You’re between 18 and 30 years old? You’re interested in politics and history? You want to be a part of an organization that educates young people in these topics?
Then become a European volunteer at the PJR Dresden. PJR Dresden offers European volunteers an opportunity to incorporate themselves in the organization’s work in civic education up to twelve months. The volunteer will support the working team in a wide range of projects which include educational projects in formal and in informal settings, educational trips to political institutions and memorial sites as well as international youth exchanges mainly with the countries of Eastern Europe.
The voluntary year starts on October 1st.
If you are interested, contact us: mail@pjr-dresden.de
Cześć, ich bin Luzie, 19 Jahre alt und mache meinen ESK-Freiwilligendienst in der wunderschönen Hafenstadt Gdańsk. Zusammen mit sechs weiteren Freiwilligen aus verschiedenen Ländern arbeite ich seit September 2022 in PSONI - einer Organisation mit verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit geistigen Behinderungen.
Für mich war schon lange klar, dass ich nach meinem Abitur erstmal ein Jahr Freiwilligendienst machen möchte und auch der Gedanke, einige Zeit ins Ausland zu gehen, hat mir echt gefallen. So war ich ziemlich glücklich, als ich auf der Suche nach den verschiedenen Möglichkeiten für freiwillige Tätigkeiten auf das Europäische Solidaritätskorps von Erasmus+ gestoßen bin und kann bis jetzt nur sagen, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung war, diesen Weg zu gehen.
Unser Leben in Gdańsk
Untergebracht sind wir Freiwilligen in 2er oder 3er WG's nahe dem Hauptsitz von PSONI und etwa eine halbe Stunde Straßenbahnfahrt vom wunderschönen Stadtzentrum entfernt. Ich teile mir eine Wohnung mit Tereza aus der Tschechischen Republik. Da wir nicht weit entfernt vom Strand wohnen, machen wir in unserer Freizeit richtig gerne Spaziergänge am Meer.
Generell gibt es hier wirklich viel zu sehen. Mit unserem Bahnticket, was wir von PSONI gestellt bekommen, können wir jederzeit in die Innenstadt fahren und den Flair der zahlreichen alten Gassen und Straßen genießen. Auch der, das Zentrum durchziehende Fluss Motława, die Kanäle und beeindruckende Architektur machen den Stadtteil (gerade auch für mich, als Fotografie Begeisterte) immer einen Besuch wert.
Zu meinen persönlichen Lieblingsorten zählen außerdem noch die ruhigen Wälder und Parks in unserer Umgebung oder die nahegelegene Boulderhalle, in der ich schon viele nette Menschen getroffen habe, die die gleiche Leidenschaft teilen, wie ich.
Die Arbeit in PSONI
Da PSONI so viele verschiedene Einrichtungen hat, durften wir in den ersten zwei Wochen nach unserer Ankunft erstmal einen Einblick in jeden der möglichen Arbeitsplätze gewinnen, bevor wir uns dann entschieden haben, wo wir eingesetzt werden wollen.
Unsere Arbeitswoche hier ist total abwechslungsreich, da man fast jeden Tag in einer anderen Einrichtung arbeitet. So arbeite ich beispielsweise in der Grundschule und der weiterführenden Schule mit Jugendlichen. Dort assistiere ich hauptsächlich den Lehrern, helfe bei kreativen Aktivitäten und habe auch schon meine eigenen Bastelprojekte geleitet.
Außerdem arbeite ich einen Tag pro Woche im Daily Center. Dort verbringen Menschen mit Behinderung ihren Tag mit verschiedenen Aktivitäten. Die Teilnehmer in dieser Einrichtung sind alle erwachsen und meine Aufgaben hier sind sehr vielseitig. Von Puzzeln, zusammen musizieren, gemeinsam die besten Partys feiern oder einfach Gesellschaft leisten, ist hier alles dabei. Mir gefällt es sehr gut, die Arbeit mit sowohl Jugendlichen, als auch Erwachsenen kennenzulernen und ich habe alle hier schon richtig lieb gewonnen.
Auch das Orchester "Vita Activa" zählt zu meinen Arbeitsplätzen. Zusammen proben wir dreimal pro Woche in "Ecekon" - einer, sich im Zentrum der Stadt befindende Musikschule für Menschen mit Behinderung. Von dieser Einrichtung bin ich besonders begeistert und frage mich, warum es so etwas nicht viel häufiger gibt. Es ist echt toll zu sehen, was hier so auf die Beine gestellt wurde, mit wie viel Freude, Motivation und Ausdauer die Teilnehmer hier verschiedenste Instrumente lernen und was für eine tolle Gemeinschaft das Ganze ist. Teil davon ist eben auch das Orchester, welches aus Xylophonen, Vibraphonen, Glockenspielen und verschiedenen anderen Perkussionsinstrumenten besteht. Gemeinsam mit "Vita Activa" durfte ich Anfang dieses Jahres auch schon eine besonders tolle Erfahrung machen, als wir ein Neujahrskonzert in der baltischen Philharmonie in Gdańsk gespielt haben.
Foto von Leszek Błaszczyk
Neben unseren normalen Arbeitsstellen sind wir alle auch noch Teil des Programms "Best Buddies", bei dem jeder Freiwillige einmal pro Woche etwas mit einer Person mit Behinderung unternimmt. Mein Best Buddy heißt Amelia, wir lieben es gemeinsam Tee zu trinken, zu lachen, etwas essen zu gehen, gemeinsam zu kochen, und einfach eine schöne Zeit zu haben.
Obwohl wir uns hier hauptsächlich mit Englisch verständigen, bekommen wir ein bis zweimal die Woche gemeinsam Polnischunterricht, um uns hier in Polen und besonders auf der Arbeit einfach noch besser zurechtfinden zu können. Und auch wenn es schon nicht ganz einfach ist, ist es ein tolles Gefühl, zu merken, wie man von Woche zu Woche mehr versteht und sich immer ein bisschen besser ausdrücken kann.
Begegnungen
Bisher durfte ich schon viele schöne Erfahrungen machen, tolle Menschen treffen und wundervolle Orte kennenlernen.
Bei meinem On-Arrival Training in Warschau, habe ich sehr viele andere, nette internationale Freiwillige aus verschiedenen Teilen Polens kennengelernt. Dort haben wir eine Woche lang Tipps für unseren Aufenthalt in Polen und für unseren Freiwilligendienst bekommen, Dinge über das ESK gelernt und hatten ganz viel Zeit uns über verschiedene Themen auszutauschen. Wirklich eine Woche voller interessanter, neuer Eindrücke und Begegnungen.
Wir Freiwilligen in meiner Organisation in Gdańsk verstehen uns als Gruppe echt richtig gut und haben schon viele Sachen gemeinsam unternommen. Besonders gefällt mir aber auch, wie herzlich ich von den Mitarbeitern und Teilnehmern von PSONI empfangen wurde. Wenn ich auf Arbeit komme, begegne ich so vielen freudigen Gesichtern, ich fühle mich von den Menschen in den Einrichtungen hier so wertgeschätzt und willkommen, sodass ich ihnen genau dieses Gefühl nur zurückgeben möchte. Wir haben wirklich sehr viel Spaß zusammen und ich freue mich immer, wenn ich hier jemanden zum Lächeln bringen kann. Ich bin sehr glücklich, das erfahren zu dürfen und die Arbeit in diesem Bereich kennenzulernen.
Generell habe ich meine Zeit hier bisher wirklich genossen und freue mich auch in den nächsten Monaten noch mehr schöne Eindrücke zu gewinnen, die polnische und andere Kulturen noch näher kennenzulernen und jetzt nach den dunkleren Monaten (die natürlich nicht immer ganz so leicht waren), das Frühjahr und den Sommer bis Ende Juli hier an der Ostsee zu verbringen.
Mein Name ist Nicolas, ich bin 19 Jahre alt und aktuell verbringe ich zehn Monate in Ungarn. Ursprünglich war die Idee eines Freiwilligendienstes nur gereift, weil ich absolut keine Ahnung hatte, was ich nach der Schule machen möchte. Als ich jedoch mehr darüber nachdachte – und sich die Möglichkeit ergab, diesen mithilfe eines ESK im Ausland zu verbringen – kamen viele weitere positive Argumente dazu. Und nach nun dreieinhalb Monaten kann ich durchaus behaupten, dass die meisten meiner Wünsche und Vorstellungen bereits jetzt Realität geworden sind.
Ganz viel Neues
Neben den Erlebnissen, die man hat, lernt man eine ganze Menge Menschen und Kulturen kennen. Ich lebe in Debrecen, der zweitgrößten Stadt des Landes und durch eine Universität mit rund 30.000 Studierenden aus aller Welt durchaus als multikulturell zu bezeichnen. Ob beim wöchentlichen Volleyballspielen, bei Wanderausflügen ins Umland, bei abendlichen Barbesuchen oder in der sogenannten American Corner – überall trifft man junge Menschen aus allen Teilen der Welt, von Vietnam, über Uganda, bis in die USA. Und das alles hat noch nicht einmal etwas mit dem Projekt zu tun.
Von den meisten Veranstaltungen erfährt man hier, wohl oder übel, sehr einfach über Facebook, jeder nutzt das hier (und ich dachte vorher, das sei ausgestorben :). Viele Menschen sind mir bereits jetzt ans Herz gewachsen und es gibt eigentlich immer Sachen, die man machen kann. Von Corona spürt man hier übrigens bisher (und hoffentlich auch in Zukunft!!) nichts, was sehr schön ist, da man endlich wieder uneingeschränkt Dinge unternehmen kann.
Mein Projekt
Aber auch in meinem Projekt lerne ich natürlich eine ganze Menge kennen. Meine Hauptaufgabe besteht darin, Lehrerinnen und Lehrer an unterschiedlichen Schulen beim Deutschunterricht zu unterstützen. Das Sprachlevel der meist 14- bis 18-Jährigen ist sehr unterschiedlich, allerdings scheine ich sehr viel Glück mit meinen Klassen zu haben, denn die meisten Lernenden arbeiten wunderbar mit und es macht sehr viel Spaß. Zu Beginn habe ich vor allem Präsentationen über diverse Themen, wie beispielsweise meine Heimatstadt Dresden, gehalten und eher passiv den Unterricht begleitet. Mit der Zeit stieg und steigt meine Teilhabe allerdings und inzwischen leite ich auch einige Stunden fast vollständig selbst. Besonders im Umgang mit jüngeren Menschen entwickle ich mich täglich weiter und das Feedback ist auch fast ausschließlich positiv. Zu Weihnachten habe ich auch echt viele supersüße (teilweise im wahrsten Sinne des Wortes) Geschenke bekommen. Die Menschen in Ungarn lieben es, neben ihrer generellen Gastfreundschaft, anscheinend auch sehr zu schenken.
Unterricht
Neben der Arbeit an Schulen bin ich noch in einige Tätigkeiten meiner Hosting-Organisation “KÖZ-Pont Ifjúsági Egyesület” involviert. So helfe ich manchmal bei der Organisation und Durchführung von Events, bei der Betreuung von unserem Promotions-Stand bei Veranstaltungen und ich leite und organisiere, gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin, alle zwei Wochen ein sogenanntes Open Café. Bei diesem haben Jugendliche aus Ungarn und aller Welt die Möglichkeit, sich auf Englisch über ein bestimmtes Thema auszutauschen und in kleinen Spielen Spaß zu haben.
Zusammen mit Barbara aus Italien, die so ziemlich das gleiche macht wie ich, wohne ich in einem kleinen Apartment quasi mitten in der Innenstadt. Alles ist in Fußreichweite, was super ist. Nachdem man fast 19 Jahre nur bei seinen Eltern gelebt hat und durchgefüttert wurde, ist auch das Leben alleine eine sehr spannende Erfahrung, an die ich mich jedoch auch recht schnell gewöhnen konnte.
Wir lernen auch Ungarisch, sowohl über Duolingo, als auch über Unterricht bei einer Lehrerin. Es ist eine sehr witzige und eine sehr sehr komplizierte Sprache, schließlich hat sie keinerlei Verwandtschaft zu irgendeiner anderen Sprache. Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich mich sinnvoll mit anderen Menschen unterhalten kann.
Open Café
Zu den Highlights bisher zählt auf jeden Fall der Besuch meiner Familie Ende Oktober. Ohne deren dauerhafte Präsenz lernt man auf alle Fälle, jede gemeinsame Minute wertzuschätzen. Nach ein paar schönen Tagen in Debrecen haben wir eine halbe Woche in Budapest verbracht und generell eine wunderbare Zeit gehabt.
Auch das On-Arrival-Meeting Ende November fand in Budapest statt und auch dieses war eine herausragende Woche. Gemeinsam mit Freiwilligen aus allen Ecken des Landes haben wir fünf Tage in einem Hotel in Ungarns Hauptstadt verbracht und hatten neben jeder Menge Essen auch eine klasse Zeit. Wir lernten viele Dinge über den Europäischen Solidaritätskorps und beispielsweise über die Bewältigung möglicher Probleme. Besonders viel Spaß bereiteten uns allerdings die Abende und der Mittwoch, an welchem wir in kleineren Gruppen Budapest, und z.B. auch den Weihnachtsmarkt, besichtigen konnten. Ich freue mich auf alle Fälle schon sehr auf das Midterm-Meeting Ende Februar.
Zwischenfazit
Auch wenn der Großteil des Projekts noch vor mir liegt, wage ich mir ein kleines Zwischenfazit: Bisher kann ich sagen, dass es eine absolut richtige Entscheidung war. Ich habe mich bereits jetzt menschlich weiterentwickelt, habe viele neue, super nette Menschen kennengelernt und wurde definitiv selbstständiger. Auch bezüglich meiner Zukunft bin ich nicht mehr ganz so planlos, ich tendiere momentan stark dazu, Lehramt zu studieren. Auch hierfür ist es eine klasse Vorbereitung.
ich bin jetzt seit einem Monat in Dresden. Dresden ist sooooo schön (schöner als Berlin). Ich bin am ersten Wochenende in Oktober angekommen. Da der 3. Oktober ein Feiertag ist, hatte ich drei Tage um die Stadt zu besichtigen. Am Samstag 1. Oktober hatten Markus und Julia mich für eine Wanderung in die Sächsische Schweiz eingeladen. Das ist ein guter Weg, seinen ESK-Freiwilligendienst zu beginnen! Die Wandersaison ist leider vorbei, aber ich kann es kaum erwarten, im Frühling wieder anzufangen. Den Rest des Wochenendes und die folgenden Wochenenden habe ich Dresden besichtigt. Es gibt immer etwas neues zu sehen.
Der erste Monat in der Arbeit war sehr schwer. Ich muss immer alles ein- oder zweimal hören, um es zu verstehen (außer Tobias: ich verstehe nie was er sagt). Da ich mich die ganze Zeit konzentrieren muss, bin ich immer müde. Vor allem am Nachmittag. Darüber hinaus hatte ich so viel Stress seit Anfang Oktober, denn ich hatte keine WG gefunden. Ich glaube, dass ich nur drei Nächte voll geschlafen habe. Zum Glück gibt es eine Kaffeemaschine im Büro. Aber vor allem war alles leichter dank Franzi, die mich untergebracht hat und hat mir mit meinem Umzug geholfen hat. Nun habe ich ein Zimmer in einer WG! Ich bin noch etwas gehemmt und überrascht angesichts einiger kultureller Unterschiede. Deutschland ist doch ein bisschen anders, dass ich dachte. Aber das ist nicht schlimm. Ich bin noch nicht zur Arbeit total angepasst, aber ich kann das schaffen!
Vor drei Wochen ist mein Freiwilligendienst beim Politischen Jugendring Dresden zu Ende gegangen. Mit frischem Kopf möchte ich mit euch zusammen einen Rückblick auf diese 12 schönen Monate beim PJR machen.
Anfang Oktober 2021 bin ich nach Dresden angekommen, welches mein Herz mit seiner Schönheit sofort gestohlen hat. Mein erster Arbeitstag war sehr aufregend, ich wusste nicht was mich alles erwartet. Doch ich wurde im Büro sehr freundlich aufgenommen und habe eine Einführung über meine Rechte, Pflichten und Aufgaben als Freiwillige bekommen. Erstmal tauchte ich allmählich in viele Arbeitsprozesse im Büro (es ist immer viel los!) ein und hospitierte bei der Einführung eines Klassenrats und beim GTA Schülerzeitung in der Unischule. Der erste Monat war manchmal stressig, denn ich musste mich an viel Neues gewöhnen.
November ist mir durch das On-Arrival-Seminar in Weimar im Kopf geblieben, bei dem ich Freiwillige aus 11 Ländern kennengelernte, mein freiwilliges Jahr plante und das schöne herbstliche Weimar genoss. Damals habe ich auch zum ersten Mal bei den Jugendweihe-Workshops „Leben im Web“ mitmoderiert, es war sehr aufregend, aber hat auch viel Spaß gemacht. Ich habe auch erste Posts für unsere Social-Media-Kanäle erstellt, am Anfang war das für mich eine echte Herausforderung. Außerdem fand in diesem Monat mein Ukraine-Abend statt, wo ich allen interessierten PJR-Menschen über die Ukraine mit Fokus Politik berichtete.
Ich muss sagen, die Corona-Einschränkungen waren im Herbst und Winter immer noch da und es war in der Weihnachtszeit besonders spürbar, denn das Freizeitangebot war beschränkt und der Striezelmarkt wurde abgesagt, was mich ziemlich traurig machte.
Im Februar wurde mein Heimatland Ukraine von Russland angegriffen. Es war sehr schwierige Zeit und ich machte mir viel Sorgen um Sicherheit meiner Familie. Als im März ein Teil davon aus der Ukraine geflohen und zu mir nach Dresden angekommen ist, hatte ich viel um die Ohren, denn ich habe meinen Angehörigen geholfen sich in einem fremden Land einzuleben. Nebenbei habe ich als freiwillige Helferin beim Ankunftszentrum für ukrainische Geflüchtete gedolmetscht und sie informationsmäßig unterstützt.
April und Mai waren ziemlich intensiv, mit vielen Workshops, Tablet-Tours, Bildungsfahrten. Im April setzte ich zusammen mit dem PJR-Team ein erfolgreiches Projekt um, und zwar organisierten wir einen Treffpunkt für ukrainische Geflüchtete in unserem Büro und führte das erste Treffen durch.
Anfang Juni habe ich an unserer deutsch-armenischen Jugendbegegnung in Dresden teilgenommen, bei der wir das Thema Gedenken und Erinnerungskultur in Deutschland und Armenien erforschten. Ansonsten war Juni auch voll mit Bildungsangeboten, bei denen ich aktiv mitmachte.
Im Juli nahm ich an einem journalistischen Kurs in München teil, bei dem ich eine theoretische Einführung in Journalismus bekommen habe und mich in verschiedenen Formen des Journalismus ausprobiert habe. Im Anschluss war ich intensiv mit der Vorbereitung vom ersten Teil unserer deutsch-georgisch-ukrainischen Jugendbegegnung über Minderheiten in Dresden beschäftigt. Und in der ersten Augustwoche ging’s los. Es war meine erste Erfahrung der Umsetzung eines Jugendprojekts. Doch dank meinen netten Co-Teamer*innen Alex und Justine hatte ich immer viel Unterstützung.
Anfang September machte ich mich auf den Weg nach Georgien, wo ich den zweiten Teil der deutsch-georgisch-ukrainischen Jugendbegegnung erlebt habe. Wir hatten eine schöne Woche zusammen, haben viel von Tbilisi und Umgebung gesehen sowie Kultur und Geschichte Georgiens näher kennengelernt. Nach einer kurzen Pause bin ich in Armenien angekommen, um an unserem deutsch-armenischen Projekt teilzunehmen. Es war echt intensive Zeit mit vielen Exkursionen, Ausflügen, Museumsbesuchen in der Hauptstadt Jerewan und in Gyumri, einer Kleinstadt mit langer Geschichte und großem kulturellen Hintergrund.
Nach fast drei Wochen unterwegs kam ich voll mit Eindrücken nach Dresden zurück. Meine Mutter ist für eine Woche nach Deutschland gekommen, um mich zu besuchen und ihre Ausstellung von bestickten ukrainischen Tüchern im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden zu präsentieren. Ich habe die Ausstellung mitorganisiert und es gab in der Vorbereitungsphase viel zu tun. Knapp 50 Gäste sind zu unserer Veranstaltung gekommen und alles lief glatt.
Letzte Aufgaben, Feedback-Gespräch, Abschiedsabendessen – so war meine letzte Woche beim PJR und schwups, diese Seite meines Lebens war vorbei.
Einen großen Dank an meine Kolleg*innen, die mich in meinem freiwilligen Jahr begleitet haben und von denen ich so viel gelernt habe. Ich freue mich sehr mich für den ESK-Freiwilligendienst entschieden zu haben und beim Politischen Jugendring Dresden gelandet zu sein!