Was ist im Februar passiert?

Was ist im Februar passiert?

Hier folgt unser Rückblick auf unsere Aktivitäten im Februar!


Workshop Extremismus mit Freiwilligen des ICE

Im Januar haben wir erstmals eine kurze Variante unseres Workshops Extremismus für Freiwilligendienstleistende des ICE (Initiative Christen für Europa) durchgeführt.
Dabei handelte es sich sowohl um deutsche Freiwillige im Ausland als auch solche aus dem Ausland in Deutschland. Das war nicht ganz einfach, hat aber für spannende Momente gesorgt. Im März steht der Workshop erneut an.


Kommunalplanspiel

Endlich können wir wieder unser Kommunalplanspiel durchführen, Mitte März sind wir damit im Gymnasium Johannstadt zu Gast. Da wir es erstmal mit Jugendlichen aus der 7. Klasse durchführen ist noch einiges an Überarbeitung nötig. Franziska und Ole sind damit stark beschäftigt.


Aktiventreffen

Am 22. Februar haben sich Ehrenamtliche und Mitglieder des Vorstands in der Gaststätte Bautzener Tor getroffen. Das war eine gute Gelegenheit auch mal abseits von Projektarbeit ins Gespräch zu kommen.


Themenmonat

Im Februar war „Klimawandel“ unser erstes Thema des Jahrses. Das „Social Media“ Team mit Freddy, Ole und Sarah haben daran gearbeitet. Die erste Woche war der Geschichte der Klimakrise gewidmet. Dann haben wir über die Maßnahmen der Länder und vor allem Deutschlands gegen die globale Erwärmung geschrieben. Im folgenden Post ging es um „Greenwashing“. Und zuletzt haben wir lokale Aktionen für die Umwelt weltweit präsentiert. Der Themenmonat wurde dieses Mal von einem Umweltquiz begleitet. Lucia von dem „Social Media“ Team hat sich darum gekümmert.


Vortrag im Französischunterricht am Benno-Gymnasium

Ende Februar hat unsere französische ESKlerin Sarah einen kleinen Vortrag im Französischunterricht am St. Benno-Gymnasium gehalten. Mit der Hilfe der Französischlehrerin der Schule sprach sie über das Thema Arbeit in ihrem Heimatland. Wir freuen uns auf weitere ähnliche Veranstaltungen vielleicht auch an anderen Schulen.


Black History Month

Februar ist der internationale Monat für die Geschichte der Schwarzen. Unsere ESK-Freiwillige Freddy, die im Anne-Frank-Haus in Amsterdam arbeitet, hat einen Instagram-Beitrag für die schwarzen Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland gestaltet.


Workshop Social Media

Am Anfang Februar haben Ole und Tobias für eine Jugendweihe-Gruppe einen Workshop zum Thema „Social Media“ moderiert. Sie konnten mit Jugendlichen über Datenschutz, Fake News und Hate Speech reden.

Die gleiche Veranstaltung konnten wir auch bei Jugendlichen der Parkeisenbahn Anfang Februar durchführen. Über diese neue Kooperation freuen wir uns sehr. Es war sehr spannend, die 18 männlichen Jugendlichen in ihrem "Winterquartier" an der Ostra-Allee zu besuchen und zu sehen, womit sie sich in den Wintermonaten so beschäftigen, wenn sie nicht bei der Parkeisenbahn im Großen Garten im Einsatz sein können. Ein Workshop wie unserer ist ein neues Format für den Verein. Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf eine Wiederholung.


Jugendschule der Universitätsschule

Die Besuche in der Jugendschule laufen weiter. Franzi, Ole und Tobias gehen regelmäßig dorthin, um die Kinder zu ihren Erfahrungen mit dem neuen, sehr praktischen Bildungsformat für die ältesten Schülerinnen und Schüler der Universitätsschule in der Alten Ziegelei in Prohlis zu interviewen.


Jüdische Spuren in Dresden mit dem Dresdner Geschichtsverein

Ole hat am 10. Februar an einer Führung in Dresden von dem Dresdner Geschichtsverein teilgenommen. Sie waren in der Dresdner Altstadt unterwegs, um jüdische Spuren zu entdecken. Wir überlegen uns, daraus in Kooperation mit dem Geschichtsverein ein Angebot für Jugendliche zu stricken.

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Mein Freiwilligendienst in Polen

Mein Freiwilligendienst in Polen

Cześć, ich bin Luzie, 19 Jahre alt und mache meinen ESK-Freiwilligendienst in der wunderschönen Hafenstadt Gdańsk. Zusammen mit sechs weiteren Freiwilligen aus verschiedenen Ländern arbeite ich seit September 2022 in PSONI - einer Organisation mit verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit geistigen Behinderungen.

Für mich war schon lange klar, dass ich nach meinem Abitur erstmal ein Jahr Freiwilligendienst machen möchte und auch der Gedanke, einige Zeit ins Ausland zu gehen, hat mir echt gefallen. So war ich ziemlich glücklich, als ich auf der Suche nach den verschiedenen Möglichkeiten für freiwillige Tätigkeiten auf das Europäische Solidaritätskorps von Erasmus+ gestoßen bin und kann bis jetzt nur sagen, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung war, diesen Weg zu gehen.


Unser Leben in Gdańsk

Untergebracht sind wir Freiwilligen in 2er oder 3er WG's nahe dem Hauptsitz von PSONI und etwa eine halbe Stunde Straßenbahnfahrt vom wunderschönen Stadtzentrum entfernt. Ich teile mir eine Wohnung mit Tereza aus der Tschechischen Republik. Da wir nicht weit entfernt vom Strand wohnen, machen wir in unserer Freizeit richtig gerne Spaziergänge am Meer.

Generell gibt es hier wirklich viel zu sehen. Mit unserem Bahnticket, was wir von PSONI gestellt bekommen, können wir jederzeit in die Innenstadt fahren und den Flair der zahlreichen alten Gassen und Straßen genießen. Auch der, das Zentrum durchziehende Fluss Motława, die Kanäle und beeindruckende Architektur machen den Stadtteil (gerade auch für mich, als Fotografie Begeisterte) immer einen Besuch wert.

Zu meinen persönlichen Lieblingsorten zählen außerdem noch die ruhigen Wälder und Parks in unserer Umgebung oder die nahegelegene Boulderhalle, in der ich schon viele nette Menschen getroffen habe, die die gleiche Leidenschaft teilen, wie ich.

Die Arbeit in PSONI

Da PSONI so viele verschiedene Einrichtungen hat, durften wir in den ersten zwei Wochen nach unserer Ankunft erstmal einen Einblick in jeden der möglichen Arbeitsplätze gewinnen, bevor wir uns dann entschieden haben, wo wir eingesetzt werden wollen.

Unsere Arbeitswoche hier ist total abwechslungsreich, da man fast jeden Tag in einer anderen Einrichtung arbeitet. So arbeite ich beispielsweise in der Grundschule und der weiterführenden Schule mit Jugendlichen. Dort assistiere ich hauptsächlich den Lehrern, helfe bei kreativen Aktivitäten und habe auch schon meine eigenen Bastelprojekte geleitet.

Außerdem arbeite ich einen Tag pro Woche im Daily Center. Dort verbringen Menschen mit Behinderung ihren Tag mit verschiedenen Aktivitäten. Die Teilnehmer in dieser Einrichtung sind alle erwachsen und meine Aufgaben hier sind sehr vielseitig. Von Puzzeln, zusammen musizieren, gemeinsam die besten Partys feiern oder einfach Gesellschaft leisten, ist hier alles dabei. Mir gefällt es sehr gut, die Arbeit mit sowohl Jugendlichen, als auch Erwachsenen kennenzulernen und ich habe alle hier schon richtig lieb gewonnen.

Auch das Orchester "Vita Activa" zählt zu meinen Arbeitsplätzen. Zusammen proben wir dreimal pro Woche in "Ecekon" - einer, sich im Zentrum der Stadt befindende Musikschule für Menschen mit Behinderung. Von dieser Einrichtung bin ich besonders begeistert und frage mich, warum es so etwas nicht viel häufiger gibt. Es ist echt toll zu sehen, was hier so auf die Beine gestellt wurde, mit wie viel Freude, Motivation und Ausdauer die Teilnehmer hier verschiedenste Instrumente lernen und was für eine tolle Gemeinschaft das Ganze ist. Teil davon ist eben auch das Orchester, welches aus Xylophonen, Vibraphonen, Glockenspielen und verschiedenen anderen Perkussionsinstrumenten besteht. Gemeinsam mit "Vita Activa" durfte ich Anfang dieses Jahres auch schon eine besonders tolle Erfahrung machen, als wir ein Neujahrskonzert in der baltischen Philharmonie in Gdańsk gespielt haben.

Foto von Leszek Błaszczyk

Neben unseren normalen Arbeitsstellen sind wir alle auch noch Teil des Programms "Best Buddies", bei dem jeder Freiwillige einmal pro Woche etwas mit einer Person mit Behinderung unternimmt. Mein Best Buddy heißt Amelia, wir lieben es gemeinsam Tee zu trinken, zu lachen, etwas essen zu gehen, gemeinsam zu kochen, und einfach eine schöne Zeit zu haben.

Obwohl wir uns hier hauptsächlich mit Englisch verständigen, bekommen wir ein bis zweimal die Woche gemeinsam Polnischunterricht, um uns hier in Polen und besonders auf der Arbeit einfach noch besser zurechtfinden zu können. Und auch wenn es schon nicht ganz einfach ist, ist es ein tolles Gefühl, zu merken, wie man von Woche zu Woche mehr versteht und sich immer ein bisschen besser ausdrücken kann.

Begegnungen

Bisher durfte ich schon viele schöne Erfahrungen machen, tolle Menschen treffen und wundervolle Orte kennenlernen.

Bei meinem On-Arrival Training in Warschau, habe ich sehr viele andere, nette internationale Freiwillige aus verschiedenen Teilen Polens kennengelernt. Dort haben wir eine Woche lang Tipps für unseren Aufenthalt in Polen und für unseren Freiwilligendienst bekommen, Dinge über das ESK gelernt und hatten ganz viel Zeit uns über verschiedene Themen auszutauschen. Wirklich eine Woche voller interessanter, neuer Eindrücke und Begegnungen.

Wir Freiwilligen in meiner Organisation in Gdańsk verstehen uns als Gruppe echt richtig gut und haben schon viele Sachen gemeinsam unternommen. Besonders gefällt mir aber auch, wie herzlich ich von den Mitarbeitern und Teilnehmern von PSONI empfangen wurde. Wenn ich auf Arbeit komme, begegne ich so vielen freudigen Gesichtern, ich fühle mich von den Menschen in den Einrichtungen hier so wertgeschätzt und willkommen, sodass ich ihnen genau dieses Gefühl nur zurückgeben möchte. Wir haben wirklich sehr viel Spaß zusammen und ich freue mich immer, wenn ich hier jemanden zum Lächeln bringen kann. Ich bin sehr glücklich, das erfahren zu dürfen und die Arbeit in diesem Bereich kennenzulernen.

Generell habe ich meine Zeit hier bisher wirklich genossen und freue mich auch in den nächsten Monaten noch mehr schöne Eindrücke zu gewinnen, die polnische und andere Kulturen noch näher kennenzulernen und jetzt nach den dunkleren Monaten (die natürlich nicht immer ganz so leicht waren), das Frühjahr und den Sommer bis Ende Juli hier an der Ostsee zu verbringen.

Projektbericht vom Januar 2023

Projektbericht vom Januar 2023

Wir wollen euch hier einen kleinen Rückblick auf unsere Aktivitäten im Januar geben. Dies soll künftig immer am Ende des Monats geschehen!

Internationaler Januar mit Frankreich- und Armenienabend
Zwei spezielle Abende liefen bei uns im Büro im Januar. Sarah, unsere ESK-Freiwillige aus Frankreich hat über die Fünfte Republik in ihrem Heimatland erzählt. Marcus und Nelly haben von der Jugendbegegnungen mit Armenien vom letzten Jahr berichtet.


Social media workshop

Am 10. Januar haben Tobias und Ole einen Workshop zum Thema Social Media mit Teilnehmenden in der Jugendweihevorbereitung moderiert. Sie haben mit den Jugendlichen über die Rolle und die Gefahr von Social Media in unserer Gesellschaft gesprochen.


Abschlusstermin für Israelaustausch
Der Jugendaustausch mit Israel ist vorbei. Am 18. Januar kamen die deutschen Jugendlichen und die fünf Lehrer*innen der vier beteiligten Schulen noch einmal zu einem Feedback-Treffen im Tschirnhaus-Gymnasium zusammen.

 

Kommunalplanspiel
Franzi und unser FSJ-Freiwillige Ole bereiten gerade ein Kommunalplanspiel für Schüler*innen vor. Die Schüler*innen schlüpfen in die Rolle von Fraktionsmitgliedern im Stadtrat und müssen über ein Thema debattieren und einen Kompromiss finden.


AG Extremismus
Unsere AG Extremismus recherchiert gerade intensiv zum Thema Extremismus in Europa. Wir versuchen, die folgenden Fragen zu beantworten: Wer sind die extremistischen Gruppen im Europäischen Parlament? Wie kämpft die Europäische Union gegen den Extremismus in Europa und in der Welt?


Schülerzeitung
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Unischule haben wir Interviews mit Jugendlichen geführt, die alle zwei Monate eine Woche lang die "Jugendschule" besuchen, ein außerschulisches Projekt in der "Alten Ziegelei" in Prohlis.

Mein Erster Monat in Dresden

Chère Madame, cher Monsieur,

ich bin jetzt seit einem Monat in Dresden. Dresden ist sooooo schön (schöner als Berlin). Ich bin am ersten Wochenende in Oktober angekommen. Da der 3. Oktober ein Feiertag ist, hatte ich drei Tage um die Stadt zu besichtigen. Am Samstag 1. Oktober hatten Markus und Julia mich für eine Wanderung in die Sächsische Schweiz eingeladen. Das ist ein guter Weg, seinen ESK-Freiwilligendienst zu beginnen! Die Wandersaison ist leider vorbei, aber ich kann es kaum erwarten, im Frühling wieder anzufangen. Den Rest des Wochenendes und die folgenden Wochenenden habe ich Dresden besichtigt. Es gibt immer etwas neues zu sehen.

Der erste Monat in der Arbeit war sehr schwer. Ich muss immer alles ein- oder zweimal hören, um es zu verstehen (außer Tobias: ich verstehe nie was er sagt). Da ich mich die ganze Zeit konzentrieren muss, bin ich immer müde. Vor allem am Nachmittag. Darüber hinaus hatte ich so viel Stress seit Anfang Oktober, denn ich hatte keine WG gefunden. Ich glaube, dass ich nur drei Nächte voll geschlafen habe. Zum Glück gibt es eine Kaffeemaschine im Büro. Aber vor allem war alles leichter dank Franzi, die mich untergebracht hat und hat mir mit meinem Umzug geholfen hat. Nun habe ich ein Zimmer in einer WG! Ich bin noch etwas gehemmt und überrascht angesichts einiger kultureller Unterschiede. Deutschland ist doch ein bisschen anders, dass ich dachte. Aber das ist nicht schlimm. Ich bin noch nicht zur Arbeit total angepasst, aber ich kann das schaffen!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag,

Sarah

Mein Freiwilliges Jahr beim PJR ist vorbei!

Mein Freiwilliges Jahr beim PJR ist vorbei!

Vor drei Wochen ist mein Freiwilligendienst beim Politischen Jugendring Dresden zu Ende gegangen. Mit frischem Kopf möchte ich mit euch zusammen einen Rückblick auf diese 12 schönen Monate beim PJR machen.

Anfang Oktober 2021 bin ich nach Dresden angekommen, welches mein Herz mit seiner Schönheit sofort gestohlen hat. Mein erster Arbeitstag war sehr aufregend, ich wusste nicht was mich alles erwartet. Doch ich wurde im Büro sehr freundlich aufgenommen und habe eine Einführung über meine Rechte, Pflichten und Aufgaben als Freiwillige bekommen. Erstmal tauchte ich allmählich in viele Arbeitsprozesse im Büro (es ist immer viel los!) ein und hospitierte bei der Einführung eines Klassenrats und beim GTA Schülerzeitung in der Unischule. Der erste Monat war manchmal stressig, denn ich musste mich an viel Neues gewöhnen.

November ist mir durch das On-Arrival-Seminar in Weimar im Kopf geblieben, bei dem ich Freiwillige aus 11 Ländern kennengelernte, mein freiwilliges Jahr plante und das schöne herbstliche Weimar genoss. Damals habe ich auch zum ersten Mal bei den Jugendweihe-Workshops „Leben im Web“ mitmoderiert, es war sehr aufregend, aber hat auch viel Spaß gemacht. Ich habe auch erste Posts für unsere Social-Media-Kanäle erstellt, am Anfang war das für mich eine echte Herausforderung. Außerdem fand in diesem Monat mein Ukraine-Abend statt, wo ich allen interessierten PJR-Menschen über die Ukraine mit Fokus Politik berichtete.

Ich muss sagen, die Corona-Einschränkungen waren im Herbst und Winter immer noch da und es war in der Weihnachtszeit besonders spürbar, denn das Freizeitangebot war beschränkt und der Striezelmarkt wurde abgesagt, was mich ziemlich traurig machte.

Im Februar wurde mein Heimatland Ukraine von Russland angegriffen. Es war sehr schwierige Zeit und ich machte mir viel Sorgen um Sicherheit meiner Familie. Als im März ein Teil davon aus der Ukraine geflohen und zu mir nach Dresden angekommen ist, hatte ich viel um die Ohren, denn ich habe meinen Angehörigen geholfen sich in einem fremden Land einzuleben. Nebenbei habe ich als freiwillige Helferin beim Ankunftszentrum für ukrainische Geflüchtete gedolmetscht und sie informationsmäßig unterstützt.

April und Mai waren ziemlich intensiv, mit vielen Workshops, Tablet-Tours, Bildungsfahrten. Im April setzte ich zusammen mit dem PJR-Team ein erfolgreiches Projekt um, und zwar organisierten wir einen Treffpunkt für ukrainische Geflüchtete in unserem Büro und führte das erste Treffen durch.

Anfang Juni habe ich an unserer deutsch-armenischen Jugendbegegnung in Dresden teilgenommen, bei der wir das Thema Gedenken und Erinnerungskultur in Deutschland und Armenien erforschten. Ansonsten war Juni auch voll mit Bildungsangeboten, bei denen ich aktiv mitmachte.

Im Juli nahm ich an einem journalistischen Kurs in München teil, bei dem ich eine theoretische Einführung in Journalismus bekommen habe und mich in verschiedenen Formen des Journalismus ausprobiert habe. Im Anschluss war ich intensiv mit der Vorbereitung vom ersten Teil unserer deutsch-georgisch-ukrainischen Jugendbegegnung über Minderheiten in Dresden beschäftigt. Und in der ersten Augustwoche ging’s los. Es war meine erste Erfahrung der Umsetzung eines Jugendprojekts. Doch dank meinen netten Co-Teamer*innen Alex und Justine hatte ich immer viel Unterstützung.

Anfang September machte ich mich auf den Weg nach Georgien, wo ich den zweiten Teil der deutsch-georgisch-ukrainischen Jugendbegegnung erlebt habe. Wir hatten eine schöne Woche zusammen, haben viel von Tbilisi und Umgebung gesehen sowie Kultur und Geschichte Georgiens näher kennengelernt.  Nach einer kurzen Pause bin ich in Armenien angekommen, um an unserem deutsch-armenischen Projekt teilzunehmen. Es war echt intensive Zeit mit vielen Exkursionen, Ausflügen, Museumsbesuchen in der Hauptstadt Jerewan und in Gyumri, einer Kleinstadt mit langer Geschichte und großem kulturellen Hintergrund.

Nach fast drei Wochen unterwegs kam ich voll mit Eindrücken nach Dresden zurück. Meine Mutter ist für eine Woche nach Deutschland gekommen, um mich zu besuchen und ihre Ausstellung von bestickten ukrainischen Tüchern im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden zu präsentieren. Ich habe die Ausstellung mitorganisiert und es gab in der Vorbereitungsphase viel zu tun. Knapp 50 Gäste sind zu unserer Veranstaltung gekommen und alles lief glatt.

Letzte Aufgaben, Feedback-Gespräch, Abschiedsabendessen –  so war meine letzte Woche beim PJR und schwups, diese Seite meines Lebens war vorbei.

Einen großen Dank an meine Kolleg*innen, die mich in meinem freiwilligen Jahr begleitet haben und von denen ich so viel gelernt habe. Ich freue mich sehr mich für den ESK-Freiwilligendienst entschieden zu haben und beim Politischen Jugendring Dresden gelandet zu sein!

Liebe Grüße

Julia