Liebe Mitglieder, ehrenamtliche Aktive und Freund*innen des PJR auf dem Altmarkt steht bereits die Tanne für den Striezelmarkt und unsere diesjährige Weihnachtsfeier steht nun auch an: Wie letztes Jahr werden wir uns zum festlichen Ausklingen-Lassen des Jahres im gemütlichen Beisammensein auf dem Konzertplatz des Weißen Hirsch treffen, und zwar am Donnerstag, den 14.12.2023 ab 18 Uhr.
Wir freuen uns auf alle die zu einem Glühwein oder zum Eislaufen zu uns stoßen!
Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung, wenn ihr dabei sein wollt.
ich bin jetzt seit einem Monat in Dresden. Dresden ist sooooo schön (schöner als Berlin). Ich bin am ersten Wochenende in Oktober angekommen. Da der 3. Oktober ein Feiertag ist, hatte ich drei Tage um die Stadt zu besichtigen. Am Samstag 1. Oktober hatten Markus und Julia mich für eine Wanderung in die Sächsische Schweiz eingeladen. Das ist ein guter Weg, seinen ESK-Freiwilligendienst zu beginnen! Die Wandersaison ist leider vorbei, aber ich kann es kaum erwarten, im Frühling wieder anzufangen. Den Rest des Wochenendes und die folgenden Wochenenden habe ich Dresden besichtigt. Es gibt immer etwas neues zu sehen.
Der erste Monat in der Arbeit war sehr schwer. Ich muss immer alles ein- oder zweimal hören, um es zu verstehen (außer Tobias: ich verstehe nie was er sagt). Da ich mich die ganze Zeit konzentrieren muss, bin ich immer müde. Vor allem am Nachmittag. Darüber hinaus hatte ich so viel Stress seit Anfang Oktober, denn ich hatte keine WG gefunden. Ich glaube, dass ich nur drei Nächte voll geschlafen habe. Zum Glück gibt es eine Kaffeemaschine im Büro. Aber vor allem war alles leichter dank Franzi, die mich untergebracht hat und hat mir mit meinem Umzug geholfen hat. Nun habe ich ein Zimmer in einer WG! Ich bin noch etwas gehemmt und überrascht angesichts einiger kultureller Unterschiede. Deutschland ist doch ein bisschen anders, dass ich dachte. Aber das ist nicht schlimm. Ich bin noch nicht zur Arbeit total angepasst, aber ich kann das schaffen!
Vor drei Wochen ist mein Freiwilligendienst beim Politischen Jugendring Dresden zu Ende gegangen. Mit frischem Kopf möchte ich mit euch zusammen einen Rückblick auf diese 12 schönen Monate beim PJR machen.
Anfang Oktober 2021 bin ich nach Dresden angekommen, welches mein Herz mit seiner Schönheit sofort gestohlen hat. Mein erster Arbeitstag war sehr aufregend, ich wusste nicht was mich alles erwartet. Doch ich wurde im Büro sehr freundlich aufgenommen und habe eine Einführung über meine Rechte, Pflichten und Aufgaben als Freiwillige bekommen. Erstmal tauchte ich allmählich in viele Arbeitsprozesse im Büro (es ist immer viel los!) ein und hospitierte bei der Einführung eines Klassenrats und beim GTA Schülerzeitung in der Unischule. Der erste Monat war manchmal stressig, denn ich musste mich an viel Neues gewöhnen.
November ist mir durch das On-Arrival-Seminar in Weimar im Kopf geblieben, bei dem ich Freiwillige aus 11 Ländern kennengelernte, mein freiwilliges Jahr plante und das schöne herbstliche Weimar genoss. Damals habe ich auch zum ersten Mal bei den Jugendweihe-Workshops „Leben im Web“ mitmoderiert, es war sehr aufregend, aber hat auch viel Spaß gemacht. Ich habe auch erste Posts für unsere Social-Media-Kanäle erstellt, am Anfang war das für mich eine echte Herausforderung. Außerdem fand in diesem Monat mein Ukraine-Abend statt, wo ich allen interessierten PJR-Menschen über die Ukraine mit Fokus Politik berichtete.
Ich muss sagen, die Corona-Einschränkungen waren im Herbst und Winter immer noch da und es war in der Weihnachtszeit besonders spürbar, denn das Freizeitangebot war beschränkt und der Striezelmarkt wurde abgesagt, was mich ziemlich traurig machte.
Im Februar wurde mein Heimatland Ukraine von Russland angegriffen. Es war sehr schwierige Zeit und ich machte mir viel Sorgen um Sicherheit meiner Familie. Als im März ein Teil davon aus der Ukraine geflohen und zu mir nach Dresden angekommen ist, hatte ich viel um die Ohren, denn ich habe meinen Angehörigen geholfen sich in einem fremden Land einzuleben. Nebenbei habe ich als freiwillige Helferin beim Ankunftszentrum für ukrainische Geflüchtete gedolmetscht und sie informationsmäßig unterstützt.
April und Mai waren ziemlich intensiv, mit vielen Workshops, Tablet-Tours, Bildungsfahrten. Im April setzte ich zusammen mit dem PJR-Team ein erfolgreiches Projekt um, und zwar organisierten wir einen Treffpunkt für ukrainische Geflüchtete in unserem Büro und führte das erste Treffen durch.
Anfang Juni habe ich an unserer deutsch-armenischen Jugendbegegnung in Dresden teilgenommen, bei der wir das Thema Gedenken und Erinnerungskultur in Deutschland und Armenien erforschten. Ansonsten war Juni auch voll mit Bildungsangeboten, bei denen ich aktiv mitmachte.
Im Juli nahm ich an einem journalistischen Kurs in München teil, bei dem ich eine theoretische Einführung in Journalismus bekommen habe und mich in verschiedenen Formen des Journalismus ausprobiert habe. Im Anschluss war ich intensiv mit der Vorbereitung vom ersten Teil unserer deutsch-georgisch-ukrainischen Jugendbegegnung über Minderheiten in Dresden beschäftigt. Und in der ersten Augustwoche ging’s los. Es war meine erste Erfahrung der Umsetzung eines Jugendprojekts. Doch dank meinen netten Co-Teamer*innen Alex und Justine hatte ich immer viel Unterstützung.
Anfang September machte ich mich auf den Weg nach Georgien, wo ich den zweiten Teil der deutsch-georgisch-ukrainischen Jugendbegegnung erlebt habe. Wir hatten eine schöne Woche zusammen, haben viel von Tbilisi und Umgebung gesehen sowie Kultur und Geschichte Georgiens näher kennengelernt. Nach einer kurzen Pause bin ich in Armenien angekommen, um an unserem deutsch-armenischen Projekt teilzunehmen. Es war echt intensive Zeit mit vielen Exkursionen, Ausflügen, Museumsbesuchen in der Hauptstadt Jerewan und in Gyumri, einer Kleinstadt mit langer Geschichte und großem kulturellen Hintergrund.
Nach fast drei Wochen unterwegs kam ich voll mit Eindrücken nach Dresden zurück. Meine Mutter ist für eine Woche nach Deutschland gekommen, um mich zu besuchen und ihre Ausstellung von bestickten ukrainischen Tüchern im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden zu präsentieren. Ich habe die Ausstellung mitorganisiert und es gab in der Vorbereitungsphase viel zu tun. Knapp 50 Gäste sind zu unserer Veranstaltung gekommen und alles lief glatt.
Letzte Aufgaben, Feedback-Gespräch, Abschiedsabendessen – so war meine letzte Woche beim PJR und schwups, diese Seite meines Lebens war vorbei.
Einen großen Dank an meine Kolleg*innen, die mich in meinem freiwilligen Jahr begleitet haben und von denen ich so viel gelernt habe. Ich freue mich sehr mich für den ESK-Freiwilligendienst entschieden zu haben und beim Politischen Jugendring Dresden gelandet zu sein!
nach genau einem Jahr ist meine Zeit hier beim PJR vorbei. Zum Abschluss möchte ich euch, mithilfe von einigen Fotos, durch einige Highlights der letzten Monate führen:
Eines meiner Highlights waren auf jeden Fall alle Projekte rund um die OB-Wahlen, wie beispielsweise unsere Podiumsdiskussion am Bertolt Brecht Gymnasium. Gemeinsam mit dem Stadtschülerrat Dresden, dem Roten Baum und dem Stadtjugendring Dresden organisierten wir einen Austausch mit SchülerInnen aus Dresden und OB-Wahl KandidatInnen. Die Diskussion wurde in verschiedene Abschnitte eingeteilt und war für uns alle sehr aufschlussreich.
Um auf die Podiumsdiskussion aufmerksam zu machen, haben unsere ESK-lerin Yuliia und ich einen Dialog fürs Radio aufnehmen dürfen. Die ersten Versuche, den Dialog vorzusprechen, waren total holprig und ungewohnt, aber nach ein paar Versuchen hatten wir super viel Spaß dabei!
Eine Veranstaltung, an die ich mich immer wieder gerne erinnere, war unsere Bildungsfahrt nach Berlin. Im Rahmen meines FSJ Projekts sind wir mit insgesamt 20 Dresdner Schüler*innen nach Berlin in den Bundestag gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns mit insgesamt drei verschiedenen Abgeordneten zu unterhalten. Anschließend haben wir den Plenarsaal und die Kuppel besucht.
Ein weiteres Highlight in meinem FSJ war die internationale Begegnung mit Georgien und der Ukraine. Zusammen mit Jugendlichen aus Deutschland, Georgien und der Ukraine haben wir uns zum ersten Teil in Dresden und zum zweiten Teil in Tbilisi getroffen. Unser Programm bot von kulturellen Erlebnissen bis politischen Workshops verschiedenes an und zusammen hatten wir eine schöne und lehrreiche Zeit in Dresden und Tbilisi.
Im Rahmen unseres Programms mussten wir in Kleingruppen als kulturelle Übung Songs performen, die typisch für unser Herkunftsland waren. Viele aus unserer Gruppe haben Instrumente gespielt und konnten uns so auch rhythmisch unterstützen. Auf dem Bild performt die ukrainische Gruppe ein traditionelles Lied.
Gemeinsam haben wir uns viel von Tbilisi angeschaut und die Stadtführungen immer zusammen als große Gruppe unternommen. Wir sind viel durch die Altstadt gelaufen. Tbilisi liegt in einem Tal, weshalb wir während unserer Stadtführung auch auf einige Aussichtsplattformen gegangen sind und so die Aussicht auf Tbilisi von oben genießen konnten.
Ein weiteres Highlight waren für mich die Bildungsfahrten mit meiner FSJ Gruppe. Zusammen sind wir unter anderem nach Berlin gefahren. Dort haben wir eine ganze Woche in einer Jugendherberge an der Spree verbracht.
Leider waren für uns die Hinfahrt, sowie die Rückfahrt mit mega viel Stress verbunden, da wir in der ersten Woche des 9 Euro Tickets unterwegs waren. Die Züge waren so voll, dass wir uns zu dreißig mit unserem Gepäck in die engen Gänge zwängen mussten. Wir haben trotzdem das Beste daraus gemacht und hatten rückblickend viel Spaß.
In Berlin haben wir viel unternommen und sind unter anderem auch in den Bundestag gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit Gespräche mit Abgeordneten, sowie wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen zu führen. Dadurch haben wir einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Bundestags bekommen und konnten viele Fragen bezüglich der Arbeit im Bundestag stellen.
Ich habe mich während meines FSJs hier beim PJR in vielen Hinsichten weiterentwickeln können und bin sehr froh, beim PJR gelandet zu sein. Das Arbeitsklima hier ist sehr familiär und ich habe mich sofort wohlgefühlt. Es herrscht Raum für Fehler und die Arbeit, die man hier leistet, wird sehr wertgeschätzt. Ich würde den PJR auf jeden Fall an alle zukünftigen FSJ-ler*innen weiterempfehlen und werde neben vielem mehr, besonders unsere gemeinsamen Mittagessen vermissen.
You’re between 18 and 30 years old? You’re interested in politics and history? You want to be a part of an organization that educates young people in these topics?
Then become a European volunteer at the PJR Dresden. PJR Dresden offers European volunteers an opportunity to incorporate themselves in the organization’s work in civic education up to twelve months. The volunteer will support the working team in a wide range of projects which include educational projects in formal and in informal settings, educational trips to political institutions and memorial sites as well as international youth exchanges mainly with the countries of Eastern Europe.
The voluntary year starts on October 1st.
If you are interested, contact us: mail@pjr-dresden.de