Stand zur Halbzeit

Stand zur Halbzeit

Hallo!

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich meinen letzten Blogeintrag veröffentlicht habe und nun wird es wieder einmal Zeit ☺.

Im Schlussgang zur U18-Wahl stand die Berlinfahrt vor der Tür, wo Dresdner Kinder und Jugendliche die Möglichkeit besaßen, Dresdner Abgeordnete in Berlin zu treffen und sie über ihre Arbeit als Dresdner Kandidaten auszufragen. Leider konnte Herr Vaatz nicht anwesend sein und wurde somit durch zwei Mitarbeiter vertreten. Frau Kipping konnte zum vereinbarten Termin anwesend sein und Rede und Antwort stehen. Auch meinte das Wetter es gut mit uns und wir hatten einen fantastischen Blick von der Kuppel des Reichstages über Berlin (einen ausführlichen Bericht findet ihr hier: https://pjr-dresden.de/2017/12/01/wir-waren-in-berlin/ ). Somit war das Projekt U18 Wahl abgeschlossen und wartet für eine Neuauflage die nächsten Wahlen in vier Jahren ab – oder gibt es vielleicht doch vorzeitig Neuwahlen?

Am 24. Januar fand schließlich ein Stammtisch statt, den ich selbständig ausgearbeitet und durchgeführt habe. Als Stammtischthema bietet sich besonders Material an, welches viel Austauschmöglichkeiten besitzt und deswegen habe ich mich für „Shoah“ von Claude Lanzmann entschieden. Die Vorbereitung für den Abend, welcher dann schließlich in der Filmgalerie stattfand, dauerte länger als geplant. Jedoch wollte ich alle 9h Filmmaterial gesichtet, das dazugehörige Buch gelesen und ausreichend über das Thema Bescheid wissen; bevor ich zum Stammtisch lade. In Folge der Vorbereitung nahm ich dann auch an einer Bildungsfahrt -der evangelischen Akademie- nach Theresienstadt teil, um das ehemalige Ghetto zu besichtigen. Es war eine sehr muntere Gruppe von ca. 15 Personen, älterer Jahrgänge, die aber sehr aufgeschlossen und nett waren. Die Bildungsfahrt beinhaltete einen Vorbereitungsabend -mit theoretischen Vorträgen- und die Fahrt nach Tschechien, die eine Übernachtung -von Samstag zu Sonntag- beinhaltete.

Im Rahmen der Vorbereitung, auf den Stammtischabend war das FSJ-Seminar im Schloss Colditz auch sehr interessant. Mit dem Thema „Rechtsextremismus“ gliederte es sich an das Projekt „Shoah“ an, wenngleich auch chronologisch weiter hinten, indem es besonders die heutige Zeit beleuchtete. In Colditz verbrachten wir (33 FSJ´ler) eine Woche und behandelten außerdem die „Mitte Studie“ und unterhielten uns mit einem Aussteiger aus der „Rechten Szene“. Wieder zurück im Büro bereitete ich nun den Stammtisch vor (mehr Informationen zum Abend findet ihr hier: https://pjr-dresden.de/2018/01/30/shoah-stammtisch/ ).

Außerdem startete ich ein Videoprojekt, in dem junge engagierte Freiwillige interviewt und gefilmt werden. Ziel ist eine Videoreihe, die motivierten Menschen zeigt, wie man sich erfolgreich engagieren und einbringen kann. Das Videoprojekt findet in Zusammenarbeit mit der Video- AG der 55. Oberschule statt, mit denen wir die Fragen ausarbeiten, interviewen, filmen und schneiden wollen. In Vorbereitung auf das Projekt besuchte ich ein Lehrgang der SAEK, welcher die Grundprinzipien der Filmproduktion erklärte: Storyboard, Licht, Kameraführung, uvm. Mal sehen ob sich davon an den Drehtagen etwas anwenden lässt ☺. Wie viel und in welcher Form es zur Umsetzung kommt, werde ich im nächsten Blog berichten.

Viele Grüße und bis dann!  

Clemens

Shoah Stammtisch

Shoah Stammtisch

Am Mittwoch, den 24. Januar, fand in der Filmgalerie Dresden im Rahmen unsers Stammtisches ein Filmabend mit Diskussion statt. Unser FSJ´ler Clemens wählte dafür den Film Shoah von Claude Lanzmann und zeigte markante Szenen, wie den Juden das Menschsein aberkannt wurde. Zu Beginn des Abends stellte er Claude Lanzmann als Person vor und seine Motivation den Film zu drehen. Anschließend wurden ausgewählte Filmszenen gezeigt, wobei Clemens einleitend etwas zur gezeigten Situation und den Personen sagte. Nach den Filmszenen war Platz für die Diskussion. Mit den ca. 20 Besuchern des Filmabends entwickelte sich ein aktives Gespräch, bei einer guten Diskussionskultur, welches auch nach der Präsentation fortgeführt wurde. Schwerpunkt lag vor allem im Opfer- Täter- Begriff. Als Stärkung stand außerdem eine kleine Auswahl an Snacks und Getränken bereit, die für eine kleine Spende erworben werden konnten. Einen besonderen Dank möchten wir insbesondere der Filmgalerie Dresden zukommen lassen, die uns die Räumlichkeiten und die Technik zur Verfügung stellte.  

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„In the distance – at home? Minorities and refugees in Europe “ – ge.-pol.-ukr. exchange 2017

Finally we can present you the video of our trinational project „In the distance – at home? Minorities and refugees in Europe „. The video editing took a bit longer than expected, but the result proves that it was worth the effort!

In the project, young people from Germany, Ukraine and Poland learned a great deal about the lives of national minorities, refugees and internally displaced persons in the three participating countries. In addition to numerous meetings, excursions, workshops, the young people also worked on the project blog and played various games that brought them closer to each other.

“In der Ferne – zu Hause? Minderheiten und Flüchtlinge in Europa” – dt.-poln.-ukr. begegnung 2017

Endlich können wir euch das Projektvideo unseres trinationalen Projekts “In der Ferne – zu Hause? Minderheiten und Flüchtlinge in Europa” präsentieren. Die Videobearbeitung dauerte etwas länger als erwartet, aber das Ergebnis zeigt, dass es die Mühe wert war!

Im Rahmen des Projekts erfuhren die jungen Menschen aus Deutschland, der Ukraine und Polen in den drei beteiligten Ländern viel über das Leben der nationalen Minderheiten, Geflüchteten und Binnenvertriebenen. Außer zahlreichen Treffen, Ausflügen, Workshops arbeiteten die Jugendlichen auch am Projektblog und absolvierten verschiedene Spiele, die sie einander näher brachten.

„За границей – как дома? Меньшинства и берженцы в Европе“ – нем-польск-укр. молодёжный обмен 2017

Наконец-то мы можем вам показать видео нашего интернационального проекта „За границей – как дома? Меньшинства и берженцы в Европе“. Обработка видео продлилась дольше, чем ожидалось, но результат подтверждает, что это того стоило!

В рамках проекта молодые люди из Германии, Украины и Польши в трёх упомянутых странах узнавали о жизни национальных меньшинств и берженцев. Кроме многочисленных встреч, поездок и семинаров, молодые люди работали также над блогом проекта и играли в различные сплачивающие игры.