Ich bin Ole, seit einem Monat FSJler beim PJR Dresden. Ich komme aus dem Dresdner Umland, der Weg ins Büro ist also nicht allzu weit. Als ich mein Abitur im Sommer 2026 absolviert hatte, wollte ich gerne erstmal arbeiten gehen und nicht gleich weiter trocken in der Uni lernen. Mein Interesse für politische und gesellschaftliche Themen bestand schon lange, somit war die Sächsische Jugendstiftung mit ihrem FSJ – Politik ein Goldfund für mich. Die Stiftung vermittelte mich an den PJR. Das schöne beim PJR ist für mich, diese Themen aufzubereiten und Kindern und Jugendlichen zu vermitteln. Zwar soll es beruflich wahrscheinlich nicht in diese Richtung gehen, jedoch bin ich auch ehrenamtlich in der Jugendbildung unterwegs und wollte dies für ein Jahr weiter vertiefen.
Die Arbeit beim PJR macht mir Spaß, vor allem, da sie sehr abwechslungsreich ist. Neben den vielen Workshops an Schulen sind wir auch oft unterwegs – in Gedenkstätten, zu öffentlichen Veranstaltungen oder auch zu Filmvorführungen, sodass die Arbeit auch nicht eintönig wird.
Es ist außerdem schön, nicht der einzige Freiwillige zu sein. Neben mir ist auch noch Jelena aus Kroatien im Büro. Sie ist als ESKlerin noch die nächsten 11 Monate mit mir beim PJR, was den Büroalltag auf jeden Fall spannender macht.
Ein weiterer schöner Aspekt meines FSJ sind die anderen Freiwilligen der Sächsischen Jugendstiftung, die an ganz unterschiedlichen Einsatzstellen in ganz Sachsen tätig sind. Bei den Bildungstagen und den mehr oder weniger regelmäßigen privaten Gruppentreffen lernt man schnell neue und interessante Menschen kennen. Wer weiß, vielleicht entstehen in diesem Jahr nicht nur wertvolle Erfahrungen und bleibende Eindrücke, sondern auch die eine oder andere bleibende Freundschaft.
Alles in allem bin ich bisher sehr zufrieden mit meinem FSJ und ich freue mich auf die kommende Zeit, die anstehenden Bildungswochen und all die Erfahrungen, die noch vor mir liegen. 😊
