugendparteiorganisationen zu einem Treffen im Rathaus ein, bei dem wir ihnen unser Anliegen und unser Konzept vorstellen, ihr Feedback dazu sammeln und bereits ein wenig Lobbyarbeit für die Idee eines Jugendparlamentes leisten wollten. Daher freuten wir uns, das sich die Vertreter:innen der Grünen Jugend, der Jusos, der Jungen Union, der Jungen Liberalen und der Linksjugend offen für unsere Vorschläge zeigten, uns ihre Einschätzung zu unserem Konzept gaben und uns anboten, uns im weiteren Prozess bei der Gründung eines Jugendparlamentes für Dresden zu unterstützen.
Wie es weitergeht
Somit haben wir einen ersten großen Schritt für die Umsetzung unseres Anliegens gemacht. Nun gilt es die Jugendlichen der Stadt Dresden von unserer Idee zu überzeugen, damit wir zum einen breite Unterstützung haben, aber auch um das Jugendforum einzuberufen, welches dann die Empfehlung an den Stadtrat aussprechen soll, ein Jugendparlament in Dresden zu gründen. Daher wollen wir mit möglichst vielen Schulen in Kontakt treten, um einen Großteil der jungen Menschen zu erreichen. Außerdem ist es natürlich weiterhin wichtig, mit dem Stadtrat und den darin vertretenden Parteien im Gespräch zu bleiben und mit ihnen über Konzept und Möglichkeiten zu sprechen. Aus diesem Grund wird es Anfang April im Kinder- und Jugendbüro ein Treffen mit den jugendpolitischen Sprecher:innen der Fraktionen geben, bei dem wir auch ihnen unser Anliegen und unser Konzept vorstellen und darüber beraten werden.
Wenn ihr die Arbeit der Initiativgruppe verfolgen wollt, dann folgt uns Instagram, dort werden wir immer mal wieder von unseren Fortschritten berichten. So ein Jugendparlament gründet sich natürlich nicht von heute auf morgen. Dies kann ein lang andauernder Prozess werden, deswegen freuen wir uns immer wieder über neue, engagierte junge Menschen. Wenn du also Lust hast, Teil unserer Initiativgruppe zu werden, dann schau einfach mal im Kinder- und Jugendbüro vorbei oder schreib uns auf Instagram oder per Mail an jugendparlament-dresden@gmx.de. Wir freuen uns auf dich!
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 04.03.2020 | Blog
Streiks, Blockaden, Besetzungen … Wie weit darf Aktivismus im Namen des Klimaschutzes gehen? Diese Frage stellten wir uns bei unserem offenen Filmabend zum Thema „Klimaaktivismus“, welcher am 26. Februar 2020 in der Filmgalerie Dresden stattfand. Eingeladen war ein Aktivist der Umweltbewegung „Extinction Rebellion“ (XR). Gemeinsam schauten wir uns die Dokumentation „Extinction Rebellion – Notwendiger Klimaschutz oder Ökoterrorismus?“ des Senders arte an. Danach folgte ein Gespräch mit dem Gastreferenten. Er erzählte erstmal ein wenig über sich und seinem Weg zu Extinction Rebellion, bevor er sich den Fragen der Zuschauer stellte. So entstand ein reger Austausch über die Ziele von XR und deren Einfluss auf die Gesellschaft.
Vielen Dank an die Filmgalerie Dresden e.V. für Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten und die Unterstützung bei der Vorbereitung des Events. Besonderen Dank auch an unseren Referenten Arthur und an alle, die beim Filmabend dabei waren und interessiert Fragen gestellt haben. Ohne euch wäre die Veranstaltung nicht so ein großer Erfolg gewesen!
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 20.02.2020 | Blog
Lea ist über den PJR in ihr ESK nach Bulgarien gereist. Hier sind ihre ersten Eindrücke:
Hallo liebe Freunde !
Ich melde mich zum ersten Mal bei euch und um gleich die wichtigste Frage am Anfang zu klären:
Ja, ich bin gut angekommen!
Am Sonntagabend erreichte ich Sofia und es erwies sich als durchaus nützlich vorher etwas Bulgarisch und das Kyrillische Alphabet gerlernt zu haben.
Am nächsten Tag traf ich meinen spanischen Mitfreiwilligen Dani am Bahnhof Sofias und zusammen hofften wir den 13-Uhr-Zug in Richtung unseren neuen temporären zu Hauses nehmen. Wir hofften vergeblich. Der 13-Uhr-Zug war inexistent, deshalb nahmen wir einfach den nächsten und kamen nach 3,5 Zugfahrt quer durch Bulgarien wohlbehalten an. Am Bahnhof nahmen uns unsere Mitfreiwilligen Mikael (aus Tschechien) und Ophélie (aus Frankreich) in Empfang und führten uns nach Schipka.
Schipka, waaaaas?
Der Name wird euch in nächster Zeit noch öfters begegnen, denn das ist der Ort, wo ich die nächsten 3,5 Monate meines Lebens verbringen werde.
Schipka ist ein 1000-Seelen-Ort mit drei Läden, einer Post, zwei Kirchen (eine schöner als die andere) und bestimmt noch einigen Dingen mehr, die ich erst noch entdecken muss. Schipka ist bekannt für die Entscheidungsschlacht unter der türkischen Besetzung Bulgarien und deshalb ist vielen der Ort selbst eher ein Begriff als die Existenz des Dorfes.
Es mag den ein oder anderen wohl interessieren, wie die ersten Tage in Shipka waren:
Gut!
Mein ebenfalls neuer Mitfreiwillige Dani und ich wurden viel herumgeführt und wir konnten einen ersten Eindruck von Shipka und seiner Umgebung gewinnen. Außerdem lernten wir noch andere Freiwillige des EVS (European Volunteer Service)-Programmes kennen. Zusammen machten wir einen Ausflug zu einem bekannten Thraker-Denkmal in der Gegend, dem Megalit, von dem die Aussicht einfach fantastisch war!
Mein Bulgarisch hat sich als unterirdisch herausgestellt, aber ich arbeite hart dran. Schließlich habe ich den Pons-Sprachkurs nicht umsonst gekauft!
Am Samstag bot sich für mich auch gleich die Chance etwas zu üben bei Shipkas Weinfest. Früh am Morgen gab es schon eine Weinprobe und der beste Wein Shipkas wurde gekürt. Natürlich durften meine Mitfreiwilligen da als Juroren herhalten :D.
Am Nachmittag begann dann das eigentliche Fest, welches mit einer Tanzvorstellung auf dem Dorfplatz endete. Ich hatte sehr viel Spaß an dem Tag und lernte viele Leute aus Shipka selbst etwas kennen. Was soll man sagen, Wein verbindet eben ☺🍷
Mit diesen Worten
Наздраве!
Prost!
Das Europäische Solidaritätskorps wird kofinanziert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.