Letzte Tage in Dresden

Letzte Tage in Dresden

2015 nahm ich an einer Jugendbegegnung zwischen Lemberg und Dresden teil. Diese beeinflusste dann später meine Entscheidung, an einem europäischen Freiwilligendienst in Deutschland teilzunehmen. Deutschland war für mich als Zielland besonders wichtig, weil ich Deutsch studiert habe und über den EFD erhoffte ich meine Sprachkenntnisse und mein Kulturwissen über das Land zu verbessern. Außerdem wollte ich mein Wissen über die Politik stärken. Über das von der Europäischen Union beschlossene ERASMUS+ Programm hatte ich schon früher gehört, aber während meines Studiums an der Uni hatte ich Angst für so lange Zeit ins Ausland zu gehen. Trotz allen Zweifeln habe ich mich dann aber letztes Jahr entschieden, nach Deutschland zu gehen, was ich nie bedauern werde.

Der Freiwilligendienst beim PJR hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt, sondern hat sie sogar übertroffen. Hier habe ich viele netten Menschen kennengelernt, mit denen ich das ganze Jahr zusammengearbeitet habe, außerdem habe ich viele tolle Sachen erlebt. Und ich konnte auch ein bisschen reisen und besuchte während des Jahres Berlin, Wien, Prag und andere Städte. Auch außerhalb meiner Arbeit lernte ich viele Menschen kennen, denen ich für alles sehr dankbar bin.

Während des Projektes hatte ich sehr breite Möglichkeiten, mich in verschiedenen Richtungen zu probieren und auf verschiedene Art die Arbeit zu realisieren. Dabei bekam ich ständige Unterstützung, was für mich sehr wichtig war. Ich bin sicher, dass alle Kenntnisse, die ich hier bekommen habe, mir in Zukunft helfen werden.

Das größte Projekt während meines EFDs war die Jugendbegegnung mit Polen und der Ukraine. Ich war an der Organisation beteiligt und bei mir war es zum ersten Mal, dass ich mich bei der Planung und Durchführung vom so großen Projekt engagiere. Ich bedanke mich sehr bei allen, die mich dabei unterstützt haben.

Das war ein tolles Jahr mit vielen Ereignissen. Mein EFD hat meine persönliche Einstellung zu vielen Sachen geändert. Ich würde jedem daher den europäischen Freiwilligendienst empfehlen. Nutzt jede Chance, um euch zu engagieren und jede Sekunde, um etwas Nützliches zu machen.

Viele Grüße,

Sviatoslav

Der Europäische Freiwilligendienst wird gefördert von ERASMUS+ mit Mitteln der Europäischen Union.

Time To Say Goodbye

Time To Say Goodbye

Liebe Freunde,

der letzte Teil unseres internationalen Projektes “In der Ferne- zu Hause? Minderheiten und Flüchtlinge in Europa” ist zu Ende.

Während des dritten Begegnungsteils haben die Teilnehmer viel über nationale Minderheiten in Deutschland und Flüchtlinge erfahren. Außer zahlreichen Treffen und Workshops in Dresden hatten die TeilnehmerInnen auch Programmpunkte in anderen Städten. Das waren Berlin, Bautzen und Meißen.

In Berlin erfuhren die Teilnehmer mehr über nationale Minderheiten in Deutschland. Dazu diente das Treffen mit Herrn Konhäuser und Herrn Praxenthaler, die beim Team vom Bundesbeauftragten für nationale Minderheiten uns Aussiedler Koschyk tätig sind.

In Bautzen hatten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, mehr über sorbische Kultur zu erfahren.

Am letzten Tag der Jugendbegegnung sind alle in die schöne Stadt Meißen gefahren, die sich nicht weit von Dresden befindet. Dort bewerteten wir das Projekt  und nach Spaziergang fuhren nach Dresden zurück, um den letzten Abend zusammen zu verbringen.

Wir arbeiten schon an unsrem Projektvideo und informieren euch über seine Veröffentlichung.

Hier ist auch der Link zu unserem Projektblog, wo ihr viel mehr Informationen über das Projekt lesen könnt: https://dup2017.wordpress.com/

Letzte Tage in Dresden

Время прощаться

Время прощаться

Дорогие друзья!

Последняя часть нашего интернационального проекта «За границей — как дома? Меньшинства и берженцы в Европе» подошла к концу. 

Во время третьей части его участники узнали много о национальных меньшинствах и берженцах в Германии. Кроме многочисленных встреч и семинаров в Дрездене, в программу также входило посещение других городов: Берлина, Баутцена и Майсена. 

В Берлине участники подробней познакомились с вопросом национальных меньшенств в Германии. Этому способствовала встреча с господами Конхойзером и Праксенхалером - федерально уполномоченными по делам национальных меньшинств.

В Баутцене участникам была предоставлена возможность больше узнать о лужицкой культуре. 

В последний день молодёжного обмена все приехали в красивый город Майсен, которые находится недалеко от Дрездена. Там мы оценили данный проект и после прогулки поехали обратно в Дрезден, чтобы вместе провети последний вечер.

Мы уже работаем над видео проекта и сразу сообщим вам о его публикации.

Данная ссылка - на наш блог, где вы можете прочитать о нашем проекте: https://dup2017.wordpress.com/

Unsere Jugendbegegnung mit Polen und der Ukraine

Unsere Jugendbegegnung mit Polen und der Ukraine

Liebe LeserInnen,

zwei Teile unserer Jugendbegegnung “In der Ferne- zu Hause? Minderheiten und Flüchtlinge in Europa” sind schon vorbei. Es nähert sich unser dritter Teil in Dresden und wir wollen euch mitteilen, wie unsere Jugendbegegnungen in Breslau und Lemberg liefen.  Zudem stellen wir euch  noch kurz unseren Plan  für Dresden vor.

Unser erster Begegnungsteil hat  in der polnischen Stadt Breslau stattgefunden. Wir haben ihn zusammen mit unserem Kooperationspartner “BJDM – Bund der Jugend der Deutschen Minderheit” aus der Stadt Opole organisiert.

Bei dieser Jugendbegegnung haben die TeilnehmerInnen vor allem sehr viel zur deutschen Minderheit in Polen, die momentan die größte im Land ist, erfahren. Außerdem waren die TeilnehmerInnen in der Stadt Opole, wo es zahlreiche deutsche Organisationen gibt, viele von diesen haben wir  besucht und dort Gespräche geführt.

Ein wichtiges Thema des Austauschs war “Minderheiten und Stereotypen”, mit dem die TeilnehmerInnen sich auch beschäftigten.

Wir hatten auch die gute Möglichkeit  das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau zu besuchen. Die Vize-Generalkonsulin Frau Christiane Botschen gewährte uns einen Einblick in den Tätigkeitsbereich des Generalkonsulats.

 

 

Unser zweiter Begegnungsteil hat  in der ukrainischen Stadt Lemberg (ukr. Lwiw) stattgefunden, den wir zusammen mit der “Deutschen Jugend in der Ukraine“ organisiert haben.

Während des Begegnungsteils in Lwiw haben wir viel über das Leben der Binnenvertriebenen in der Ukraine und ihrer heutigen Situation erfahren. Viel Information bekamen wir auch zur Minderheitenpolitik in der Ukraine.

Im Rahmen des Programms hatten die TeilnehmerInnen ein Treffen mit der  Gesellschaft der polnischen Kultur, wobei wir erfahren haben, wie die polnische Minderheit in erster Linie im Gebiet Lwiw verbreitet ist und wie das Leben dieser Minderheit ist.

Besonders hat allen TeilnehmerInnen das Treffen mit den Krimtataren gefallen, wo sie für uns einen Workshop organisierten. Wir hörten viel über  die Geschichte dieses Volkes,  das Leben der Krimtataren in Lwiw und die Situation auf der Halbinsel Krim. Außerdem hat man uns die nationale Krimtatarische Henna Technik vorgestellt, die man bei wichtigen Festen verwendet.

Wichtig war auch das Treffen mit den Binnenvertriebenen aus dem Osten der Ukraine. Das waren die Menschen, die dort wegen der Eskalationen nicht mehr bleiben konnten und so gezwungen waren ihr Haus zu verlassen. Wir haben gehört, dass das Leben der Binnenvertriebene nicht leicht ist. Besonders liegt dieses Problem an den Unterkünften. Der Staat kann für diese Menschen die Unterkünfte nicht kostenlos zur Verfügung stellen. Aber die finanzielle Hilfe des Staates ist zu niedrig, um die Miete zu zahlen. Sie sagen, dass sie mehr Hilfe von NGOs und voneinander bekommen. Zu diesem komplizierten Thema hatten wir auch ein Gespräch mit einem Vertreter der Gebietsverwaltung Lwiw, der uns  über die Zusammenarbeit der Behörden und der  Binnenvertriebenen berichtete.

Frau Lesja Kornat hat den TeilnehmerInnen die Minderheiten in der Ukraine präsentiert und hat über die Rechte und Herausforderungen der nationalen Minderheiten gesprochen.

Durch die zahlreichen Führungen lernten wir die Stadt mit ihren vielen Facetten gut kennen.

Viel mehr Informationen könnt ihr im unseren Projektblog unter https://dup2017.wordpress.com/ finden.

In weniger als einen Monat haben wir unseren letzten Teil des Projektes in Dresden, wo die TeilnehmerInnen aus den drei beteiligten Projektländern viel über Flüchtlingspolitik in Deutschland erfahren und sich über das Leben der autochthonen Minderheiten erkundigen.

Unsere Jugendbegegnung mit Polen und der Ukraine

Наш молодёжный обмен с Польшей и Украиной

Наш молодёжный обмен с Польшей и Украиной

Дорогие читатели,

Две части нашего молодёжного обмена «За границей – как дома? Меньшинства и берженцы в Европе» уже позади. Приближается его третья часть в Дрездене и мы хотели бы с вами поделиться тем, как прошли мероприятия во Вроцлаве и Львове. Также мы кратко представим план мероприятия в Дрездене. 

Первая часть нашего обмена прошла в польском городе Вроцлаве. Её мы организовали совместно с нашими партнёрами «BJDM – Bund der Jugend der Deutschen Minderheit» из города Ополе.

Во время этой части участники обмена узнали много нового прежде всего о немецком меньшинстве в Поольше, которое на данный момент самое многочисленное в стране. Мы также побывали в Ополе, где находятся многие немецкие организации, посетили некоторые из них и поговорили с их членами.

Важной темой обмена, которую также разбирали его участники, были «Меньшинства и стереотипы».

У нас также была возможность посетить Генконсульство Германии во Вроцлаве. Заместитель Генерального консула Кристиан Ботшен дала нам представление о сфере деятельности консульства.

Вторая часть нашего молодёжного обмена прошла в украинском городе Львове. Её мы организовали совместно с «Deutschen Jugend in der Ukraine».

Во время этой части мы узнали многое о жизни внутренне перемещённых лиц на Украине и их настоящей ситуации. Мы таже получили много информации о политике в отношении меньшинств в стране.

В рамках программы участники обмена встретились с представителями общества польской культры, во время чего они выяснили, что польское меньшинство в первую очередь распространено в Львовской области, и как проходит жизнь этого меньшинства.

Особенно понравилась нашим участникам встреча с крымскими татарами, на которой они организовали для нас семинар. Мы услышали много об истории этого народа, их жизни во Львове и на полуострове Крым. Кроме того, нам было представлено крымтараское искусство рисования хной, которое используется во время праздников. 

Важной была таже встреча с внутренне перемещенными лицами с востока Украины. Это были люди, которые не могли больше там оставаться из-за эскалации конфликта и были вынуждены покинуть свои дома. Мы услышали, что их жизнь сейчас полна сложностей. Особенно остра проблема с жильём. Государство не может, к сожалению, предоставить им его бесплатно. И его финансовая помощь слишком мала, чтобы выплачивать аренду. Они сказали, что получают больше помощи от общественных организаций и друг от друга. Ну эту сложную тему мы поговорили с администрацией Львовской области, которая рассказала нам о совместной работе властей и внутренне перемещенных лиц.

Леся Корнат презентовала нашим участникам меньшинства на Укаине и поговорила с нами об их правах и сложностях.

Во время многочисленных экскурсий мы с разных сторон познакомились с городом.

Больше информации вы можете найти в блоге нашего проекта: https://dup2017.wordpress.com/ 

Менее чем через месяц начнется третья часть нашего проекта в Дрездене, во время которой участники из трёх стран проекта смогут узнать больше о политике в отношении берженцев в Германиии и о коренных меньшинствах в стране.