von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 08.03.2018 | Blog
Liebe Freunde,
mein erster europäischer Winter ist vorbei und ich möchte gerne mit euch teilen, wie ich diesen verbracht habe. 
Im Dezember war ich mit dem PJR Team bei einigen Workshops zum Thema „Social media“ aktiv, dabei konnte ich auch etwas für mich über die Nutzung von sozialen Netzwerken lernen. Aber das Highlight war das Planspiel „Kommunalpolitik“: Schüler der 10. Klasse der Waldorfschule haben sich in 4 Parteien geteilt und in Form eines Stadtrats über den Bau eines neuen Asylheims in Dresden diskutiert. Ich war für die Journalisten verantwortlich, die die Interviews durchgeführt, Information gesammelt und eine Pressenwand erstellt haben. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich habe selbst praktisch gelernt, wie der Stadtrat funktioniert.
In meiner freien Zeit bin ich fast ständig in Dresden geblieben, weil hier eine Veranstaltung stattgefunden hat, die man auf keinen Fall verpassen darf – Weihnachtsmarkt! Im Herzen der Stadt, am Altmarkt, befindet sich der älteste und schönste Weihnachtsmarkt Deutschlands – der Striezelmarkt, der seit fast 600 Jahre existiert. Dort bin ich mit meinen Freunden des Öfteren gewesen, habe immer gern Glühwein gekostet und auch viel über Dresdnerische Traditionen, wie den Stollen und die Pflaumentoffel-Erstellung erfahren.
Einstieg ins Neujahr
Neujahrfeier und Anfang Januar habe ich Zuhause mit meiner Familie und mit Freunden verbracht, die ich davor schon sehr stark vermisst hatte. Danach im Büro war es relativ ruhig und es gab nicht so viele Veranstaltungen, aber ich habe an dem Filmabend „Shoah“ (Holocaust auf Hebräisch) von unserem FSJler Clemens teilgenommen und mitgeholfen. Die Filmepisoden, die er gezeigt hat, waren beeindruckend und ich habe mir danach viel Gedanken gemacht. 
Im Februar ging´s wieder los mit den „Social media“ Seminaren, außerdem haben wir das Organisationstreffen zum deutsch-israelischen Austausch vorbereitet und durchgeführt. Meine Hauptaufgabe dabei war, mit Schülern ein Kennenlernenspiel zu machen. Das Spiel lief gut und hat mich sehr gefreut.
EFD-Seminar, europäische Hauptstädte und russische Wahl
Mitte des Monats habe ich 5 Tage in Würzburg bei meinem EFD-Halbzeitseminar („Midterm-Meeting“) verbracht. Dort habe ich 17 andere Freiwillige kennengelernt, Erfahrungen von meinem Projekt mitgeteilt, viele soziale Interaktionsspiele gespielt, über YouthPass - das Dokument, das alle Freiwillige am Ende ihres Projekts kriegen - und weitere Perspektiven nach dem EFD erfahren und auch den ersten Fasching in meinem Leben beobachtet. Also, ich kann sagen, dass ich die Zeit dort sinnvoll verbracht habe.
Februar nenne ich auch „den Monat der zwei Hauptstädte“, weil ich wieder Berlin und zum ersten Mal Paris besucht habe. In Berlin habe ich endlich die Möglichkeit bekommen in meiner Lieblings-Kathedrale der Welt – Berliner Dom – zu gehen, und in Paris konnte ich meinen Teenagertraum erfüllen und den Eiffelturm in echt sehen.
In den letzten zwei Wochen war ich auch mit der Vorbereitung zu der Veranstaltung beschäftigt, die vorgestern stattgefunden hat: der Vortrag „Präsidentschaftswahl in Russland 2018“. Dazu haben unserer Praktikant Martin und ich eine Präsentation erstellt.
Ich habe in meinem Teil von der Wahlprozedur, vorherigen Wahlen, den Kandidaten und ihren Programmen und von der Opposition berichtet, und dann hat Martin mich mit seiner Einschätzung, wie demokratisch diese Wahl sei, unterstützt. Dazu wurden auch viele Fragen von Zuhörern gestellt und als Ergebnis entstand eine fruchtbare Diskussion.
Beste Grüße,
Marina
Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 08.03.2018 | Nicht kategorisiert
Dear friends,
my first european winter is over and I would like to share with you how I spent it.
In December, I was carrying out some „Social media“ workshops with the PJR team, and I also learned something for me about how to use social networks. But the highlight was our modulation of local politics game: students of the 10th grade of the Waldorfschule were divided into four parties and discussed in the form of a city council on the construction of a new refugees asylum in Dresden. I was responsible for the journalists who conducted the interviews, collected information and created a press wall. It was a lot of fun and I learned practically how the city council works. 
In my free time I stayed in Dresden almost all the time because here took place an event that you should not miss - Christmas market! In the heart of the city, on the Altmarkt square, the oldest and most beautiful Christmas market in Germany - the Striezelmarkt is located, which has been existing for almost 600 years. I often visited it with my friends, tasted mulled wine and also learned a lot about Dresden traditions, such as the Stollen and the Plaumentoffel creation.
Entering the new year
New Year’s Eve and the beginning of January I spent at home with my family and friends, who I had missed a lot before that. Afterwards in the office it was relatively quiet and there were not so many events, but I participated in the film night „Shoah“ (“holocaust” in Hebrew) by our FSJ volunteer Clemens. The film episodes he showed were impressive and made me think a lot after that. 
In February, we started again with the „Social media“ seminars, and we also prepared and carried out the organization meeting for the German-Israeli exchange. My main task was to make a get-to-know game with the pupils. The game went well and I was very happy.
EVS-seminar, European capitals and Russian presidential election 
In the middle of the month, I spent 5 days in Würzburg during my EVS midterm meeting seminar. There I met 17 other volunteers, shared experiences from my project, played many social interaction games, learned about YouthPass - the document that all volunteers get at the end of their projects - and learned more about EVS and saw a carnival for the first time in my life. So, I can say that I´ve spent the time there meaningfully. 
February I also call „the month of the two capitals“ because I visited Berlin again and for the first time – Paris. In Berlin I finally got the opportunity to go to my favourite cathedral in the world - Berlin Cathedral - and in Paris I was able to fulfil my teenage dream and see the Eiffel Tower in reality.
During the last two weeks I was also busy preparing for the event that took place the day before yesterday: the lecture „Presidential election in Russia 2018“. For that our intern Martin and I have prepared a presentation.
In my part, I reported on the electoral procedure, previous elections, the candidates and their programs and the opposition, and then Martin supported me in his assessment of how democratic this election is. At the end our listeners asked many questions and the result was a fruitful discussion.
Kind regards,
Marina
European Voluntary Service is fostered by ERASMUS+ with funds from the European Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 27.02.2018 | Blog
Hola a todos,
nachdem für mich nun schon die Hälfte der Zeit auf Gran Canaria um ist, ist es Zeit, mal wieder etwas vom Leben auf der Insel zu berichten, denn seit meinem ersten Bericht von den ersten Wochen hat sich viel geändert. Sicher nicht an den Umständen hier, sondern an meiner Einstellung und ganz sicher auch an meiner Sicht auf manche Dinge. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich einzuleben, aber es hat sich gelohnt durchzuhalten. Auch wenn vieles nicht leicht war und immer noch vieles nicht so läuft wie es laufen könnte, kann ich doch zumindest sagen, dass ich an den Problemen gewachsen bin.
Das klingt vielleicht ein bisschen kitschig, aber so ist es. Ich würde mein Projekt sicher nicht weiterempfehlen. Das liegt auf keinen Fall an den Kindern; im Gegenteil: Sie sind der Grund, warum ich das Projekt nicht abgebrochen habe. Es ist nicht so leicht zu beschreiben und wahrscheinlich noch viel schwieriger, das nachzuvollziehen, wenn man es selbst nicht erlebt hat. Ich möchte mich deshalb darauf beschränken, von einigen Erlebnissen der letzten Monate zu berichten. 
Eines der größten Highlights war sicherlich das On-arrival-training, oder Spanisch „formación de llegada“. Meine beiden Mitbewohnerinnen (companeras de piso) und ich sind dafür für eine Woche nach La Palma geflogen, die westlichste der Kanarischen Inseln. Sie ist, glaube ich, den meisten unbekannt; wenn ich von La Palma erzählt habe, haben die meisten Leute an die Hauptstadt von Gran Canaria, Las Palmas, oder an Mallorca gedacht…
Dort haben wir die neun anderen Freiwilligen von den Kanarischen Inseln kennengelernt, von denen die meisten auf La Palma leben. Wir waren also eine sehr kleine Gruppe, allerdings mit Freiwilligen aus sieben verschiedenen Ländern (Frankreich, Italien, Griechenland, Serbien, Mazedonien, Polen und Deutschland).
Nachdem wir uns tagsüber mit Themen wie interkulturelles Lernen, Sprache, Krankenversicherung und mögliche Probleme beschäftigt haben, ging abends das interkulturelle Lernen erst richtig los. „Das ist ja ein Festival der Sprachen“, meinte eines Abends der Mann am Nebentisch, der uns zugehört hatte, wie wir uns in acht unterschiedlichen Sprachen unterhielten und, je nach Gegenüber, die Sprache wechselten.
Mir scheint es ein deutsches Ding zu sein, direkt nach der Schule ins Ausland zu gehen. Wir Deutschen waren nämlich mit Abstand die Jüngsten. Die meisten anderen haben schon fertig studiert und sind 23, 26, 27 Jahre alt.
Nichtsdestotrotz oder gerade wegen dieser Unterschiede hat mir diese Woche so unglaublich viel gebracht; weil man ein echtes Gefühl davon bekommen hat, was Europa eigentlich ist oder sein kann.
Zurück im Projekt
Die Rückkehr in unser Projekt war ehrlich gesagt etwas deprimierend, weil wir in dieser Woche mitbekommen hatten, wie gut die Projekte bei den anderen liefen. Wir haben immer auf die Wochenenden hingearbeitet, die dafür umso schöner waren. Wir haben viele Wanderungen gemacht, denn Gran Canaria ist ein wahres Wanderparadies (siehe Fotos)! Das Beeindruckende ist, dass auf der Insel so unterschiedliche Landschaften vereint sind. Bei einer Wanderung in der Mitte der Insel hatten wir einen Blick über die faltigen Gebirgszüge über den Strand sogar bis zum Teide, dem höchsten Berg Spaniens, der auf Teneriffa ist.
Apropos Teneriffa… Über ein langes Wochenende haben wir die Freiwillige auf Teneriffa besucht, mit dem Flugzeug ist man in einer knappen halben Stunde da. (Und weil wir für ein Jahr als „Residenten der Kanaren“ eingetragen sind, bezahlen wir, wenn es gut kommt, gerade mal 10 Euro!) Die Freiwilligen auf La Palma haben wir auch noch einmal besucht und Reisen auf die verbleibenden vier Inseln sind geplant.
In den letzten fünf Monaten bin ich so viel gereist wie noch nie, aber vielleicht ist es einfach das Wissen, dass man hier nur eine begrenzte Zeit hat, das meine Reiseplanungsfreude so überschäumen lässt (und natürlich die Tatsache, dass ich hier nicht in die Schule gehen muss).
Aber in der Woche gehe ich natürlich ganz normal arbeiten und zweimal pro Woche in die Sprachschule in Las Palmas. Mit den Kindern kann ich mich jetzt schon viel besser unterhalten, was die Arbeit um einiges erleichtert und wodurch es auch erst so richtig interessant wird. Manchmal frage ich mich, wie ich auf die Idee gekommen bin, mit kaum einem Wort Spanisch nach Spanien zu gehen. Sicherlich kann man sich auch mit Gesten verständigen, aber es ergeben sich auch sehr viele Möglichkeiten, in denen man sich missverstehen kann.
„Ganz in weiß“… auf dem spanischen Karneval
Ein Grund für viele Touristen nach Gran Canaria zu kommen und eines der wichtigsten Feste für die Einheimischen, ist der Karneval, den wir in den letzten Wochen miterlebt haben und der noch bis in den März hinein gefeiert wird. Da ich nicht in Westdeutschland oder Rio de Janeiro aufgewachsen bin, war das ein Karneval, wie ich ihn noch nie erlebt habe. An einem Tag namens „Los Indianos“ kleiden sich die Leute komplett in Weiß und bewerfen sich auf der Straße mit Mehl und Babypuder. Natürlich wurde auch viel Musik gespielt und getanzt. In den Straßen war alles weiß, als hätte es geschneit und es hat ganz sauber und süß und nach Baby gerochen. Mit „Indianos“ waren früher die Auswanderer nach Amerika gemeint und mit diesem Fest wurde ihre Rückkehr gefeiert. Mit dem Puder wurde die Haut aufgehellt, warum, konnte mir keiner so richtig sagen. Aber Spaß hat es auf jeden Fall gemacht!! 
Am Samstag vor dem Rosenmontag wurde mit einem riesigen Umzug durch die ganze Stadt der Höhepunkt des Karneval gefeiert. Drei Stunden lang standen wir an einer Stelle und haben uns die vorbeiziehenden Trommler und mit riesigem Kopfschmuck geschmückten Tänzer angeschaut, wie auch auf den Fotos zu sehen ist. Als es dunkel wurde, haben sich die Leute in den Zug eingereiht und sind tanzend und mit viel Musik zu einem der größten Plätze in Las Palmas gezogen, auf dem bis in die Morgenstunden getanzt wurde. Es war ein unglaubliches Gefühl, mit so vielen Leuten mitten im Februar auf der Straße zu tanzen. Aber wenn es ums Feiern geht, sind die Kanarier immer dabei.
Auch im Kindergarten haben wir Fasching gefeiert. Es war eigentlich ein ganz normaler Tag, aber die Kinder waren überglücklich und haben ihre Rollen voll ausgelebt. Und mir wurden mehrmals Handschellen angelegt.
Mid-term-Meeting
Im Januar sind wir zum Mid-term-training nach Málaga geflogen, um uns mit anderen Freiwilligen aus Spanien auszutauschen. In dem Training ging es vor allem darum, zu reflektieren, sich seines Ziels bewusstzuwerden und Ideen zu sammeln, wie man aus der verbleibenden Zeit das Bestmögliche herausholen könnte. Wie auch das On-arrival-Training war das eine sehr intensive Woche, die genau zum richtigen Zeitpunkt stattgefunden hat. So sind wir mit viel Motivation und voller Ideen zurückgekehrt.
Außerdem war es (seltsamerweise) ein sehr schönes Gefühl, mal wieder auf dem Festland zu sein und anderthalb Stunden in EINE Richtung zu fahren.
In den nächsten Wochen bekommen wir viel Besuch von den Freiwilligen vom Festland. Alle wollen sie die mysteriöse Insel weit, weit draußen im Ozean besuchen… Wahrscheinlich liegt das unter anderem auch am Wetter… Am Wochenende war es schon so warm, dass man baden gehen konnte.
Wenn man sich den Bericht so anschaut, kann man leicht auf die Idee kommen, dass ich hier ein traumhaftes Leben wie im Urlaub führe. So ist es sicher nicht, aber die Erlebnisse, von denen ich berichtet habe, sind es, die die Zeit bis jetzt so wertvoll gemacht haben. Solche Erlebnisse lassen einen leichter über die Schwierigkeiten hinwegsehen und ich bin gespannt, was in den nächsten vier Monaten noch so kommt.
Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 15.02.2018 | Nicht kategorisiert
Recently, we have carried out our seminar „Web 2.0“ in KJFH Plauener Bahnhof and at some schools of Dresden several times. The aim of this seminar is to get in touch with the participants and to discuss their experiences and expectations on the topic of Internet & smartphone. Thus, we started the seminar with an expectation inquiry to find out what the participants expect and whether this coincides with our „program“. It also offers the opportunity to get closer to specific topics as we see what the interests are. It is also important to make rules of conversation, so that the planned exchange of opinions is for us all understandable. 
Afterwards, the seminar continued with a positioning game. In it the participants should position themselves according to specific statements in space: refuse or agree or both of them. In order to get into conversation, we asked to reason one’s own point of view and to share the own associated experiences. Here we could easily touch upon different topics (from data protection and fake profiles to media dependency), which we can come back to later. 
Then we talked about social media: Facebook, Twitter, Instagram, YouTube & Co. As expected, the students had a lot of knowledge about these applications and they had a lot of material for conversation. Finally, we came to the topic of data protection, which should go hand in hand with the social networks. As an introduction we showed a video from „Klicksafe“, in which the protagonist explains her experience with her own data on the Internet. Afterwards we asked the students some questions about the video and their own experiences. The fact that few personal data are enough to identify sb, we wanted to show with the game „profile“. For this we had each pupil fill in a small questionnaire and then the information was presented. It was really astonishing that after only 3 characteristics the wanted persons could be identified.
Then we talked about WhatsApp, possibly negative consequences of being constantly available and set up a „WhatsApp etiquette guide“ for the class chat. 
Finally, we started the topic of the most popular social medium YouTube with a short „guessing game“ regarding German YouTubers. The game was received with much euphoria. The difficulty here was merely to point out alleged tricks of some YouTube stars, as they are highly valued by the students.
As part of the Jugendweihe (youth consecration), we held the seminar in the KJFH Plauen and with our tablets we used an selfmade online quiz from „Kahoot“. It was very well received by all the participants.
von Freiwillige/r im Sozialen Jahr Politik | 15.02.2018 | Blog
In letzter Zeit haben wir mehrmals unser Seminar „Web 2.0“ im KJFH Plauener Bahnhof und an Dresdner Schulen durchgeführt. Ziel dieses Seminares ist es, mit den Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen und ihre Erfahrungen und Erwartungen zum Thema Internet & Smartphone mit einzubeziehen. Somit starteten wir das Seminar mit einer Erwartungsabfrage um zu erfahren, was sich die Teilnehmer*innen vorstellen und ob sich dies mit unserem „Programm“ deckt. Auch bietet es die Möglichkeit näher auf bestimmte Themen einzugehen, da wir sehen, wo die Interessen liegen. Auch ist es wichtig Gesprächsregeln auszumachen, damit ein geplanter Austausch an Meinungen für alle verständlich abläuft.
Mit einem Positionierungsspiel ging es anschließend weiter im Seminar. Dabei sollten sich die Teilnehmer*innen zu bestimmten Thesen im Raum positionieren; ablehnen oder zustimmen oder von beiden etwas. Um dabei ins Gespräch zu kommen, baten wir darum den eigenen Standpunkt zu begründen und die damit verbundenen eigenen Erfahrungen zu teilen. Hier lassen sich sehr gut verschiedene Themenblöcke berühren (von Datenschutz über Fake-Profile bis hin zu Medienabhängigkeit), auf die wir dann später zurückkommen können.
Anschließend haben wir über Soziale Medien gesprochen: Facebook, Twitter, Instagram, YouTube & Co. Wie erwartet hatten die Schüler viele Kenntnisse über diese Anwendungen und man besaß viel Gesprächsmaterial. Schließlich sind wir zum Thema Datenschutz gekommen, der Hand in Hand mit den sozialen Netzwerken gehen sollte. Zur Einführungen haben wir ein Video von „Klicksafe“ gezeigt, in dem die Protagonistin ihre Erfahrung bezüglich eigener Daten im Internet erläutert. Anschließend befragten wir dann die Schüler*innen zum gezeigten Video und zu eigenen Erfahrungen. Dass bereits wenige persönliche Daten ausreichen, um jmd. zu identifizieren, wollten wir mit dem Spiel „Steckbrief“ zeigen. Hierfür ließen wir jede/n Schüler*in einen kleinen Fragebogen ausfüllen und anschließend wurde die Informationen vorgetragen. Es war wirklich erstaunlich, dass nach lediglich 3 Merkmalen die gesuchten Personen ermittelt werden konnten.
Anschließend sprachen wir über WhatsApp, evtl. negative Folgen vom ständig erreichbar sein und stellten ein „WhatsApp Knigge“ für den Klassenchat auf.
Zum Schluss fanden wir mit einem kurzen „Ratespiel“ bezüglich deutscher YouTuber den Einstieg in das beliebteste soziale Medium: YouTube. Das Spiel wurde mit sehr viel Euphorie aufgenommen. Die Schwierigkeit hierbei war lediglich auf vermeintliche Tricks einiger YouTube- Stars hinzuweisen, da diese bei den Schüler*innen einen hohen Stellenwert besitzen.
Im Rahmen der Jugendweihe führten wir beim KJFH Plauen das Seminar durch und mit unseren Tablets nutzten wir ein -von uns erstelltes- online Quiz von „Kahoot“. Es wurde von allen sehr gut aufgenommen.
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