Das traditionelle Weihnachts-Meet&Greet fällt in diesem Jahr leider aus. Stattdessen laden wir Dich zu einem digitalen Kurzfilmabend ein! Das Filmclub-Team präsentiert seine Lieblings-Clips von youtube&co. – natürlich wie gewohnt Filme zum Nach- und Weiterdenken.
Wann? Montag, 21.Dezember 17-18:30Uhr (Bitte sei pünktlich da. Gehen kannst Du, wann Du magst.)
Wo? Online bei BigBlueButton
Was musst Du dabei tun? Nichts! Lehn Dich zurück und schau einfach zu. Du bist weder mit Mikro, noch mit Webcam zugeschaltet.
Wie kannst Du dabei sein? Gib uns bis spätestens 21.12. 16Uhr via WhatsApp, Telegram, Signal (0176 – 34 56 08 50 ) oder E-Mail (filmclubs@pjr-dresden.de) Bescheid, dass Du dabei sein magst und Du bekommst von uns den Zugangslink. Übrigens: Natürlich kannst Du auch Deine Freund*innen dazu einladen!
Was brauchst Du an Technik? Laptop, Tablet oder Smartphone und – logo – einen Internetzugang.
An wen richtet sich die Veranstaltung? Natürlich wollen wir niemanden ausschließen, aber vorrangig richtet sich der Kurzfilmabend wie immer an Jugendliche!
Mein erstes aufregendes einwöchiges ESK-Seminar sollte Anfang November in einer kleinen Stadt außerhalb Berlins stattfinden. Es sollte viele andere Freiwillige aus verschiedenen Ländern und Kulturen und mit unterschiedlichen Hintergründen und Lebensweisen einbeziehen. Es sollte eine inspirierende Woche mit vielen anderen hoffnungsvollen Teilnehmer*innen sein, um Erfahrungen auszutauschen und einander kennen zu lernen. Es sollte ein sicherer Raum sein, in dem wir uns selbst, unsere Pläne, unsere Ideen, unsere Projekte vorstellen und miteinander in Verbindung treten können. Es sollte der Moment sein, eine Gemeinschaft zu entdecken und ein Teil davon zu sein.
Glücklicherweise wurden all diese Erwartungen erfüllt. Es waren all diese Dinge, und das Erstaunliche daran ist, dass all dies online geschah. Leider wurde der Vor-Ort-Teil des Seminars wegen der neuen November-Lockdown-Maßnahmen hier in Deutschland abgesagt, aber dennoch gelang es den Organisatoren dieser Veranstaltung, sie am Leben zu erhalten und in ein lustiges und wunderbares 6-Tage-Seminar zu verwandeln. Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber wenn dieses Seminar online so unterhaltsam war, dann kann ich es kaum erwarten, zu einem Vor-Ort-Seminar zu gehen. Es war natürlich schwierig, über das Online-Format mit jedem persönlich in Kontakt zu treten, aber ich denke, das ist uns trotzdem gelungen.
Ich bin so dankbar, all diese wunderbaren Menschen getroffen zu haben und so viel über so viele verschiedene Länder und Kulturen gelernt zu haben: Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Ungarn, Polen, Belgien, Belarus... in nur wenigen Tagen. Nicht nur das, wir erhielten auch ein zusätzliches Training über interkulturelle Perspektiven, das Erstellen/Bewerten unserer eigenen Projekte (groß oder klein), Methoden und Tipps, um selbst Deutsch zu lernen, und freie Zeit für spontane Workshops wie grundlegende Fotografie-Tipps, Grüße und wichtige Ausdrücke aus verschiedenen Ländern, LGBT+-Diskussionen, die Bedeutung von Solidarität und einfach das Teilen unserer Lieblingslieder oder Unterhaltung. Nicht nur das Seminar, sondern alle Freiwilligen (einschließlich der Organisatoren und des Monitoring-Teams) haben meine Motivation hier so sehr verstärkt. Ich kann mit Freude sagen, dass ich mich als Teil einer neuen Gemeinschaft fühle, und ich hoffe, sie alle (persönlich) sehr bald kennen zu lernen.
Ab dem 24. September starten wir unser GTA an der Unsiversitätsschule neu. Wie schon im vergangenen Schuljahr (bis zur Schulschließung aufgrund der Coronapandemie) wollen wir mit den interessierten Schülerinnen und Schülern den Raum um die Schule herum entdecken und eine kleine Tour auf Grundlage der App Actionbound erstellen. Wir hoffen auf engagierte und interessierte Schülerinnen und Schülern und freuen uns auf eine neue Route auf der Dresdner Südhöhe.
Im Juli 2020 gab es eine Premiere: Zum ersten Mal veranstaltete der PJR einen digitalen Workshop! In den vergangenen Monaten haben wir einige unserer Präsenzworkshops in digitale Form gebracht, um auch in der aktuellen Situation weiterhin Angebote anbieten zu können. Und so fand am 18. Juli unser Partizipationsworkshop digital auf der Plattform „BigBlueButton“ statt. Gemeinsam mit Stipendiat*innen der START-Stiftung haben wir über Grundlagen demokratischer Beteiligung gesprochen, haben Beispiele betrachtet und über einige Formen von Partizipation mitunter kontrovers diskutiert, beispielsweise über direkte Demokratie oder zivilen Ungehorsam. Auch konnten die Teilnehmer*innen eine eigene Kampagne kreieren, in dem sie überlegt haben, wie sich ein für sie wichtiges Projekt über verschiedene Partizipationsformen umsetzen ließe. Außerdem sprachen wir mit ihnen auch über eigene Erfahrungen von politischer Partizipation.
Somit war unser erster Digitalworkshop ein Erfolg! Die Teilnehmer*innen haben sich sehr aktiv an den Diskussionen beteiligt und somit konnten alle eine ganze Menge mitnehmen. Wir freuen uns auf weitere digitale Veranstaltungen!
Zusammen mit dem Plauener Bahnhof haben wir Mitte Juli so wie jedes Jahr ein Ferienangebot durchgeführt. Dieses Jahr ließen wir die Kinder und Jugendliche in die Kostüme von Superhelden schlüpfen. Sie konnten ein eigenes Comic gestalten.
Nötig waren dazu das Programm Comic Life 3, Laptops und Kameras sowie Matten, Kostüme und Bastelmaterial. Zu Beginn moderierte unser EFD-ler Sviatik eine Kennenlernphase, um das Eis etwas zu brechen. Anschließend gaben wir den Kids etwas Input zur großen (leider sehr männlich geprägten) Welt der Superhelden. Danach warfen wir einen Blick auf Orte, Menschen und Themen der Politik. Trotz ihres jungen Alters (zwischen 7 und 13 Jahren) zeigten die Teilnehmenden hier schon großes Interesse und Wissen.
Anschließend teilten wir die 8 Jugendlichen in 2 Gruppen. In diesen suchten sie sich mit Unterstützung der Teamer ihr Thema: Eine Gruppe wählte eine wenig harmonische Begegnung von Angela Merkel und Donald Trump, die andere widmete sich einer mehr klassischen Superhelden-Geschichte. Die Gruppen malten zu ihren Themen ein Storyboard und machten sich Gedanken, wie sie ihr Comic umsetzen wollen. Dazu mussten Fotos im Netz gesucht und eigene Fotos geknipst, diese anschließend am PC bearbeitet und in das Programm eingefügt werden. Zuletzt fehlten dann nur noch die Sprechblasen, wobei eine der Gruppe wegen Zeitmangel leider nicht mehr dazu kam, diese hinzuzufügen. Das nächste Mal dann.
Insgesamt waren alle Beteiligten mit dem Ablauf und dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir wollen das Projekt auf jeden Fall wiederholen, dann aber mit mehr Zeit und bestenfalls auch mehr Technik.