von Tobias | 25.08.2022 | Blog
Am 9. August ging der erste Teil unserer deutsch-, georgisch- und ukrainischen Jugendbegegnung zum Thema Minderheiten „In der Fremde zu Hause?“ los. Am ersten Tag trudelten alle Teilnehmer*innen zu unterschiedlichen Zeiten in der Jugendherberge an. Sie reisten aus verschiedenen Ländern und Städten an, weshalb wir mit unserem Programm erst am Abend starteten. Im Zwingerpark lernten wir uns alle etwas näher kennen und aßen gemeinsam zu Abend.
Den zweiten Tag verbrachten wir damit, uns gegenseitig näher kennenzulernen. Unsere zwei Partnerorganisationen, die Deutsche Jugend in der Ukraine, sowie die Einigung(Georgien) haben sich und ihre Projekte vorgestellt. Anschließend ging es weiter mit einem Workshop zum Thema Minderheiten in Deutschland: rechtliche Stellung und Probleme. Den ersten Tag schlossen wir dann mit einem gemeinsamen Picknick im Zwingergarten ab.
Am dritten Tag ging es für uns nach Bautzen. Dort besuchten wir den Dachverband der sorbischen Minderheit „Domowina“ und sorbische Buchhandlung „Smolerjec kniharnja“. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, die erste Gruppe besuchte ein sorbisches Museum während die zweite Gruppe hinter die Kulissen des sorbischen Radios blicken durfte.
Am vierten Tag hielt unsere Partnerorganisation, die Deutsche Jugend in der Ukraine einen Workshop. Sie stellten sich als Verein vor und gingen auf ihre Aufgaben und Projekte ein. Anschließend hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihren Nachmittag selbst zu gestalten.
Der fünfte Tag begann für uns mit einem gemeinsamen Gespräch mit der ukrainischen Organisation Plattform Dresden e.V., bei dem wir mehr über ihre Tätigkeit zur Unterstützung der ukrainischen Geflüchteten in Dresden gehört haben. Anschließend hielt unsere Partnerorganisationen die DJU einen Workshop zum Krieg in der Ukraine.
Den vorletzten Tag verbrachten die Teilnehmer*innen damit, an ihren Arbeitsaufträgen zu arbeiten. In insgesamt fünf Gruppen wurden Wandzeitungen zu verschiedenen Minderheiten entwickelt, welche dann am letzten Tag vorgestellt werden sollten.
Unseren letzten gemeinsamen Tag starteten wir mit der Auswertung der Arbeitsaufträge unserer Gruppen. Danach reflektierten wir noch einmal über die Woche zusammen. Anschließend war geplant, unseren Abschied an einem See zu feiern, aber leider zog uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so wichen wir auf den Kulturpalast aus. Dort verbrachten wir Zeit in der Bibliothek der Dinge und gingen anschließend zum Abschied gemeinsam essen.
Am 1.9. geht es dann für den zweiten Teil des Projekts nach Georgien. Wir werden davon berichten!
[cmsms_gallery layout=“hover“ hover_pause=“5″ animation_delay=“0″]13958|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/08/photo_5458902149477023754_y-200×200.jpg,13962|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/08/photo_5458902149477023758_y-200×200.jpg,13966|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/08/photo_5458902149477023762_y-200×200.jpg,13970|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/08/photo_5460985504968327909_y-200×200.jpg[/cmsms_gallery]
Diese Maßnahme wird mitfinanziert aus Mitteln von Erasmus+ - Jugend in Aktion sowie durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


von ESK-Freiwillige | 20.06.2022 | Blog
Der erste Teil unserer deutsch-armenischen Jugendbegegnung ist nun zu Ende.
Das Projekt “INVISIBLE AND UNSAYABLE – UNVEILING HIDDEN REMEMBRANCE” dreht sich um das Thema Gedenken und Erinnerungskultur.
Eine Woche lang haben die Teilnehmer*innen Beispiele des (Nicht-)Gedenkens in der Geschichte erfahren, sich über die Erinnerungskultur in Armenien und Deutschland ausgetauscht sowie historisch wichtige Orte in Dresden und in der Region Sächsische Schweiz besucht.
Das, was sie während der Woche erfahren und erlebt haben, haben die Teilnehmer*innen dann in Form eines gemeinsamen Gemäldes und auf Poster künstlerisch dargestellt.
Wir freuen uns auf den zweiten Teil des Projekts im September in Armenien!
[cmsms_row data_width="boxed" data_padding_left="3" data_padding_right="3" data_color="default" data_bg_color="#ffffff" data_bg_position="top center" data_bg_repeat="no-repeat" data_bg_attachment="scroll" data_bg_size="cover" data_bg_parallax_ratio="0.5" data_color_overlay="#000000" data_overlay_opacity="50" data_padding_top="0" data_padding_bottom="50"][cmsms_column data_width="1/2"][cmsms_image align="left" animation_delay="0"]13622|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/06/photo5296794626138684095-300x300.jpg|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][cmsms_column data_width="1/2"][cmsms_image align="left" animation_delay="0"]13618|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/06/photo5296794626138684094-1-300x300.jpg|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][/cmsms_row]
von Tobias | 17.06.2022
Nimm Teil an unserer internationalen Jugendbegegnung mit Georgien und der Ukraine zum Thema Minderheiten!
TERMINE
voraussichtliche Daten (+ / - 2 Tage)
Teil 1: 9-16 August 2022, Dresden
Teil 2. 1-8 September 2022, Tbilissi (Georgien)
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
• Alter zwischen 18 bis 30 Jahren
• Ständiger Wohnsitz in Deutschland
• Aktive Teilnahme an beiden Begegnungsteilen
BEWERBUNG
Schick uns dein Motivationsschreiben an mail@pjr-dresden.de
KOSTEN
Die Teilnahmegebühr beträgt 130€
Minderheiten sind ein essentieller Teil nahezu jeder Gesellschaft. Als Bevölkerungsgruppen, die sich durch bestimmte Merkmale, zum Beispiel ethnische, religiöse und/oder sonstige kulturelle Gemeinsamkeiten von der Bevölkerungsmehrheit unterscheiden, sind sie oft besonderen Bedrohungen oder Gefahren ausgesetzt. Ihre Rechte und Freiheiten müssen aber beachtet und geschützt werden.
Im Rahmen unserer trinationalen Jugendbegegnung werden wir uns mit Eigenheiten, Problemen und rechtlichen Fragen rund ums Thema Minderheiten befassen. Wir werden über die Geschichte und aktuelle Lage von Minderheiten in Deutschland aber auch europaweit erfahren sowie persönliche Geschichten von Angehörigen einer Minderheit hören. Ein Schwerpunkt unseres Programms wird der deutschen Minderheit in Georgien und der Ukraine gewidmet.
Das Projekt wird aus Mitteln des Programms Erasmus+ der Europäischen Union gefördert.
ORGANISATION
Politischer Jugendring (PJR) Dresden e.V.
Deutsche Jugend in der Ukraine (DJU)
Assoziation der Deutschen Georgiens „Einung“
von Tobias | 21.05.2021 | Audio & Video, Blog
Hier zeigen wir euch die Präsentationen, die die Teilnehmenden unserer deutsch-russischen Jugendbegegnungen im Rahmen des digitalen Austauschs „Ich bin die Zeit“ im März 2021 erstellt haben. Im Zentrum steht die Leningrader Blockade und ein künstlerischer Umgang mit der Erinnerung daran.
Dank an unsere Partnerorganisation DRB St. Petersburg sowie an Erasmus+ für die finanzielle Förderung.
von Tobias | 01.12.2020 | Blog
Am 06. und 07. November organisierte der PJR Dresden e.V. in Kooperation mit der russischen Partnerorganisation drb (Deutsch-russisches Begegnungszentrum Sankt Petersburg) einen Online-Workshop zum Thema “Erinnerungskultur in Russland und Deutschland”. Der Workshop wurde aus Mitteln des DRJA (Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch) gefördert und stellte eine digitale Auftaktveranstaltung der deutsch-russischen Jugendbegegnung “Ich bin die Zeit - Erinnerungskultur in Russland und Deutschland” dar, welche im Jahr 2021 stattfindet.
Die Partnerstädte Dresden und Sankt Petersburg sind zwei Städte mit bewegter Geschichte, die eine Vielzahl sogenannter “Erinnerungsorte” zählen. Erinnerungsorte sind Ereignisse, aber auch Objekte, Persönlichkeiten und kulturelle Praktiken, die unsere Gesellschaft bis heute prägen. Das Ziel des Online-Workshops war der Austausch über die Bedeutung dieser Orte in der aktuellen Zeit und für junge Menschen aus Russland und Deutschland sowie eine Diskussion darüber, inwiefern sie politische Entscheidungen, aber auch unsere ganz persönlichen Sichtweisen beeinflussen.
Der Workshop fand an beiden Tagen von 9 bis 14 Uhr deutscher Zeit statt. Es nahmen am Freitag acht und am Samstag sechs Personen aus Deutschland am Workshop teil sowie an beiden Tagen jeweils zehn russische Teilnehmende. Der erste Workshop-Tag diente einer generellen Einführung in die Thematik der Erinnerungskultur und die Klärung von Begriffen wie kollektives vs. individuelles Gedächtnis, Erinnerungsort und Geschichtspolitik. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen eine Auflistung der wichtigsten Erinnerungsorte für ihr Herkunftsland bzw. ihre Wohnorte Dresden / Sankt Petersburg. Im Plenum wurde die Auswahl danach begründet und der jeweiligen anderen Gruppe präsentiert. Nach einer Mittagspause erfolgte eine Diskussion über deutsch-russische Erinnerungsorte. Hierbei hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen vom Vormittag praktisch anzuwenden und gemeinsame Erinnerungsorte kontrovers zu diskutieren. Genutzt wurden dabei neben der Funktion von Breakout-Rooms Online-Tools wie Padlet und Mentimeter um Gruppenarbeiten, einen inoffiziellen Austausch in Kleingruppen und Feedback zum Workshop sicherzustellen.
[cmsms_row data_width=“boxed“ data_padding_left=“3″ data_padding_right=“3″ data_color=“default“ data_bg_color=“#ffffff“ data_bg_position=“top center“ data_bg_repeat=“no-repeat“ data_bg_attachment=“scroll“ data_bg_size=“cover“ data_bg_parallax_ratio=“0.5″ data_color_overlay=“#000000″ data_overlay_opacity=“50″ data_padding_top=“0″ data_padding_bottom=“50″][cmsms_column data_width=“1/2″][cmsms_image align=“center“ caption=“Screenshot aus dem Online Seminar“ link=“https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2020/12/3.png“ animation_delay=“0″]11059|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2020/12/3-300×169.png|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][cmsms_column data_width=“1/2″][cmsms_image align=“center“ caption=“Dresden in lovely ORWO colour, 1988, Uploaded by X-Weinzar“ link=“https://www.flickr.com/photos/sludgeulper/3237163962/“ animation_delay=“0″]11064|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2020/12/Lenindenkmal_Dresden_1-300×190.jpg|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_width=“boxed“ data_padding_left=“3″ data_padding_right=“3″ data_color=“default“ data_bg_color=“#ffffff“ data_bg_position=“top center“ data_bg_repeat=“no-repeat“ data_bg_attachment=“scroll“ data_bg_size=“cover“ data_bg_parallax_ratio=“0.5″ data_color_overlay=“#000000″ data_overlay_opacity=“50″ data_padding_top=“0″ data_padding_bottom=“50″][cmsms_column data_width=“1/1″][cmsms_text]
Der zweite Workshop-Tag widmete sich weiterführend dem Thema der Leningrader Blockade. Dabei näherten sich zunächst die deutschen Teilnehmenden dem Thema generell, da viele von ihnen nur wenig zum Thema wussten. Für die russischen Teilnehmenden wurde eine Diskussionsrunde mit tiefergehenden Inhalten zur Leningrader Blockade organisiert. Außerdem erfuhr die russische Gruppe im Rahmen eines Expertengesprächs, inwieweit die Leningrader Blockade als Thema im Geschichtsunterricht in Deutschland eine Rolle spielt. Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmenden in binational gemischten Kleingruppen Mini-Präsentationen zu spezifischen Aspekten des Lebens während der Blockade von Leningrad. Themen waren hier beispielsweise wichtige Objekte wie Brot und Metronom, sowie die Beschäftigung mit Kunst und Architektur zur damaligen Zeit.
Trotz der digitalen Umsetzung des Workshops verlief der Austausch untereinander besser als es die räumliche Trennung erwarten ließ. Durch die Nutzung verschiedener Online-Tools und Methoden konnten verschiedene Arbeitsformen, Rede- und Diskussionsanlässe und ebenfalls ein inoffizieller Austausch unter den Teilnehmenden selbst hergestellt werden. Englisch als Kommunikationssprache erschwerte den sprachlichen Austausch untereinander nicht, vielmehr konnte schnell ein barrierefreier Kontakt zwischen beiden nationalen Gruppen erfolgen.
Wir freuen uns auf das nächste Treffen zum Thema, das für März geplant ist. Noch ist unklar, ob wir wieder eine digitale Variante wählen müssen oder uns wieder analog begegnen werden können.
[/cmsms_text][/cmsms_column][/cmsms_row]