Am 14. Februar werden wir einen spanischen Abend in unserem Büro veranstalten! Ich, der spanische europäische Freiwillige, werde ein paar Leckereien aus Spanien für euch kochen und einen kleinen Vortrag über spanische Geschichte und Politik im letzten Jahrhundert bis heute halten … Seit dem Bürgerkrieg bis zu aktuellen Ereignissen, mit tortilla de patata und patatas bravas! Wir lieben auch Kartoffeln… wir sind nicht so anders wie die Deutschen, eh?
Hallo liebe Leserinnen und Leser, hier ist Benjamin. Frohes neues Jahr allerseits
Nun bin ich schon über drei Monate beim PJR und ich habe so einiges zu berichten. Mein Start in die Arbeit ging schon in den ersten Tagen richtig los, da ich die internationale Jugendbegegnung eine Woche lang mit einer Videokamera begleitete. Bei dieser lernte ich ukrainische, deutsche und slowakische Jugendliche kennen. Damit verbunden war auch eine spannende Fahrt nach Berlin und in den Bundestag. Das war sehr aufregend.
Nach der Jugendbegegnung hatte ich einige Schulbesuche zum Thema Extremismus, zu geschichtlichen Themen wie der NS-Zeit oder auch Social Media. Ich begleite außerdem einige Actionbound Touren zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel der Kommunalpolitik von Dresden. Eine Art von Projekt, welches besonders aufwändig wie auch spannend ist, ist das Planspiel. Ich habe bereits einmal ein Planspiel in Dippoldiswalde durchgeführt, das Nächste ist am ersten März im Dresdner Stadtrat. Das wird spannend. Ich freue mich auch darauf weitere Projekte kennenzulernen und durchzuführen. Wenn ich nicht gerade an Projekten arbeite, arbeite ich im Büro an den neusten Posts für Instagram und überlege mir Designs. Beim Grafischen werde ich vor allem von unserer Praktikantin Pauline unterstützt. Vor allem im Bereich der Mediengestaltung habe ich bisher viel gelernt. Ebenso finde ich es spannend mich mit unserem ESKler Pablo über politische Themen auszutauschen, meist kann er eine Sichtweise in die Diskussion einbringen, die ich vorher so noch nicht gesehen hatte.
Natürlich hatte ich als FSJler auch meine erste Bildungswoche, bei der ich mit allen anderen FSJler*innen aus Sachsen im Bereich Politik eine Fahrt nach Pirna durchführte. Dort habe ich schnell neue Freunde gefunden. Einige Wochen später sind wir FSJler*innen auch noch in den Landtag gegangen und haben sogar das ein oder andere Wort mit Abgeordneten wechseln können. Das war besonders spannend und definitiv einer meiner Highlights aus dem ersten Drittel meines FSJs. Falls ihr auch wie ich ein FSJ im Bereich Politik machen wollt, dann bewerbt euch bei der sächsischen Jugendstiftung und mit etwas Glück könnt ihr eure FSJ auch beim PJR abschließen.
Ich bin Benny, der neue FSJler und freue mich sehr auf das kommende Jahr beim PJR.
Ich komme aus Dresden und wohne hier schon mein ganzes Leben. Ich interessiere mich sehr für Musik und spiele auch selbst in einer Band. Gleichzeitig gehe ich sehr häufig auf Konzerte.
Mein Abitur habe ich diesen Sommer abgeschlossen, jetzt mache ich mein FSJ-Politik.
Auch wenn ich mein ganzes Leben bereits in Dresden lebe, lerne ich trotzdem die Stadt momentan komplett neu kennen.
In meinem ersten Monat beim PJR habe ich bereits viele Erfahrungen gesammelt und viel Neues in Dresden gesehen und erlebt.
Besonders spannend war natürlich, die Jugendbegegnung, welche ich bei der Reise nach Berlin begleiten durfte. Diese internationale Begegnung hat in mir ein besonderes Interesse an fremden Kulturen geweckt, welches die Zeit, in der ich die Begegnung begleitet habe, für mich stark geprägt hat. Doch nicht nur internationale Begegnungen waren für mich in diesem Monat spannend…
Auch die schulischen Veranstaltungen waren sehr neu für mich. Ich freue mich sehr darauf weiterhin Teile von Dresden kennenzulernen, die ich nie zuvor gesehen habe.
Bereits bei den wenigen schulischen Veranstaltungen, bei denen ich bisher Teamer war, habe ich gelernt, wie unterschiedlich die Menschen dieser Stadt sind. Ich hatte mit Schülern Kontakt, die ich sonst niemals kennengelernt hätte. Für mich ist das etwas ganz Neues und Faszinierendes.
Ebenfalls bin ich gespannt auf das kommende Planspiel, sowie die Gedenkstättenfahrten und all die anderen Projekte, bei welchen ich beteiligt sein werde. Dieses Jahr bietet viele Möglichkeiten und Herausforderungen für mich, den ich mich gerne stellen werde.
Bald beginnt für mich auch die erste Fahrt mit den anderen FSJlern im FSJ-P. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Hallo zusammen! Ich bin der neue ESK Freiwillige für dieses Jahr beim PJR. Ich freue mich unendlich, hier für ein ganzes Jahrzu arbeiten! Ich bin 24 Jahre alt und komme aus Spanien. Ich habe Übersetzung studiert und lerne Deutsch, seit ich 18 war. Ich habe schon beim ESK gearbeitet, aber das hier ist mein erstes großes Projekt. In einem kleinen Dorf in Sizilien habe ich auch schon an einem kleinen ESK-Projekt mitgearbeitet und in Leipzig gemeinsam mit Jugendlichen mit Behinderung ein sehr schönes Mosaik als Sommerprojekt gemacht!
Ich liebe Indie Musik, Sprachwissenschaften, Videospiele, Jonglieren und Lesen, aber meine aller liebste Sache ist es, mit anderen Menschen zu sprechen!
Deshalb dachte ich, dass eine freiwillige Arbeit perfekt passen würde. Und das stimmt! Ich habe bereits Vorträge der Bildungsreferent*Innen gesehen und ich kann es nicht erwarten, meine eigenen Workshops vorzustellen.
Meine Entspannungplatz in Alfeld - da habe ich neue Menschen befreundet, gelesen oder einfach entspannt in der Stille.
Während einer Slowakisch-Ukrainisch-Deutschen Jugendbegegnung waren wir in Berlin. Die Menschen waren echt super und ich war das erste Mal im Bundestag! Die Art von Arbeit, die ich hier mache, ist vielfältig, und ich habe immer was zu tun. Auch wenn es in Spanien anders ist, komme ich sehr gut mit dem Tempo der Arbeit klar. Ich habe übersetzt, Reisen vorbereitet, Vorstellungen und Seminaren besucht, war Teil ein paar Arbeitsgemeinschafts… und habe mit vielen, vielen Menschen gesprochen!
Zurzeit komme ich direkt von einem ESK-Seminar, das in Alfeld (Leine) stattfand. Es war eine unglaublich schöne Erfahrung, ich habe Menschen aus vielen verschiedenen Ländern getroffen und mich mit ihnen angefreundet… Die Trainer waren echt verständnisvoll und haben für uns Aktivitäten mit sehr interessanten Inhalten vorbereitet. Wir haben uns erst gut kennengelernt und einen „Safe-Space“ zusammen erschaffen. Dann haben wir sehr ruhig über unsere Selbstvorstellungen und Beziehung mit anderen zusammen aber auch allein reflektiert. Sie haben uns auch ein sehr interessantes Modell des Lernens gezeigt. Man konnte merken, dass die Trainer viel Erfahrung haben.
Eine der Sachen die ich am meistens gemocht habe war, dass wir einen ganzen Morgen mit einer Freiberuflerin gesprochen haben. Sie wirkte wie eine echt beeindruckende Person. Sie hat uns charismatisch über unsere Rechte als Freiwillige Arbeiter*Innen aufgeklärt, und man konnte auch sehen, mit wie viel Leidenschaft sie ihre Arbeit macht und auch Interesse für uns zeigt. Es ist diese Art von Gespräch, das man im Leben führt und einfach nie vergisst. Die anderen Aktivitäten, die wir gemacht haben, waren auch super. Die Trainer haben uns auch von ihren eigenen Interessen erzählt – wir haben über die Geschichte von Alfeld gesprochen, über Mass Media und über Consent einen Workshop gemacht. Ein anderer Spanier und ich haben unserem neuen Freund ein bisschen Spanisch beigebracht und ich habe auch ein paar Sätzen auf Ungarisch gelernt… Wir haben alle eine Reise nach Hannover in unserer Freizeit vorbereitet. Ich habe selbst die Tickets gekauft, andere haben Veranstaltungen in der Stadt gesucht…
Wir haben alle eine sehr gute Zeit verbracht, bleiben noch in Kontakt und freuen uns aufs nächste Seminar. Ich bin hier erst einen Monat, aber ich kann nicht aufhören, meinen Freunden in Spanien ESK zu empfehlen!
Mein Freiwilliges Soziales Jahr ist nun vorbei und so wird es Zeit für einen Rückblick:
Die Entscheidung, ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik (FSJ-P) beim Politischen Jugendring (PJR) zu absolvieren, war für mich geprägt von meiner Leidenschaft für Politik und Geschichte und dem Wunsch, meine Zeit sinnvoll zu nutzen, bevor ich mit meinem Studium beginnen würde. Ich wollte nicht nur meine politischen Interessen ausleben, sondern auch einen Einblick in die Arbeit von Organisationen mit politischem Bezug erhalten.
Während meiner Zeit beim PJR habe ich an einer Vielzahl von Aufgaben und Projekten im Bereich der politischen und historischen Bildung mitgewirkt, doch einige Projekte haben sich besonders in meine Erinnerung eingeprägt:
Der Israelaustausch:
Gleich zu Beginn meines FSJ-P hatte ich die Chance, mit einer internationalen Gruppe zu arbeiten. Diese Erfahrung war äußerst spannend und ein vielversprechender Einstieg. Im Rahmen dieses Projekt hatte ich auch gleich meine erste große Aufgabe bekommen, nämlich einen Guide für den Aufenthalt in Israel der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu entwerfen. Damit war ich gleich von Anfang an gut beschäftigt und konnte auch meine Freude am digitalen Design einbringen.
Gedenkstättenfahrten:
Die Vorbereitung und Durchführung von Workshops im Zusammenhang mit historischen Themen wie dem Nationalsozialismus und der DDR waren für mich besonders bedeutungsvoll. Für Geschichte habe ich mich schon immer sehr interessiert. Nun die Möglichkeit zu haben, dieses Interesse auszuleben und an andere zu vermitteln, hat mir viel Freude bereitet. Außerdem konnte ich neue Orte des Gedenkens entdecken, was immer wieder eine eindrucksvolle Erfahrung ist.
Filmabend „la Haine“:
Gemeinsam mit unserer französischen Freiwilligen habe ich einen Filmabend zum Thema „Segregation in der Stadtentwicklung“ geplant. Wir hatten die Gelegenheit, auch einen Sozialarbeiter und einen Anwohner aus Gorbitz einzuladen, die ihre realen Perspektiven mit einbrachten und den Abend so ungemein bereicherten.
Street-Art-Rallye:
Ein weiteres Projekt, das meine Neugier geweckt hat, war die Entwicklung eines Angebots für das Jugendweiheprogramm. Als jemand, der sich für Street Art interessiert, konnte ich einen Workshop zum Thema Graffiti & Street Art in der Dresdener Neustadt gestalten und so erneut persönliche Interessen mit meiner FSJ-Tätigkeit verknüpfen.
Insgesamt war mein Jahr beim PJR eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse. Die Möglichkeit, in einem engagierten Team zu arbeiten und Projekte zu gestalten, die junge Menschen für politische und historische Themen sensibilisieren, hat mein Verständnis für diese Themen vertieft und mich persönlich weiterentwickeln lassen. Dieses Jahr hat mir nicht nur geholfen, meine Studienwahl zu bestätigen, sondern auch wertvolle Fähigkeiten für meine zukünftige berufliche Laufbahn zu entwickeln. Ich bin sehr dankbar für die tollen Menschen, die ich im Rahmen meines FSJ-P beim hier PJR und der Sächsischen Jugendstiftung kennlernen durfte : )