Video clip from our Georgian-German youth meeting 2024

Ten young people from Dresden and Osurgeti (Georgia) spent two weeks together this summer, as part of our Georgian-German youth exchange. We hadn’t planned for professional video accompaniment, but we still managed to produce some clips that we don’t want to keep from you! The clips do not have any spoken audio, therefore no transcript will be necessary.

Mein Jahr in Holland

Mein Jahr in Holland

Ich bin Alexa, 20 Jahre alt und mache schon seit acht Monaten in der kleinen Stadt Almere in der Nähe von Amsterdam meinen ESK.Dort arbeite ich bei der Organisation AAP (Animal Advocacy and Protection), welche sich für den Schutz exotischer Tiere einsetzt. Zu meinen Aufgaben zählen unter anderem die Verpflegung der Tiere, das Herstellen von Enrichment oder die Beobachtung von abnormalem Verhalten. So bin ich echt ganz schön erschöpft
nach acht Stunden Arbeit am Tag. Da die Tiere teils aus dem Zirkus kommen, geschmuggelt oder als Familienmitglied gehalten wurden, ist es essenziell sehr empfindsam und vorsichtig mit ihnen umzugehen.
Ich darf in meinen 12 Monaten alle vier Abteilungen der Organisation erkunden und verbringe dort jeweils drei Monate. Somit kann ich alles einmal kennenlernen und entdecken. Dadurch verbringe ich nicht nur meine Arbeitszeit bei den Schimpansen oder den kleinsten Tieren wie Eichhörnchen und Lemuren, sondern auch in der Quarantänestation.
Meine Unterkunft liegt direkt bei der Organisation, weswegen ich nur fünf Schritte morgens zur Arbeit machen muss. Daher muss ich früh nicht ganz so zeitig aufstehen 🙂

Mit den anderen sechs ESK Freiwilligen bei AAP haben wir ein extrem gutes Verhältnis und verbringen immer unsere drei freien Tage pro Woche zusammen. So nutzen wir die meiste Zeit zur Erkundung der umliegenden Städte wie Amsterdam und Utrecht oder treten auch immer mal wieder weitere Urlaube zusammen nach Belgien und Irland an. Unsere Abende verbringen wir mit Billard und Dart spielen oder auch mal im Kino bei dem neuesten Film.

Die Vielfalt der Freiwilligen macht sich auch kulinarisch bemerkbar. So kochen wir oft zusammen und ich kann immer mal wieder Gerichte aus Irland, Frankreich und Spanien probieren.

Ich kann gar nicht glauben, dass schon so viel Zeit vergangen ist und hoffe, dass auch die letzten paar Monate noch einige Erkundungen mit sich bringen. Euch zukünftigen Freiwilligen kann ich nur ans Herz legen, mit ganz viel Spaß an die Sache ran zu gehen und immer offen für Neues zu sein. Was am Anfang echt schwierig oder gar  unmöglich scheint, bekommt ihr locker hin.

Greater spot nosed guenon Stichting AAP von Instagram

Sugarglider Stichting AAP von Instagram

 

Ein Ende und ein Anfang

Ein Ende und ein Anfang

Hallo liebe PJR-Blog Leser,

für die, die sich nicht an mich erinnern können – ich bin Benny und seit September der FSJler des PJR. Dennoch bin ich bald tatsächlich kein FSJler mehr. Ich habe mich dazu entschieden mein, FSJ früher zu beenden. Ein Grund dafür war, dass ich meinen Horizont weiterhin ausbauen möchte. Ich habe bereits sehr viel in meinem FSJ gelernt, habe mich aber dennoch dazu entschieden weiterzuziehen. Ich bin dankbar für die Erfahrungen und die Freunde, die ich in diesem dreiviertel Jahr gemacht habe. Ich darf zum Beispiel Pablo, unseren ESKler als einen sehr guten Freund zählen. Das gleiche gilt für einige meiner FSJler Kollegen und auch Kollegen im Büro.

 

Ich möchte natürlich auch berichten, was meine Highlights in meiner Zeit als FSJler waren. Besonders spannend war die Internationale Jugendbegegnung mit der Ukraine und Slowakei direkt zu Anfang meines Freiwilligendienstes. Die Begegnung war verbunden mit einer Fahrt nach Berlin, bei welchem auch ich mit einer Bundestagsabgeordneten sprechen konnte. Für mich eine nie dagewesen Möglichkeit. Ebenfalls besonders gefallen hat mir der von unserer Praktikantin Pauline organisierte Filmabend zu Klimaaktivismus mit anschließender Diskussion. Die FSJ-Fahrten waren für mich auch häufig eine sehr spannende Erfahrung. Doch um ehrlich zu sein ist das, was mir am meisten Spaß gemacht hat, ein gelungener Workshop. Ein Workshop, aus dem man rausgeht und sich sicher ist, dass die Jugendlichen sowohl Spaß wie auch Interesse am Thema hatten. Genau das ist es, warum ich meinen Freiwilligendienst im Bereich der politischen Bildung gemacht habe. Mit Jugendlichen ins Gespräch kommen und sie vielleicht anzuregen, sich mit einem politischen Thema mehr zu befassen. So ein Workshop ist das, was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird. Ebenfalls toll für mich war es, dass ich in meinem alten Gymnasium mit dem PJR-Workshops vor meinen Lehrern durchführen konnte, bei welchen ich erst ein Jahr zuvor mein Abitur geschrieben habe. Diesmal stand ich aber nicht als Schüler an der Tafel, sondern habe sozusagen selbst unterrichtet. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.

 

Eine Kooperation des PJR habe ich zusammen mit einem FSJler Kollegen selbst ins Leben gerufen. Die Bürgerstiftung Gedenkraum Sophienkirche veranstaltet öfters sogenannten Generationendialoge, bei denen Schülerinnen und Schüler auf eine Gruppe von Senioren treffen und sich über politische, historische und gesellschaftliche Probleme zu unterhalten. Der Workshop klang für mich sehr spannend, gleichzeitig hat mir mein Kollege angeboten, Teil des Moderationsteams der Dialoge zu werden, welches meistens aus 3-4 Personen besteht. Nach ein paar Absprachen mit Franzi und Tobias (Hauptamtliche beim PJR) wurde die Kooperation dann möglich. Es besteht die Möglichkeit, dass auch in der Zukunft die nach mir kommenden FSJler des PJR bei diesen Generationendialogen als Moderator teilnehmen werden.

 

Zum Schluss möchte ich mich nochmal bei allen Personen bedanken, die mich die letzten Monate unterstützt haben, mir Ratschläge und Verständnis entgegengebracht und mir zugehört haben. Besonders bedanke ich mich bei Peggy (der Leiterin des FSJ-Politik Sachsen) und bei Franzi, dass sie mich bei meiner Entscheidung, eher aufzuhören, unterstützt haben.

Erlebnisse & Erkenntnisse:  Mein Praktikum beim PJR

Erlebnisse & Erkenntnisse: Mein Praktikum beim PJR

Im Oktober 2023 bin ich in mein Praktikum beim Politischen Jugendring gestartet. Wer sich an meinen Blogeintrag zu Beginn des Praktikums erinnern kann, weiß, dass ich bei meiner Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz vor allem nach Stellen gesucht habe, bei denen ich bei der Organisation von Workshops oder Seminaren mitwirken konnte. 

Ich bin sehr froh, sagen zu können, dass ich das beim PJR gefunden habe. In den vergangenen 6 Monaten durfte ich vielseitige Projekte begleiten, Weiterbildungen besuchen und sogar eigene Projekte organisieren.

Besonders Spaß hat mir dabei vor allem die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen gemacht. Sehr positiv im Gedächtnis geblieben ist mir unser Besuch bei der neunten Klasse des Glückauf Gymnasium Dippoldiswalde. Dort haben wir ein Planspiel veranstaltet, bei dem die Schüler*Innen in die Rollen von Stadträt*Innen schlüpfen durften und über das Thema Jugendkriminalität diskutieren konnten. Ich fand es sehr interessant zu hören, welche kreativen und sinnvollen Ideen die Jugendlichen hatten, um die Situation am Dippoldiswalder Busbahnhof zu verbessern. 

Auch die Actionbound-Touren durch die Dresdner Innenstadt empfand ich als sehr bereichernd. Ob wir uns mit Kommunalpolitik und Partizipation befasst, oder uns auf die Suche nach Spuren jüdischen Lebens in Dresden begeben haben: Nicht nur die Schüler*Innen haben dabei viel Neues erfahren, sondern auch ich habe meine Wahlheimat Dresden noch mal aus einer anderen Perspektive kennen gelernt. 

Es gab natürlich auch anstrengende Termine. Das Konzept des Klassenrats in einer 6.  Klasse umzusetzen, fiel mir beispielsweise nicht so leicht. Auch bei einer Tour durch die Innenstadt gegen Straßengeräusche und den Lärm einer aufgedrehten Klasse anzureden, ist eine Herausforderung. Aber auch an diesen Tagen konnte ich dazulernen. Ich weiß jetzt, dass ich es mir nicht zu sehr zu Herzen nehmen darf, wenn die Jugendlichen mal kein Interesse an unserem Programm zeigen oder politische Meinungen vertreten, die mit meinen nicht übereinstimmen. 

Stolz auf meine Arbeit bin ich vor allem, wenn ich an den Filmabend im Filmgalerie Dresden e.V. denke, bei dem wir den Film “FINITE – The climate of change” gezeigt haben. Obwohl die Organisation nicht immer einfach war, können wir den Abend als vollen Erfolg verbuchen. Es war schön zu sehen, dass so viele Interessierte kamen, um sich die Dokumentation anzuschauen sowie der Podiumsdiskussion mit Dresdner Klimaaktivist*innen im Anschluss beizuwohnen.

Ich freue mich zwar wieder an die Uni und in meinen selbstbestimmten Tagesrhythmus zurückzukehren, muss aber auch sagen, dass die Routine, die die Arbeit im PJR Büro mit sich bringt, mir auch gut getan hat. Durch die geregelten Arbeitszeiten war man selten alleine und hatte für jegliche Fragen einen Ansprechpartner. Ich fand es immer sehr schön, gemeinsam zu Mittag zu essen und sich dabei über ganz verschiedene Themen auszutauschen. Das frühe Aufstehen wird mir allerdings nicht fehlen. Da genieße ich bald dann doch wieder mein Student*Innen-Dasein 😉

Ich bin allen sehr dankbar, dass ich mich in den letzten 6 Monaten als Teil des Teams fühlen durfte und freue mich schon darauf auch in Zukunft noch bei Workshops oder Tablet-Touren zu unterstützen!

Bis dahin, alles Liebe,

Pauline

Una tarde mediterránea…

Una tarde mediterránea…

Letze Woche Mittwoch haben wir in unserem Büro einen spanischen Abend veranstaltet. Pablo, unser ESK-Freiwilliger aus Valencia, hat einen Vortrag über die Geografie, die Sprachen, die Geschichte und das aktuelle politische Geschehen dort gehalten...und es gab auch viel Essen! Zwei Tortillas und Patatas Bravas wurden gekocht und haben sehr lecker geschmeckt. Sie waren so schnell aufgegessen, dass wir davon leider keine Fotos machen konnten… Ups! Es gab viele Fragen und wir sind sehr zufrieden mit diesem internationalen Abend.