Marias Rückblick: Eine Jugendbegegnung in Straßburg und Stuttgart

Marias Rückblick: Eine Jugendbegegnung in Straßburg und Stuttgart

Unsere Ehrenamtliche Maria schildert ihre Eindrücke von der internationalen Jugendbegegnung „Diverse Memories – Shared Future“.

Zwischen dem 12.07. und 20.07. fand die Jugendbegegnung „Diverse Memories“ statt. Dabei kam es zu einem Zusammentreffen von jungen Leuten zwischen 16 und 22 Jahren, die aus Dresden, Straßburg oder Chmelnyzkyj kommen.

Die ersten Tage verbrachten wir in Straßburg, wo wir an vielen spannenden Aktivitäten teilgenommen haben, wie z. B. einer mehrstündigen Stadtführung und einem Comic-Workshop. Besonders die vielen Kennenlernspiele und „Energizer“ haben dazu geführt, dass das Eis schnell gebrochen wurde, sodass wir uns untereinander gut kennenlernen konnten und Freundschaften geschlossen haben. Nachhaltig in Erinnerungen bleiben die abendlichen Spaziergänge und die abwechslungsreichen Gespräche.

Nach vier Tagen ging es für uns nach Stuttgart. Dort haben wir uns intensiv mit den Erinnerungsorten und Denkmälern auseinandergesetzt, die an die NS-Zeit erinnern. Unter anderem haben wir gemeinsam mit Fridie, einer Mitarbeiterin des Stadtjugendrings, eine Gedenkstätte besucht. Des Weiteren haben wir in kleinen Gruppen ein Plakat zu einem Thema gestaltet, das uns am Herzen liegt. Die Aufgabe war es, dabei Ideen zu entwickeln, wie wir andere Leute darauf aufmerksam machen können. Von Statuen, Workshops, Aufklärungsarbeit und speziell angefertigten Kalendern war alles dabei. Natürlich blieb uns trotz der vielen Programmpunkten Zeit, um uns die lokalen Geschäfte anzuschauen, Museen zu besuchen und (sehr viele) Bilder zu machen.

Der Abschied am letzten Tag fiel uns allen schwer. Desto größer ist die Vorfreude auf den dritten und letzten Teil der Jugendbegegnung im Herbst, welcher in Dresden stattfinden wird.

Das Projekt wird durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gefördert und im Rahmen von Erasmus+ von der Europäischen Union kofinanziert. 🇪🇺🤝
Es findet in Kooperation mit dem Stadtjugendring Stuttgart, dem Youth Council Khmelnytskyi und der Fédération du Bas-Rhin de la Ligue de l’Enseignement statt.

Diverse Memories – Shared Future Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine | Second Part

Diverse Memories – Shared Future Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine | Second Part

Diverse Memories – Shared Future
Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine

**english version below**

Du bist zwischen 16 und 25 Jahre alt und kommst aus Deutschland, Frankreich oder der Ukraine?
Du willst dich mit anderen jungen Menschen darüber austauschen, wie unterschiedliche Länder an Geschichte erinnern – und welche Bedeutung das für unsere gemeinsame Zukunft hat?

Dann werde Teil einer internationalen Gruppe von 24 jungen Menschen und nimm an zwei Jugendbegegnungen in Europa teil.

Worum geht es?

In dem Projekt „Diverse Memories – Shared Future“ setzen wir uns mit Erinnerungskultur auseinander:

  • Wie wird Geschichte in verschiedenen Ländern erzählt?
  • Welche Ereignisse stehen im Mittelpunkt – und warum?
  • Wie prägt Erinnerung unsere Gegenwart und unser Zusammenleben in Europa?
  • Welche Perspektiven bringst du selbst ein?

Gemeinsam diskutieren wir, besuchen historische Orte, arbeiten kreativ und entwickeln eigene Ideen für eine vielfältige europäische Erinnerungskultur.

Austauschtermin

  • Dresden: 21.–27. Oktober 2026

Teilnahmebeitrag

Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 €
Darin enthalten sind Reise-, Unterkunfts-, Verpflegungs- und Versicherungskosten.

Interesse?

Dann melde dich per E-Mail unter:
mail@pjr-dresden.de

Wir freuen uns auf motivierte junge Menschen, die Lust haben, sich einzubringen, Perspektiven zu teilen und Europa aktiv mitzugestalten.

Diverse Memories – Shared Future Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine | Second Part

Diverse Memories – Shared Future Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine

Diverse Memories – Shared Future
Jugendaustausch 2026 | Deutschland – Frankreich – Ukraine

**english version below**

Du bist zwischen 16 und 25 Jahre alt und kommst aus Deutschland, Frankreich oder der Ukraine?
Du willst dich mit anderen jungen Menschen darüber austauschen, wie unterschiedliche Länder an Geschichte erinnern – und welche Bedeutung das für unsere gemeinsame Zukunft hat?

Dann werde Teil einer internationalen Gruppe von 24 jungen Menschen und nimm an zwei Jugendbegegnungen in Europa teil.

Worum geht es?

In dem Projekt „Diverse Memories – Shared Future“ setzen wir uns mit Erinnerungskultur auseinander:

  • Wie wird Geschichte in verschiedenen Ländern erzählt?
  • Welche Ereignisse stehen im Mittelpunkt – und warum?
  • Wie prägt Erinnerung unsere Gegenwart und unser Zusammenleben in Europa?
  • Welche Perspektiven bringst du selbst ein?

Gemeinsam diskutieren wir, besuchen historische Orte, arbeiten kreativ und entwickeln eigene Ideen für eine vielfältige europäische Erinnerungskultur.

Austauschtermine 2026

  • Straßburg/Stuttgart: 12.–20. Juli 2026
  • Dresden: 21.–27. Oktober 2026

Die Teilnahme umfasst alle zwei Begegnungen.

Teilnahmebeitrag

Der Teilnahmebeitrag beträgt 60 € (30 € pro Begegnung).
Darin enthalten sind Reise-, Unterkunfts-, Verpflegungs- und Versicherungskosten.
Falls nötig, kann der Beitrag ganz oder teilweise übernommen werden.

Interesse?

Dann melde dich per E-Mail unter:
mail@pjr-dresden.de

Wir freuen uns auf motivierte junge Menschen, die Lust haben, sich einzubringen, Perspektiven zu teilen und Europa aktiv mitzugestalten.

**english version**

Are you between 16 and 25 years old and from Germany, France, or Ukraine?
Would you like to explore how different countries remember history – and what this means for our shared future?

Join a group of 24 young people from across Europe and take part in two international youth exchanges in 2026.

What is the project about?

“Diverse Memories – Shared Future” focuses on remembrance culture and collective memory. Together, we will explore questions such as:

  • How is history remembered and taught in different countries?
  • Which events are highlighted – and why?
  • How does remembrance shape our societies today?
  • What perspectives and experiences do you bring?

Through discussions, creative workshops, visits to historical sites, and intercultural exchange, we will reflect on diverse memories and develop ideas for a shared European future.

Exchange Dates 2026

  • Strasbourg/Stuttgart: 12–20 July 2026
  • Dresden: 21–27 October 2026

Participation includes all two exchanges.

Participation Fee

The participation fee is 60 € (30 € per exchange).
This covers travel, accommodation, meals, and insurance.
If needed, the fee can be partially or fully waived.

Interested?

Send an email to:
mail@pjr-dresden.de 

We are looking forward to motivated young people who want to share their perspectives, learn from others, and actively shape a common European future.

BETREUER*IN GESUCHT

BETREUER*IN GESUCHT

WIR SUCHEN eine/n ehrenamtliche/n Bertreuer/in für unsere Deutsch–Französisch–Ukrainische Jugendbegegnung zum Thema Erinnerungspolitik 2026 💭🌍

Das Projekt ist eine Kooperation des PJR Dresden und des Stadtjugendrings Stuttgart.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen:
👉 Wie erinnern wir in Europa an Krieg, Diktatur und demokratische Neuanfänge?
👉 Wie können junge Menschen heute Erinnerungskultur mitgestalten?

📅 Voraussichtliche Termine:
📍 06.–12. April 2026, Stuttgart
📍 13.–19. Juli 2026, Straßburg (Frankreich)
📍 19.-25.10.2026, Dresden

✨ Deine Aufgaben:
• Begleitung & Unterstützung der deutschen Jugendgruppe (16–20 Jahre)
• Mithilfe bei Programmgestaltung & methodischer Umsetzung
• Organisation & Kommunikation mit Partnern aus Stuttgart, Frankreich & der Ukraine
• Unterstützung bei Freizeit, Gruppenprozessen & ggf. Übersetzung

💡 Wir wünschen uns:
• Interesse an politischer Bildung, Geschichte oder interkultureller Arbeit
• Freude an der Arbeit mit Jugendlichen
• Teamgeist, Geduld & Verantwortungsbewusstsein
• Englischkenntnisse (Französisch oder Ukrainisch sind selbstverständlich ein Plus)

🎁 Wir bieten:
• Einblick in internationale Jugendarbeit & Erasmus+
• freie Unterkunft, Verpflegung & Fahrtkostenübernahme
• Teilnahme an Vorbereitungstreffen
• ein Offizielles Zertifikat (Youthpass) über dein Engagement
• eine Aufwandsentschädigung von 150 € / Begegnungstag

📩 Interesse?
Dann melde dich beim Politischen Jugendring Dresden e. V.
✉️ mail@pjr-dresden.de
📞 0351 4706476

Ellis ESK in Frankreich

Ellis ESK in Frankreich

Salut 🙂

Mein Name ist Elisabeth, ich bin 19 Jahre alt und nun seit sechs Monaten in Nancy, Frankreich, wo ich einen neunmonatigen Freiwilligendienst im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) absolviere. Bevor ich hierherkam, habe ich in Dresden mein bilinguales Abitur am Romain-Rolland-Gymnasium gemacht – Französisch begleitet mich also schon eine Weile, aber das Leben und Arbeiten in Frankreich ist noch einmal eine ganz andere Erfahrung.

Ich arbeite bei einer Organisation namens CRISTEEL, was dieses Akronym bedeutet erspare ich euch aber! CRISTEEL trägt das Label eines Europe Direct-Zentrums. Für alle, die mit diesem Begriff nicht vertraut sind: Europe Direct-Zentren gibt es in ganz Europa, und sie dienen dazu, den Bürger:innen der Europäischen Union Informationen über die EU zu bieten. Das umfasst alles von den politischen Institutionen über aktuelle Entwicklungen bis hin zu praktischen Fragen, wie man sich beispielsweise in Europa vernetzen oder mobil sein kann. Für uns heißt das, dass wir durch das Anbieten von Workshops viel Zeit in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen verbringen. Oder auch in Zügen, denn wir sind für besagte Workshops, Messen oder Veranstaltung, wie Seminaren oder Konferenzen fast in der ganzen Region „Grand Est“ und manchmal sogar in den Nachbarländern unterwegs. Wenn wir gerade nicht unterwegs sind, werden die nächsten Events vorbereitet oder vergangene nachbereitet. Dabei bin ich besonders im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Außerdem engagiert sich CRISTEEL im Bereich der europäischen Mobilität. Dazu gehört das Organisieren von Jugendaustauschen, aber auch das Informieren und „Entsenden“ von französischen Jugendlichen für Freiwilligendienste eben im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps.

 

 

Nancy ist eine mittelgroße Studierendenstadt mit vielen Erasmus-Student:innen aus ganz Europa. Das Erasmus Student Network (ESN) organisiert regelmäßig Veranstaltungen, bei denen sich Studierende und Freiwillige vernetzen können. Durch den Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern habe ich viele neue Perspektiven gewonnen – nicht nur im Alltag, sondern auch bei den Seminaren mit anderen Freiwilligen aus ganz Frankreich. Diese werden von der französischen Nationalagentur organisiert und bieten die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, sich weiterzubilden und das eigene Engagement zu reflektieren.

Gleichzeitig begegnen mir hier überraschend viele deutsche Studierende und Freiwillige, unter denen ich gute Freundinnen gefunden habe. Dadurch fühlt sich das Leben in Nancy oft international, vor allem aber auch ein wenig vertraut an. Und wenn doch einmal der Wunsch nach Tapetenwechsel aufkommt, ist die Stadt ideal gelegen: Metz ist nur eine kurze Zugfahrt entfernt, Straßburg, Luxemburg und Paris sind in weniger als zwei Stunden gut erreichbar.

 

Die Zeit vergeht, speziell seit Weihnachten, unglaublich schnell – nun bleiben mir weniger als 100 Tage in Nancy. Das fühlt sich, um ehrlich zu sein, schon seltsam an, besonders weil die ersten Monate hier für mich nicht immer einfach waren. Doch genau das macht diese Erfahrung so wertvoll. Ich habe gelernt, mit Herausforderungen umzugehen, mich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden und habe tolle Menschen kennengelernt, die ich sicher vermissen werde. Vor allem aber hat mir mein Freiwilligendienst gezeigt, wie wichtig und bereichernd europäischer bzw. internationaler Austausch ist – nicht nur für die eigene Entwicklung, sondern auch für das gegenseitige Verständnis.

Meine Arbeit bei CRISTEEL hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie essenziell politische Bildung ist. Viele Menschen wissen wenig über die Strukturen Europas oder ihre eigenen Mitgestaltungsmöglichkeiten. Dabei gibt es so viele Chancen – sei es durch Erasmus, den Europäischen Freiwilligendienst oder andere Programme. Diese Möglichkeiten aufzuzeigen und greifbar zu machen, ist etwas, das mich bestimmt auch in Zukunft begleiten wird.

 

Ich kann nur jedem empfehlen, eine solche Erfahrung zu machen – ob im Rahmen eines Freiwilligendienstes, eines Studiums oder Praktikums im Ausland. Auch wenn es zu Beginn manchmal herausfordernd ist und man die gewohnte Umgebung vermisst, bieten diese Erfahrungen eine wertvolle Gelegenheit, persönlich und „professionell“ zu wachsen.