von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 20.02.2020 | Blog
Lea ist über den PJR in ihr ESK nach Bulgarien gereist. Hier sind ihre ersten Eindrücke:
Hallo liebe Freunde !
Ich melde mich zum ersten Mal bei euch und um gleich die wichtigste Frage am Anfang zu klären:
Ja, ich bin gut angekommen!
Am Sonntagabend erreichte ich Sofia und es erwies sich als durchaus nützlich vorher etwas Bulgarisch und das Kyrillische Alphabet gerlernt zu haben.
Am nächsten Tag traf ich meinen spanischen Mitfreiwilligen Dani am Bahnhof Sofias und zusammen hofften wir den 13-Uhr-Zug in Richtung unseren neuen temporären zu Hauses nehmen. Wir hofften vergeblich. Der 13-Uhr-Zug war inexistent, deshalb nahmen wir einfach den nächsten und kamen nach 3,5 Zugfahrt quer durch Bulgarien wohlbehalten an. Am Bahnhof nahmen uns unsere Mitfreiwilligen Mikael (aus Tschechien) und Ophélie (aus Frankreich) in Empfang und führten uns nach Schipka.
Schipka, waaaaas?
Der Name wird euch in nächster Zeit noch öfters begegnen, denn das ist der Ort, wo ich die nächsten 3,5 Monate meines Lebens verbringen werde.
Schipka ist ein 1000-Seelen-Ort mit drei Läden, einer Post, zwei Kirchen (eine schöner als die andere) und bestimmt noch einigen Dingen mehr, die ich erst noch entdecken muss. Schipka ist bekannt für die Entscheidungsschlacht unter der türkischen Besetzung Bulgarien und deshalb ist vielen der Ort selbst eher ein Begriff als die Existenz des Dorfes.
Es mag den ein oder anderen wohl interessieren, wie die ersten Tage in Shipka waren:
Gut!
Mein ebenfalls neuer Mitfreiwillige Dani und ich wurden viel herumgeführt und wir konnten einen ersten Eindruck von Shipka und seiner Umgebung gewinnen. Außerdem lernten wir noch andere Freiwillige des EVS (European Volunteer Service)-Programmes kennen. Zusammen machten wir einen Ausflug zu einem bekannten Thraker-Denkmal in der Gegend, dem Megalit, von dem die Aussicht einfach fantastisch war!
Mein Bulgarisch hat sich als unterirdisch herausgestellt, aber ich arbeite hart dran. Schließlich habe ich den Pons-Sprachkurs nicht umsonst gekauft!
Am Samstag bot sich für mich auch gleich die Chance etwas zu üben bei Shipkas Weinfest. Früh am Morgen gab es schon eine Weinprobe und der beste Wein Shipkas wurde gekürt. Natürlich durften meine Mitfreiwilligen da als Juroren herhalten :D.
Am Nachmittag begann dann das eigentliche Fest, welches mit einer Tanzvorstellung auf dem Dorfplatz endete. Ich hatte sehr viel Spaß an dem Tag und lernte viele Leute aus Shipka selbst etwas kennen. Was soll man sagen, Wein verbindet eben ☺🍷
Mit diesen Worten
Наздраве!
Prost!
Das Europäische Solidaritätskorps wird kofinanziert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 13.12.2019 | Blog
Am 7. Dezember 2019 fand unser DemocracySlam – Workshop im Jugendhaus Roter Baum e.V. statt. DemocracySlam ist dabei eine Form des PortrySlam, bei der es um Themen wie Demokratie, Politik, Gesellschaft und Menschenrechte geht. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde schrieben die Teilnehmer*innen gemeinsam mit der bekannten PoetrySlammerin Kaddi Cutz in verschiedenen Schreibübungen viele kleine Texte und kamen über diese und deren Themen miteinander ins Gespräch. Auch wurden bereits bestehende Texte vorgetragen. Kaddi Cutz gab weitere Tipps und Inspirationen und motivierte die Teilnehmer*innen zum weiteren Schreiben. Es war ein toller Nachmittag mit poetischen Texten und netten Gesprächen!

von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 09.12.2019 | Blog
Liebe PJR-Freunde und -Freundinnen,
ich bin Florian, der neue Freiwillige im Verein, und ich möchte mich euch kurz vorstellen.
Im Rahmen des FSJ Politik der Sächsischen Jugendstiftung verbringe ich ein ganzes Jahr im PJR und helfe dem Team bei Büro- und Recherchearbeiten, unterstütze es aber auch bei außerschulischen Projekten und Workshops. Aber ich möchte in Zukunft auch eigene Projekte kreieren, planen und durchführen, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen demokratische Werte näherzubringen.
Geboren bin ich zwar in Braunschweig, wohne allerdings seit meinem 3. Lebensjahr in Dresden. Nach 12 Jahren Schule habe ich dieses Jahr am Vitzthum-Gymnasium mein Abitur bestanden und danach nicht das Bedürfnis gehabt, an einer Uni gleich wieder die Schulbank zu drücken. Daher entschloss ich mich, ein Freiwilligenjahr zu absolvieren. Dann bot sich mir die perfekte Möglichkeit, dieses mit politischen Engagement zu kombinieren. Und da mir Demokratie und Freiheit sehr am Herzen liegen, nutzte ich diese Möglichkeit. Also bin ich nun beim PJR und helfe mit, Kindern und Jugendlichen in diesen Themen zu bilden.
Neben Politik interessiere ich mich außerdem besonders für Sport, obwohl selbst keinen aktiv ausübe, besonders für Fußball und Football.
In meiner bisherigen Zeit beim PJR habe ich schon eine Menge erlebt, besonderes Highlight war der fächerverbindende Unterricht am Gymnasium Dresden-Bühlau zum Thema „13. Februar“, den ich inhaltlich mit vorbereiten und dann auch gemeinsam mit den Schülern der 9. Klasse durchführen durfte.
Desweiteren habe ich auch schon Mitte Oktober auf der ersten Seminarfahrt die anderen FSJ-P´ler näher kennenlernen können und freue mich nun auf eine aufregende und schöne Zeit mit neuen Erfahrungen und Bekanntschaften.
Viele Grüße,
Florian

von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 13.11.2019 | Blog
Hallo, mein Name ist Richard und bin 14 Jahre alt. Ich gehe auf die 101. Oberschule Johannes Gutenberg und mache seit ein paar Tagen ein Praktikum im Politischen Jugendring, weil ich Politik interessant finde.
In den Tagen in denen ich schon hier war habe ich verschiedene Dinge erlebt. Am Montag war ich in einem Workshop dabei, in dem es über verbotene Symbole aufgeklärt und ein wenig über Nationalsozialismus aufgeklärt wurde oder am Dienstag war ich in einer Klassenratseinführung einer 5. Klasse. Ich habe auch im Büro beim Vorbereiten von Workshops geholfen. Ich werde am Donnerstag mit nach Freital fahren, wo ich wieder einen Workshop über Social Media miterleben werde. Alle im Büro sind auch super nett und helfen mir falls ich Probleme habe.

Ich bin bisher mit meinem Praktikum zufrieden.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 12.11.2019 | Audio & Video
Wir wollen euch das Ergebnis unserer Kooperation mit der Video-AG der 55. Oberschule in Dresden / Südvorstadt präsentieren: Ein mit den Schüler*innen gedrehtes Portrait von Arthur Anton Zinn, einem Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Vielen Dank an alle Beteiligten!