Deutsch-Armenische Jugendbegegnung in Dresden

Deutsch-Armenische Jugendbegegnung in Dresden

Der erste Teil unserer deutsch-armenischen Jugendbegegnung ist nun zu Ende.


Das Projekt “INVISIBLE AND UNSAYABLE – UNVEILING HIDDEN REMEMBRANCE” dreht sich um das Thema Gedenken und Erinnerungskultur.


Eine Woche lang haben die Teilnehmer*innen Beispiele des (Nicht-)Gedenkens in der Geschichte erfahren, sich über die Erinnerungskultur in Armenien und Deutschland ausgetauscht sowie historisch wichtige Orte in Dresden und in der Region Sächsische Schweiz besucht.


Das, was sie während der Woche erfahren und erlebt haben, haben die Teilnehmer*innen dann in Form eines gemeinsamen Gemäldes und auf Poster künstlerisch dargestellt.


Wir freuen uns auf den zweiten Teil des Projekts im September in Armenien!

[cmsms_row data_width="boxed" data_padding_left="3" data_padding_right="3" data_color="default" data_bg_color="#ffffff" data_bg_position="top center" data_bg_repeat="no-repeat" data_bg_attachment="scroll" data_bg_size="cover" data_bg_parallax_ratio="0.5" data_color_overlay="#000000" data_overlay_opacity="50" data_padding_top="0" data_padding_bottom="50"][cmsms_column data_width="1/2"][cmsms_image align="left" animation_delay="0"]13622|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/06/photo5296794626138684095-300x300.jpg|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][cmsms_column data_width="1/2"][cmsms_image align="left" animation_delay="0"]13618|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2022/06/photo5296794626138684094-1-300x300.jpg|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][/cmsms_row]

In der Fremde zuhause? – Deutsch-Georgisch-Ukrainische Jugendbegegnung

In der Fremde zuhause? – Deutsch-Georgisch-Ukrainische Jugendbegegnung

Nimm Teil an unserer internationalen Jugendbegegnung mit Georgien und der Ukraine zum Thema Minderheiten!

TERMINE
voraussichtliche Daten (+ / – 2 Tage)
Teil 1: 9-16 August 2022, Dresden
Teil 2. 1-8 September 2022, Tbilissi (Georgien)

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
• Alter zwischen 18 bis 30 Jahren
• Ständiger Wohnsitz in Deutschland
• Aktive Teilnahme an beiden Begegnungsteilen

BEWERBUNG
Schick uns dein Motivationsschreiben an mail@pjr-dresden.de

KOSTEN
Die Teilnahmegebühr beträgt 130€

Minderheiten sind ein essentieller Teil nahezu jeder Gesellschaft. Als Bevölkerungsgruppen, die sich durch bestimmte Merkmale, zum Beispiel ethnische, religiöse und/oder sonstige kulturelle Gemeinsamkeiten von der Bevölkerungsmehrheit unterscheiden, sind sie oft besonderen Bedrohungen oder Gefahren ausgesetzt. Ihre Rechte und Freiheiten müssen aber beachtet und geschützt werden.

Im Rahmen unserer trinationalen Jugendbegegnung werden wir uns mit Eigenheiten, Problemen und rechtlichen Fragen rund ums Thema Minderheiten befassen. Wir werden über die Geschichte und aktuelle Lage von Minderheiten in Deutschland aber auch europaweit erfahren sowie persönliche Geschichten von Angehörigen einer Minderheit hören. Ein Schwerpunkt unseres Programms wird der deutschen Minderheit in Georgien und der Ukraine gewidmet.

Das Projekt wird aus Mitteln des Programms Erasmus+ der Europäischen Union gefördert.

ORGANISATION
Politischer Jugendring (PJR) Dresden e.V.
Deutsche Jugend in der Ukraine (DJU)
Assoziation der Deutschen Georgiens „Einung“

Playlist zur digitalen deutsch-russischen Jugendbegegnung „Ich bin die Zeit“

Hier zeigen wir euch die Präsentationen, die die Teilnehmenden unserer deutsch-russischen Jugendbegegnungen im Rahmen des digitalen Austauschs „Ich bin die Zeit“ im März 2021 erstellt haben. Im Zentrum steht die Leningrader Blockade und ein künstlerischer Umgang mit der Erinnerung daran.

Dank an unsere Partnerorganisation DRB St. Petersburg sowie an Erasmus+ für die finanzielle Förderung.

Rückblick auf den dt.-russ. Online-Workshop „Erinnerungskultur“

Rückblick auf den dt.-russ. Online-Workshop „Erinnerungskultur“

Am 06. und 07. November organisierte der PJR Dresden e.V. in Kooperation mit der russischen Partnerorganisation drb (Deutsch-russisches Begegnungszentrum Sankt Petersburg) einen Online-Workshop zum Thema “Erinnerungskultur in Russland und Deutschland”. Der Workshop wurde aus Mitteln des DRJA (Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch) gefördert und stellte eine digitale Auftaktveranstaltung der deutsch-russischen Jugendbegegnung “Ich bin die Zeit – Erinnerungskultur in Russland und Deutschland” dar, welche im Jahr 2021 stattfindet.

Die Partnerstädte Dresden und Sankt Petersburg sind zwei Städte mit bewegter Geschichte, die eine Vielzahl sogenannter “Erinnerungsorte” zählen. Erinnerungsorte sind Ereignisse, aber auch Objekte, Persönlichkeiten und kulturelle Praktiken, die unsere Gesellschaft bis heute prägen. Das Ziel des Online-Workshops war der Austausch über die Bedeutung dieser Orte in der aktuellen Zeit und für junge Menschen aus Russland und Deutschland sowie eine Diskussion darüber, inwiefern sie politische Entscheidungen, aber auch unsere ganz persönlichen Sichtweisen beeinflussen.

Der Workshop fand an beiden Tagen von 9 bis 14 Uhr deutscher Zeit statt. Es nahmen am Freitag acht und am Samstag sechs Personen aus Deutschland am Workshop teil sowie an beiden Tagen jeweils zehn russische Teilnehmende. Der erste Workshop-Tag diente einer generellen Einführung in die Thematik der Erinnerungskultur und die Klärung von Begriffen wie kollektives vs. individuelles Gedächtnis, Erinnerungsort und Geschichtspolitik. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen eine Auflistung der wichtigsten Erinnerungsorte für ihr Herkunftsland bzw. ihre Wohnorte Dresden / Sankt Petersburg. Im Plenum wurde die Auswahl danach begründet und der jeweiligen anderen Gruppe präsentiert. Nach einer Mittagspause erfolgte eine Diskussion über deutsch-russische Erinnerungsorte. Hierbei hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen vom Vormittag praktisch anzuwenden und gemeinsame Erinnerungsorte kontrovers zu diskutieren. Genutzt wurden dabei neben der Funktion von Breakout-Rooms Online-Tools wie Padlet und Mentimeter um Gruppenarbeiten, einen inoffiziellen Austausch in Kleingruppen und Feedback zum Workshop sicherzustellen.

 

[cmsms_row data_width=“boxed“ data_padding_left=“3″ data_padding_right=“3″ data_color=“default“ data_bg_color=“#ffffff“ data_bg_position=“top center“ data_bg_repeat=“no-repeat“ data_bg_attachment=“scroll“ data_bg_size=“cover“ data_bg_parallax_ratio=“0.5″ data_color_overlay=“#000000″ data_overlay_opacity=“50″ data_padding_top=“0″ data_padding_bottom=“50″][cmsms_column data_width=“1/2″][cmsms_image align=“center“ caption=“Screenshot aus dem Online Seminar“ link=“https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2020/12/3.png“ animation_delay=“0″]11059|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2020/12/3-300×169.png|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][cmsms_column data_width=“1/2″][cmsms_image align=“center“ caption=“Dresden in lovely ORWO colour, 1988, Uploaded by X-Weinzar“ link=“https://www.flickr.com/photos/sludgeulper/3237163962/“ animation_delay=“0″]11064|https://pjr-dresden.de/wp-content/uploads/2020/12/Lenindenkmal_Dresden_1-300×190.jpg|medium[/cmsms_image][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_width=“boxed“ data_padding_left=“3″ data_padding_right=“3″ data_color=“default“ data_bg_color=“#ffffff“ data_bg_position=“top center“ data_bg_repeat=“no-repeat“ data_bg_attachment=“scroll“ data_bg_size=“cover“ data_bg_parallax_ratio=“0.5″ data_color_overlay=“#000000″ data_overlay_opacity=“50″ data_padding_top=“0″ data_padding_bottom=“50″][cmsms_column data_width=“1/1″][cmsms_text]

Der zweite Workshop-Tag widmete sich weiterführend dem Thema der Leningrader Blockade. Dabei näherten sich zunächst die deutschen Teilnehmenden dem Thema generell, da viele von ihnen nur wenig zum Thema wussten. Für die russischen Teilnehmenden wurde eine Diskussionsrunde mit tiefergehenden Inhalten zur Leningrader Blockade organisiert. Außerdem erfuhr die russische Gruppe im Rahmen eines Expertengesprächs, inwieweit die Leningrader Blockade als Thema im Geschichtsunterricht in Deutschland eine Rolle spielt. Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmenden in binational gemischten Kleingruppen Mini-Präsentationen zu spezifischen Aspekten des Lebens während der Blockade von Leningrad. Themen waren hier beispielsweise wichtige Objekte wie Brot und Metronom, sowie die Beschäftigung mit Kunst und Architektur zur damaligen Zeit.

Trotz der digitalen Umsetzung des Workshops verlief der Austausch untereinander besser als es die räumliche Trennung erwarten ließ. Durch die Nutzung verschiedener Online-Tools und Methoden konnten verschiedene Arbeitsformen, Rede- und Diskussionsanlässe und ebenfalls ein inoffizieller Austausch unter den Teilnehmenden selbst hergestellt werden. Englisch als Kommunikationssprache erschwerte den sprachlichen Austausch untereinander nicht, vielmehr konnte schnell ein barrierefreier Kontakt zwischen beiden nationalen Gruppen erfolgen.

Wir freuen uns auf das nächste Treffen zum Thema, das für März geplant ist. Noch ist unklar, ob wir wieder eine digitale Variante wählen müssen oder uns wieder analog begegnen werden können.

[/cmsms_text][/cmsms_column][/cmsms_row]

Where do I belong? Internationale Begegnung in Dresden – Teil 1

Where do I belong? Internationale Begegnung in Dresden – Teil 1

Jedes Jahr organisiert der PJR Dresden e.V. eine internationale Jugendbegegnung in Kooperation mit anderen Partnerorganisationen, um europäische Werte und Demokratie in einem interkulturellen Kontext zu fördern. Ende März sind Jugendliche aus Deutschland, Spanien und Ukraine in Dresden zusammengekommen, um eine Woche im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung zusammen zu verbringen. Unter dem Motto „Where do I belong? Identities in today's world“ wurden unterschiedliche Veranstaltungen durchgeführt, wie zum Beispiel eine Stadtführung mit einem Einblick in die Situation von Geflüchteten in Dresden oder eine Auseinandersetzung mit der eigenen individuellen und kollektiven Identität durch partizipative Methoden.

Die Woche hat mit einem unerwarteten Geschenk des deutschen Wetters angefangen. 23. März und der Frühling war schon in Dresden angekommen: angenehme Hitze, schöne Sonnenstrahlen und Blumen überall an der Elbe.  Nach einem Anreisetag voller Emotionen und ersten Kennenlernen haben die Teilnehmende zum offiziellen Anfang des Programmes den Sonntag im Stadtteilhaus verbracht. Dort haben sie an unterschiedlichen Spielen teilgenommen und es wurden die ersten Diskussionen über das Thema des Austausches durchgeführt. Das Ziel? Einen inhaltlichen Einstieg in die Frage „Where do I belong? Was für Identitäten habe ich?“ zu ermöglichen. Da die Teilnehmende aus sehr unterschiedlichen (inter)nationalen und kulturellen Kontexten kam, waren die Konversationen stets sehr fruchtbar.

Jeden Tag haben die Teilnehmende ein neues Thema in Bezug zu Vielfalt und Diskriminierung entdeckt: eine Stadttour von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung, ein Besuch im Gerede e.V. und ein Gespräch über LGBT* in Dresden und Umgebung, ein Workshop zum Thema kollektive Identität und Denkmäler mit Arbeit vor Ort im Heidefriedhof und eine Reflexion über die Bombardierung in Dresden… Die Fragen beziehungsweise Bereiche waren vielfältig und so war die Begegnung ein großes Mosaik von Momenten.

Besonders interessant war der Ausflug nach Bautzen, wo die Teilnehmende die Gelegenheit gehabt haben, im Kontakt mit der sorbischen Kultur zu kommen. Die Auseinandersetzung mit einer kulturellen Gruppe, die eine andere Sprache und Geschichte hat, war eine Überraschung für viele. Außerdem haben die Teilnehmenden aus der Ukraine und aus Spanien/Katalonien zwei Workshops zu der/den Kultur(en) ihres Landes gehalten. Alles mögliche ist in den Workshops passiert, von Fragen zu den berühmten Persönlichkeiten in der Ukraine bis zum Referendum des 1. Oktobers in Katalonien, von dem traditionellem Volkstanz der Ukraine bis dazu wie man in Katalonien Weihnachten feiern kann.

Während der Begegnung haben die Teilnehmende angefangen, einen Blog gemeinsam in kleinen Gruppen zu erstellen. Der Blog soll einen Raum für die Reflexion und Berichte über die Erfahrung werden und es wurde viel geschrieben, gemalt und gezeichnet. Die Gruppen waren gemischt und die Sprachvielfalt wurde gefeiert, da in der Gruppe Deutsch, Englisch, Spanisch, Ukrainisch, Russisch, Katalanisch, Persisch, Arabisch und noch mehr Sprachen gesprochen wurden.

Nach einer Woche voller neuen Erfahrungen kam der Moment des Abschieds. Obwohl aller Abschied fällt schwer, war er diesmal nur ein „Bis später!“, da der zweite Teil der Begegnung näher rückt. Mitte Juni werden die deutsche und ukrainische Delegation nach Katalonien fliegen. Uns erwartet eine gemeinsame Woche mit Blick auf die spanische Geschichte und ein audiovisuelles Projekt! Can´t wait!

Diese Maßnahme wurde finanziert durch Mittel von Erasmus+, durch Fördermittel des Programms " Interregionale und grenzübergreifende Zusammenarbeit" des Freistaat Sachsens sowie von der Landeshauptstadt Dresden.