von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 14.09.2018 | Blog
Ende August fand der zweite Teil unserer Jugendbegegnung Time to act! in Leipzig statt. Die Teilnehmenden an der Begegnung, die aus Ukraine (Deutsche Jugend in der Ukraine) und Deutschland kam, haben zahlreiche Eindrücke von ihrer Erfahrung, die im blog zu lesen sind. Wir teilen jetzt Fragmente von den Beiträgen und wir laden unsere Leser/innen ein, den Blog zu besuchen und einen Blick hinter die Kulissen unserer Begegnung zu werfen.

„Am Donnerstag, dem ersten Tag des zweiten Teils unserer Jugendbegegnung, bot sich für alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich in geselliger Runde wiederzutreffen. Bereits am Nachmittag erkundeten einige Jugendliche gemeinsam die Leipziger Innenstadt. Am Abend kehrten wir im Hostel ein, tauschten uns über den zurückliegenden Sommer aus und sprachen gemeinsam über unsere Erwartungen für die bevorstehende Projektwoche. Wir saßen gemütlich zusammen und ließen die Erinnerungen an den Besuch in Lviv Revue passieren. :)“

„Nach dem Ende des Wettkampfes, der von dem Wikingerteam entschieden wurde, trödelten alle noch ein bisschen über den Kanupark und trafen sich um 15.45 Uhr zur Zwischenevaluation. Собравшись вместе, мы подитожили первую часть проекта, каждый имел возможность высказать свое мнение по поводу организации и проведения проекта. Nach den ganzen positiven Meinungen der Teilnehmer flogen wir förmlich zurück ins Leipziger Stadtzentrum um die Fahrräder zurückzugeben. День выдался очень насыщеным, все участники устали, но остались довольны большим количеством новых знаний, крутых эмоций и приятных впечатлений. Die ukrainischen und deutschen Teilnehmer hatten einen sehr schönen und heiteren Tag, der die Gruppe noch einmal näher zusammengebracht hat und uns allen sehr große Freude bereiten konnte“

„Trotz hohem Arbeitspensums in unseren Arbeitsgruppen, welche noch am gleichen Tag zu präsentierende Projekte hervorbringen sollten, war unser aller Beitrag zu verschiedenen Themen, welche auch über das nun sich am Ende befindende Projekt weiterlaufen soll, von vollem Erfolg gekrönt. Die Arbeit an unseren Projekten nahm den größten Teil der Arbeit ein und beschäftigte uns den gesamten Nachmittag über. Nach langer und intensiver Arbeit an den Projektgruppen präsentierten wir uns gegenseitig unsere Ergebnisse“
„Am Donnerstag, dem ersten Tag des zweiten Teils unserer Jugendbegegnung, bot sich für alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich in geselliger Runde wieder zu treffen. Bereits am Nachmittag erkundeten einige Jugendliche gemeinsam die Leipziger Innenstadt. Am Abend kehrten wir im Hostel ein, tauschten uns über den zurückliegenden Sommer aus und sprachen gemeinsam über unsere Erwartungen für die bevorstehende Projektwoche. Wir saßen gemütlich zusammen und ließen die Erinnerungen an den Besuch in Lviv Revue passieren. :)“

„Der Workshop war in vier Stationen gegliedert und wir wurden ebenfalls in vier gemischte Gruppen aufgeteilt. In der ersten Station haben wir die Grundrechte genannt die uns am wichtigsten sind, wie erwartet wurden die im Grundgesetz verankerten Menschenrechte die für jeden gelten sollten genannt. Außerdem befassten wir uns mit den Bürgerrechten, wie z.B. den Wahlrechten und den Recht auf Wiederstand, welche uns verdeutlicht haben, dass unsere Rechte Teil unserer persönlichen Freiheiten sind und die Basis unseres demokratischen Verständnisses bilden“

„Nach dem heutigen Tag haben wir viele Anregungen zum Nachdenken erhalten. Besonders nach der Vorstellung der Praxisprojekte, haben wir einige gute Ideen bekommen, welche wir vielleicht in unseren eigenen Städten und unseren Heimatländern verwirklichen könnten. Die verschiedenen Projekte erinnerten uns daran, dass es sehr wichtig ist Bürgerschaftliches Engagement zu zeigen und man so gute und wichtige Entwicklungen für die Gemeinschaft und sein Umfeld unterstützen kann. Мы были рады описать этот день вместе с Олей, Валентиной и Тамарой“.
Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln der Landesdirektion des Freistaats Sachsen (Programm: Interregionale Zusammenarbeit) sowie des Auswärtigen Amtes (Programm: Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland).
Der Europäische Freiwilligendienst wird durch Mittel von Erasmus+ finanziert.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 27.11.2017 | Blog
Hallo wieder!
Die erste drei Monate von meinem EFD-Projekt sind fast vorbei und mir ist so viel passiert, dass ich das unbedingt mit euch teilen will. 
Als erstes möchte ich sagen, dass ich unglaublich freundliche Mitarbeiter habe, die ich für alle meine Fragen konsultieren kann. Dank ihnen habe ich mich sehr schnell an mein Leben im Ausland gewohnt: mein Zimmer gestaltet und dekoriert, die Möglichkeit weiter Sport zu machen ausgesucht, neue Freunde gefunden und auch Freizeitaktivitäten entdeckt.
Bereits im September nach 2 Wochen in Deutschland hatte ich mein Ankunftstraining, das 7 Tage lang dauerte und in Weimar stattfand. Ich habe mit 19 anderen EFDlerinnen und EFDlern an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen und auch viel über den europäischen Freiwilligendienst und die Stadt selbst erfahren. Ein Tag war Ausflugstag und ich habe das Buchenwald - Konzentrationslager, das in der Nähe von Weimar liegt, besucht. Diese Woche hat mir viel Spaß gemacht und auch eine Freiwillige habe ich danach im Oktober in Leipzig besucht.
Im unseren Büro gab´s auch viel zu tun. Im Oktober fand unsere Rathausrallye für Grundschule Kinder statt, dann eine Stolperstein-Tour für Achtklässler/innen und anschließend mein russischer Abend für PJR Ehrenamtliche und Mitarbeiter/innen. Die Rallye wurde in Zusammenarbeit von Franzi vom Büro und Matthias vom Jugendamt der Stadt Dresden vorbereitet und durchgeführt. Ich sollte nur Fotos machen und hatte die perfekte Möglichkeit, Neues von der Geschichte von Dresden zu erfahren.
Zur Stolperstein-Tour haben Tobias, unser FSJler Clemens und ich 7 Stolpersteine ausgewählt und den Jugendlichen die traurigen Biografien von verfolgten Juden/Jüdinnen erzählt. Ich hatte ein bisschen Angst vor der Veranstaltung gehabt, in der ich ja als eine Art Reiseführerin wirken musste, aber alles lief gut und hat mich sehr gefreut.
Am kompliziertesten war für mich bisher der russische Abend. Dazu habe ich eine Präsentation von meiner Stadt gemacht und ein Video ausgesucht um das alles dem Team des PJR zu zeigen. Ich habe mir bei der Vorbereitung Mühe gegeben und alle Zuschauer waren danach zufrieden.
Im November habe ich an der Actionbound Führung der ehemaligen FSJlerin Charlott mit dem Thema „Dresdner Stadtgeschichte“ teilgenommen. Mit Tablets sind wir durch das Stadtzentrum gegangen, haben jede Menge neue Information bekommen und sollten auch Fragen dazu beantworten. Es war für mich sehr interessant, ich überlege mir auch so eine interaktive Tour mit der App herzustellen.
Und zu guter Letzt, mit Tobias sind wir zwei Monate lang fast jeden Donnerstag in die 6. Klasse eines Gymnasiums gegangen, um dort ein Sozialtraining zu machen und den Klassenrat einzuführen. Dabei konnten auch einige meiner Ideen von Sozialspielen durchgeführt werden und am Ende habe ich dazugelernt, was der Klassenrat überhaupt ist. In meiner Stadt habe ich noch nie von so was gehört, deswegen war das für mich besonders lehrreich.
Viele Grüße,
Marina
Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 27.11.2017 | Nicht kategorisiert
Hello again!
The first three months of my EVS project are almost over and so much has happened to me that I really want to share it with you. 
First of all, I´d like to say that I work with unbelievably friendly people, who I can consult for all my questions. Thanks to them, I quickly became accustomed to my life abroad: decorated my room, found an opportunity to continue doing sports, made new friends and also discovered some leisure activities. 
Already in September after 2 weeks in Germany, I had my on-arrival training, which lasted 7 days and took place in Weimar. I took part in various activities with 19 other EVS volunteers and also learned a lot about the European Voluntary Service and the city itself. One day was excursion day and I visited the Buchenwald concentration camp, which is located near Weimar. This week I had a lot of fun and I also visited one volunteer after that in October in Leipzig.
There was also a lot to do in our office. In October our Town hall rally for elementary school children took place, then a Stumbling stones tour for eighth graders and then my Russian evening for PJR volunteers and staff. The rally was prepared and carried out in cooperation of Franzi from the office and Matthias from the Jugendamt der Stadt Dresden. I was only supposed to take pictures and had the perfect opportunity to learn some new facts about the history of Dresden. 
For the Stumbling stones tour, Tobias, our FSJ volunteer Clemens and I have selected 7 stumbling stones and told the young people the sad biographies of persecuted Jews. I was a little bit scared of the event, when I had to act as a kind of tour guide, but everything went well and I was very happy.
The most complicated thing for me so far was the Russian evening. For this I´ve made a presentation about my city and selected a video to show all these to the team of the PJR. I made an effort during the preparation and all the spectators were satisfied afterwards. 
In November, I took part in the Actionbound tour of the former FSJ volunteer Charlotte with the topic „The history of Dresden„. With tablets we went through the city center, got lots of new information and were also supposed to answer questions. It was very interesting for me, I am also considering making an interactive tour with the app.
And last but not least, with Tobias we went to the sixth grade of a high school almost every Thursday for two months to do social training and introduce the class council. At the same time some of my ideas of social games could be carried out and in the end I learned what the class council is all about. I’ve never heard of anything like this in my city, so that was particularly educational for me.
Best wishes,
Marina
European Voluntary Service is fostered by ERASMUS+ with funds from the European Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 03.11.2017 | Blog
Hallo!

Mit dem 31. August ging die „Amtszeit“ meiner Vorgängerin Charlott zu Ende und sie übergab mir sozusagen den Staffelstab. Seit dem 1. September bin ich nun der neue FSJ‘ler beim PJR Dresden e.V.
Ich bin 19 Jahre alt und ich habe im Juni dieses Jahres mein Abitur absolviert. Mein politisches Interesse wurde bei mir schon früh geweckt. Zuhause kam man immer auf politische Themen zu sprechen und oft bestimmten die Moderatoren politischer TV-Formate wie Maybrit Illner, Sandra Maischberger und Frank Plasberg das abendliche Programm und lieferten Stoff für spannende, familieninterne Diskussionen. Um nach der Schule Erfahrungen zu sammeln und sich zu orientieren, strebte ich ein FSJ an. Umso erfreuter war ich vom Freiwilligen Sozialen Jahr in der Politik zu lesen, da ich hier meine Interessen untergebracht sah. Insbesondere in einer Zeit, in der Menschen das Vertrauen in die Demokratie verloren haben, sehe ich einen Anlass Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu leisten. Der PJR Dresden e.V. fördert dies speziell mit der Bildung von Kindern und Jugendlichen, die die Gestalter der Demokratie von morgen sind. Ich freue mich dabei mitzuhelfen und mein Wissen im Laufe des Jahres zu erweitern.
Schon in meiner ersten Woche ging es richtig los. Durch die Bundestagswahl stand demzufolge auch die bundesweite U18-Wahl für Kinder und Jugendliche an, welche gut vorbereitet und angekündigt werden musste. Dafür übernahm ich Teile der Öffentlichkeitsarbeit, erstellte Flyer und rief Schulen an. In meiner ersten Woche stand ich sogar für Dresden Fernsehen in der Reihe „Jugend mischt mit“ vor der Kamera.
Schließlich fand auch das erste Seminar der sächsischen Jugendstiftung auf dem Marienthaler Klostergelände statt. Zusammen mit 32 anderen Politischen FSJ´lern aus anderen Einsatzstellen behandelten wir Themen wie z.B. Projektmanagement, Rhetorik und führten ein Planspiel durch. Natürlich blieb auch genügend Zeit sich über die Wahl und andere spannenden Themen zu unterhalten
Ich freue mich auf die kommende Zeit beim Politischen Jugendring, voller Herausforderungen und spannenden Erfahrungen, in einer lockeren und freundlichen Atmosphäre.
Viele Grüße,
Clemens
von Tobias | 18.09.2017 | Blog
Schon seit über 20 Jahren wird im Vorfeld der Bundestagswahlen Kindern und Jugendlichen die Chance gegeben, ihre Stimme einer Partei zu geben. Die „U18-Wahlen“ zeichnen so stets ein etwas anderes politisches Stimmungsbild im Land. Und auch wenn dieses nur symbolische Bedeutung hat, so wird das Ergebnis doch gehört und die jugendlichen Wählenden werden zu einer Auseinandersetzung mit den Parteien und der Wahl an sich eingeladen.
Am 15.9. fand die diesjährige Wahl statt. In ganz Dresden hatten über 30 Wahllokale geöffnet, meist in Jugendhäusern oder Schulen. Wir haben den KJFH Plauener Bahnhof nachmittags als Wahllokal unterstützt: Zuerst hatten die Kids dort die Möglichkeit, sich mithilfe verschiedener Wahl-o-Maten wie den Wahl-O-Flex oder den Wahlswiper über die Positionen der Parteien zu informieren. Anschließend hatten wir eine kleine Galerie mit Kernforderungen der Spitzenpolitiker/innen zusammengestellt. Und zuletzt wartete dann der Gang in die Wahlkabine, wo die Wählenden dann ganz alleine und ungestört ihre Stimme abgeben konnten. Süßigkeiten und Applaus hießen die Erstwähler/innen dann nach Abgabe ihrer Stimme wieder willkommen.
Meet & Greet mit Spitzenkandidat/innen
Schon ab 15.45 Uhr fuhr die „Wahlbahn“ durch die Stadt. Voll besetzt mit Kindern und Jugendlichen, Trommlern der Sambaband Universo und plakatiert mit den Forderungen der Kinder und Jugendlichen dieser Stadt fuhr die Kinderstraßenbahn Lottchen durch Dresden. So machte sie auf die U18-Wahl aufmerksam. Gegen 18.00 Uhr endete die Fahrt an der Webergasse. Alle Kinder und Jugendlichen zogen dann begleitet von Sambagetrommel zum Postplatz. Dort warteten schon die Spitzenkandidaten von SPD, LINKE, Grüne, FDP, und Vertreter der Piraten und der Jungen Union. Der Stadtjugendring hatte hier gemeinsam mit uns ein „Meet & Greet“ organisiert. Moderiert von Julia vom Kinder- und Jugendbüro stellten sich die Politiker den Dresdner Kindern und Jugendlichen vor, gingen auf die Forderungen ein und standen im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Auch der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert war zugegen und begrüßte die zahlreichen Zuschauer im Namen der Stadt.
Bildungsfahrt nach Berlin
Am 24.11.2017 laden wir außerdem im Nachklang der U18- und der Bundestagswahl herzlich dazu ein, in Berlin die gewählten Vertreter verschiedener Parteien zu treffen. Diese wollen wir zu den Forderungen der Kinder und Jugendlichen befragen. 50 Schüler/innen aus Dresden der Klassenstufe 8-11 können mitfahren. Los geht es um 7.30 Uhr. In Berlin besuchen wir den Bundestag, treffen Politiker/innen zu einem Abgeordnetengespräch, besteigen die Reichstagskuppel und nehmen in der Kantine des Bundespresseamtes einen Mittagsimbiss ein. Zurück in Dresden sind wir gegen 17.00 Uhr. Anmelden kann man sich über den Stadtschülerrat. Anmeldeschluss ist der 30. September.
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