von Tobias | 03.03.2025 | Blog
You’re between 18 and 30 years old? You’re interested in politics and history? You want to be a part of an organization that educates young people in these topics?
Then become a European volunteer at the PJR Dresden. PJR Dresden offers European volunteers an opportunity to incorporate themselves in the organization’s work in civic education up to twelve months.
The volunteer will support the working team in a wide range of projects which include educational projects in formal and in informal settings, educational trips to political institutions and memorial sites as well as international youth exchanges mainly with the countries of Eastern Europe.
The voluntary year starts on September 1st.
If you are interested, contact us: mail@pjr-dresden.de
von ESK-Freiwillige | 27.02.2025 | Blog
Hallo zusammen,
Ich bin Libera, die europäische Freiwillige beim PJR.
Ich lebe und arbeite seit 6 Monaten in Dresden. Es macht mich traurig, wenn ich daran denke, dass ich in sechs Monaten diese schöne Stadt und diese gute Organisation verlassen muss, die mir die Möglichkeit gegeben hat, dieses Jahr im Ausland zu machen.
Innerhalb vom PJR habe ich an verschiedenen Workshops teilgenommen, die von der Nazi-Zeit bis zum Extremismus in Deutschland reichen, wo ich viel mehr über die deutsche Politik erfahren konnte, auch aufgrund der Tatsache, dass es seit meiner Ankunft hier zwei Wahlen gab. Dann habe ich auch an Actionbound-Touren durch die Stadt mit Hilfe von Videos, Fotos und Quiz teilgenommen, die verschiedene Themen behandeln, darunter auch die Geschichte und die Zeit der DDR.
Im Büro bastle ich gerne an neuen Dingen, um meine Kreativität optimal zu nutzen und auch um mehr Skills mit dem Computer zu bekommen.
Hier im Büro fühle ich mich sehr wohl; sie sind freundlich und hilfsbereit.
Was mein Leben hier in Dresden betrifft, habe ich einige Freundschaften gefunden, mit denen ich manchmal ausgehen und deutsch sprechen kann, im Allgemeinen mag ich das jugendliche Leben dieser Stadt sehr, weil es frisch und schön ist.
Ich verbringe meine Zeit sehr gerne mit Sport oder gehe ins Fitnessstudio.
Im Oktober habe ich an einem Seminar in Bremen teilgenommen, wo ich die Möglichkeit hatte, internationale Freundschaften zu schließen, die derzeit in verschiedenen Städten Deutschlands leben. Das ist sehr interessant für mich, denn es gibt mir die Möglichkeit, meine Freunde zu besuchen, aber gleichzeitig immer mehr Deutschland zu entdecken. Bisher war ich in Berlin, Rostock, Bremen und Hamburg.
Mitte März nehme ich an einem weiteren Seminar im Weimar teil und hoffe, noch mehr Freundschaften zu knüpfen, um auf Reisen die schönen Winkel Deutschlands entdecken zu können.
Diese Erfahrung hilft mir sehr, ich bin aus Italien und habe eigentlich keine Lust, an die Universität zu gehen, jetzt, dank der Arbeit, die ich bei PJR erlebe, würde ich gerne ein Studium im sozialen Bereich machen.
Wir drücken die Daumen!

von Tobias | 13.02.2025 | Blog
Bonjou,
Ich bin Martha, 19 Jahre alt und verbringe seit August 2024 mein ESK-Freiwilligenjahr auf Malta.
Trotz dessen, das Malta sogar kleiner als Dresden ist gibt es viel zu entdecken. Von Meer, Klippen und heißer Sommersonne über volle, südliche Städte mit traditionellen bunten Booten mit Augen im Hafen bis zu fast täglichen Feuerwerken im Sommer, die über die ganze Insel hörbar sind. Und selbst jetzt nach 6 Monaten finde ich immer noch mehr neue schöne Orte.
Gemeinsam mit 11 weiteren Freiwilligen arbeite ich bei BirdLife Malta (BLM), einer Umwelt-NGO, die Teil des internationalen BirdLife-Netzwerks ist und sich mit Vogel- und Naturschutz in Malta beschäftigt. Mehrere Naturreservate werden von BLM gemanagt, sie sind jedoch alle recht klein. Außerdem arbeitet die Organisation ebenfalls gegen illegales Handeln während und auch außerhalb der Jagd- und Fangsaison, denn die Vogeljagd ist eine langjährige maltesische Tradition. In einem der Reservate gibt es auch ein Rehabilitationszentrum für verletzte Vögel.
In meiner dritten Woche auf Malta durfte ich dort bei der Freilassung eines Flamingos dabei sein, der zuvor aus nicht artgerechter Haltung gerettet wurde und für lange Zeit gesund gepflegt werden musste. Das ist auf jeden Fall immer noch eines meiner größten Highlights.
Da es auf Malta durch die Hitze und Urbanisierung wenig wilde Natur gibt, ist in der Gesellschaft nur ein geringes Verständnis von ihr oder eine Verbindung mit dieser vorhanden.
Deshalb hat BirdLife Malta ein Education Department, in welchem ich als Education Assistant arbeite. Das Ziel ist es, den Kindern bereits in Vorschulalter ein Umwelt- und Naturbewusstsein zu vermitteln, welches in den meisten Fällen weder durch die Schule noch die Eltern an die Kinder gegeben wird. Meine Aufgaben dabei sind ganz unterschiedlich. Einerseits arbeite ich im Büro und kümmere mich um die Buchungen von Schulbesuchen in unseren Reservaten. Andererseits leite ich selbst die Schulbesuche der aller jüngsten Schülerinnen und Schüler, leite mit meinen Kolleginnen gemeinsam Workshops in Schulen und betreue unsere Stände bei größeren Events oder Märkten. Für mich sind besonders die Schulbesuche am schönsten, was ich vorher nicht erwartet hätte. Aber wenn ich von einem Fünfjährigen beim Vogelbeobachten gesagt bekomme, dass er sogar Südamerika mit den Ferngläsern sehen könne, oder von einer Sechsjährigen von Pflanze zu Pflanze gezogen werde, um mir diese zu zeigen oder aufgeregt etwas zu fragen, bringt mir das einfach sehr viel Freude darüber wie begeistert die Kinder sind. 
Malta hat mich zwar im heißesten Monat willkommen geheißen, mich jedoch trotz der Hitze und Trockenheit sofort mit seinen süßen bunten Balkons und hellen Steingebäuden und Meeresblicken verzaubert. Es gibt viele wunderschöne Orte an Klippen oder Stränden um Sonnenuntergänge zu bewundern und an jeder Ecke stolpert man über eine Kirche oder eine Katze. Ich finde es außerdem so praktisch, dass man innerhalb von maximal 2,5 Stunden an jedem Ort im ganzen Land sein kann. Und das liegt auch nur daran, dass die Busse so gut wie immer zu spät sind und man leider oft genug Busse vorbeifahren lassen muss, weil sie zu voll sind. Wunderbar knusprige Teigteilchen „Pastizzi“ bekommt man hier überall für kleinen Preis und ich werde sie in einem halben Jahr wohl genauso vermissen wie das Bitterorangen-Kräutergetränk „Kinnie“, meine Freunde die ebenfalls Freiwillige bei BirdLife Malta sind und nach der Arbeit auf Manoel Island das Meer, die Sonne und den Blick auf die Hauptstadt Valletta zu genießen.
von ESK-Freiwillige | 05.12.2024
Lust auf eine neue Kultur? Lust auf Spiele? Dann komm zu unserem italienischen Abend!
Letztes Mal geht`s nicht, aber mit dem neuen Jahr könnten wir uns endlich treffen
Ich bin Libera, die neue europäische Freiwillige des PJR und freue mich sehr darauf, euch Italien vorstellen zu können. Es wird ein fröhlicher Abend, wo wir über meine Kultur sprechen werden und auch vor allem über meine Stadt Padua.
Es wird typische italienische Süßigkeiten geben.
Ich habe auch ein kleines Quiz vorbereitet 🔥
Ich erwarte euch! Ci vediamo presto ❤️
Libera
Wir freuen uns über alle die kommen, wegen des begrenzten Platzes wollen wir euch bitten euch vorab anzumelden!
von ESK-Freiwillige | 25.11.2024 | Blog
Mein Name ist Gesche, ich bin 19 Jahre alt und habe im Oktober mein Freiwilliges Jahr in Stettin begonnen. Dort bin als Trainerin in einem Zirkus. Der Cyrk Zodiak wie er sich nennt, hat sich auf die Luftakrobatik spezialisiert, um genauer zu sein auf Tuchakrobatik. Aber auch das Trapez und Arial Hoop sind ein großer Bestandteil des Cyrk Zodiak. Auch vertreten aber nicht in einem so großen Maß wie die Luftakrobatik sind die gewöhnliche Akrobatik und Balance. Und natürlich darf in keinem Zirkus die Jonglage fehlen.
Der Zirkus bietet Klassen für Kinder und Erwachsene an, um diese Disziplinen zu lernen. Momentan ist meine Aufgabe, den Trainerinnen und Trainern während dieser Klassen zur Seite zu stehen und hauptsächlich den Kindern zu helfen. Da ich aus dem Gerätturnen komme, hatte ich zuvor noch nicht so wirklich Kontakt mit Zirkus. Ich durfte mich selber auch an den Tüchern versuchen, bevor ich begonnen habe den Kindern zu helfen und kann sagen, dass es gar nicht so einfach ist. Man muss wissen, wo welcher Fuß oder der Arm hin muss. Das Ziel ist jedoch, dass ich irgendwann meine eigene Klasse anbieten kann.
Auch wenn ich jetzt erst zwei Monate dort war, habe ich schon sehr viel mit dem Zirkus erleben dürfen. Gleich bei meiner Ankunft in Stettin durfte ich an einem Austauschprojekt teilnehmen. Wir befinden uns gerade in der Planungsphase für ein weiteres Treffen.
Ich durfte auch schon bei einer Open Stage eine meiner Übungen aus dem Turnen zeigen, jedoch musste ich diese etwas an die anderen Bodenverhältnisse anpassen. Jetzt bin ich dabei eine eigene Show zu kreieren, die ich bei einem Varieté im Dezember präsentieren darf.
