Моя очень „деловая“ весна

Моя очень „деловая“ весна

Здравствуйте мои дорогие,

мой EVS-проект медленно подходит к концу, весна закончилась и остаются только 2 месяца моего волонтёрства, но у меня уже накопилось столько опыта и впечатлений, что мне точно будет о чём вспомнить в ближайшие несколько лет.  

Советы класса, поездка в Лидице и Actionbound туры

В мае мы провели  новую серию советов класса, на этот раз с пятиклассниками гимназии Бюргервизе. На них я смогла попробовать провести с детьми несколько игр, например перемещение по кругу с наклонеными стульями и плетение паутины из нитей. Обе игры им очень понравились.  За советами класса следовала первая образовательная поездка, в организации которой я участвовала. Вместе с Нелли, членом нашей организации, мы были сопровождающими в этой поездке в Лидице, чешскую деревню, которую в годы Второй мировой войны нацисты сравняли с землёй и которая потом была отстроена заново. Несмотря на все мои волнения всё прошло хорошо, посещение этого места оставило нашим участникам глубокие впечатления и позволило мне приобрести большую уверенность в проведении подобных мероприятий. 

В апреле я провела неделю дома со своей  семьей и друзьями, где смогла расслабиться, подарить привезенные сувениры и купить некоторые полезные вещи. После возвращения в Германию я участствовала в проведении Actionbound туров по Дрездену.  Это были новые туры по теме «национал-социализм» в районе Пишен. Во время их проведения я смогла не только отработать свои навыки экскурсовода, но и получить новые знания об этой  части города. Некоторые места, как, например, памятник убитым детям на кладбище Санкт-Паули, я увидела впервые в жизни, и это было для меня интересным открытием в городе, который, как мне казалось, я знаю уже достаточно хорошо.

Вечер фильма, молодёжный обмен на Украине и другие путешествия

Я также была занята подготовкой моего вечера фильма, который я провела в видеотеке «Фильмгалери Дрезден». Мы смотрели британский фильм «Суфражистка» о борьбе за избирательное право для женщин в Великобритании в начале XX века. Для этого я выбрала наиболее впечатляющие эпизоды и составлила небольшую презентацию со справочной информацией об исторических личностях и событиях, показанных на экране.  Так как участники мероприятия по большей степени сами были женщины, эта тема их очень затронула и послужила началом бурной дискуссии о самом фильме и жизни женщин в общем, которая продолжалась целый час.

Однако моим самым ярким впечатлением от весны стало событие, продолжавшееся всю прошлую неделю – первая часть немецко-украинского молодёжного обмена «Time to act», которая прошла в украинском городе Львове. Туда я поехала с двумя другими сопровождающими, Нелли и нашим новым практикантом Францем, и 8 участниками из Германии.  На месте мы встретились с 8 украинскими участниками. Вместе мы занимались темой «Гражданское участие» и для этого провели несколько семинаров, встретились с представителями различных общественных организаций и, конечно, познакомились с городом и его богатой культурой и историей. Для того, чтобы организовать всё это, мы плотно работали с Дианой из «Немецкой молодёжи Украины», что было очень продуктивно и прошло довольно гладко.

В моё свободное время я продолжила путешествовать. Я посетила Вену, Рим и Амстердам и посмотрела множество достопримечательностей от таких античных сооружений, как Колизей или Пантеон, и исторических зданий, как Венская государственная опера, до экзотических местечек, таких, как, например, Квартал красных фонарей.  Кроме того, я также посетила различные места в Саксонии, среди прочих утонченную Оперу Земпера, где я послушала итальянскую оперу «Любовный напиток», и Парк динозавров возле Баутцена, где выставлены фигуры динозавров в натуральную величину, по которым можно лазить и просто любоваться.

Я надеюсь, что остаток моего проекта пройдёт так же увлекательно и плодотворно, как и предыдущая его часть.

С наилучшими пожеланиями,

Марина

Европейская добровольная служба финансируется средствами ERASMUS+ из Европейского Союза.

Моя очень „деловая“ весна

Viel zu tun im Frühling!

Hallo ihr Lieben,

mein EFD-Aufenthalt geht langsam zu Ende, der Frühling ist vorbei und es verbleiben nur noch 2 Monate meines Freiwilligendienstes, aber ich habe schon so viel Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, dass ich in den nächsten Jahren sicher etwas zu erinnern haben werde. 

Klassenräte, Lidice Fahrt und Actionbound Tours

Im März haben wir noch eine Serie von Klassenräten, diesmal im Gymnasium Bürgerwiese, mit Schülern der 5. Klasse gemacht. Dazu konnte ich ein paar Spiele mit Kindern ausprobieren, z.B. Stühle kippeln und Fadennetz aufbauen. Von den beiden Spielen waren sie begeistert. Den Klassenräten folgte die erste Bildungsfahrt, die ich mitorganisiert und betreut habe.   Zusammen mit unserem Mitglied Nelly war ich die Betreuerin dieser Fahrt nach Lidice, einem tschechischen Dorf, das während des Zweiten Weltkriegs durch die Nationalsozialisten dem Erdboden gleichgemacht und danach neu aufgebaut wurde. Trotz aller meiner Sorgen lief es gut, es hat allen TeilnehmerInnen tief berührt gelassen und mir mehr Sicherheit in der Seminarplanung gegeben.

Im April habe ich eine Woche zu Hause mit meiner Familie und meinen Freunden verbracht, da konnte ich mich entspannen, Souvenirs verschenken und einige nützliche Sachen kaufen. Nach der Rückkehr nach Deutschland war ich bei den interaktiven Actionbound Touren tätig.  Das waren neue Touren zum Thema „Nationalsozialismus“ im Stadtteil Pieschen. Bei der Durchführung hatte ich die Möglichkeit, nicht nur meine Reiseführerfertigkeiten zu erproben, sondern auch neue Kenntnisse über diesen Stadtteil zu bekommen. Einige Orte, wie das Kinderdenkmal am St.-Pauli-Friedhof, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen und das war ein interessantes Entdeckung in der Stadt, über die ich dachte, dass ich sie schon ganz gut kenne.

Filmabend, Jugendbegegnung in der Ukraine und weitere Reisen

Außerdem war ich mit der Vorbereitung meines Filmabends beschäftigt, den ich am Anfang Mai in der Filmgalerie Dresden durchgeführt habe. Der Film, den wir geguckt haben, war das britische Drama „Suffragette“ und handelte vom Kampf für das Frauenwahlrecht in Großbritannien am Anfang des 20. Jahrhundert. Dazu habe ich die ausdruckvollsten Filmausschnitte ausgewählt und eine kleine Präsentation mit Hintergrundinformation zu den historischen Personen und Ereignissen erstellt.  Da die TeilnehmerInnen selbst meist Frauen waren, hat das Thema sie fasziniert und danach ist eine einstündige Diskussion über den Film und Frauenleben in allgemeinen entstanden.

Aber meinen nachdrücklichsten Eindruck habe ich von dem Ereignis, das die ganze letzte Woche dauerte – der erste Teil der deutsch-ukrainischen Jugendbegegnung „Time to act“, der in der ukrainischen Stadt Lemberg stattfand. Dorthin bin ich mit zwei anderen BetreuerInnen, Nelly und unser neuer Praktikant Franz, und acht deutschen TeilnehmerInnen gefahren. Dort haben wir uns mit acht ukrainischen TeilnehmerInnen getroffen.  Zusammen haben wir uns mit dem Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ beschäftigt, und dazu mehrere Workshops gehabt, mit Vertretern verschiedener NGOs getroffen und natürlich auch die Stadt mit ihrer reichen Vergangenheit und Kultur erkundet. Das alles haben wir in enger Zusammenarbeit mit Diana von der Deutschen Jugend in der Ukraine organisiert, was sehr produktiv war und gut gelaufen ist.

In meiner freie Zeit ging‘s weiter mit dem Verreisen. Ich habe noch Wien, Rom und Amsterdam besucht und jede Menge Sehenswürdichkeiten gesehen, die sich von ganz antiken Bauten, wie dem Kolosseum oder dem Pantheon, über historische Gebäude, wie der Wiener Staatsoper, bis hin zu exotischen Stadtteilen, wie dem Rotlichtviertel, erstreckt haben.  Außerdem habe ich auch verschiedene Orte in Sachsen besucht, unter anderen die edle Semperoper, wo ich mir das italienischen Opernstuck „L’elisir d’amore“ angesehen habe, und den spaßigen Saurierpark bei Bautzen, wo Dinosaurierfiguren in Originalgröße zum Klettern und einfach angucken zur Verfügung stehen.

Ich hoffe, den Rest meines Projekts wird genauso fruchtbar und genauso viel Spaß machen, wie das bisher so immer ist.

Liebe Grüße,

Marina

Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.

Dt.-Ukr. Jugendbegegnung „Time to act“ 2018, Lemberger Teil

Dt.-Ukr. Jugendbegegnung „Time to act“ 2018, Lemberger Teil

Der erste Teil unser Deutsch-Ukrainischer Jugendbegegnung „Time to act“ ist zu Ende gegangen. 

Wir waren im Lemberg und haben dort eine schöne Zeit gehabt. 

Einen dazugehörigen von den Teilnehmern/-innen selbst geschriebenen Blog könnt ihr hier lesen: https://timetoact2018.blogspot.de/ 

Und hier ist das Video, das eine von unseren Teilnehmerinnen gemacht hat: https://www.youtube.com/watch?v=txBeMIIBEoY&feature=share

 

Suffragette Filmabend

Suffragette Filmabend

Am Mittwoch, 9. Mai, fand in der Filmgalerie Dresden ein Filmabend mit Diskussion zum Thema „Kampf für das Frauenwahlrecht in Großbritannien am Anfang 20. Jahrhundert“ statt. Er begann mit einer kleinen Einführung in die Thematik. Dann wurden Filmausschnitte gezeigt und dabei die historischen Personen und Ereignisse vorgestellt. 

Der Film zeigte die Organisation Women’s Social and Political Union (WSPU), ihre Ziele, Aktivitäten, Einfluss auf Gesellschaft und die harten Schicksale einzelner Frauenrechtlerinnen. Er endete mit Daten von Wahlrechteinführung für Frauen in verschiedenen Ländern. Überrascht waren die Zuschauer*innen von der späten Einführung des Frauenwahlrechts in vielen Staaten.

Danach entstand eine einstündige Diskussion vor allem darüber, wie sich die Lebensqualität für Frauen erhöht hat und was dazu noch getan werden kann. Als angenehme Ergänzung standen den Teilnehmer*innen auch Snacks und Getränke zur Verfügung, die ganz gerne konsumiert wurden.

Zu Besuch in der EU-Hauptstadt!

Zu Besuch in der EU-Hauptstadt!

Hey!

Die Anreise

Am Sonntag, den 22. April, machten wir uns im angemieteten Reisebus auf nach Brüssel. Nach einer schier endlosen Fahrt kamen wir dann endlich  in der Hauptstadt der Europäischen Union an und mit dem Bezug der Zimmer war der erste Tag beendet.

Montag, 23. April- Stadtrundgang, Besuch des Parlamentariums, Planspiel und Abendessen mit Constanze Krehl

Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück erst einmal eine Stadtrundfahrt an. Mit dem Bus führte uns Malte Woydt durch die engen Gassen und großen Straßen zu historischen Schauplätzen, Bauprojekten und politischen Gebäuden. Es war sehr interessant, jedoch verging die Zeit rasend schnell und wir mussten uns von Malte verabschieden und uns auf den Weg zum Parlamentarium machen. Dort erwartete uns ein Planspiel zum Thema „Wassersolidaritätsrichtlinie“ und „Personenerkennungsrichtlinie“. Medial war das Planspiel sehr gut ausgerüstet und aufbereitet, jedoch kann man als Kritikpunkt die Zeitplanung und die thematische Dichte nennen. Es blieb einfach nicht genug Zeit sich in seiner Fraktion ausreichend abzustimmen und sich speziell eine Überzeugungstaktik auszudenken. Nach kurzen Zusammensitzen in den (dort eingerichteten) „Parteizentralen“, zeigten die Bildschirme eines jeden „Diensthandys“ bevorstehende Gespräche mit Experten und Lobbyisten an. Das ließ eine parteiinterne Absprache demzufolge nur sehr kurz und oberflächlich zu. Aber vielleicht sollten genau dieser Druck und Zeitmangel erzeugt werden?! ☺  Nach dem zwei stündigem Planspiel stand ein individueller Besuch des Parlamentariums auf der Tagesordnung. Hier wurde -ebenfalls medial aufgearbeitet- die Geschichte der Europäischen Union dargestellt, speziell auf die Entstehung und die bisher geleistete und geplante Arbeit eingegangen. Am selbigen Abend lud uns dann Frau Constanze Krehl (Leipziger EU- Abgeordnete) zum Abendessen ein, welches mit einer ruhigen und netten Atmosphäre einen schönen Tagesabschluss bildete.

Dienstag, 24. April- Besuch des Parlaments, Gespräch mit Frau Krehl und Herr Pescher

Mit Frau Krehl sprachen wir dann auch am nächsten Tag im Europäischen Parlament. Nach einem kurzen Einstiegsreferat des Besucherdienstes über das Gebäude und allgemeinen Informationen zum Plenarsaal, empfing uns Frau Krehl in einem Besucherraum. Hier hatten wir die Möglichkeit Fragen zu ihrer Arbeit, ihr Weg in die Politik und die ein oder andere private Frage zu stellen. Auch verging die Zeit wieder zu schnell und wir mussten nach dem Mittagessen in der Kantine des EU-Parlaments zum nächsten Tagespunkt. Wir trafen uns mit Fabian Pescher (Parlamentarischer Assistent von Jo Leinen) und hatten die Möglichkeit uns über den „Brexit“ und Transnationale Listen für zukünftige Europawahlen (u.v.m.) seine Meinung zu erfragen. Im Anschluss hatten wir dann Freizeit, was viele mit einem kleinen Stadtspaziergang zurück zum Hotel verbanden.

Mittwoch, 25. April- Besuch des Sächsischen Verbindungsbüros, DGB, Junge Föderalisten, Gespräch mit Herr Bonse

Für Mittwoch (Tag vor der Abreise) bedeutete es früher aufzustehen als an den anderen Tagen. Der inhaltlich letzte Tag war nochmal gefüllt mit interessanten Gesprächen, Organisationen und Vereinen. Die erste Station war das Sächsische Verbindungsbüro, welches sich -als eines von drei Verbindungsbüros- speziell für Förderungen  für  das Land Sachsen einsetzt. Im gleichen Gebäude empfingen wir dann auch Eric Bonse, welcher als freier Journalist (für die „taz“, „Cicero“, „das Parlament“, usw.) einen Einblick in seine Arbeit gab und Schwierigkeiten und Erfahrungen teilte. Weiterhin besuchten wir das Büro des Deutschen Gewerkschaft Bundes und eine Zweigstelle der „Jungen Europäischen Föderalisten“, welche um das Mitwirken von jungen Menschen auf Europäischer Ebene bedacht sind. Nach einer kurzen abendlichen Auswertung in einem Park, ließen wir die Woche voller Eindrücke und neuen Erfahrungen Revue passieren und stellten uns auf die morgige Heimreise ein.

Mir hat die Fahrt nach Brüssel persönlich sehr gefallen! Man hatte die Möglichkeit sich mit netten, umgänglichen und interessanten Personen zu unterhalten, Institutionen zu besichtigen und die Stadt „Brüssel“ als europäisches Phänomen zu erleben. Für mich sticht die Fahrt nach Brüssel als Highlight aus den anderen Seminarfahrten hervor!

 

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