Jugendbegegnung „Movies on Human Rights“ – Eindrücke und Erinnerungen: Teil 2

Jugendbegegnung „Movies on Human Rights“ – Eindrücke und Erinnerungen: Teil 2

Jugendbegegnung „Movies on Human Rights“ – Eindrücke und Erinnerungen: Teil 2

** english version below **

Hallo zusammen, hier ist wieder Sofia. Ich habe euch auf dieser Website bereits vom ersten Teil des Programms „Movies on Human Rights“ erzählt, den ihr hier nachlesen könnt.
Für alle, die es verpasst haben und nicht noch einen langen Text lesen möchten: Ich bin Freiwillige beim PJR, und bei dem Programm, von dem ich heute erzähle, handelte es sich um eine Jugendbegegnung zwischenjungen Menschen aus Deutschland, Georgien und Montenegro, gefördert von Erasmus+, dem Freistaat Sachsen und der Stiftung West-Östliche-Begegnungen.
Für mich war dieser Austausch eine tolle Möglichkeit, mehr über andere Kulturen zu erfahren, die Welt zu sehen und einige bemerkenswerte und hochmotivierte Menschen kennenzulernen. Und nicht weniger wichtig: Ich hatte die Möglichkeit, mein Wissen über die aktuelle Menschenrechtssituation in diesen Ländern zu erweitern und meine Fähigkeiten im Bereich Videoproduktion zu verbessern, die für meine Arbeit im Social-Media-Bereich sehr nützlich sind.

Erinnerungen an Georgien

Den ersten Teil des Programms verbrachte ich zusammen mit den anderen Teilnehmenden in Kobuleti, einer kleinen Touristenstadt am Meer in Georgien. Berge am Horizont und warme Meereswellen, Strände mit bunten Kieselsteinen, die ich bis heute auf dem Boden meiner Taschen finde; Märkte mit dem leckersten Wein und lokalen Spezialitäten und die unvergessliche Gastfreundschaft der georgischen Menschen – einer Nation, die ich seit meiner Kindheit kenne und liebe …
Besonders gerne erinnere ich mich an unseren Ausflug nach Batumi – eine Stadt, die ich schon immer als den Ort kannte, an dem das leckerste Mineralwasser der Welt hergestellt wird und in der mein Großvater noch zu Sowjetzeiten den besten Schaschlik seines Lebens gegessen hat.
Und indem ich von morgens bis abends durch Batumi gelaufen bin, hatte ich die Möglichkeit, die Stadt von ganz unterschiedlichen Seiten kennenzulernen und an einem Tag so viele Stadtteile wie möglich zu entdecken. Ich habe alles gesehen – von alten klassischen Gebäuden bis hin zu Wolkenkratzern, Schmuckmärkten und Cafés mit saftigen Chinkali – und hatte die Gelegenheit, mit vielen Einheimischen ganz persönliche Gespräche zu führen.
Aber genug von den Emotionen und Eindrücken. Was das eigentliche Programm betrifft, habe ich in Georgien an zahlreichen Workshops zum Thema Menschenrechte teilgenommen, mir bekannte Fälle von Menschenrechtsverletzungen geteilt und Antworten auf meine Fragen zur Situation in anderen Ländern und Regionen bekommen. Außerdem habe ich meine Storytelling-Fähigkeiten verbessert, mich mit Bildkomposition und Kameraführung beschäftigt und mein allererstes Drehbuch geschrieben.
Aber am wichtigsten war für mich, dass wir zusammen mit einem großartigen Team einen autobiografischen Kurzfilm mit einem alten Camcorder auf Kassette gedreht haben

Der deutsche Teil des Programms


Fast einen Monat später trafen wir uns alle wieder, dieses Mal in Dresden. Ich könnte die Stadt genauso lange loben, aber das ist ein bisschen schwieriger, wenn ich selbst hier lebe. Trotzdem gab es für unsere Gäste jede Menge zu sehen und zu entdecken – und genau damit haben wir uns am ersten Tag des Programms beschäftigt.
Unsere Koordinatorin aus der deutschen Gruppe hat uns eine sehr informative Stadtführung durch Dresden gegeben und uns mit vielen Fotos und Geschichten die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt nähergebracht. Ich weiß, dass viele der Teilnehmenden auch Museen besucht haben und beeindruckt wieder herausgekommen sind.
Später hatten wir bei unserem Ausflug nach Leipzig die Möglichkeit, noch mehr von Deutschland zu sehen, und verbrachten dort den ganzen Tag. Für mich bedeutete das: zuerst in das erste Café, dann ins zweite und schließlich zum Abschluss des Tages ins dritte. Was soll ich sagen? Ich liebe Kaffee. Die anderen haben es dagegen geschafft, historische Kirchen, große Parks und verschiedene Einkaufszentren zu besuchen, und jede Person nahm etwas für sich mit – schöne Fotos, bunte Erinnerungen oder lustige Souvenirs.

Filmmaking

Während des deutschen Teils konnten die anderen Gruppen noch Filmmaterial für ihre Projekte drehen, und ich war bei einem dieser Drehs in einer kleinen Kunstgalerie in der Neustadt dabei. Mit Kostümen, Make-up und Schauspiel zu arbeiten – es war wirklich spannend, dabei zuzusehen, wie alles zusammenkommt.
Da das gesamte Filmmaterial für mein Projekt allerdings schon fertig war, blieb für mich ein großer Teil der Arbeit übrig: Schnitt und Voice-over. Es klingt einfach und kurz, wenn man es so sagt, aber in Wirklichkeit war es absolut nichts davon.
Zwei lange Tage voller ununterbrochener Arbeit, in denen ich mehr über Videoproduktion gelernt habe als in all den Jahren zuvor … Ich bin wirklich dankbar für die technische Unterstützung, den Workshop zur Arbeit mit DaVinci Resolve und die Unterstützung so vieler Profis aus dem Bereich Filmmaking.
Und so entstand nach unzähligen Stunden, Computer-Bugs und einer Menge Nerven mein Kurzfilm „By the Seaside“, der mir sehr am Herzen liegt – ein Video-Essay über die Schwierigkeiten von Zwangsmigration, die Anpassung an ein neues Land und die Sehnsucht nach Zuhause. Und all das wird durch das Leitmotiv des Meeres verbunden.
„I’m thankful for the life I’ve got for now. … But it’s not the same. And it will never be the same.“ Das ist der Slogan und die Hauptidee hinter dem gesamten Projekt, durch das ich mein Leben zeige.
Es war eine sehr persönliche und emotional herausfordernde Arbeit, und ich bin „Movies on Human Rights“ dankbar für die Möglichkeit, dieser Geschichte Leben einzuhauchen.

Die Zukunft

Für mich, genauso wie für einige andere Teilnehmende, war dies das erste Projekt dieser Art. Aber definitiv nicht das letzte.
Ich habe so viel gelernt und gemacht, dass es schwierig ist, all das mit einer so kurzen Zeit von gerade einmal zwei Wochen in Verbindung zu bringen.
Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Organisator und Koordinator, Partnern und Förderern für diese Möglichkeit bedanken und bei allen anderen Teilnehmenden für die offene Atmosphäre und die Freundlichkeit.
Hoffentlich bis zum nächsten Mal!

 


Youth Exchange “Movies on Human Rights” – Impressions and Memories:
Part 2

Hi everyone, it’s Sofia again. I’ve already told you about the first part of the “Movies on Human Rights” programme on this website, which you can read here.

For those who missed it and don’t want to read another long text: I’m a volunteer at PJR, and the programme I’m talking about today was a youth exchange between people from Germany, Georgia and Montenegro, funded by Erasmus+, the State of Saxony and the Stiftung West-Östliche-Begegnungen.

I found this exchange to be a great opportunity to learn more about other cultures, see the world and meet some remarkable, highly motivated people. And, no less importantly, I got the chance to expand my knowledge about the current human rights situation in these countries and improve my video-making skills, which are useful for my work in the social media field.

Memories of Georgia

For the first part of the programme, I stayed with the other participants in Kobuleti, a small tourist town by the sea in Georgia. Mountains on the horizon and warm sea waves, beaches covered with colourful pebbles that I still find at the bottom of my bags; markets with the most delicious wine and local delicacies, and the unforgettable hospitality of the Georgian people, a nation I have known and loved since childhood…

I especially warmly remember our trip to Batumi – a city I had always known as the place where the world’s most delicious mineral water is produced, and where my grandfather ate the best shashlik of his life back in Soviet times.

And by walking around Batumi from morning till evening, I got the chance to discover its different sides and cover as many parts of the city as possible in one day. I saw everything from old classical buildings to skyscrapers, jewellery markets and cafés with juicy khinkali, and had the chance to have heartfelt conversations with many locals.

But that’s enough about emotions and impressions. As for the actual programme, it was in Georgia that I took part in numerous workshops on the topic of human rights, shared cases of human violations that I was familiar with, and got answers to my questions about the situation in other countries and territories. I also improved my storytelling skills, worked on framing and composition, and wrote my very first script.

But most importantly, together with an amazing team, we filmed my autobiographical short film using a vintage camcorder.

The German Part of the Programme

Almost a month later, we all met again, this time in Dresden. I could praise the city for just as long, but it’s a little harder when I actually live here. Nevertheless, our guests had plenty to see and be impressed by – and that’s exactly what we did on the first day of the programme.

Our coordinator from the German group gave us a very informative tour of Dresden and introduced us to the city’s history and sights through lots of photos and stories. I know that many of the participants also visited museums and came away impressed.

Later, we got the chance to see more of Germany during our trip to Leipzig, where we spent the whole day exploring the city. For me, this meant going to the first coffee shop, then the second one, and finally the third one to finish the day. What can I say? I love coffee. The others, however, managed to visit historic churches, big parks and various shopping centres, and everyone went back with something of their own – beautiful photos, colourful memories or funny souvenirs.

Filmmaking

During the German part, the other groups were able to finish filming material for their projects, and I joined one of these shoots at a small art gallery in Neustadt. Working with costumes, makeup and acting – it was genuinely fascinating to watch all of it come together.

But since all the footage for my project was already ready, I was left with a huge amount of work: editing and voice-over. It sounds easy and brief when you put it like that, but in reality – absolutely none of it was.

Two long days of non-stop work, during which I learned more about video production than I had in all the previous years… I’m genuinely grateful for the technical help, the workshop on working with DaVinci Resolve, and the support of so many professionals from the filmmaking field.

And so, after countless hours, computer bugs and a lot of effort, my dear-to-my-heart short film “By the Seaside” was born – a video essay about the difficulties of forced emigration, adapting to a new country and missing home. And all of this is connected by the leitmotif of the sea.

“I’m thankful for the life I’ve got for now. … But it’s not the same. And it will never be the same.” This is the slogan and the main idea behind the whole project, through which I show my life.

It was a deeply personal and emotionally demanding piece of work, and I’m grateful to “Movies on Human Rights” for giving me the opportunity to bring this story to life.

The Future

For me, as well as for some of the other participants, this was the first project of its kind. But definitely not the last.

I learned and did so much that it’s difficult to fit it all into such a short period of just two weeks.

I would sincerely like to thank all the organisers and coordinators, partners and sponsors for giving me this opportunity, and all the other participants for the open atmosphere and friendliness.

Hopefully, until next time!

Jugendbegegnung „Movies on Human Rights“ – Eindrücke und Erinnerungen

Jugendbegegnung „Movies on Human Rights“ – Eindrücke und Erinnerungen

Hallo zusammen, ich bin Sofia. Seit einem halben Jahr arbeite ich jetzt als Ehrenamtliche beim PJR, und diesen Sommer hatte ich die wunderbare Gelegenheit, an einem besonderen Jugendaustausch „Movies on Human Rights“ teilzunehmen, das von Erasmus+, dem Land Sachsen und der Stiftung West-Östliche-Begegnungen gefördert wird. Das Medienprojekt hat junge Menschen aus drei Ländern – Deutschland, Montenegro und Georgien – zusammengebracht, und es hat nicht lange gedauert, bis wir uns angefreundet haben.

3.000 km von zuhause

Die erste Hälfte des Projekts habe ich 3.000 km von dem Ort entfernt verbracht, den ich mittlerweile mein Zuhause nenne. Das nächtliche Batumi in Georgien, wo unser Flugzeug gelandet ist, empfing uns mit salziger Meeresluft. Kobuleti – eine kleine Touristenstadt an der Schwarzmeerküste, in der der größte Teil des Programms stattfand – erwartete uns mit einem selbstgekochten Abendessen und frisch gebackenem Gebäck und am nächsten Morgen mit einem Blick auf die Bergketten vom Balkon aus.

Unsere Tage begannen meistens im Konferenzraum, in den ich jedes Mal eine Tasse Kaffee hinein schmuggelte. Und ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich am ersten Tag des theoretischen Teils in der Pause ins Meer schwimmen gegangen bin. Der Strand war nur 10 Minuten von unserem Hotel entfernt, und wir haben uns zwischen den Sessions oft dort getroffen – beim Sonnenuntergang und später natürlich vor oder hinter den Kameras.

Menschenrechte und Filmemachen

Wir lauschten Vorträge über die theoretischen Grundlagen der Menschenrechte, tauschten uns über die aktuelle Situation in Bezug auf Menschenrechte in unseren Ländern aus, nahmen an Quizzen und Gruppenaufgaben teil und diskutierten viel über aktuelle globale Themen. Als Generation, die noch lange in dieser Welt leben wird, finde ich es wichtig, darüber nachzudenken, was auf uns zukommt.

Wir schauten uns außerdem gemeinsam Kurzfilme an, besuchten Workshops zu Storytelling und den technischen Aspekten des Filmemachens, lernten, mit Kameras zu arbeiten, und schließlich schrieben wir Drehbücher, machten Pitches, arbeiteten in Teams und produzierten unsere eigenen Kurzfilme. All das mit Menschen zu machen, die wissen, was sie tun, und gleichzeitig bereit sind, einen anzuleiten und zu unterstützen, war eine unvergessliche Erfahrung.

Ich selbst war am Ende eine „Schauspielerin“ (also die Hauptfigur in einer autobiografischen Geschichte) und gleichzeitig Drehbuchautorin für ein Projekt über die Schwierigkeiten, sich in einem neuen Land zu integrieren und einzuleben, die Herausforderungen von erzwungener Migration und das „neue Leben“ von Geflüchteten. Klingt ein bisschen kompliziert, aber im Grunde ist es eine filmische Beichte darüber, wie es sich anfühlt, seine Heimat zu vermissen.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr ich nach den Dreharbeiten zur letzten Szene gezittert habe, in der ich bei Sonnenuntergang durch die kalten Wellen treibe. Und jetzt kann ich den zweiten Teil des Projekts kaum erwarten – dieses Mal in Dresden, wo wir unsere Filme fertigstellen und uns gegenseitig unsere Arbeiten zeigen können!

Erinnerungen an Georgien

Und natürlich darf ich meine Eindrücke von Georgien selbst nicht vergessen. Der herzliche Empfang unserer georgischen Freunde, das fantastische traditionelle Essen (ich vermisse Khachapuri und Khinkali gerade wirklich sehr), der Kulturabend mit traditionellen Tänzen zu georgischer Musik (kurz darauf dann auch Montenegro, Deutschland und sogar ein bisschen Ukraine) und natürlich der weltberühmte georgische Wein …

Ich erinnere mich an all das mit einem Lächeln.

Und dann war da noch unser Ausflug ins sonnige Batumi, wo wir einen ganzen Tag hatten, um jeden Winkel der Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Der Muskelkater in meinen Beinen nach dem Laufen von morgens bis abends war nicht einmal unangenehm – es hat sich absolut gelohnt. Auch Kobuleti haben wir in unserer Freizeit und während der Arbeit an unseren Filmen immer wieder selbst erkundet. Eines Tages landete unser Team während der Dreharbeiten auf einem Lebensmittelmarkt, von dem ich ganz aus Versehen 1,2 Kilo Gewürze mit nach Hause gebracht habe (Haha).

Und natürlich werde ich auch die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Menschen dieses wunderbaren Landes nicht vergessen.

Alles in allem haben Georgien und die Teilnahme an diesem Projekt bei mir nur die wärmsten Erinnerungen hinterlassen – etwas, das mir noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.

***

Ich freue mich jetzt schon sehr auf den deutschen Teil des Jugendaustauschs: alle wiederzusehen, die mir in dieser kurzen Zeit so sehr ans Herz gewachsen sind, an einem Film weiterzuarbeiten, der für mich persönlich sehr bedeutend geworden ist, und Neues über Menschenrechte und das Filmemachen zu lernen.

Bis bald!

Movies on human rights Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Georgien – Montenegro

Movies on human rights Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Georgien – Montenegro

Movies on human rights
Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Georgien – Montenegro

**english version below**

Du bist zwischen 16 und 25 Jahre alt und interessierst dich fürs Filmemachen?
Du willst dich mit anderen jungen Menschen über Menschenrechte austauschen - welche Bedeutung sie in Europa und für unsere gemeinsame Zukunft haben?

Dann werde Teil einer internationalen Gruppe von 24 jungen Menschen und nimm an zwei Jugendbegegnungen in Deutschland und Georgien teil.

Austauschtermine 2026

  • Kobuleti (Georgien): 27.7. – 3.8.2026
  • Dresden: 21.–28.8. 2026

Die Teilnahme umfasst alle zwei Begegnungen.

Teilnahmebeitrag

Der Teilnahmebeitrag beträgt 150 €.
Darin enthalten sind Reise-, Unterkunfts-, Verpflegungs- und Versicherungskosten.
Falls nötig, kann der Beitrag ganz oder teilweise übernommen werden.

Interesse?

Dann melde dich per E-Mail unter:
mail@pjr-dresden.de

oder trage dich gleich in unsere Anmeldeliste ein: https://docs.google.com/forms/d/1JwLzi_q02vQLnOqKab9Wd91f06zsDGhb_7jCyRcDv_U/edit

Wir freuen uns auf motivierte junge Menschen, die Lust haben, sich einzubringen, Perspektiven zu teilen und Europa aktiv mitzugestalten.

Gefördert von Erasmus+, Freistaat Sachsen und Stiftung West-Östliche Begegnungen /

**english version**

Are you between 16 and 25 years old and interested in filmmaking?
Would you like to exchange ideas with other young people about human rights – and about what they mean in Europe and for our shared future?

Then become part of an international group of 24 young people and take part in two youth exchanges in Germany and Georgia.

Exchange dates 2026

Kobuleti (Georgia): 27 July – 3 August 2026
Dresden: 21–28 August 2026

Participation includes both exchanges.

Participation fee

The participation fee is €150.
This includes travel, accommodation, meals, and insurance.
If needed, the fee can be covered in full or in part.

Interested?

Then get in touch by email at: mail@pjr-dresden.de

Or sign up under https://docs.google.com/forms/d/1JwLzi_q02vQLnOqKab9Wd91f06zsDGhb_7jCyRcDv_U/edit

We are looking forward to hearing from motivated young people who want to get involved, share perspectives, and help shape Europe actively.

Funded by Erasmus+, the Freistaat Sachsen and the Foundation for East-West Encounters

Brücken in Europa - Rückblick auf unsere Deutsch-Georgische Jugendbegegnung

Brücken in Europa - Rückblick auf unsere Deutsch-Georgische Jugendbegegnung

Unser deutsch-georgisches Begegnungsprojekt fand vom 1.7. - 15.7. zuerst eine Woche in Deutschland, dann eine Woche in Georgien statt. Eine sehr intensive Zeit. Das Begegnungsprojekt richtete sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Deutschland sowie an georgische Jugendliche mit Interesse an Deutschland. Ziel war es, mit den jungen Menschen Fragen der Identität zu diskutieren, ein Gefühl der Selbstwirksamkeit zu vermitteln und über Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu informieren.

Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Seminare abgehalten. Die Jugendlichen erhielten ausführliche Informationen über beide Länder. Diese umfassten das deutsche Bildungssystem und die Studienmöglichkeiten in unterschiedlichen Bereichen, was insbesondere für die georgischen Teilnehmer interessant war, die ein Studium in Deutschland in Betracht ziehen. Zudem fanden diverse Aktivitäten statt, bei denen die Jugendlichen ihre Visionen zu verschiedenen Themen präsentierten, die für eine schnellere Integration und Etablierung wichtig sind. Durch diese interaktiven und praxisorientierten Einheiten lernten die Jugendlichen die Mentalitäten und Kulturen beider Länder besser kennen und lernten Grundkentnisse im Bereich des Projektmanagements.

Die Jugendlichen konnten sehr gute Beziehungen zueinander aufbauen und betonten, dass sie auch nach dem Ende des Projekts in Kontakt bleiben wollen. Einige Teilnehmende äußerten den Wunsch, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen. 

Das Projekt war ein erstes Kooperationsprojekt des Politischen Jugendring Dresden e.V. mit dem Dresdner Verein „Georgier in Dresden“ sowie der georgischen Organisation „Student Youth Council“. Wir wollen die Kooperation in 2025 fortsetzen.

Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Programms Erasmus+ der Europäischen Union sowie aus dem vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt des Freistaat Sachsens.