Die ersten drei Monate ESC in Polen: Plattenbau, Pierogi und persönliche Grenzen

Die ersten drei Monate ESC in Polen: Plattenbau, Pierogi und persönliche Grenzen

Svenja absolviert einen einjährigen Freiwilligendienst mit dem Europäischen Solidaritätskorps in Polen, hier kommen die Eindrücke ihrer ersten Monate.

Fremdes Land.

Fremde Stadt.

Fremde Wohnung.

Vier fremde Menschen im winzigen Flur im vierten Stock eines Plattenbaus in Krakau.

Ungefähr so liefen die ersten Stunden meines Freiwilligendienstes im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) hier in Polen ab. Eine Frau meiner Organisation IB Polska  gibt uns die Schlüssel, erklärt uns alles und lässt uns dann in der Wohnung zurück. Nicht unbedingt der sanfteste Start in diese Erfahrung, doch im Laufe der nächsten Tage lernen wir sie und auch die anderen Freiwilligen kennen, erkunden gemeinsam die Stadt, knüpfen erste Kontakte und werden nach und nach an unseren Arbeitsorten vorgestellt. Für mich führte dieser Start schließlich zu meinem Einsatzort: einem Kindergarten in Podgórze .

Meine Arbeit hier beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine 30h Woche im Kindergarten, in der ich die Kinder auf Exkursionen begleite und regelmäßig eigene Unterrichtseinheiten plane. Neben dem Polnischunterricht vor Ort und den regelmäßigen Workshops mit anderen Freiwilligen, gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten neue Leute zu treffen und sich zu engagieren. Im multikulturellen Zentrum der Stadt finden regelmäßig Tanz-, Yoga- und Sprachkurse statt. Außerdem können wir eigene Workshops planen oder gemeinsam für Bedürftige kochen.

Mehrere Monate in einem neuen Land mit einer fremden Sprache und unbekannten Traditionen wirken im ersten Moment vielleicht einschüchternd und das war es auch. In den Monaten vor meiner Abreise habe ich die Frage „Warum ausgerechnet Polen?“ mehr als nur ein paar Mal gehört und ich habe sie mir auch selbst oft genug gestellt, ohne die Antwort zu kennen. Wieso sollte man seine Zeit in einem Nachbarland gerade mal ein paar hundert Kilometer von Dresden entfernt verbringen, wenn einem die Tür zu ganz Europa offensteht?

Polen ist trotz seiner Nähe, ein faszinierendes Land, welches anderen Einsatzorten des ESK in nichts nachsteht. Die Winter hier sind kalt und dunkel, doch die Menschen herzlich und gastfreundlich, auch wenn sie im ersten Moment etwas verschlossen wirken. Mehrmals wurden wir von unseren Vorgesetzten auf einen Kaffee oder sogar nach Hause eingeladen oder bekamen von unserem Vermieter während der Waschmaschinenreparatur Restaurantempfehlungen.

Außerdem ermöglicht mir meine Arbeit im Kindergarten viele Traditionen und Feiertage aus erster Hand mitzuerleben und zu feiern. Zum Beispiel wird hier jedes Jahr am 29. November Andrzejki gefeiert. Hierbei geht es darum sich gegenseitig die Zukunft vorherzusagen, um vor allem jungen Frauen Auskunft über ihr Liebesleben, aber auch den Job oder Gesundheit zu geben. Im Kindergarten tanzten und sangen die Kindergärtnerinnen als Hexen mit den ebenfalls verkleideten Kindern und sagten ihnen ihre Zukunft voraus.

Eine weitere Sache, die mich insbesondere an der Stadt Krakau fasziniert ist die Geschichte, die sich hier so lebendig anfühlt. Für die meisten Freiwilligen gehört bei der geringen Entfernung mit dem Zug auch ein Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau dazu. Wer den „Film Schindlers Liste“ gesehen hat wird jedoch auch hier in Krakau viele Szenen wieder erkennen. Mein Arbeitsweg führt mich beispielsweise fast täglich durch die ehemaligen jüdischen Ghettos, vorbei an Kulissen, die ich bisher nur in schwarz-weiß kannte. Jetzt ziehen sie in Farbe am Fenster der Straßenbahn vorbei, bis ich meine Haltestelle erreiche, ganz in der Nähe des Platzes auf dem vor gerade mal etwas mehr als 80 Jahren mehrere Tausend Juden deportiert wurden. Vieles kannte ich bereits aus Büchern und Filmen, aber es hier täglich zu sehen ist etwas völlig anderes.

Auch wenn ich am Anfang definitiv berechtigte Angst  davor hatte, was mich hier erwarten würde und die letzten drei Monate nicht nur Höhepunkte hatte, überwiegt das positive schon jetzt eindeutig. In solchen Situationen ist man dazu gezwungen sich mit sich selbst zu beschäftigen, nicht immer angenehm, aber notwendig. Das Gefühl selbst in einem fremden Land trotz Sprachbarriere Freundschaften zu schließen und den eigenen Alltag das erste Mal völlig selbst zu gestalten, hat mich eine neue Art von Selbstvertrauen und Sicherheit fühlen lassen. Jetzt weiß ich: Wenn ich das geschafft habe, werde ich auch kommende Hürden überwinden. Es ist in Ordnung nicht immer alles bereits geplant zu haben und zu wissen, man muss nur mutig genug sein sich darauf einzulassen.

Jetzt drei Monate später ist vieles nicht mehr fremd.

Nicht das Land.

Nicht die Stadt.

Nicht die Wohnung.

Nicht einmal die Sprache.

Und auch nicht die vier Fremden aus dem Hausflur.

Svenja absolviert einen einjährigen Freiwilligendienst mit dem Europäischen Solidaritätskorps in Polen, hier kommen die Eindrücke ihrer ersten Monate.

Fremdes Land.

Fremde Stadt.

Fremde Wohnung.

Vier fremde Menschen im winzigen Flur im vierten Stock eines Plattenbaus in Krakau.

Ungefähr so liefen die ersten Stunden meines Freiwilligendienstes im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) hier in Polen ab. Eine Frau meiner Organisation IB Polska  gibt uns die Schlüssel, erklärt uns alles und lässt uns dann in der Wohnung zurück. Nicht unbedingt der sanfteste Start in diese Erfahrung, doch im Laufe der nächsten Tage lernen wir sie und auch die anderen Freiwilligen kennen, erkunden gemeinsam die Stadt, knüpfen erste Kontakte und werden nach und nach an unseren Arbeitsorten vorgestellt. Für mich führte dieser Start schließlich zu meinem Einsatzort: einem Kindergarten in Podgórze .

Meine Arbeit hier beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine 30h Woche im Kindergarten, in der ich die Kinder auf Exkursionen begleite und regelmäßig eigene Unterrichtseinheiten plane. Neben dem Polnischunterricht vor Ort und den regelmäßigen Workshops mit anderen Freiwilligen, gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten neue Leute zu treffen und sich zu engagieren. Im multikulturellen Zentrum der Stadt finden regelmäßig Tanz-, Yoga- und Sprachkurse statt. Außerdem können wir eigene Workshops planen oder gemeinsam für Bedürftige kochen.

Mehrere Monate in einem neuen Land mit einer fremden Sprache und unbekannten Traditionen wirken im ersten Moment vielleicht einschüchternd und das war es auch. In den Monaten vor meiner Abreise habe ich die Frage „Warum ausgerechnet Polen?“ mehr als nur ein paar Mal gehört und ich habe sie mir auch selbst oft genug gestellt, ohne die Antwort zu kennen. Wieso sollte man seine Zeit in einem Nachbarland gerade mal ein paar hundert Kilometer von Dresden entfernt verbringen, wenn einem die Tür zu ganz Europa offensteht?

Polen ist trotz seiner Nähe, ein faszinierendes Land, welches anderen Einsatzorten des ESK in nichts nachsteht. Die Winter hier sind kalt und dunkel, doch die Menschen herzlich und gastfreundlich, auch wenn sie im ersten Moment etwas verschlossen wirken. Mehrmals wurden wir von unseren Vorgesetzten auf einen Kaffee oder sogar nach Hause eingeladen oder bekamen von unserem Vermieter während der Waschmaschinenreparatur Restaurantempfehlungen.

Außerdem ermöglicht mir meine Arbeit im Kindergarten viele Traditionen und Feiertage aus erster Hand mitzuerleben und zu feiern. Zum Beispiel wird hier jedes Jahr am 29. November Andrzejki gefeiert. Hierbei geht es darum sich gegenseitig die Zukunft vorherzusagen, um vor allem jungen Frauen Auskunft über ihr Liebesleben, aber auch den Job oder Gesundheit zu geben. Im Kindergarten tanzten und sangen die Kindergärtnerinnen als Hexen mit den ebenfalls verkleideten Kindern und sagten ihnen ihre Zukunft voraus.

Eine weitere Sache, die mich insbesondere an der Stadt Krakau fasziniert ist die Geschichte, die sich hier so lebendig anfühlt. Für die meisten Freiwilligen gehört bei der geringen Entfernung mit dem Zug auch ein Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau dazu. Wer den „Film Schindlers Liste“ gesehen hat wird jedoch auch hier in Krakau viele Szenen wieder erkennen. Mein Arbeitsweg führt mich beispielsweise fast täglich durch die ehemaligen jüdischen Ghettos, vorbei an Kulissen, die ich bisher nur in schwarz-weiß kannte. Jetzt ziehen sie in Farbe am Fenster der Straßenbahn vorbei, bis ich meine Haltestelle erreiche, ganz in der Nähe des Platzes auf dem vor gerade mal etwas mehr als 80 Jahren mehrere Tausend Juden deportiert wurden. Vieles kannte ich bereits aus Büchern und Filmen, aber es hier täglich zu sehen ist etwas völlig anderes.

Auch wenn ich am Anfang definitiv berechtigte Angst  davor hatte, was mich hier erwarten würde und die letzten drei Monate nicht nur Höhepunkte hatte, überwiegt das positive schon jetzt eindeutig. In solchen Situationen ist man dazu gezwungen sich mit sich selbst zu beschäftigen, nicht immer angenehm, aber notwendig. Das Gefühl selbst in einem fremden Land trotz Sprachbarriere Freundschaften zu schließen und den eigenen Alltag das erste Mal völlig selbst zu gestalten, hat mich eine neue Art von Selbstvertrauen und Sicherheit fühlen lassen. Jetzt weiß ich: Wenn ich das geschafft habe, werde ich auch kommende Hürden überwinden. Es ist in Ordnung nicht immer alles bereits geplant zu haben und zu wissen, man muss nur mutig genug sein sich darauf einzulassen.

Jetzt drei Monate später ist vieles nicht mehr fremd.

Nicht das Land.

Nicht die Stadt.

Nicht die Wohnung.

Nicht einmal die Sprache.

Und auch nicht die vier Fremden aus dem Hausflur.

ESC-Volunteer Wanted

ESC-Volunteer Wanted

You’re between 18 and 30 years old? You’re interested in politics and history? You want to be a part of an organization that educates young people in these topics?


Then become a European volunteer at the PJR Dresden. PJR Dresden offers European volunteers an opportunity to incorporate themselves in the organization’s work in civic education up to twelve months.
The volunteer will support the working team in a wide range of projects which include educational projects in formal and in informal settings, educational trips to political institutions and memorial sites as well as international youth exchanges mainly with the countries of Eastern Europe.

The voluntary year starts on September 1st.

If you are interested, contact us: mail@pjr-dresden.de

Freiwilligendeinst bei einer Umwelt-NGO auf Malta

Freiwilligendeinst bei einer Umwelt-NGO auf Malta

Bonjou,

Ich bin Martha, 19 Jahre alt und verbringe seit August 2024 mein ESK-Freiwilligenjahr auf Malta.

Trotz dessen, das Malta sogar kleiner als Dresden ist gibt es viel zu entdecken. Von Meer, Klippen und heißer Sommersonne über volle, südliche Städte mit traditionellen bunten Booten mit Augen im Hafen bis zu fast täglichen Feuerwerken im Sommer, die über die ganze Insel hörbar sind. Und selbst jetzt nach 6 Monaten finde ich immer noch mehr neue schöne Orte.

Gemeinsam mit 11 weiteren Freiwilligen arbeite ich bei BirdLife Malta (BLM), einer Umwelt-NGO, die Teil des internationalen BirdLife-Netzwerks ist und sich mit Vogel- und Naturschutz in Malta beschäftigt. Mehrere Naturreservate werden von BLM gemanagt, sie sind jedoch alle recht klein. Außerdem arbeitet die Organisation ebenfalls gegen illegales Handeln während und auch außerhalb der Jagd- und Fangsaison, denn die Vogeljagd ist eine langjährige maltesische Tradition. In einem der Reservate gibt es auch ein Rehabilitationszentrum für verletzte Vögel.

In meiner dritten Woche auf Malta durfte ich dort bei der Freilassung eines Flamingos dabei sein, der zuvor aus nicht artgerechter Haltung gerettet wurde und für lange Zeit gesund gepflegt werden musste. Das ist auf jeden Fall immer noch eines meiner größten Highlights.

Da es auf Malta durch die Hitze und Urbanisierung wenig wilde Natur gibt, ist in der Gesellschaft nur ein geringes Verständnis von ihr oder eine Verbindung mit dieser vorhanden.

Deshalb hat BirdLife Malta ein Education Department, in welchem ich als Education Assistant arbeite. Das Ziel ist es, den Kindern bereits in Vorschulalter ein Umwelt- und Naturbewusstsein zu vermitteln, welches in den meisten Fällen weder durch die Schule noch die Eltern an die Kinder gegeben wird. Meine Aufgaben dabei sind ganz unterschiedlich. Einerseits arbeite ich im Büro und kümmere mich um die Buchungen von Schulbesuchen in unseren Reservaten. Andererseits leite ich selbst die Schulbesuche der aller jüngsten Schülerinnen und Schüler, leite mit meinen Kolleginnen gemeinsam Workshops in Schulen und betreue unsere Stände bei größeren Events oder Märkten. Für mich sind besonders die Schulbesuche am schönsten, was ich vorher nicht erwartet hätte. Aber wenn ich von einem Fünfjährigen beim Vogelbeobachten gesagt bekomme, dass er sogar Südamerika mit den Ferngläsern sehen könne, oder von einer Sechsjährigen von Pflanze zu Pflanze gezogen werde, um mir diese zu zeigen oder aufgeregt etwas zu fragen, bringt mir das einfach sehr viel Freude darüber wie begeistert die Kinder sind.

Malta hat mich zwar im heißesten Monat willkommen geheißen, mich jedoch trotz der Hitze und Trockenheit sofort mit seinen süßen bunten Balkons und hellen Steingebäuden und Meeresblicken verzaubert. Es gibt viele wunderschöne Orte an Klippen oder Stränden um Sonnenuntergänge zu bewundern und an jeder Ecke stolpert man über eine Kirche oder eine Katze. Ich finde es außerdem so praktisch, dass man innerhalb von maximal 2,5 Stunden an jedem Ort im ganzen Land sein kann. Und das liegt auch nur daran, dass die Busse so gut wie immer zu spät sind und man leider oft genug Busse vorbeifahren lassen muss, weil sie zu voll sind. Wunderbar knusprige Teigteilchen „Pastizzi“ bekommt man hier überall für kleinen Preis und ich werde sie in einem halben Jahr wohl genauso vermissen wie das Bitterorangen-Kräutergetränk „Kinnie“, meine Freunde die ebenfalls Freiwillige bei BirdLife Malta sind und nach der Arbeit auf Manoel Island das Meer, die Sonne und den Blick auf die Hauptstadt Valletta zu genießen.

Ein Ende und ein Anfang

Ein Ende und ein Anfang

Hallo liebe PJR-Blog Leser,

für die, die sich nicht an mich erinnern können – ich bin Benny und seit September der FSJler des PJR. Dennoch bin ich bald tatsächlich kein FSJler mehr. Ich habe mich dazu entschieden mein, FSJ früher zu beenden. Ein Grund dafür war, dass ich meinen Horizont weiterhin ausbauen möchte. Ich habe bereits sehr viel in meinem FSJ gelernt, habe mich aber dennoch dazu entschieden weiterzuziehen. Ich bin dankbar für die Erfahrungen und die Freunde, die ich in diesem dreiviertel Jahr gemacht habe. Ich darf zum Beispiel Pablo, unseren ESKler als einen sehr guten Freund zählen. Das gleiche gilt für einige meiner FSJler Kollegen und auch Kollegen im Büro.

 

Ich möchte natürlich auch berichten, was meine Highlights in meiner Zeit als FSJler waren. Besonders spannend war die Internationale Jugendbegegnung mit der Ukraine und Slowakei direkt zu Anfang meines Freiwilligendienstes. Die Begegnung war verbunden mit einer Fahrt nach Berlin, bei welchem auch ich mit einer Bundestagsabgeordneten sprechen konnte. Für mich eine nie dagewesen Möglichkeit. Ebenfalls besonders gefallen hat mir der von unserer Praktikantin Pauline organisierte Filmabend zu Klimaaktivismus mit anschließender Diskussion. Die FSJ-Fahrten waren für mich auch häufig eine sehr spannende Erfahrung. Doch um ehrlich zu sein ist das, was mir am meisten Spaß gemacht hat, ein gelungener Workshop. Ein Workshop, aus dem man rausgeht und sich sicher ist, dass die Jugendlichen sowohl Spaß wie auch Interesse am Thema hatten. Genau das ist es, warum ich meinen Freiwilligendienst im Bereich der politischen Bildung gemacht habe. Mit Jugendlichen ins Gespräch kommen und sie vielleicht anzuregen, sich mit einem politischen Thema mehr zu befassen. So ein Workshop ist das, was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird. Ebenfalls toll für mich war es, dass ich in meinem alten Gymnasium mit dem PJR-Workshops vor meinen Lehrern durchführen konnte, bei welchen ich erst ein Jahr zuvor mein Abitur geschrieben habe. Diesmal stand ich aber nicht als Schüler an der Tafel, sondern habe sozusagen selbst unterrichtet. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.

 

Eine Kooperation des PJR habe ich zusammen mit einem FSJler Kollegen selbst ins Leben gerufen. Die Bürgerstiftung Gedenkraum Sophienkirche veranstaltet öfters sogenannten Generationendialoge, bei denen Schülerinnen und Schüler auf eine Gruppe von Senioren treffen und sich über politische, historische und gesellschaftliche Probleme zu unterhalten. Der Workshop klang für mich sehr spannend, gleichzeitig hat mir mein Kollege angeboten, Teil des Moderationsteams der Dialoge zu werden, welches meistens aus 3-4 Personen besteht. Nach ein paar Absprachen mit Franzi und Tobias (Hauptamtliche beim PJR) wurde die Kooperation dann möglich. Es besteht die Möglichkeit, dass auch in der Zukunft die nach mir kommenden FSJler des PJR bei diesen Generationendialogen als Moderator teilnehmen werden.

 

Zum Schluss möchte ich mich nochmal bei allen Personen bedanken, die mich die letzten Monate unterstützt haben, mir Ratschläge und Verständnis entgegengebracht und mir zugehört haben. Besonders bedanke ich mich bei Peggy (der Leiterin des FSJ-Politik Sachsen) und bei Franzi, dass sie mich bei meiner Entscheidung, eher aufzuhören, unterstützt haben.

Una tarde mediterránea…

Una tarde mediterránea…

Letze Woche Mittwoch haben wir in unserem Büro einen spanischen Abend veranstaltet. Pablo, unser ESK-Freiwilliger aus Valencia, hat einen Vortrag über die Geografie, die Sprachen, die Geschichte und das aktuelle politische Geschehen dort gehalten...und es gab auch viel Essen! Zwei Tortillas und Patatas Bravas wurden gekocht und haben sehr lecker geschmeckt. Sie waren so schnell aufgegessen, dass wir davon leider keine Fotos machen konnten… Ups! Es gab viele Fragen und wir sind sehr zufrieden mit diesem internationalen Abend.