Zusammen mit der Filmgalerie Dresden e. V. und dem Ausländerrat Dresden e.V. zeigen wir im Rahmen der interkulturellen Wochen den Film „Und dann der Regen“.
Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der „neuen Welt“. Die Rollen der „historischen“ Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind.
Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert.
Mittwoch, 30. September 2026
–
Wo
Filmgalerie Dresden, Altenberger Straße 26, 01277 Dresden
Zusammen mit der Filmgalerie Dresden e. V. und dem Ausländerrat Dresden e.V. zeigen wir im Rahmen der interkulturellen Wochen den Kinderfilm „Kiriku und die wilden Tiere“.
Kiriku ist ein Junge, der ganz, ganz klein ist. Deshalb wird er oft von den anderen Kindern und Erwachsenen seines Dorfes nicht ernst genommen. Sie machen sich sogar oft über Kiriku lustig und spotten über ihn. Kiriku aber lässt sich dadurch nicht unterkriegen. Obwohl er so winzig klein ist, ist er seinem Dorf immer eine große Hilfe, wie auch schon in seinem ersten tollen Abenteuer Kiriku und die Zauberin.
Die böse Zauberin Karaba ist auch diesmal dabei. Wieder versucht sie, Kirikus Dorfgemeinschaft zu schaden und Kiriku aus dem Weg zu räumen. Neugierig, sehr mutig und sehr schlau stürzt sich Kiriku jedoch in jedes neue Abenteuer. Er lässt sich von der bösen Zauberin und den Gefahren, die sie verursacht, keine Angst machen. So löst er all die Probleme, für die die anderen im Dorf keinen Ausweg finden. Und wenn auch er einmal zuerst keinen Ausweg sieht, dann verzweifelt er trotzdem nicht. Er bleibt ruhig, entschlossen und mutig und ist so ein Vorbild für alle, die sich sonst nur über ihn lustig machen. Und auf diese Weise ist er sogar ein Vorbild für uns selbst:
Er zeigt uns, wie man mit offenen Augen durch die Welt geht und wie man Verantwortung übernimmt. Wie man mit vereinten Kräften im Team arbeitet, wie man sich gegen Vorurteile durchsetzt und wie man richtig mit der Natur und seiner Umwelt umgeht. Deshalb wird er auch zu Recht nach jedem Abenteuer von seinem Dorf mit Gesang gefeiert.
Allein schon diese schöne Musik und die bunten, kräftigen Farben der Bilder, die uns das exotische Afrika in all seiner Pracht zeigen, lohnen es, Kirikus Abenteuer mitzuerleben. Dadurch, dass die farbenprächtigen Bilder nicht im Computer entstanden sind, sondern traditionell von Hand gezeichnet wurden, wird der Film noch interessanter und sehenswerter. Sein Zeichenstil macht den Film und seine Bildsprache zu etwas Besonderem in einer Zeit, in der die meisten Trickfilme am Computer animiert werden. Kiriku und die wilden Tiere ist da eine willkommene und sehr gelungene Ausnahmeerscheinung.
Mittwoch, 30. September 2026
–
Wo
Filmgalerie Dresden
Altenberger Straße 26
01277 Dresden
Am 8. Oktober laden wir in Kooperation mit dem Ausländerrat und der Filmgalerie Dresden im Rahmen der Interkulturellen Tage zu einen Filmabend in die Filmgalerie Dresden. Diesmal zeigen wir einen saudi-arabischen Coming-of-Age-Film mit starken gesellschaftskritischen Elementen: „Das Mädchen Wadjda“. Es erzählt die Geschichte von Wadjda, einem zehnjährigen Mädchen, das davon träumt, ein grünes Fahrrad zu besitzen, um mit einem Freund fahren zu können. In einem Umfeld, in dem Mädchen nicht mit dem Fahrrad fahren dürfen, trotzt Wadjda den Regeln der Gesellschaft mit Mut und Entschlossenheit. Der Film ist eine Hymne an die Freiheit, die Rechte der Frauen und die Kraft der Träume.
Beginn ist um 19:00 in der Filmgalerie Dresden. Im Anschluss an den Film wollen wir noch ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf euch!
Die Dokumentation führt die Zuschauer in die sektenartige Welt der Aryan Brotherhood of Texas von den späten 2000er Jahren bis heute. Es wird eine organisierte Verbrechergruppe gezeigt, die auf der Nazi-Ideologie und extremer Gewalt basiert und in den Vorstädten von Texas unter dem Radar operiert.
In Kooperation mit der Filmgalerie Dresden laden wir euch zu einem italienischen Filmabend ein.
Der Film wurde bei der 18. Ausgabe des Rom Filmfestivals präsentiert und erhielt zwei Auszeichnungen, darunter den Spezialpreis der Jury und eine besondere Erwähnung als beste Debütarbeit. Er wurde außerdem als Film des Jahres bei den Nastri d’Argento 2024 ausgezeichnet.
Der Film war ein Erfolg und wurde sowohl von der italienischen als auch von der internationalen Kritik für die Regie und die schauspielerischen Leistungen der Darsteller gelobt, ebenso wie für die hochaktuellen Themen, die mit der patriarchalen Kultur, Gewalt gegen Frauen und den Rechten der Frauen in Verbindung stehen.
In Rom in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre nimmt Delia ausschließlich die Rollen der Ehefrau und Mutter ein, während ihr Mann Ivano das Familienoberhaupt ist. Die Verlobung der ältesten Tochter mit einem Jungen aus der bürgerlichen Schicht sorgt für Aufregung in der Familie. Als Delia einen geheimnisvollen Brief erhält, ist die Frau entschlossen, die festgelegten Rollen umzukehren, und schafft es endlich, sich eine bessere Zukunft vorzustellen.
Im Anschluss an den Film wollen wir noch auf Grundlage eines inhaltlichen Inputs zum Thema Gewalt gegen Frauen diskutieren.
Der Film startet um 19 Uhr, die Filmgalerie befindet sich in der Altenberger Str. 26 in Dresden. Meldet euch gerne, wenn ihr teilnehmen wollt, so dass wir mit einer ungefähren Teilnehmendenzahl planen können!