von ESK-Freiwillige | 09.05.2025
Am 8. Oktober laden wir in Kooperation mit dem Ausländerrat und der Filmgalerie Dresden im Rahmen der Interkulturellen Tage zu einen Filmabend in die Filmgalerie Dresden. Diesmal zeigen wir einen saudi-arabischen Coming-of-Age-Film mit starken gesellschaftskritischen Elementen: „Das Mädchen Wadjda“. Es erzählt die Geschichte von Wadjda, einem zehnjährigen Mädchen, das davon träumt, ein grünes Fahrrad zu besitzen, um mit einem Freund fahren zu können. In einem Umfeld, in dem Mädchen nicht mit dem Fahrrad fahren dürfen, trotzt Wadjda den Regeln der Gesellschaft mit Mut und Entschlossenheit. Der Film ist eine Hymne an die Freiheit, die Rechte der Frauen und die Kraft der Träume.
Beginn ist um 19:00 in der Filmgalerie Dresden. Im Anschluss an den Film wollen wir noch ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf euch!

von ESK-Freiwillige | 17.02.2025
Die Dokumentation führt die Zuschauer in die sektenartige Welt der Aryan Brotherhood of Texas von den späten 2000er Jahren bis heute. Es wird eine organisierte Verbrechergruppe gezeigt, die auf der Nazi-Ideologie und extremer Gewalt basiert und in den Vorstädten von Texas unter dem Radar operiert.
Wann: Donnerstag 27.2. um 18:30 Uhr
Wo: PJR Büro, Reckestraße 1
Wir bitten um Anmeldung!
von ESK-Freiwillige | 06.11.2024
In Kooperation mit der Filmgalerie Dresden laden wir euch zu einem italienischen Filmabend ein.
Der Film wurde bei der 18. Ausgabe des Rom Filmfestivals präsentiert und erhielt zwei Auszeichnungen, darunter den Spezialpreis der Jury und eine besondere Erwähnung als beste Debütarbeit. Er wurde außerdem als Film des Jahres bei den Nastri d’Argento 2024 ausgezeichnet.
Der Film war ein Erfolg und wurde sowohl von der italienischen als auch von der internationalen Kritik für die Regie und die schauspielerischen Leistungen der Darsteller gelobt, ebenso wie für die hochaktuellen Themen, die mit der patriarchalen Kultur, Gewalt gegen Frauen und den Rechten der Frauen in Verbindung stehen.
In Rom in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre nimmt Delia ausschließlich die Rollen der Ehefrau und Mutter ein, während ihr Mann Ivano das Familienoberhaupt ist. Die Verlobung der ältesten Tochter mit einem Jungen aus der bürgerlichen Schicht sorgt für Aufregung in der Familie. Als Delia einen geheimnisvollen Brief erhält, ist die Frau entschlossen, die festgelegten Rollen umzukehren, und schafft es endlich, sich eine bessere Zukunft vorzustellen.
Im Anschluss an den Film wollen wir noch auf Grundlage eines inhaltlichen Inputs zum Thema Gewalt gegen Frauen diskutieren.
Der Film startet um 19 Uhr, die Filmgalerie befindet sich in der Altenberger Str. 26 in Dresden. Meldet euch gerne, wenn ihr teilnehmen wollt, so dass wir mit einer ungefähren Teilnehmendenzahl planen können!
von ESK-Freiwillige | 05.09.2024
Mit der Kamera gegen die Hoffnungslosigkeit: Die Dokumentarfilmerin Lina Lu’yte folgt dem afghanischen K?nstler Talibshah Hosini, der mit Familie im grieschischen Lager Moria feststeckt. Dort schreibt, produziert und dreht er mit anderen Asylsuchen einen Spielfilm ?ber eine geflàchtete Familie. Bei aller harschen Kritik an der europ?ischen Asylpolitik ist dies auch eine Geschichte ?ber Triumph und Erl?sung.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 29.08.2024
Drei junge mutige Menschen erzählen in „don’t stop motion“ die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht.
Jede*r auf ganz eigene Art, geben Zahra, Muntazar und Ahmad einem Einblicke in ihre Lebenswirklichkeiten – ihre Erinnerungen an Heimat und die teils jahrelange Flucht. Neben den intimen Interviews, ermöglichen es die teils szenischen, teils abstrakten Stop-Motion Szenen tiefer in die Innenwelt der Protagonist:innen einzutauchen und eröffnen neue Perspektiven.
Hier angekommen sind die drei mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Wir sind vom Krieg geflüchtet und dann kommt hier dieses Sch***problem… mit Hautfarbe.“ In der Hybridform aus klassischen Dokumentarfilm und Stop-Motion wollen sie das oft verzerrte Bild von ihnen und anderen Geflüchteten verändern. Zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen entstand unter der medienpädagogischen Leitung von Niels Bauder und Franziska Bausch-Moser eine interkulturelle Filmcrew. In ihren Schaffensprozess wird man am Ende mitgenommen und spürt die positive Energie, die gemeinsame Kreativität auslösen kann, sowie die Hoffnung, mit dem Film etwas zu bewegen.
Nach der Aufführung gibt es die Möglichkeit zum Filmgespräch mit Menschen der Filmcrew.
Die Filmvorführung findet im Rahmen der Interkulturellen Tage statt und wird durch die Landeshauptstadt Dresden gefördert. Sie ist ein Kooperationsprojekt mit dem Ausländerrat Dresden.