Ein halbes Jahr in meinem FSJ ist nun schon vorbei! Ich kann immer noch nicht ganz fassen, wie schnell die letzten Monate vergangen sind.
In dieser Zeit beim PJR habe ich so einiges erleben dürfen! Im Dezember war ich zum Beispiel bei einem Planspiel Kommunalpolitik am Gymnasium LEO dabei. Es war richtig toll zu sehen, wie sehr die Schüler*innen ihre Rollen ernstgenommen und versucht haben, gemeinsam einen Kompromiss zu erreichen. Natürlich habe ich auch bei vielen Workshops mitgemacht, vor allem zum Thema Extremismus oder Social Media.
Im Januar fand auch der Filmabend von Libera in der Filmgalerie statt. Es war schön, dabei zu sein und die Erfahrung hat mich auch motiviert, selbst einen Filmabend zu organisieren, der am 28.04. stattfinden wird.
Die Veranstaltungen rund um den 13. Februar waren für mich auch sehr interessant, vor allem, weil ich dort mit den Gästen aus europäischen Partnerstädten in Kontakt gekommen bin.
Und dann kamen die vorgezogenen Bundestagswahlen. Beim PJR haben wir Interviews mit einigen Direktkandidat*innen durchgeführt und als Kurzvideos auf Instagram hochgeladen. Einige davon habe ich selbst durchgeführt und war danach für den Schnitt und das Hochladen der Videos verantwortlich. Diese Aufgabe war zeitintensiv, hat mir aber auch viel Spaß gemacht. Außerdem war es für mich besonders interessant, die Direktkandidat*innen aus Dresden kennenzulernen und zu hören, was sie zu einigen Themen zu sagen haben. Da ich nicht aus Dresden komme, war das für mich sehr bereichernd.
Da das Wetter jetzt auch wieder angenehmer wird, haben wir bereits einige Tablet-Touren durchgeführt, zum Beispiel mit der 55. Oberschule. Für den Vorbereitungsworkshop haben wir ein neues Arbeitsblatt entworfen und auch einige Methoden überarbeitet, was bei den Schüler*innen gut ankam. Außerdem war ich in der letzten Woche zum ersten Mal bei der StreetArt-Tour in der Neustadt dabei. Obwohl ich selbst dort wohne, habe ich einige neue Dinge entdeckt und die Jugendlichen waren auch super mit dabei.
In den letzten Wochen war ich außerdem bei einigen Bildungstagen und einer Bildungswoche in Chemnitz. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Zeit mit meinen FSJ-Kolleg*innen zu verbringen. Thematisch fand ich besonders den Bildungstag zum Nahostkonflikt interessant. Hier hatten wir die Möglichkeit, mit einem Deutsch-Palästinenser und einem Deutsch-Israeli zu sprechen. Das hat mir einige neue Einblicke in dieses komplexe Thema verschafft.
Ich freue mich sehr auf die weitere Zeit beim PJR und auf die Projekte, die in nächster Zeit anstehen, wie zum Beispiel der Filmabend.
für die, die sich nicht an mich erinnern können – ich bin Benny und seit September der FSJler des PJR. Dennoch bin ich bald tatsächlich kein FSJler mehr. Ich habe mich dazu entschieden mein, FSJ früher zu beenden. Ein Grund dafür war, dass ich meinen Horizont weiterhin ausbauen möchte. Ich habe bereits sehr viel in meinem FSJ gelernt, habe mich aber dennoch dazu entschieden weiterzuziehen. Ich bin dankbar für die Erfahrungen und die Freunde, die ich in diesem dreiviertel Jahr gemacht habe. Ich darf zum Beispiel Pablo, unseren ESKler als einen sehr guten Freund zählen. Das gleiche gilt für einige meiner FSJler Kollegen und auch Kollegen im Büro.
Ich möchte natürlich auch berichten, was meine Highlights in meiner Zeit als FSJler waren. Besonders spannend war die Internationale Jugendbegegnung mit der Ukraine und Slowakei direkt zu Anfang meines Freiwilligendienstes. Die Begegnung war verbunden mit einer Fahrt nach Berlin, bei welchem auch ich mit einer Bundestagsabgeordneten sprechen konnte. Für mich eine nie dagewesen Möglichkeit. Ebenfalls besonders gefallen hat mir der von unserer Praktikantin Pauline organisierte Filmabend zu Klimaaktivismus mit anschließender Diskussion. Die FSJ-Fahrten waren für mich auch häufig eine sehr spannende Erfahrung. Doch um ehrlich zu sein ist das, was mir am meisten Spaß gemacht hat, ein gelungener Workshop. Ein Workshop, aus dem man rausgeht und sich sicher ist, dass die Jugendlichen sowohl Spaß wie auch Interesse am Thema hatten. Genau das ist es, warum ich meinen Freiwilligendienst im Bereich der politischen Bildung gemacht habe. Mit Jugendlichen ins Gespräch kommen und sie vielleicht anzuregen, sich mit einem politischen Thema mehr zu befassen. So ein Workshop ist das, was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird. Ebenfalls toll für mich war es, dass ich in meinem alten Gymnasium mit dem PJR-Workshops vor meinen Lehrern durchführen konnte, bei welchen ich erst ein Jahr zuvor mein Abitur geschrieben habe. Diesmal stand ich aber nicht als Schüler an der Tafel, sondern habe sozusagen selbst unterrichtet. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
Eine Kooperation des PJR habe ich zusammen mit einem FSJler Kollegen selbst ins Leben gerufen. Die Bürgerstiftung Gedenkraum Sophienkirche veranstaltet öfters sogenannten Generationendialoge, bei denen Schülerinnen und Schüler auf eine Gruppe von Senioren treffen und sich über politische, historische und gesellschaftliche Probleme zu unterhalten. Der Workshop klang für mich sehr spannend, gleichzeitig hat mir mein Kollege angeboten, Teil des Moderationsteams der Dialoge zu werden, welches meistens aus 3-4 Personen besteht. Nach ein paar Absprachen mit Franzi und Tobias (Hauptamtliche beim PJR) wurde die Kooperation dann möglich. Es besteht die Möglichkeit, dass auch in der Zukunft die nach mir kommenden FSJler des PJR bei diesen Generationendialogen als Moderator teilnehmen werden.
Zum Schluss möchte ich mich nochmal bei allen Personen bedanken, die mich die letzten Monate unterstützt haben, mir Ratschläge und Verständnis entgegengebracht und mir zugehört haben. Besonders bedanke ich mich bei Peggy (der Leiterin des FSJ-Politik Sachsen) und bei Franzi, dass sie mich bei meiner Entscheidung, eher aufzuhören, unterstützt haben.
Hallo liebe Leserinnen und Leser, hier ist Benjamin. Frohes neues Jahr allerseits
Nun bin ich schon über drei Monate beim PJR und ich habe so einiges zu berichten. Mein Start in die Arbeit ging schon in den ersten Tagen richtig los, da ich die internationale Jugendbegegnung eine Woche lang mit einer Videokamera begleitete. Bei dieser lernte ich ukrainische, deutsche und slowakische Jugendliche kennen. Damit verbunden war auch eine spannende Fahrt nach Berlin und in den Bundestag. Das war sehr aufregend.
Nach der Jugendbegegnung hatte ich einige Schulbesuche zum Thema Extremismus, zu geschichtlichen Themen wie der NS-Zeit oder auch Social Media. Ich begleite außerdem einige Actionbound Touren zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel der Kommunalpolitik von Dresden. Eine Art von Projekt, welches besonders aufwändig wie auch spannend ist, ist das Planspiel. Ich habe bereits einmal ein Planspiel in Dippoldiswalde durchgeführt, das Nächste ist am ersten März im Dresdner Stadtrat. Das wird spannend. Ich freue mich auch darauf weitere Projekte kennenzulernen und durchzuführen. Wenn ich nicht gerade an Projekten arbeite, arbeite ich im Büro an den neusten Posts für Instagram und überlege mir Designs. Beim Grafischen werde ich vor allem von unserer Praktikantin Pauline unterstützt. Vor allem im Bereich der Mediengestaltung habe ich bisher viel gelernt. Ebenso finde ich es spannend mich mit unserem ESKler Pablo über politische Themen auszutauschen, meist kann er eine Sichtweise in die Diskussion einbringen, die ich vorher so noch nicht gesehen hatte.
Natürlich hatte ich als FSJler auch meine erste Bildungswoche, bei der ich mit allen anderen FSJler*innen aus Sachsen im Bereich Politik eine Fahrt nach Pirna durchführte. Dort habe ich schnell neue Freunde gefunden. Einige Wochen später sind wir FSJler*innen auch noch in den Landtag gegangen und haben sogar das ein oder andere Wort mit Abgeordneten wechseln können. Das war besonders spannend und definitiv einer meiner Highlights aus dem ersten Drittel meines FSJs. Falls ihr auch wie ich ein FSJ im Bereich Politik machen wollt, dann bewerbt euch bei der sächsischen Jugendstiftung und mit etwas Glück könnt ihr eure FSJ auch beim PJR abschließen.
Ich bin Benny, der neue FSJler und freue mich sehr auf das kommende Jahr beim PJR.
Ich komme aus Dresden und wohne hier schon mein ganzes Leben. Ich interessiere mich sehr für Musik und spiele auch selbst in einer Band. Gleichzeitig gehe ich sehr häufig auf Konzerte.
Mein Abitur habe ich diesen Sommer abgeschlossen, jetzt mache ich mein FSJ-Politik.
Auch wenn ich mein ganzes Leben bereits in Dresden lebe, lerne ich trotzdem die Stadt momentan komplett neu kennen.
In meinem ersten Monat beim PJR habe ich bereits viele Erfahrungen gesammelt und viel Neues in Dresden gesehen und erlebt.
Besonders spannend war natürlich, die Jugendbegegnung, welche ich bei der Reise nach Berlin begleiten durfte. Diese internationale Begegnung hat in mir ein besonderes Interesse an fremden Kulturen geweckt, welches die Zeit, in der ich die Begegnung begleitet habe, für mich stark geprägt hat. Doch nicht nur internationale Begegnungen waren für mich in diesem Monat spannend…
Auch die schulischen Veranstaltungen waren sehr neu für mich. Ich freue mich sehr darauf weiterhin Teile von Dresden kennenzulernen, die ich nie zuvor gesehen habe.
Bereits bei den wenigen schulischen Veranstaltungen, bei denen ich bisher Teamer war, habe ich gelernt, wie unterschiedlich die Menschen dieser Stadt sind. Ich hatte mit Schülern Kontakt, die ich sonst niemals kennengelernt hätte. Für mich ist das etwas ganz Neues und Faszinierendes.
Ebenfalls bin ich gespannt auf das kommende Planspiel, sowie die Gedenkstättenfahrten und all die anderen Projekte, bei welchen ich beteiligt sein werde. Dieses Jahr bietet viele Möglichkeiten und Herausforderungen für mich, den ich mich gerne stellen werde.
Bald beginnt für mich auch die erste Fahrt mit den anderen FSJlern im FSJ-P. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Mein Freiwilliges Soziales Jahr ist nun vorbei und so wird es Zeit für einen Rückblick:
Die Entscheidung, ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik (FSJ-P) beim Politischen Jugendring (PJR) zu absolvieren, war für mich geprägt von meiner Leidenschaft für Politik und Geschichte und dem Wunsch, meine Zeit sinnvoll zu nutzen, bevor ich mit meinem Studium beginnen würde. Ich wollte nicht nur meine politischen Interessen ausleben, sondern auch einen Einblick in die Arbeit von Organisationen mit politischem Bezug erhalten.
Während meiner Zeit beim PJR habe ich an einer Vielzahl von Aufgaben und Projekten im Bereich der politischen und historischen Bildung mitgewirkt, doch einige Projekte haben sich besonders in meine Erinnerung eingeprägt:
Der Israelaustausch:
Gleich zu Beginn meines FSJ-P hatte ich die Chance, mit einer internationalen Gruppe zu arbeiten. Diese Erfahrung war äußerst spannend und ein vielversprechender Einstieg. Im Rahmen dieses Projekt hatte ich auch gleich meine erste große Aufgabe bekommen, nämlich einen Guide für den Aufenthalt in Israel der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu entwerfen. Damit war ich gleich von Anfang an gut beschäftigt und konnte auch meine Freude am digitalen Design einbringen.
Gedenkstättenfahrten:
Die Vorbereitung und Durchführung von Workshops im Zusammenhang mit historischen Themen wie dem Nationalsozialismus und der DDR waren für mich besonders bedeutungsvoll. Für Geschichte habe ich mich schon immer sehr interessiert. Nun die Möglichkeit zu haben, dieses Interesse auszuleben und an andere zu vermitteln, hat mir viel Freude bereitet. Außerdem konnte ich neue Orte des Gedenkens entdecken, was immer wieder eine eindrucksvolle Erfahrung ist.
Filmabend „la Haine“:
Gemeinsam mit unserer französischen Freiwilligen habe ich einen Filmabend zum Thema „Segregation in der Stadtentwicklung“ geplant. Wir hatten die Gelegenheit, auch einen Sozialarbeiter und einen Anwohner aus Gorbitz einzuladen, die ihre realen Perspektiven mit einbrachten und den Abend so ungemein bereicherten.
Street-Art-Rallye:
Ein weiteres Projekt, das meine Neugier geweckt hat, war die Entwicklung eines Angebots für das Jugendweiheprogramm. Als jemand, der sich für Street Art interessiert, konnte ich einen Workshop zum Thema Graffiti & Street Art in der Dresdener Neustadt gestalten und so erneut persönliche Interessen mit meiner FSJ-Tätigkeit verknüpfen.
Insgesamt war mein Jahr beim PJR eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse. Die Möglichkeit, in einem engagierten Team zu arbeiten und Projekte zu gestalten, die junge Menschen für politische und historische Themen sensibilisieren, hat mein Verständnis für diese Themen vertieft und mich persönlich weiterentwickeln lassen. Dieses Jahr hat mir nicht nur geholfen, meine Studienwahl zu bestätigen, sondern auch wertvolle Fähigkeiten für meine zukünftige berufliche Laufbahn zu entwickeln. Ich bin sehr dankbar für die tollen Menschen, die ich im Rahmen meines FSJ-P beim hier PJR und der Sächsischen Jugendstiftung kennlernen durfte : )