You’re between 18 and 30 years old? You’re interested in politics and history? You want to be a part of an organization that educates young people in these topics?
Then become a European volunteer at the PJR Dresden. PJR Dresden offers European volunteers an opportunity to incorporate themselves in the organization’s work in civic education up to twelve months. The volunteer will support the working team in a wide range of projects which include educational projects in formal and in informal settings, educational trips to political institutions and memorial sites as well as international youth exchanges mainly with the countries of Eastern Europe.
The voluntary year starts on October 1st.
If you are interested, contact us: mail@pjr-dresden.de
Am 30.November analog und 7.Dezember 2021 digital führten wir Workshops zum Thema „Leben im Web“ für die Teilnehmende der Jugendweihe durch.
Um ins Thema einzusteigen, spielten wir ein Positionierungsspiel, bei dem sich die Jugendlichen entscheiden sollten, ob sie den Aussagen zustimmten oder nicht. Nach einem kurzen Quiz zu Steckbriefen bekannter Personen kamen wir zum Begriff „Datenschutz“. Dazu zeigten wir den Achtklässler:innen ein kurzes Video, danach diskutierten wir darüber. Ein Kahoot diente im Anschluss dazu, verschiedene Aspekte zum Thema in Form eines digitalen Quiz durchzuführen. Diesen Programmpunkt fanden sie sehr unterhaltsam. Danach befassten wir uns auch mit dem Thema Cybermobbing, seinen Gefahren und Folgen. Anschließend setzten wir uns mit Hetzkommentaren und der Frage, wie man damit am besten umgeht, auseinander.
Die Kids machten bei den Workshops aktiv mit und wir freuen uns, ihnen das Thema Social Media näher zu bringen.
Hier bin wieder ich. Lange habe ich mich bei euch nicht gemeldet. Hoffentlich seid ihr gut ins neue Jahr gestartet. Mir geht’s gut und ich habe euch viel Neues zu erzählen.
In der ersten Novemberwoche war ich beim On-Arrival-Training des Freiwilligendiensts im schönen, gemütlichen und kulturreichen Weimar. Da wurde viel reflektiert und über Begriffe wie „Kultur“, „Interkulturalität“ und „Transkulturalität“ gesprochen. Zusammen mit Freiwilligen aus verschiedenen Ländern erfuhr ich mehr über die Projekte vom Europäischen Solidaritätskorps und Erasmus+, plante mein freiwilliges Jahr und tauschte meine Erfahrungen aus. In der Freizeit besuchten wir das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald und bummelten in der gemütlichen und authentischen Altstadt. Das Treffen mit anderen Freiwilligen war für mich sehr inspirierend und ließ mich über verschiedene Sachen nachdenken.
Ein Ereignis im November war für mich besonders prägend. Ich bereitete eine Präsentation und einen Vortrag über mein Heimatland vor, die ich dann am digitalen Ukraine-Abend für meine deutschen Kolleg:innen präsentierte. Ich widmete dieser Aufgabe viel Zeit und Mühe, um für meine deutschen Kolleg:innen eine richtige und umfassende Vorstellung von der Ukraine zu schaffen. Ich beantwortete auch die von Teilnehmer:innen gestellten Fragen und bekam danach ein positives Feedback.
November war für mich ziemlich erlebnis- und reisereich. Eine Freundin von mir aus der Ukraine kam zu mir zu Besuch. Zusammen besuchten wir die Sächsische Schweiz, die Gegend beeindruckte mich sehr. Ein anderes Wochenende verbrachte ich in Leipzig, wo ich mich mit meinen Freundinnen traf, es war eine schöne Zeit zusammen.
Was meine freiwillige Arbeit betrifft, so versuchte ich in möglichst viele Prozesse in der Bildungsarbeit vom PJR zumindest ein bisschen einzutauchen, wie z.B. bei AG-Treffen dabei zu sein. Die bedeutendste Leistung war aber meiner Meinung nach, dass ich beim Workshop für die Jugendweihe eine Einheit über das Cybermobbing übernahm, beim GTA Schülerzeitung machte ich auch aktiv mit. Ich war in der ersten Zeit sehr aufgeregt, aber sich neuen Herausforderungen zu stellen ist immer spannend.
In der Zwischenzeit übte ich weiter fleißig meine Sprachkenntnisse, indem ich zu verschiedenen Themen recherchierte, Texte im Original las, auf Deutsch im Alltag kommunizierte. Auch mit einer weiteren Fremdsprache begann ich, und zwar besuche ich jetzt einen französischen Onlinekurs.
Langsam stand der erste Advent vor der Tür. Ich dekorierte mein Zimmer, kaufte mir einen Adventskalender mit kleinen Süßigkeiten, im Büro herrschte auch weihnachtliche Stimmung. Jeden Adventssonntag unternahm ich immer etwas Schönes. Einmal besuchte ich zum Beispiel Radebeul bei Dresden, wo Häuser mit Hirtensternen, Schwibbögen und Lichtketten weihnachtlich geschmückt waren. Am nächsten Sonntag war ich dann bei einer Kollegin zu Besuch, wo wir Kaffee tranken, Stollen und Plätzchen aßen und quatschten. Für eine richtige Weihnachtsstimmung fehlte es nur einen Weihnachtsmarkt und Schnee. Der Striezelmarkt in Dresden, der älteste und der prachtvollste Weihnachtsmarkt Deutschlands, wurde wegen der verschlimmerten Corona-Situation in Sachsen leider abgesagt. Es gelang mir aber ihn kurz zu sehen, bevor alles abgebaut wurde. So schön und stimmungsvoll sah alles aus.
Trotz alldem konnte ich den wahren Geist des Weihnachtens dank meinen Kolleg:innen spüren. Im Büro erlebte ich Traditionen und Eigenheiten von Weihachten in Deutschland: ein Räucherhäuschen, eine blühende Amaryllis und natürlich einen Adventskalender (zwei sogar; einer davon war digital, von unserem Vorstandsvorsitzenden Marcus gemacht).
Bei der weihnachtlichen Mahlzeit im Büro verkostete ich meine Kolleg:innen mit der ukrainischen Kutja, die sie ungewöhnlich, aber lecker fanden. Zusammen schauten wir uns auch einen Weihnachtsfilm an, um uns auf Weihnachten einzustimmen. Alle, die beim PJR mitmachen, bekamen eine Weihnachtskarte mit Weihnachts- und Neujahrswünschen von Kolleg:innen. Ich bekam auch meine Karte, und es freute mich, herzliche und nette Worte durchzulesen.
Zuletzt noch ein paar Worte über meine Winterfeiertage. Zu Weihnachten und Silvester blieb ich in Deutschland und konnte es mir dabei nicht erlauben, keinen Weihnachtsmarkt dieses Jahres zu sehen. Ich reiste zu Weihnachten nach Berlin und besuchte einen richtig schönen Weihnachtsmarkt mit Musik, Glühwein, Eislaufbahn und Weihnachtsbaum. Das war so toll!!!
Damit mache ich diesmal Schluss. Ich bin gesund und munter. Mal sehen, was das 2022 uns bietet.
Що ж, минув перший місяць моєї волонтерської служби у молодіжній організації “Politischer Jugendring Dresden e.V.“ (як швидко летить час!). Цей місяць був багатий на події, виклики, нові знайомства, досвід. Він був незвичайним, цікавим, наповненим, іноді стресовим.
У перший робочий день я мала настановчу розмову зі своїм ментором Тобіасом, під час якої ми обговорили організаційні моменти, і я підписувала багато документів:).
Перші тижні у «новому житті» були непростими для мене. Після роботи я відчувала втому від великої кількості нової інформації, від абсолютно нового етапу життя в цілому і, звичайно, від постійної сконцентрованості, аби розуміти співрозмовників та говорити німецькою мовою. Все ж з часом я все більше звикала до нових завдань і нового способу життя.
Цього місяця я відвідувала зустрічі з школярами на тему “Рада самоврядування класу” та “Шкільна газета”. Це було щось нове для мене, а тому й цікаве. Я спостерігала, як мої колеги комунікують з дітьми, зацікавлюють їх і використовують інтерактивні методи навчання. Мене вразило те, що діти в школі мають доволі багато свободи у процесі навчання, наприклад, вони самостійно можуть обрати із запропонованого те, що б хотіли робити після обіду.
Багато часу я провела досліджуючи різні теми, важливі для моєї роботи в організації, як-от: екстремізм, теорії змови, інформаційні бульбашки та “ефект ехокамери”, політичні партії та рухи у Німеччині тощо. Я також займалася підготовкою матеріалів для воркшопів, а мої колеги завжди з радістю допомагали мені у всьому.
Особливо цікавими та корисними для мене були робочі онлайн-зустрічі з молодіжними об’єднаннями з України, Грузії та Вірменії, з якими організація “Politischer Jugendring Dresden e.V.“ працює над створенням спільних проєктів у 2022-му році. Я дуже рада, що залучена до розробки проєктів і можу у процесі багато чого навчитися.
Дуже приємне враження справили на мене мої колеги; вони привітні і завжди підтримують одне одного. Мені також подобаються традиції у нашій команді. Під час обідньої перерви ми збираємося разом за столом, їмо і спілкуємося на різноманітні теми. Іноді хтось з колег готує обід для усіх, що, на мою думку, теж чудова традиція. Щотижня відбуваються робочі зустрічі команди, під час яких ми обговорюємо поточні проєкти. Розпочинаються такі зустрічі з обміну враженнями та новинами.
Особливої уваги заслуговує місто, у якому я проходжу волонтерську службу. Дрезден має багату історичну та культурну спадщину, вражає архітектура Cтарого міста, але й Hове місто вирізняється своїм неповторним колоритом та особливою атмосферою. Є так багато місць, які я обов’язково хочу відвідати. І звичайно ж красуня Ельба… Я завжди мріяла жити у місті на березі річки. І ось моя мрія здійснилася!!!
Насамкінець хочу сказати, що дуже задоволена першим місяцем волонтерської служби. Можу собі лише уявити, скільки усього нового та цікавого мене чекає попереду.
P.S. А тепер час вирушати у Вaймар, на тижневий вступний cемінар для волонтерів. Про свої враження та новини я розповім у наступних публікаціях блогу.
Ich freue mich sehr, dass der zweite Teil des trinationalen Jugendaustauschs "Let's Talk about Gender" in Präsenz stattgefunden hat! Als Organisator war es eine intensive Woche, in der ich mir Gedanken über die Reise, die Teilnehmer*innen und die ganze Situation gemacht habe, aber all unsere harte Arbeit hat sich gelohnt! Die Teilnehmer*innen aus der Ukraine, Schweden und Deutschland konnten sich schließlich in Uppsala (Schweden) treffen und diese Erfahrung gemeinsam machen.
In Workshops, die von Diskriminierung über rechtliche Perspektiven bis hin zur LGBTIQA+-Gemeinschaft reichten, erforschten wir die grundlegenden Aspekte von Geschlecht und seinen Einfluss auf verschiedene Bereiche der Gesellschaft. Der Schwerpunkt lag darauf, die Ursprünge der Ungleichbehandlung aufgrund von Geschlechtsaspekten zu verstehen und gleichzeitig das Thema der Intersektionalität und der Normalisierung von Vielfalt zu betonen.
Ich glaube, wir vergessen immer wieder, wie viel wir voneinander lernen können. Und normalerweise ist es schwierig, mit Menschen, die man kaum kennt, über persönliche Meinungen oder Aspekte von sich selbst zu sprechen und diese mit ihnen zu teilen. Mit dem Konzept des Safe Space und dem Respekt als Leitfaden für diesen Austausch war es jedoch sehr einfach, einen offenen Dialog zu führen. Und wie wir gehofft hatten, lernten alle, wie schon im ersten Teil des Austauschs, neue Dinge, unabhängig davon, ob sie mit den Themen bereits vertraut waren oder nicht.
Aber der Austausch bestand nicht nur aus Arbeit. Der kulturelle Aspekt war ein wichtiger Teil des Austauschs. Und ja, wir nennen es einen trinationalen Austausch, weil die Teilnehmer*innen in diesen drei Hauptländern leben, aber einige der Teilnehmer*innen kamen auch aus anderen Ländern. Das machte den Sprachaustausch noch interessanter! Wir lernten nicht nur grundlegende Begrüßungen aus Schweden, der Ukraine und Deutschland, sondern auch aus Indien, Dänemark und Pakistan.
An den Nachmittagen nutzten wir das gute Wetter (denn wie man sagt, gibt es in Schweden alle Klimazonen an einem Tag), um die Stadt zu erkunden, lustige Fotos zu machen, Museen, Kirchen und Parks zu besuchen. Unser Tag in Stockholm machte auch einfach nur Spaß, um herumzuschlendern, an den Stadtführungen teilzunehmen und ein wenig mehr über die Stadt am Meer zu erfahren.
Ich glaube, mein Lieblingstag war der Donnerstag. Wir begannen mit einem Workshop über Geschlechtervielfalt aus der Trans*-Perspektive von unserem Referenten Warren Kunce. Am meisten beeindruckt hat mich an seinem Workshop, dass er darauf hinwies, dass alles Leben Vielfalt in sich trägt und dass das Leben ohne sie nicht überleben oder sich weiterentwickeln kann. An diesem besonderen Tag wagten wir uns sogar an einen See am Rande von Uppsala und verbrachten einen sehr schönen Nachmittag mit Schwimmen, Plaudern und Entspannen im eiskalten Wasser! Magisch war auch der Baum, den wir in den kleinen Straßen von Uppsala fanden, gefüllt mit Post-its und Wünschen oder Gedichten von anderen Wanderer*innen.
Alles in allem war dies eine der besten Erfahrungen und einer der Höhepunkte meines Freiwilligenjahres!
Das Projekt wurde kofinanziert aus Mittel des Erasmus+ Programms der Europäischen Union.