von ESK-Freiwillige | 14.09.2026 | Blog
Unsere Ehrenamtliche Maria schildert ihre Eindrücke von der internationalen Jugendbegegnung „Diverse Memories – Shared Future“.
Zwischen dem 12.07. und 20.07. fand die Jugendbegegnung „Diverse Memories“ statt. Dabei kam es zu einem Zusammentreffen von jungen Leuten zwischen 16 und 22 Jahren, die aus Dresden, Straßburg oder Chmelnyzkyj kommen.
Die ersten Tage verbrachten wir in Straßburg, wo wir an vielen spannenden Aktivitäten teilgenommen haben, wie z. B. einer mehrstündigen Stadtführung und einem Comic-Workshop. Besonders die vielen Kennenlernspiele und „Energizer“ haben dazu geführt, dass das Eis schnell gebrochen wurde, sodass wir uns untereinander gut kennenlernen konnten und Freundschaften geschlossen haben. Nachhaltig in Erinnerungen bleiben die abendlichen Spaziergänge und die abwechslungsreichen Gespräche.
Nach vier Tagen ging es für uns nach Stuttgart. Dort haben wir uns intensiv mit den Erinnerungsorten und Denkmälern auseinandergesetzt, die an die NS-Zeit erinnern. Unter anderem haben wir gemeinsam mit Fridie, einer Mitarbeiterin des Stadtjugendrings, eine Gedenkstätte besucht. Des Weiteren haben wir in kleinen Gruppen ein Plakat zu einem Thema gestaltet, das uns am Herzen liegt. Die Aufgabe war es, dabei Ideen zu entwickeln, wie wir andere Leute darauf aufmerksam machen können. Von Statuen, Workshops, Aufklärungsarbeit und speziell angefertigten Kalendern war alles dabei. Natürlich blieb uns trotz der vielen Programmpunkten Zeit, um uns die lokalen Geschäfte anzuschauen, Museen zu besuchen und (sehr viele) Bilder zu machen.
Der Abschied am letzten Tag fiel uns allen schwer. Desto größer ist die Vorfreude auf den dritten und letzten Teil der Jugendbegegnung im Herbst, welcher in Dresden stattfinden wird.
Das Projekt wird durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gefördert und im Rahmen von Erasmus+ von der Europäischen Union kofinanziert. 🇪🇺🤝
Es findet in Kooperation mit dem Stadtjugendring Stuttgart, dem Youth Council Khmelnytskyi und der Fédération du Bas-Rhin de la Ligue de l’Enseignement statt.
von Tobias | 13.09.2024 | Blog
Unser deutsch-georgisches Begegnungsprojekt fand vom 1.7. - 15.7. zuerst eine Woche in Deutschland, dann eine Woche in Georgien statt. Eine sehr intensive Zeit. Das Begegnungsprojekt richtete sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Deutschland sowie an georgische Jugendliche mit Interesse an Deutschland. Ziel war es, mit den jungen Menschen Fragen der Identität zu diskutieren, ein Gefühl der Selbstwirksamkeit zu vermitteln und über Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu informieren.
Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Seminare abgehalten. Die Jugendlichen erhielten ausführliche Informationen über beide Länder. Diese umfassten das deutsche Bildungssystem und die Studienmöglichkeiten in unterschiedlichen Bereichen, was insbesondere für die georgischen Teilnehmer interessant war, die ein Studium in Deutschland in Betracht ziehen. Zudem fanden diverse Aktivitäten statt, bei denen die Jugendlichen ihre Visionen zu verschiedenen Themen präsentierten, die für eine schnellere Integration und Etablierung wichtig sind. Durch diese interaktiven und praxisorientierten Einheiten lernten die Jugendlichen die Mentalitäten und Kulturen beider Länder besser kennen und lernten Grundkentnisse im Bereich des Projektmanagements.
Die Jugendlichen konnten sehr gute Beziehungen zueinander aufbauen und betonten, dass sie auch nach dem Ende des Projekts in Kontakt bleiben wollen. Einige Teilnehmende äußerten den Wunsch, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen.
Das Projekt war ein erstes Kooperationsprojekt des Politischen Jugendring Dresden e.V. mit dem Dresdner Verein „Georgier in Dresden“ sowie der georgischen Organisation „Student Youth Council“. Wir wollen die Kooperation in 2025 fortsetzen.
Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Programms Erasmus+ der Europäischen Union sowie aus dem vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt des Freistaat Sachsens.




von ESK-Freiwillige | 07.02.2022
Remembrance of historical events is taking place in society in various ways, as in the shape of monuments and memorials. In many cases remembrance was prohibited in history and sites of historical events were hidden, demolished or as another strategy reinterpreted, so their meaning was not visible anymore. The project will reveal the forbidden, forgotten and surpressed remembrance and analyse the forms of remembrance that took place instead, didn’t take place or took place in another form than usually known.
Who?
9 participants between 18 - 30 years from each country
Dates?
Part 1. Germany 4.-10. of June 2022
Part 2. Armenia 11.-17. of September 2022
During the project the participants will:
- learn about events of history in the country of visit and about the mechanisms of remembrance and suppression of remembrance in specific cases
- visit museums
- visit NGOs in both countries to learn about the work of young local people to raise awareness on remembrance and its importance to deal with in each society.
- take part in workshops and seminars
- organize project work organized to learn about relevant topics and follow up to them
All the participants will have an opportunity to analyse the topic with a different tools for expressing their points of view (photography, writing lyric or prose, drawing etc.)
The project language is English.
Participation fee: 100€
If you are interested contact us by mail@pjr-dresden.de
von Tobias | 26.05.2021 | Blog
Vom 13. Bis 20. März 2021 organisierte der PJR Dresden e.V. in Kooperation mit der russischen Partnerorganisation drb (Deutsch-russisches Begegnungszentrum Sankt Petersburg) den ersten Teil der deutsch-russischen Jugendbegegnung “Ich bin die Zeit - Erinnerungskultur in Russland und Deutschland”. Die siebentägige Online-Veranstaltung stellte den Auftakt-Teil des internationalen Austauschs dar, dessen zweiter Teil im Juli 2021 in Sankt Petersburg stattfindet.
Die Partnerstädte Dresden und Sankt Petersburg sind zwei Städte mit bewegter Geschichte, die eine Vielzahl sogenannter “Erinnerungsorte” zählen. Erinnerungsorte sind Ereignisse, aber auch Objekte, Persönlichkeiten und kulturelle Praktiken, die unsere Gesellschaft bis heute prägen. Das Ziel der Jugendbegegnung ist der Austausch über die Bedeutung dieser Orte in der aktuellen Zeit und für junge Menschen aus Russland und Deutschland sowie eine Diskussion darüber, inwiefern sie politische Entscheidungen, aber auch unsere ganz persönlichen Sichtweisen auf das eigene wie das andere Land beeinflussen.
An der Jugendbegegnung nehmen jeweils zehn Teilnehmende aus Russland und Deutschland teil. Während der einwöchigen Veranstaltungen lernten sich die Teilnehmenden untereinander kennen und setzten sich in vielfältigen Arbeitsformaten mit Aspekten von Erinnerung beider Länder auseinander.
Am ersten Tag der Online-Begegnung widmeten wir uns einer generellen Einführung in die Thematik der Erinnerungskultur und die Klärung von Begriffen wie kollektives vs. individuelles Gedächtnis, Erinnerungsort und Geschichtspolitik. Anschließend setzten wir uns intensiv mit zwei wichtigen Erinnerungsorten in Sankt Petersburg und Dresden auseinander – die Leningrader Blockade und die Friedliche Revolution. Während Gesprächen mit Zeitzeug*innen, einem digitalen Stadtrundgang auf Dresdens Spuren der Friedlichen Revolution mittels der App “Action-Bound”, einem Filmabend, Gruppenarbeiten, Diskussionsrunden und selbst erstellten Präsentationen hatten die Teilnehmenden auf vielfältige Art und Weise die Möglichkeit, sich den Themen zu nähern. Für die Projektumsetzung ins Digitale nutzten wir häufig die Funktion von Breakout-Rooms und Online-Tools wie Padlet, Cryptpad, Oncoo und Mentimeter. In verschiedenen Workshops zur künstlerischen Arbeit mit Erinnerungen wurden die Teilnehmenden auf das Ziel der Begegnung vorbereitet – die Vorstellung einer kreativen Auseinandersetzung mit einem der vorgeschlagenen Erinnerungsorte. Die Vorbereitung dieser Präsentationen erfolgte während zweier asynchroner Tage während der Woche der Begegnung. Trotz einer erschwerten Arbeitsweise innerhalb des virtuellen Formats entwickelten die jeweiligen Kleingruppen Ergebnisse mit äußerst viel Hingabe, Motivation und Kreativität! Am letzten Tag fand eine Präsentation aller Ergebnisse vor einem Publikum statt – diese beinhaltete z.B. selbst erstellte Videos und Podcasts, die Verarbeitung von familiären Erinnerungen, länderübergreifende Sichtweisen auf historische Ereignisse und selbst verfasste Gedichte. Es entstanden sogar Projektideen, an denen in den nächsten Monaten bis zum Beginn des zweiten Teils der Jugendbegegnung gearbeitet wird.
Neben thematischen Inhalten konnten sich die Teilnehmenden untereinander während Partnerarbeiten und Sprachanimation kennenlernen. Damit die jeweils andere Stadt zumindest in irgendeiner Weise digital kennengelernt werden konnte, wurde eine digitale Stadtrundführung organisiert, bei der die Teilnehmenden mit Fotos und Texten ihre Lieblingsorte in Dresden bzw. Sankt Petersburg der anderen Gruppe näherbringen konnte.
Während des zweiten Teils der Jugendbegegnung im Juli werden wir uns mit spezifischeren Aspekten beider Erinnerungsorte beschäftigen. Nun hoffen wir, dass die Zeit bis zum zweiten Teil des Jugendaustauschs mithilfe kleiner Tandem-Aufgaben zum Lernen der jeweils anderen Sprache kurzweiliger gemacht werden kann. Wir freuen uns jetzt schon darauf, alle Gesichter wiederzusehen und gemeinsam kräftig weiter zu diskutieren!
von Tobias | 26.04.2021
In der trinationalen Jugendbegegnung "Let’s talk about gender“ wollen der Politische Jugendring Dresden e. V. mit der deutschen Jugend in der Ukraine und AIESEC Schweden mit einer deutsch-schwedisch-ukrainischen Gruppe das Thema „Gender“ in seinen verschiedenen Aspekten diskutieren. So sollen Felder beleuchtet werden, in denen Genderfragen zu Diskriminierung und Ungleichbehandlung führen. Dies soll sowohl die individuelle als auch die gesellschaftliche sowie die institutionelle Ebene einschließen. Welche Rollenbilder spielen hierbei eine Rolle? Wie können diese bewusst gemacht werden, um künftig daraus resultierende Diskriminierung zu verhindern?
Auch wenn Prozesse auf globaler Ebene in allen Ländern ähnliche Diskussionen in Gang setzen, so existieren doch jeweils nationale kulturelle Praktiken und Traditionen bezüglich Geschlechterrollen, die im Rahmen der Jugendbegegnung zu spannenden und sicher auch konfliktreichen Diskussionen führen werden und so Lernprozesse der Teilnehmenden in Gang setzen können.
Der erste Teil der Jugendbegegnung vom 21.3. - 26.3. wird virtuell stattfinden und soll vom 8.8. - 15.8.2021 durch eine Präsenzbegegnung in Schweden abgerundet werden, insofern es die Bedingungen zulassen. Die Seminarsprache wird englisch sein.
Teilnahmebedingungen
- Alter zwischen 18 bis 30 Jahren
- ständiger Wohnsitz in Deutschland
- Deutsch- und Englischkenntnisse
- Interesse und Bereitschaft zum Engagement
- Aktive Teilnahme an beiden Begegnungsteilen
Bewerbung
- kurzer Lebenslauf (max. 2 Seiten)
- Motivationsschreiben (maximal 500 Wörter in DE oder EN)
- per E-Mail an mail@pjr-dresden.de
- Anmeldeschluss: 07.03.21
Kosten
Die Teilnahmegebühr beträgt voraussichtlich 100€ insofern der zweite Teil der Begegnung im August in Schweden als Präsenzveranstaltung stattfinden wird (enthält Unterkunft, Verpflegung, Reisekosten, Programmkosten).
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Programms Erasmus+ der Europäischen Union sowie aus Mitteln der Landeshauptstadt Dresden.
English version:
In this trinational youth meeting "Let's talk about gender" the Political Youth Association Dresden e. V. with German youth in Ukraine and AIESEC Sweden with a German-Swedish-Ukrainian group want to discuss the topic "Gender" in its different aspects. The aim is to shed light on areas where gender issues lead to discrimination and unequal treatment. This will include the individual as well as the social and institutional level. Which role models play a part in this? How can they be made aware in order to prevent consequential discrimination in the future?
Although processes on a global level initiate similar discussions in all countries, there are still national cultural practices and traditions regarding gender roles that will lead to exciting and also certainly controversial discussions in the context of youth exchange and thus can initiate learning processes of the participants.
The international youth encounter will take place virtually and will be topped off by a face-to-face encounter in Sweden from 8/8 – 8/15/2021, as far as conditions will allow. The seminar language will be English.
Conditions of participation
- Age between 18 to 29-years-old
- Permanent residence in Germany
- German and English language skills
- Interest and willingness to get involved
- Active participation in both parts of the meeting
Application
- Short curriculum vitae (max. 2 pages)
- Motivational Letter (maximum 500 words in DE or EN)
- By e-mail to mail@pjr-dresden.de
- Registration deadline: 07/03/21
Price
The participation fee is expected to be 100€ if the second part of the meeting in August takes place in Sweden as a face-to-face event (this includes accommodation, meals, travel expenses and program costs).