Spanischer Abend beim PJR

Spanischer Abend beim PJR

Am 14. Februar werden wir einen spanischen Abend in unserem Büro veranstalten! Ich, der spanische europäische Freiwillige, werde ein paar Leckereien aus Spanien für euch kochen und einen kleinen Vortrag über spanische Geschichte und Politik im letzten Jahrhundert bis heute halten … Seit dem Bürgerkrieg bis zu aktuellen Ereignissen, mit tortilla de patata und patatas bravas! Wir lieben auch Kartoffeln… wir sind nicht so anders wie die Deutschen, eh?

 

Quelle Foto: Foto: „Spanien zerfällt“ von Timo Klostermeier via ccnull.deCC-BY 2.0

Mein Jahr in Frankreich

Mein Jahr in Frankreich

Salut! Moi, je m’appelle Hunor et j’ai 18 ans. Mit der tollen Unterstützung von PJR Dresden befinde ich mich seit dem 8. September in Saint-Lô in der Normandie und erlebe hier meinen europäischen Freiwilligendienst.

In der ersten Woche war ich bei einer Gastfamilie untergebracht, wo ich eine unglaublich schöne Zeit erleben konnte. Nun lebe ich zusammen in einer Wohnung mit zwei anderen Freiwilligen aus Italien in einem Collège. Meine eine
Mitbewohnerin ist im selben Projekt, wie ich - der andere ist erst seit letzter Woche Montag zu uns gekommen und wird sich woanders in Saint-Lô betätigen.

Meine Aufgabe: Zusammen mit der anderen Freiwilligen unterstütze ich den Jugendrat des Manche Départements (le Conseil Départemental des Jeunes de la Manche). Der Jugendrat ist in vier Kommissionen eingeteilt und besteht insgesamt aus 54 Mitgliedern, dessen Großteil Schüler*innen des Collège sind. Sie werden für zwei Jahre gewählt und können innerhalb dieser Zeit in jeder Kommission ein gemeinsames Projekt verwirklichen. Die ersten Treffen der Kommissionen waren mit den erwachsenen Ratsmitgliedern. Die “Conseillers Départementaux” haben einen Teil ihrer Projekte vorgestellt; anschließend haben die Kommissionen der Jugendlichen auch ihre Ideen und Pläne den Erwachsenen präsentiert.
Doch unsere eigentliche Aufgabe ist es nun, die Sitzungen der Kommissionen vorzubereiten und zu leiten. Letzte Woche Mittwoch haben wir das erste Mal eine Sitzung selbst durchgeführt, wo wir die Jugendlichen der Kommission “Bien vivre
ensemble” empfangen haben. Diese Woche folgte die Kommission nachhaltige Entwicklung, die unter anderem Aufklärungsaktionen im Bereich Probleme der Tierhaltung und des Fleischkonsum in den Collèges vorsieht. Wir haben die
Jugendlichen in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt und sie bei der Entwicklung ihrer Ideen unterstützt. Sind ihre Pläne angefertigt, werden wir helfen, ihre Projekte zu verwirklichen.

Am 17. Oktober fuhren wir außerdem zusammen mit dem Jugendrat nach Paris, wo wir unter anderem den Senat besichtigt haben und auch einen Senator des Manche Départements treffen konnten. Es hat sich angefühlt, wie die Klassenfahrten in der Schule, nur, dass ich diesmal die Aufsichtsperson war. Außerhalb von Saint-Lô hatten wir bereits mehrmals die Möglichkeit, uns mit anderen Freiwilligen aus der Region kennenzulernen. So haben wir auch einen
kleinen Freundeskreis mit einigen Freiwilligen aus einer nahegelegenen Stadt aufgebaut und auch mit einer anderen Freiwilligen aus Saint-Lô haben wir uns schon zweimal verabredet. Nächste Woche treffen wir wieder Freiwillige aus der
Region in der Stadt Caen. Ich hoffe, wir können neue Freundschaften knüpfen.

Ich freue mich schon auf die nächsten Treffen mit dem Jugendrat und ich möchte so viel Zeit wie möglich mit den Menschen verbringen, die ich hier kennengelernt habe. Und natürlich möchte ich noch viel Französisch reden.

Deutsch-slowakisch-ukrainische Jugendbegegnung 2023

Auch dieses Jahr haben wir wieder mit Förderung von Erasmus+ eine Jugendbegegnung organisieren können. Dieses Mal war ein slowakischer Partner neben unserem ukrainischen Partner mit an Bord. Thema war Jugendbeteiligung. Beim deutschen Begegnungsteil waren wir mit der Videokamera dabei, um euch einen kleinen Eindruck zu vermitteln. Schaut rein!

Deutsch-Slowakisch-Ukranische Jugendbegegnung

Deutsch-Slowakisch-Ukranische Jugendbegegnung

Im September fand unser diesjähriger deutsch-slowakisch-ukrainischer Jugendaustausch unter dem Thema „Wer, wenn nicht wir? - politische Jugendbeteiligung“ statt. Zunächst trafen sich die Jugendlichen aus allen drei Ländern vom 09.- 16. September in Dresden. Hier näherten sich die Jugendlichen dem Thema zum einen durch Workshops im Bereich Projektmanagement, wo sie lernten, ihr eigenes Projekt verwirklichen zu können, und zum anderen durch verschiedene
Exkursionen. So waren wir einen Tag in Berlin zu Besuch im Bundestag und zu einem Gespräch mit der Abgeordneten Natalie Pawlik verabredet, der Beauftragten für für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Außerdem besuchten das Kinder- und Jugendbüro in der Dresdner Neustadt und hatten Gespräche mit Vertreter*innen von Jugendorganisationen von Parteien. Aber auch der interkulturelle Austausch zwischen den Jugendlichen kamen unter anderem bei einem internationalen Abend und einem ukrainischen Abendessen mit traditionell selbst gekochtem Borschtsch nicht zu kurz.

Im zweiten Teil der Internationalen Jugendbegegnung vom 23. - 30. September empfing uns der Karpatendeutsche Verein in Bratislava (Slowakei). Auch hier lernten wir viel zu dem Thema und über die slowakische Kultur und Gastfreundschaft. So besuchten wir die Deutsche Botschaft in Bratislava, waren bei einer Live-Radiosendung im Goethe-Institut und erkundeten das Karpatendeutsche Museum. Außerdem beeindruckte uns Bratislava mit seiner vielseitigen Geschichte, wunderschönen Altstadt und kulinarischen Spezialitäten. Am letzten Tag der Begegnung besuchten wir das nahegelegene Wien und tauchten in die gemeinsame österreichischslowakisch-ukrainische Geschichte ein.


Diese Maßnahme wurde mitfinanziert aus Mitteln von Erasmus+ – Jugend in Aktion.

Neuer Freiwilliger in Sicht!

Neuer Freiwilliger in Sicht!

Photo von eine Polaroid Photo in dem Pablo steht im Büro

Hey, das bin ich!

Hallo zusammen! Ich bin der neue ESK Freiwillige für dieses Jahr beim PJR. Ich freue mich unendlich, hier für ein ganzes Jahrzu arbeiten! Ich bin 24 Jahre alt und komme aus Spanien. Ich habe Übersetzung studiert und lerne Deutsch, seit ich 18 war. Ich habe schon beim ESK gearbeitet, aber das hier ist mein erstes großes Projekt. In einem kleinen Dorf in Sizilien habe ich auch schon an einem kleinen ESK-Projekt mitgearbeitet und in Leipzig gemeinsam mit Jugendlichen mit Behinderung ein sehr schönes Mosaik als Sommerprojekt gemacht!

Ich liebe Indie Musik, Sprachwissenschaften, Videospiele, Jonglieren und Lesen, aber meine aller liebste Sache ist es, mit anderen Menschen zu sprechen!

Deshalb dachte ich, dass eine freiwillige Arbeit perfekt passen würde. Und das stimmt! Ich habe bereits Vorträge der Bildungsreferent*Innen gesehen und ich kann es nicht erwarten, meine eigenen Workshops vorzustellen.

Drei Sitbank im einem grüner Garten

Meine Entspannungplatz in Alfeld - da habe ich neue Menschen befreundet, gelesen oder einfach entspannt in der Stille.

Während einer Slowakisch-Ukrainisch-Deutschen Jugendbegegnung waren wir in Berlin. Die Menschen waren echt super und ich war das erste Mal im Bundestag! Die Art von Arbeit, die ich hier mache, ist vielfältig, und ich habe immer was zu tun. Auch wenn es in Spanien anders ist, komme ich sehr gut mit dem Tempo der Arbeit klar. Ich habe übersetzt, Reisen vorbereitet, Vorstellungen und Seminaren besucht, war Teil ein paar Arbeitsgemeinschafts… und habe mit vielen, vielen Menschen gesprochen!

Zurzeit komme ich direkt von einem ESK-Seminar, das in Alfeld (Leine) stattfand. Es war eine unglaublich schöne Erfahrung, ich habe Menschen aus vielen verschiedenen Ländern getroffen und mich mit ihnen angefreundet… Die Trainer waren echt verständnisvoll und haben für uns Aktivitäten mit sehr interessanten Inhalten vorbereitet. Wir haben uns erst gut kennengelernt und einen „Safe-Space“ zusammen erschaffen. Dann haben wir sehr ruhig über unsere Selbstvorstellungen und Beziehung mit anderen zusammen aber auch allein reflektiert. Sie haben uns auch ein sehr interessantes Modell des Lernens gezeigt. Man konnte merken, dass die Trainer viel Erfahrung haben.

Eine der Sachen die ich am meistens gemocht habe war, dass wir einen ganzen Morgen mit einer Freiberuflerin gesprochen haben. Sie wirkte wie eine echt beeindruckende Person. Sie hat uns charismatisch über unsere Rechte als Freiwillige Arbeiter*Innen aufgeklärt, und man konnte auch sehen, mit wie viel Leidenschaft sie ihre Arbeit macht und auch Interesse für uns zeigt. Es ist diese Art von Gespräch, das man im Leben führt und einfach nie vergisst. Die anderen Aktivitäten, die wir gemacht haben, waren auch super. Die Trainer haben uns auch von ihren eigenen Interessen erzählt – wir haben über die Geschichte von Alfeld gesprochen, über Mass Media und über Consent einen Workshop gemacht. Ein anderer Spanier und ich haben unserem neuen Freund ein bisschen Spanisch beigebracht und ich habe auch ein paar Sätzen auf Ungarisch gelernt… Wir haben alle eine Reise nach Hannover in unserer Freizeit vorbereitet. Ich habe selbst die Tickets gekauft, andere haben Veranstaltungen in der Stadt gesucht…

Wir haben alle eine sehr gute Zeit verbracht, bleiben noch in Kontakt und freuen uns aufs nächste Seminar. Ich bin hier erst einen Monat, aber ich kann nicht aufhören, meinen Freunden in Spanien ESK zu empfehlen!